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DOTD
Level 10
XP 1.366
Eintrag: 22.03.2014

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RoboCop

Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Krimi, Science-Fiction
Alternativtitel:RoboCop - Das Gesetz in der Zukunft

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,47 (265 Stimmen) Details
inhalt:
Im Detroit der nahen Zukunft regiert das Verbrechen. Die Polizei scheint machtlos, und die von Detroits mächtigstem Konzern, OCP, geplanten Roboter-Polizisten sind noch Zukunftsmusik. Da wird der Cop Alex Murphy brutal ermordet. Die Gelegenheit für die Wissenschaftler: Aus Murphy wird Robocop - halb Mensch, halb Maschine. In einem stahlharten Roboterkörper und mit High-Tech-Waffen ausgerüstet, nimmt er den Kampf für Recht und Gerechtigkeit auf. Es dauert nicht lange, und Detroits Straßen sind wieder sicher. Doch Robocop ist nur scheinbar unverwundbar. Im Innern noch immer ein Mensch, quälen ihn Erinnerungsfetzen: Nachts träumt er immer wieder seinen eigenen Tod. Der Kämpfer für Recht und Ordnung wird zum Rächer...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von dotd:

Robocop wurde 1987 in die Kinos gebracht und hatte es in Deutschland sehr schwer mit der FSK. Diese gab den Film nur mit Schnitten ab 18 Jahren frei. Dieser wurde natürlich als er auf Video rauskam auf dem Index gesetzt. Danach folgte die FSK 16 Stummelfassung, welche unansehlich ist und welche man auf jeden Fall meiden sollte, wenn man den Film und seine Zusammenhänge verstehen will. 

Es gibt 2 Versionen, welche offiziell erschienen sind. Das ist eine R-rated Kinofassung ohne den von der MPAA beanstandenen Szenen, um eine NC-17 Freigabe zu vermeiden. Dann gibt es noch zum Glück den Unrated Director´s Cut, welche die von Paul Verhoeven gewünschte Fassung, welche die Szenen enthalten, die in der R-rated fehlen. 

Der Unterschied ist zwar nicht so groß, aber wenn man die erweiterten Szenen betrachtet, machen diese den Film besser, runder und sorgen für mehr Verständnis, wenn es um eine bessere Deutung des schwarzen Humors und der damit verbundenen Gewaltdarstellung geht. Das beste Beispiel ist hier ED 209.

Beide Fassungen waren indiziert und wurden später endlich vom Index gestrichen. Nach der Listenstreichung ist Robocop ohne Schnitte im Director´s Cut von der Fsk ab 18 Jahren freigegeben und kann von nun an im freien Handel stehen. Somit hat jeder, der nicht über Österreich oder aus England usw ab und zu mal importiert die komplette Fassung erwerben.

Was das Remake von Robocop angeht kann ich nichts hierzu sagen. Ich habe diesen noch nicht gesehen und kann mir deswegen noch kein Urteil erlauben.

Mit Robocop hat Paul Verhoeven vielleicht seinen besten US-Film überhaupt rausgebracht. Dazu kommt noch dazu, dass er einen Klassiker und einen Kultstreifen im Sci-Fi /Action Genre mit Emotionen, Gesellschaftskritik und blutiger Action geschaffen. Das Ergebnis ist grandios. Hier hat Paul Verhoeven sehr gute Arbeit geleistet und ebenfalls den Cast und die Crew passend gewählt. Laut Verhoeven war es allerdings eher Zufall.

Erst wollte er Robocop gar nicht drehen, weil er das Script nach dem Lesen der Ersten 20 Seiten auf dem Boden geschmissen hat. Seine Frau hat es wieder aufgehoben und ihn davon überzeugt, dass seine Meinung zum Drehbuch falsch ist und dass es doch gut ist. Das war auch zum Glück der Fall. Wer weiß, wer sonst Robocop gedreht hätte und was daraus geworden wäre.

Der Film fängt mit einer weiten Aufnahme von Old Detroit und der Titeleinblendung "Robocop" an. So wird der Zuschauer auf das vorbereitet, was ihm im Laufe des Films erwarten wird. Die Kriminalität in Old-Detroit steigt immer mehr an und die Polizei ist mit der Situation komplett überfordert. Die Gesellschaft braucht einen Polizisten, welcher Tag und Nacht aktiv ist und keinen Schlaf braucht.

Uns wird die Figur von Alex Murphy/Robocop(Peter Weller) vorgestellt, welcher seinen ersten Tag als Polizist in Detroit hat. Ihm wird seine Partnerin Anne Lewis(Nancy Allen) zugeteilt. Der große Unterschied ist, dass Sie eine selbstbewusste, Starke und selbstständige Polizisten ist, welcher gut auf sich aufpassen kann. Die Rollen der Bösen, welche für Murphys Tot bzw Hinrichtung verantwortlich sind, hätten gar nicht besser gewählt sein können. Da wären einmal Kurtwood Smith(Clarence Boddicker), Ray Wise(Neon Lash), Paul McCrane(Emil Antonowsky). Wenn ich die Bösewichte erwähne, sollte ich auf keinen Fall Ronny Cox(Dick Jones) und Miguel Ferrer(Bob Morton) erwähnen. Jeder Figur hat einen verschiedenen Charackter und ein anderes Auftreten und es ist alles passend. Hier hat man keinen Grund sich über die Zusammensetzung zu beschweren. Noch zu erwähnen ist, dass Ronny Cox in Robocop zum ersten Mal die Rolle des Bösen übernimmt. Das Script von Edward Neumeier ist verdammt gut und sorgt dafür, dass Paul Verhoeven den Film, die Handlung und die Atmosphäre so gut auf Kamera einfangen konnte.

Die kalte, düstere und bedrohliche Atmosphäre wird durch den sehr guten Soundtrack von Basil Poledouris optimal unterstrichen. Ebenfalls hervorzuheben ist die reichlich vorhandene Gesellschafts und Sozialkritik und die satirischen Elemente in Form von Werbung und Tv Ausschnitten, welche ihre Wirkung nie verfehlen. Der Film gibt uns ein Bild von der Darstellung der USA und deren Politik sowie gesellschaftlichen Situation und deren Probleme in den 80er Jahren. Allerdings sind viele Themen, die der Film behandelt auch heute noch nach wievor mehr als aktuell.

Die Inszenierung des Filmes lässt keine Wünsche offen. Was Robocop im Vergleich zu The Terminator oder anderen Filmen der Zeit anders macht ist die Darstellung von Robocop und den Konflikten zwischen der menschlichen Seite und des Da Seiens als Cyborg. Er ist zwar ein Cyborg, hat aber noch eine Seele bzw eine menschliche Seite. Diese stellt das Gesicht bzw der Kopf dar, welcher nicht nach Murphys Tot ersetzt wurde.  Das ist in der Szene, in der er sein altes Haus besucht deutlich zu erkennen. Er hat Flashbacks an seine Familie und erinnert sich noch an seine Frau und sein Kind. Da kommt die menschliche Seite an die Oberfläche.

Allerdings ist da noch der schwarze Humor, welcher im Film zahlreich und oft vorhanden ist. Die Szene wo Mr.Kinney Ed 209 testen muss und eine Waffe auf diesen richtet, ist das beste Beispiel. Mehr sag ich dazu nicht. Am besten mit eigenen Augen sehen. ED 209 wurde von Phil Tippett entworfen und zum Laufen gebracht. Es sind zwar Stop-Motion aber diese sind selbst nach all den Jahren nach dem Robocop rauskam noch ziemlich gut und besser als so manche CGI-Roboter.

Für die blutigen FX war unter anderem Rob Bottin verantwortlich. Was er uns hier bietet ist sehr überzeugend und gibt dem Zuschauer unter anderem eine schockierende aber gleichzeitig übertriebene Hinrichtung Murphys, welche es in sich hat. Das ist nicht alles. Der Film hat noch viel mehr davon. Der Director´s Cut sorgt für mehr Humor, mehr Gewalt und für eine bessere und rundere Fassung. Welche Fassung man besser findet, ist jedem selber überlassen.

Hier ist die Bewertung ganz klar. Hier muss ich nicht lange überlegen. Es gibt von mir 10/10 Punkte für diesen Klassiker und Meilenstein des Sci-Fi / Action Genres. Wer Robocop noch nicht gesehen hat, muss es unbedingt nachholen.

10/10
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Kommentare

20.08.2014 00:23 Uhr - Entertainmentz
DB-Helfer
User-Level von Entertainmentz 8
Erfahrungspunkte von Entertainmentz 930
Ein beeindruckend gute Review! Ich werde mir Robocop demnächst auch ansehen

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