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Akte X: Der Film

(Originaltitel: The X-Files: Fight the Future)
Herstellungsland:USA (1998)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Science-Fiction, Thriller,
Mystery
Alternativtitel:Blackwood
Fight the Future
The X-Files Season 6 Prequel
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,78 (46 Stimmen) Details
inhalt:
Vor 37.000 Jahren wurde ein tödliches Geheimnis in einer Höhle in Texas begraben. Jetzt wurde das Geheimnis entfesselt. Diese Entdeckung könnte das Ende der gesamten Menschheit bedeuten.

Bei den Ermittlungen im Fall eines mysteriösen Bombenattentats auf ein Bürogebäude in Dallas werden die FBI Special Agents Fox Mulder und Dana Scully in die gefährlichste Verschwörung ihrer Karriere verwickelt. Mit der zweifelhaften Hilfe eines paranoiden Wissenschaftlers (der ehemalige Oscar-Gewinner Martin Landau) riskieren sie ihr Leben, um einen tödlichen Virus außerirdischen Ursprungs zu vernichten, der das gesamte Leben auf der Erde auslöschen könnte.

Die Suche nach der Wahrheit konfrontiert Mulder und Scully mit einem skrupellosen Syndikat mächtiger Drahtzieher, die alles daran setzen, ihr Geheimnis zu wahren. Auf der unerbittlichen Jagd nach dem grausamen Virus gelangen die Agenten von der Höhle in Texas über ein Gebäude des FBIs schließlich zu einem geheimen Ort in der Antarktis, der das unglaublichste Geheimnis von allen birgt.
eine kritik von dr.walterjenning:

Review:

Einer der besten, serienbasierten Kinofilme überhaupt, weil er 1. nicht zum Selbstzweck entstanden ist, sondern gleichzeitig sowohl als Brückenfilm zwischen Staffel 5 und Staffel 6 der Serie fungiert und somit für Serienfans unabdingbar ist, als auch als eigenständiger Kinofilm ohne jedwedes Vorwissen hervorragend funktioniert und 2. aufgrund seiner opulenten, handwerklich nahezu perfekten Inszenierung, einer der stimmigsten, spannendsten Verschwörungsthriller, inkl. Sci-Fi-Einschlag, der jüngeren Kinogeschichte ist.

David Duchovny und Gillian Anderson harmonieren nach fünf Serienjahren inzwischen so blendend miteinander, dass man glaubt, man habe es tatsächlich mit zwei FBI-Agenten zu tun, die völlig authentisch und selbstverständlich einer riesigen Alien-Verschwörung auf der Spur sind. Dabei verzichten Sie und Regisseur Bowmann dankenswerterweise und zu Gunsten der Seriösität der Geschichte, respektive der Serien-Historie, auf sämtlichen Beziehungskitsch, was in Anbetracht des Drucks des Studios und der Tatsache, dass es sich hierbei um einen hochbudgetierten Blockbuster handelt, schon eine Kunst für sich ist.

Doch dabei beliess man es nicht und holte sich auch serienfremde, schauspielerische Unterstützung von außerhalb. So konnte man z.B. die Hochkaräter Armin Müller-Stahl und Martin Landau für den Film gewinnen, welche sichtlich Spaß an der Arbeit hatten und ebenfalls zur erwähnten, tonalen Seriösität beitragen.

Dank gebührt auch der Entscheidung, Mark Snow, seines Zeichens Hauskomponist der Serie und natürlich des berühmt berüchtigten Akte X - Themas, an Bord zu behalten, denn was er aus eben jener Titelmelodie rausholt, wieviele Varianten er im Petto hat und Abseits dessen noch Platz für eigenständige Kompositionen findet ist schlicht und ergreifend brilliant.

Ebenso brilliant wie das Drehbuch, welches merklich mit einem gewissen Reifeprozeß bedacht wurde, denn ein Schnellschuss in Sachen "Kühe melken" sieht bekanntermaßen anders aus. Der Film ist voller denkwürdiger Szenen, dabei ebenso subtil dialoglastig wie actionreich und, dank einiger Wendungen und Finten, wie es sich für Akte X gehört, stets spannend.

Es ist schade, dass dieses hohe Niveau nicht für den zweiten Kinofilm beibehalten wurde. Stattdessen verzichtete man auf eben jenen Reifeprozeß, den der erste Film ausmachte und missachtete den roten Faden zu Gunsten einer halbgaren Serienepisode in Spielfilmlänge, welche eher an das Serein Spin-Off 'Millennium' erinnert als an Akte X selbst.

Das schmälert allerdings nicht im geringsten die herausragende Qualität des Erstlings.

Fazit:

Große Bilder, großer Score, große Geschichte: 'Akte X - Der Film' ist ein mehr als würdiges Kinoabenteuer der wohl bekanntesten FBI-Agenten der (Film-/Serien-) Welt. Actionreich, spannend, mysteriös und rundum gelungen präsentieren sich die X-Akten kurz vor der Jahrtausendwende in absoluter Top-Form.


8/10

8/10
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