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Dr.WalterJenning
Level 6
XP 469
Eintrag: 13.04.2014

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Texas Chainsaw - The Legend Is Back

(Originaltitel: Texas Chainsaw 3D)
Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Texas Chainsaw Massacre 3D
Texas Chainsaw Massacre 2D

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,39 (101 Stimmen) Details
inhalt:
TEXAS CHAINSAW 3D führt die legendäre Geschichte der mörderischen Familie Sawyer fort, der damals so viele Menschen zum Opfer fielen. Jahrzehnte später und hundert Meilen von den grausigen Tatorten entfernt, erfährt die junge Heather, dass sie ein Anwesen in Texas von ihrer Großmutter, von der sie bislang nichts wusste, geerbt hat. Nachdem sie sich mit ihren Freunden auf den Weg gemacht hat, um ihre Wurzeln zu erkunden, findet sie heraus, dass sie die neue und einzige Besitzerin einer aufwendigen abgesonderten viktorianischen Villa ist. Was sie noch nicht weiß ist, dass tief unten im Keller ihres neuen Besitzes bereits etwas Grauenhaftes auf sie wartet ...
eine kritik von dr.walterjenning:

Handlung:


Der Film beginnt mit einer schönen Montage der Kills aus dem Ur-Kettensägenmassaker und schließt direkt an dessen Ende mit dem Eintreffen des Sheriffs, dicht gefolgt von einem Lynchmob, auf der Farm der Kannibalenfamilie an. Die Meute nimmt das Gesetz selbst in die Hand indem sie die Kannibalenfamilie kaltblütig niedermetzelt, doch ein Baby überlebt den Racheakt und wird unter die Fittiche eines an der Gräueltat beteiligten Pärchens genommen.

Jahrzehnte später: Ein paar Twens auf dem Weg nach New Orleans machen einen Boxenstopp
in Texas, um den Nachlass der Großmutter von Heather (Alexandra Daddario) in Form eines opulenten Anwesens in Empfang zu nehmen. Eine fatale Entscheidung, denn im Keller des Hauses treibt ein Überlebender des damaligen Massakers sein Unwesen: der geisteskranke, kettensägen- schwingende Serienmörder Leatherface (Dan Yeager)...

Review:


'Texas Chainsaw 3D' wird wohl weder ein Genre-Klassiker werden, noch atmet er den Geist des Originals oder schafft es, die Figur 'Leatherface' facettenreicher zu gestalten, wie es Rob Zombie zuvor mit Michael Myers in seiner Neuinterpretation von 'Halloween' gelang. Zwar wird krampfhaft versucht, Leatherface im Handlungsverlauf zu vermenschlichen und ihm nachvollziehbare Motive für seine Grausamkeiten anzudichten, man soll sogar Sympathien für die Bestie entwickeln, in Anbetracht seiner Vita bleibt all das jedoch eher unmöglich.

Was durchaus blendend funktioniert, ist die Entscheidung, nicht durch Spannung, sondern durch extrem plakative Gewaltausbrüche zu unterhalten. Die Handlung ist simpel, partiell strunzdumm und alles andere als originell gehalten, aber gerade dieser Aspekt sorgt für eine Menge Spaß und Gelächter. Sinnfrei agierende, schlecht spielende und unsympathische Darsteller, die die Verantwortlichen von damals spielen - ausgenommen Clint Eastwoods Sprößling Scott Eastwood als Deputy-Sheriff - sollen es verdient haben, einen möglichst grausamen Filmtod zu sterben, wo wir auch schon bei der größten Stärke des sich als direkte Fortsetzung von Tobe Hoopers 'Texas Chain Saw Massacre' verstehenden Gore-Vehikels (der Film ignoriert alle anderen Texas Chainsaw Massacre Filme) angelangt wären:

Noch nie zuvor war ein filmisches Kettensägenmassaker so abartig-großartig-brutal. Was hier gezeigt wird, musste noch vor ein paar Jahren in 'Texas Chainsaw Massacre: The Beginning' zensiert werden, um nicht mit einer NC-17 Freigabe abgestraft zu werden. Die Gewaltschraube wird angezogen, bis das Gewinde zerbarst.

Einem Opfer wird mittels Hammer das Gesicht zertrümmert (Zähne fliegen der Leinwand entgegen), ein weiteres wird von einem Fleischerhaken durchbohrt, um anschließend in der Körperhälfte und in Nahaufnahme inklusive aller Details per Kettensäge zerteilt zu werden. Ein Fleischerbeil wird benutzt, um jemanden bewusstlos zu hacken (!!!), danach wird ihm die Gesichtshaut abgezogen. Diese Variante des Faceliftings scheint seit Marcus Nispels Remake der Sägen-Saga zum Running-Gag zu avancieren. Verglichen mit seinen Vorgängern ist 'Texas Chainsaw 3D' also mit gewalt-(tät)igem Abstand der Zeigefreudigste.

Intensiviert wird dieser Eindruck durch die native, d.h. nicht nachkonvertierte, dritte Dimension. Wenn einem langsam eine röhrende Kettensäge entgegen fliegt und man sich ducken muss, Gedärme direkt im Schoß des Zuschauers landen oder Leatherfaces Finger einem die Nasenspitze kitzelt, dann kann man von einem durchaus gelungen Gimmick sprechen, für den sich der Aufpreis lohnt. Natürlich gibt es auch genügend Passagen, in denen weit und breit kein 3D Effekt zu sehen ist, weder ein Tiefen - noch ein Pop-Out Effekt. Tipp: in solchen Szenen einfach die Brille absetzten und in 2D weiter schauen, was bis auf minimalste Doppelkonturen nicht störend ist.

Fazit:


Mit seiner Handlung und den immensen Logiklücken gewinnt 'Texas Chainsaw 3D' keinen Blumenstrauß. Auch in Sachen Dramaturgie läuft er der Genre-Konkurenz, siehe 'High Tension', 'The Hills Have Eyes 2006' oder 'Rob Zombie's Halloween' hinterher, allerdings wird das Gewaltpedal so unfassbar heftig durchgetreten, dass einem die Spannungsarmut und die restlichen Fehltritte messerscharf am Allerwertesten vorbei gehen können.

Der stets hohe Unterhaltungsfaktor, teilweise tolles 3D, eine überraschende Wendung gegen Ende und das hammerharte Finale sprechen eindeutig für Leatherfaces neueste Schlachtplatte. 'Texas Chainsaw 3D' ist so stupide wie blutrünstig und genau das macht ihn so morbide unterhaltsam. Für Genre-Fans durchaus einen Blick wert und ein (Schlacht-)Fest für die Gorebauern unter uns. Alle anderen bleiben besser beim Original oder weichen auf eher blutärmeren Horror aus.

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