SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Doom Eternal · Das Nonplusultra in Sachen Durchschlagskraft · ab 59,99 € bei gameware Zombie Army 4 Dead War · Die Kultjagd · ab 48,99 € bei gameware
BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 18.05.2014

Amazon.de

  • Killer Kate
Blu-ray
13,99 €
DVD
11,49 €
Prime Video
11,99 €
  • Alita: Battle Angel
4K UHD/BD
34,99 €
4K UHD/BD Stbk
tba €
4K UHD/BD Stbk
tba €
Blu-ray
19,99 €
DVD
17,99 €
  • Uninvited
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
23,99 €
Cover B
23,99 €
  • Der goldene Handschuh
Blu-ray
14,99 €
DVD
12,99 €
  • Stephen Kings Rhea M... Es begann ohne Warnung
  • BD/DVD Mediabook
Cover A
27,99 €
Cover B
27,99 €
  • Der tödliche Panther
  • BD/DVD Mediabook
Cover A
39,99 €
Cover B
39,99 €
Cover C
39,99 €
Cover D
37,13 €

The Amazing Spider-Man

Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy
Alternativtitel:Amazing Spider-Man 3D, The
Amazing Spider-Man Reboot, The

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,48 (35 Stimmen) Details
inhalt:
THE AMAZING SPIDER-MAN™ erzählt die Geschichte von Peter Parker, einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben und Tante May aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy. Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors, dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego The Lizard begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. Und er formt sein Schicksal, ein Held zu sein.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

Ich selbst bin ein begeisterter Fan von Comic-Verfilmungen. Obwohl ich nie großartiges Interesse daran hatte Comic`s zu lesen, haben mich die Verfilmungen immer gefesselt. Ich kann mich noch genau so daran erinnern als wäre es erst gestern gewesen als ich mir mit meinem Vater aus der Videothek den Film „Spiderman“ ausgeliehen habe. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Comic Helden. Doch auch die Zeit nagt an solchen Filmen und man möchte etwas neues, etwas erfrischendes sehen, doch kann dies auch „The Amazing Spiderman“ bieten?

Peter Parker scheint ein normaler Durchschnittsteenager zu sein. Er ist Zweitbester seiner Klasse, hat eine nette Tante und ein netten Onkel, die sich um ihn kümmern und doch beschäftigt ihn etwas. Vor vielen Jahren wurde er von seinen Eltern bei seiner Tante und seinem Onkel zurückgelassen. Als er eines Tages eine alte Aktentasche von seinem Vater findet beginnt er Nachforschungen anzustellen, die ihn zu Oscorp führen. Einem Unternehmen, dass sich auf Wissenschaft spezialisiert hat. Auf eigener Faust schaut er sich in dem Gebäude um und wird schon von einer Spinne gebissen. Nun muss er seltsame Veränderungen an sich feststellen. Seine Sinne sind geschärft und auch seine anderen Fähigkeiten haben sich exponentiell gesteigert. Weitere Nachforschungen führen Peter Parker zu Dr. Curtis Conners, einem Wissenschaftler, der vielleicht näheres über das Verschwinden seiner Eltern mitteilen kann. Der Kontakt erweist sich als profitabel für beide, denn Conners kann Peter ein paar Informationen über seinen Vater geben und Peter bietet Conners seine Hilfe an, ihm bei einem Projekt zu helfen, dass es dem Menschen ermöglichen kann, verlorene Gliedmaßen wieder nachwachsen zu lassen. Was Peter aber nicht ahnen kann, seine Hilfe führt dazu, dass Dr. Curtis Conner`s sich in ein Wesen verwandelt, dass voller Wut und Hass ist.
Als wäre das nicht schon genug für den jungen Peter, kommt er auch noch seiner Klassenkameradin Gwen Stacey näher, die ihm den Kopf verdreht. So muss Peter nun zwei Leben unter den Hut bekommen. Einmal sein Privates und einmal muss er als Spiderman New York vor der neuen Gefahr beschützen, kann er das alles packen?

Sam Raimis Version des „Spiderman“ galt vor knapp 13 Jahren als Revolutionär und das war sie auch. Doch wenn man mal ehrlich ist, muss auch diese Verfilmung ein paar Abstriche hinnehmen. Damals besetze man die Hauptrolle des Peter Parker mit Tobey Maguire. An sich ein sehr sympathischer Darsteller, der es aber nicht geschafft hat, die Rolle so zu spielen, dass man ihm diese auch abkaufen würde. Auch hier und da finden sich immer wieder ein paar Defizite, doch das steht jetzt auf einem ganz anderen Blatt.
Mit „The Amazing Spiderman“ bewegte man sich in eine ganz andere Richtung, denn diese Filme erzählen eine ganz andere Geschichte von Peter Parker alias Spiderman. Hier liegt das Hauptaugenmerkt eindeutig auf seinen Jugendjahren und wie er mit der Tatsache umgeht, dass er nicht immer alles zum Guten wenden kann. Marc Webb, der vor „The Amazing Spiderman“ nur „(500) Days of Summer“ drehte, konnte mit seinem neuen Werk eine unglaubliche Reise schildern, die so schnell niemanden Kalt lässt. In „The Amazing Spiderman“ fliesen so viele besondere Aspekte mit ein, dass es schwer sein wird diese alle aufzuzählen. Das Hauptaugenmerk liegt hier natürlich auf Peter Parker, der sich im Leben erst einmal zu Recht finden muss. Er wird als typischer Teenager dargestellt, der auch mit dem gleichen Stress zu kämpfen hat wie jeder andere. Er muss sich gegen Tyrannen an seiner Schule behaupten, muss versuchen, dass er gute Noten erzielen kann und und und... Dabei hat man aber trotzdem mit einem zwinkernden Auge auf die Geschehnisse verwiesen, denn Mark Webb wollte zeigen, dass man als Teenager trotzdem noch ein recht simples Leben führt. Doch das wirklich Interessante an Peter Parker ist, dass er seinen Platz in der Welt nicht wirklich kenn. Er versucht zwar sich nichts anmerken zu lassen, doch hat er immer wieder Probleme, welche zu einer schweren Last für ihn werden. Die Tatsache, dass seine Eltern ihn vor so vielen Jahren einfach verlassen haben, nagt immer noch an ihm. Daher ist er auch so versessen darauf herauszufinden was für Menschen seine Eltern waren und was für ein Mensch er eigentlich ist.

Sobald Peter seine Kräfte erlangt wird man Zeuge eines unglaublichen Spektakels, denn man sieht Peter an, dass er nun einen Sinn in seinem Leben sieht. Es gibt kein Grau mehr, nun kann er der Mensch sein, der er eigentlich schon immer war. Doch bevor ihn seine Kräfte richtig besitzen wird er wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und es beginnt wieder dieser Kampf, der innere Kampf den er doch nie wirklich loslassen kann. Es folgt eine Phase der inneren Zerrissenheit, die nur von seiner Mitschülerin und Freundin Gwen Stacey geheilt werden kann. In ihr findet er eine Seelenverwandte, die ihn versteht. Die Beziehung die er mit ihr führt beruht auf einer konstanten Ebene, denn beide ergänzen sich hervorragend. Der Eine kann nicht ohne den Anderen und das gibt Peter auch wieder den Halt im Leben.
Die Zeit in der er Spiderman sein kann, ist für ihn eine Erfüllung aber auch eine Last. Denn mit seiner neuen Rolle muss er sich erst zu Recht finden. Anfangs wirkt alles noch locker flockig, doch merkt er immer mehr, dass er ein Symbol der Hoffnung darstellt und nun eine große Bürde tragen muss. Immer wieder muss er sich in brenzlige Situationen bringen, die sowohl für ihn Gefährlich sind als auch für die Menschen um ihn herum, doch versucht er immer wieder einen Weg zu finden, damit alles gut wird.

Sein Gegner in diesem Film stellt Dr. Curtis Conners dar. Dieser wird dem Zuschauer als sympathischer Wissenschaftler vorgestellt, der noch einen Sinn für Moral zu bieten hat. Man kann eine gewisse Sympathie zu ihm entwickelt und wird dann hart getroffen wenn man sieht in was für ein Monster er sich verwandelt. Denn Dr. Conners ist davon besessen mit seiner Forschung den Menschen und auch ihm, wieder eine Möglichkeit zu bieten, dass sie in ihrem Leben nicht eingeschränkt sind. Man empfindet ein gewisses Maß an Trauer mit ihm und kann sogar ein wenig Verständnis für ihn entwickeln und daher ist es auch ein herber schlag ins Gesicht wenn man mit ansieht, wie sich die beiden, nennen wir sie man Freunde, bekämpfen. Auch wenn Conners den Part des Bösewichts innehat, so hat man nicht das Gefühl, dass man ihn für seine Taten hasst. Man kann zwar manche Taten nicht wirklich verstehen, doch eine große Abneigung hat man ihm gegenüber auch nicht. Deshalb ist es auch einer der emotionalsten Kämpfe, welche Peter Parker jemals haben wird.

„The Amazing Spiderman“ ist auf so vielen Ebenen faszinierend, dass man den Film sogar öfters sehen muss um auch seine volle Pracht zu verstehen und zu sehen. Marc Webb inszenierte den Film mit solch einer Liebe zum Detail, dass man hier sogar Vergleiche ziehen kann zu der Trilogie von Sam Raimi obwohl diese im Großen und Ganzen nicht viel gemeinsam haben. Bedenkt man die Tatsache, dass „The Amazing Spiderman“ wohl nur gedreht wurde, damit die Rechte nicht an Marvel zurück gehen sondern weiterhin bei Sony bleiben, dann ist es schon irgendwie traurig. Denn „The Amazing Spiderman“ ist einer der Filme, der so viel Potential zu bieten hat und sogar noch zu einer der besten Comic-Verfilmungen avancieren könnte.
Doch eine Verfilmung ist nur halb so stark, wenn da nicht auch die Darsteller wären, die ihre Sache hervorragend machen. In der Rolle des Peter Parker sieht man den sympathischer Charakterdarsteller Andrew Garfield. Dieser spielte schon in „Boy A“ und „The Social Network“ solch intensive Rollen, dass man hier wirklich die perfekte Wahl für die Rolle des Peter Parkers ausgewählt hat. Ich selbst finde, dass er für diese Rolle geboren wurde. Alle Emotionen, welche Garfield hier auf die Leinwand zaubert gehen auf den Zuschauer über und man kann eine richtige Verbindung zu ihm aufbauen, was es dem Film auch leichter man, dass dieser Unterhalten kann. So kann er auch ein paar Schwächen ausbügeln, die somit überdeckt werden.

Den weiblichen Part im Film, also den der Gwen Stacey, spielt die junge Emma Stone. Für viele ein bekanntes Gesicht aus „Zombieland“ oder auch „Gangster Squad“, spielt ihre Rolle mit solch einer Leichtigkeit, dass man sogar selbst etwas verliebt in sie ist. Einen kleinen Ausrutscher hat sie während des Filmes, doch dieser fällt nicht jedem auf und ist auch vollkommen zu verkraften. Ihr Charakter hat auch in der alten Trilogie Platz gefunden, doch assoziiert man diesen nicht wirklich mit ihr. Aber das steht wieder auf einem anderen Blatt.
Rhys Ifans dürfte wohl jedem ein bekannter Name sein, sogar den Frauen. Denn bei dem Frauenfilm schlecht hin „Notting Hill“ verkörperte er den tollpatschigen Spike, der damals schon für einige Lacher verantwortlich war. Dieses Mal schlüpft er in eine ernstere Rolle und spielt den Part des Dr. Curtis Conners mit solch einer Hingabe, dass man ihn für einen Symathieträger hält. Denn im Film schafft er es, die perfekte Verbindung zwischen Genie und Wahnsinnigen so verschmelzen zu lassen, dass man sogar während des Filmes ein wenig mit ihm mitfiebert.

Auch in den Nebenrollen finden sich bekannte Stars Hollywoods wieder. So spielen u.a. auch Sally Feld, Martin Sheen, C.Thomas Howell und auch Embeth Davidz in diesem Film mit. Und was wäre eine Marvel-Verfilmung wenn man nicht auch Stan Lee, der Schöpfer der Comics in einer kleinen Rolle bestaunen könnte.

Auch wenn meine bisherige Meinung verlauten lies, dass es sich bei „The Amazing Spiderman“ um einen todernsten Film handeln würde, so hat er auch hier und da seine witzigen Momente zu bieten. Denn immer wieder wird man durch Situations- & Dialogwitz zu ein paar Lachern bewegt, was die Stimmung des Filmes natürlich ein wenig lockert. So werden die 140 Minuten Laufzeit auch keinesfalls zu einer Torture und man findet sich in einer wundervollen Verfilmung wieder, die Unterhaltung für die ganze Familie bieten kann. Auch Menschen, welche bisher nichts mit dem Helden Spiderman anfangen konnten, können hier auf ihre Kosten kommen. Denn was Mark Webb hier fabriziert hat ist eine wundervolle und liebenswerte Comicverfilmung, die es schafft den Zuschauer mit solch einem zufriedenen Gefühl den TV auszumachen.

Man merkt sofort, dass man Blut & Schweiß für diesen Film vergossen hat, nicht nur an den zu erkennenden Szenen sondern auch an dem genialen Score den James Horner liefert. Jede einzelne Szene wurde perfekt mit seiner Musik unterlegt und vor allem das Theme von Lizzard alias Die Echse alias Dr.Curtis Conner´s Bad Image, schafft es jedes Mal, dass mir die Haare zu Berge stehen und das meine ich im guten Sinne. Ein sehr schöner Soundtrack, der sich auf jeden Fall hören kann.

Für mich ist „The Amazing Spiderman“ eine der besten Comicverfilmungen, die ich jemals gesehen habe. Gut, da ich mich mit den Comics nicht auskenne, kann ich kein klares Fazit ziehen wie die Geschichte adoptiert wurde, doch für mich ist so von reiner Sichtung her schon fast perfekt. Deshalb vergebe ich hier auch ganze 9,5 Punkte. Und da ich mal nicht so sein möchte wird aufgerundet ;-)

10/10
mehr reviews vom gleichen autor
Deepwater
BoondockSaint123
10/10
Horns
BoondockSaint123
10/10
See
BoondockSaint123
1/10
die neuesten reviews
Laurin
Dissection78
8/10
Mind's
The Machinist
7/10
World's
naSum
4/10
Shaun
Ghostfacelooker
Killzone
Inferis
8/10

Kommentare

01.08.2015 16:39 Uhr - MajoraZZ
SB.com-Autor
User-Level von MajoraZZ 27
Erfahrungspunkte von MajoraZZ 18.601
Exzellenter Review!

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2019)