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Tombstone

Herstellungsland:USA (1993)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Western
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,06 (16 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der ehemalige U.S. Marshall Wyatt Earp (Kurt Russell) bricht mit seinen Brüdern Virgil und Morgan, sowie deren Freund Doc Holliday (Val Kilmer) auf, um sich in dem kleinen Städtchen Tombstone zur Ruhe zu setzen. Doch der Friede wird jäh gestört, als die „Cowboys“ in die Stadt einfallen und dort Unruhe stiften. Es kommt zu einem bitteren Kampf auf Leben und Tod, der schließlich in der legendären Schießerei am O.K. Corral gipfelt. (Buena Vista)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von inferis:

Der Film Tombstone lässt den Wilden Westen und besonders den Revolverhelden Wyatt Earp wiederaufleben. Doch zunächst lernt der Zuschauer eine Bande die sich selbst die Cowboys nennt kennen. Diese geradezu klischeehaft überspitzt dargestellte Bande stellt die Schurken des Films und sie überfallene zunächst eine mexikanische Hochzeit. Nachdem der Bräutigam von der Bande regelrecht hingerichtet wurde folgt noch ein Zitat aus der Bibel welches das Motiv der späteren Rache Wyatt Earps wiederspiegelt, der gnadenlos und umbarmherzig zuschlägt.

Nun lernt man Wyatt Earp und seine Brüder kennen. Wyatt ist bereits ein bekannter Revolverheld und will sich mit seiner Frau und seinen Brüdern, sowie deren Frauen in Tombstone nieder. Wyatt will ein legales und vor allem auch erfolgreiches Geschäft in der florierenden Goldgräberstadt aufziehen. Schon bald stößt auch Wyatts alter bekannter Doc Holiday in Tombstone auf und auch die Cowboys machen die Gegend unsicher. Als der Anführer der Cowboys den Sheriff von Tombstone im Drogenrausch tötet nimmt die Situation eine, wie sich später heraustelt, verheerende Wendung. Wyatt wird und seine Verbündeten liefern sich mit einigen der Cowboys die inzwischen legendäre Schießerei am O.K. Corral und Wyatt wird zum nächsten Sheriff von Tombstone, doch die Cowboys wollen Rache und töten einen von Wyatts Brüdern in einer stürmischen Nacht. Und hier startet Wyatts blutige Vendetta, nachdem er seinen anderen ebenfalls durch die Cowboys schwerverletzten Bruder fortgeschickt hat fängt er mit dem töten der Cowboys an, liefert sich spektakuläre Schießereien mit den Cowboys von denen sich bald schon einige ihm anschließen. Schon bald ist die gesamte Bande tot und Wyatt besucht den an Tuberkulose sterbenden Doc Holiday, ist aber inzwischen pleite durch seinen Rachefeldzug, hat aber glücklicherweise eine neue Frau gefunden die viele Geld besitzt und lebt mit ihr glücklich bis ans Ende seiner Tage.

Man merkt das George P. Cosmatos Westernepos nur bedingt die raue, unbarmherzige und dreckige Zeit im Wilden Westen nur bedingt einfängt, doch darum geht es hier nicht. Es geht um "echte" Männer die tun was sie tun müssen. es gibt hierbei allerdings nur phasenweise Spannung, dafür ist der Film aber auch recht gut gespielt(insofern es die etwas zu theatralische Inszenierung zulässt) und dies vor allem von einem äußerst namhaften und talentierten Cast, wobei durch das verändert Aussehen ein paar Mimen nicht sofort erkannt werden(ging zumindest mir so) allerdings wurde das Aussehen der damaligen Männer gut eingefangen, vor allem in Hinblick auf die realen Personen. Ansonsten wurde die Geschichte in einigen Teilen für Hollywood abgeändert. Vor allem wurden teilweise einige Teile der Geschichte etwas überinszeniert was sich aber ganz gut in den Stil des Filmes einreiht und nicht wirklich als große Schwäche zählt wenn man sich erstmal darauf einlässt.

Allerdings hat der Film ein anderes Problem was eher auffällt und ganz klar als Schwäche gesehen werden kann und zwar die verteilung der Actionszenen. So tauchen diese erst recht spät im Film auf und werden dann geballt hintereinander als Collage gezeigt. Diese doch recht guten Actionsequenzen wirken so abgehakt und vor allem zu plötzlich. eine bessere Dosierung, eventuell auch durch Rückblenden die über den Film verteilt worden wären würden den an sich guten Film noch erheblich verbessern.

Es ist aber schön das einige sonst vor allem als Nebendarsteller bekannte Schauspieler hier etwas mehr Screentime bekommen als man es sonst gewohnt ist. So sieht man Micheal Rooker und Terry O Quinn in etwas größeren Rolle die sie meiner Meinung nach viel zu selten bekommen.

Weiterhin hervorheben möchte ich die historische Darstellung der Stadt, der Menschen und der Umgebung loben. Die Schauspieler sehen ihren Vorbildern recht ähnlich und sind auch von den Frisuren und der Kleidung authentisch, außerdem ist die Stadt die nur aus ein paar einfachen Häusern besteht ist realitätsgetreu und auch die Umgebung lässt den Wilden Westen wiederaufleben.

Fazit: Ein recht guter Western der das Zeug zum Klassiker hätte wenn er von einem anderen Regisseur gedreht worden wäre oder ein anderer Schnitt in erwägung gezogen wäre. Trotzdem ist der Film gelungen und bekommt grundsolide

8/10
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