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BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 18.05.2014

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The Amazing Spider-Man 2 - Rise Of Electro

Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,12 (32 Stimmen) Details
inhalt:
Superheld Spider-Man (Andrew Garfield) steht vor seinem bislang größten Abenteuer, als ihm mit Electro (Jamie Foxx), Rhino (Paul Giamatti) und dem Goblin (Dane DeHaan) gleich mehrere Superschurken den Gar ausmachen wollen. Und als wäre dies nicht genug, hat Spideys alter Ego Peter Parker auch noch Stress mit seiner Freundin Gwen Stacy (Emma Stone)...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

12 Jahre nachdem Sam Raimis Version von „Spiderman“ das Licht der Kinos erblickte, reist die Faszination am Wandkrabbler nicht ab. Als Marc Webb im Jahr 2011 mit seinem Film „The Amazing Spiderman“ einen neuen Startschuss für eine weitere Reihe über den Spinnenmann einläutete, war es klar, dass nach dem großen Erfolg von „The Amazing Spiderman“ auch eine Fortsetzung auf die Zuschauer losgelassen wird. Nachdem erste Trailer veröffentlicht wurden, stieg die Vorfreude auf den kommenden Film „The Amazing Spiderman 2: Rise of Elector“ ins Unermessliche. Doch kann man die Erwartungen auch erfüllen, welche man nach dem Trailer erzielte?

New York scheint sich an Spiderman gewöhnt zu haben, zumindest nach den Ereignissen vor einer Weile, in der eine riesige Echse die komplette Menschheit in Reptilien verwandeln wollte, doch Spiderman schon zur Stelle war. Leider forderte auch dieser Kampf seine Opfer, dieses Mal war es Captain Stacey, Gwens Vater. Mit letzten Worten sprach er damals zu Peter, dass dieser sich von seiner Tochter fern halten sollte. Doch dieses Versprechen kann Peter einfach nicht einhalten, denn die beiden Teenager ziehen sich einfach gegenseitig an. Trotzdem plagen ihn Visionen von ihrem Vater und sein schlechtes Gewissen, weshalb er auch immer mehr auf Distanz zu ihr geht. Währenddessen passieren in New York aber noch mehr Ereignisse. Norman Osborne segnet das Zeitliche, was seinen Sohn Harry auf die Bildfläche ruft, ein alter Freund von Peter. Der Kontakt der Beiden beginnt wieder zuzunehmen, doch Harry ist davon besessen sein Leben zu retten, denn die gleiche Krankheit, die schon für dessen Vaters Tod verantwortlich war, ist auch in seinen Genen. Nur Spidermans Blut scheint ihm helfen zu können.
Außerdem gibt es eine neue Bedrohung in New York, der mysteriöse Electro scheint einen persönlichen Rachefeldzug gegenüber Spiderman und allen anderen Mitbewohnern New Yorks führen zu wollen. Bekommt Peter dieses Mal alles unter den Hut oder muss er sich dieses Mal geschlagen sehen?

Auch mit „The Amazing Spiderman 2“ wird dem Zuschauer wieder ein ganz anderes Bild des jungen Peter Parker vermittelt. Auch dieses Mal legt Mark Webb viel Wert auf seine Charaktere um diese so gut wie möglich zu zeichnen. Dabei lässt er sich viel Zeit und geht auf jeden Charakter so gut es geht ein um ihm auch die nötigste Substanz zu verleihen. Dieses Mal liegt das Hauptaugenmerk auf der Beziehung zwischen Peter und Gwen, was dem Zuschauer nicht entgehen kann. Man wird schon von Beginn mit Rückblenden verwickelt, die an aller erster Stelle das Verschwinden von Peter´s Eltern thematisiert. Der Zuschauer bekommt einen klaren Einblick darauf, was mit Peters Eltern passiert ist nachdem sie ihn bei Onkel und Tante abgesetzt haben. Das ganze drum herum was nun wirklich zu der Flucht usw. führte wird im Laufe des Filmes aber noch weiter entwickelt.
Und schon sofort nach der Erzählung nimmt man wieder Teil im Leben Spiderman`s, der sich schon einer waghalsigen Verfolgungsjagd in den Weg stellt, was auch recht lustig ausfällt. Doch dann wird man in das übliche Teenie-Leben von ihm befördert. Man erlebt das Zusammenleben von ihm und seiner Freundin Gwen. Die Beziehung scheint angespannt zu sein, denn immer mehr wird Peter klar, dass er sich von Gwen fern halten sollte, denn er möchte nicht, dass sie das gleiche Schicksal ereilt wie ihrem Vater. Daraufhin beschließt er mit ihr Schluss zu machen, doch Gwen kommt ihm zuvor. Man sieht den Leidensweg von Peter, der sich immer mehr von seiner Familie und seinen Freunden distanziert und sich in eine innere Festung einzuschließen scheint. Erst als er von dem Tod Norman Osborne´s mitbekommt, lässt er wieder jemanden in sein Leben….Harry. Es keimt die alte Freundschaft der beiden auf, man erkennt in Peter wieder neue Lebenslust, was auch positiv auf den Zuschauer wirkt. Mit Harry wird dem Zuschauer dann auch gleich ein neuer/alter Bekannter ins Geschehen berufen. Dieser stellt sich als selbstsicherer aber auch verletzlicher junger Mann heraus, der versucht seinen Platz in der Welt zu finden. Eine große Last liegt auf seinen Schultern, denn mit gerade mal 20 Jahren muss er ein millionenschweres Unternehmen leiten, was vielen seiner Untergebenen natürlich nicht passt. Als er mitbekommt, dass er unter der gleichen Krankheit leidet wie sein verstorbener Vater versucht er krampfhaft einen Kampf gegen die Zeit zu gewinnen, was er dann auch einer Seits auf Peter überträgt, denn Harry verlangt von Peter, dass er ihm das Blut Spidermans besorgt. Somit steht Peter wieder in einer Zwickmühle, denn einerseits möchte er seinem langjährigen Freund natürlich die Chance bieten weiter zu leben, doch fürchtet er sich davor, dass Harry`s Körper auf sein Blut eine abstoßende Wirkung haben könnte.
Immer wieder findet sich Peter in einer Zwickmühle wieder, doch er versucht aus der Situation das beste zu machen. Trotzdem er eigentlich die Distanz zu Gwen suchte, lauert er ihr immer wieder auf und wirft stets ein Auge auf sie, was ihr irgendwann nicht entgeht. Jetzt beginnt das richtige Gefühlschaos, denn sowohl Peter als auch Gwen sind sich ihrer Gefühle sicher, dass sie immer noch etwas für einander empfinden, doch trotzdem nicht zusammen sein können, was aber immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird und man einem Hin und Her der Gefühle beiwohnen muss.

Im Laufe des Filmes wird auch der Charakter des Max Dillion mit in die Handlung eingebracht. Dieser ist ein schüchterner und zu tiefst missverstandener Mitarbeiter der Firma Oscorpe. Er versucht zwanghaft, dass man mal Interesse an ihm äußert und ihn auch beachtet. Eines Tages während er zur Arbeit möchte, da wird er von Spiderman gerettet, die Umstände wie und wo werde ich nicht erwähnen, seit diesem Zeitpunkt ist Spiderman ein großes Symbol, dass für Recht und auch Freundschaft einsteht. Deshalb beginnt auch eine gewisse Besessenheit, was ihm auch den Alltag erleichtert. Als er eines Tages eine Arbeit erledigen muss passiert ein Unfall, was die molekulare Struktur von ihm verändert und er nun über die Kräfte verfügt, elektrische Ströme zu manipulieren und so zu benutzen, dass sie ihn stärken und er auch Angriffe damit ausführen kann. Aus dem schüchternen Max wird im Laufe des Filmes ein unerbittlicher Gegner, der sich Elector nennt. Auch wenn er anfänglich noch versuchte einen gewissen Kontakt zu Spiderman aufzubauen muss er feststellen, dass er mit seiner Art & Weise einen falschen Eindruck auf seine Mitmenschen ausübt, was in ihm Hass erweckt und er diesen gegen jeden Menschen einsetzen möchte. Doch da hat er die Rechnung ohne Spiderman gemacht. So entwickelt sich Electro von einem Menschen mit Zuneigung zu einem Wesen voller Zorn und Hass, dass nur ein Ziel kennt, Rache.

Nun muss Peter Parker schauen, dass er so einiges unter den Hut bekommt. Nicht nur, dass er mit seinen neuen Gegnern ein wirklich hartes Los gezogen hat, sondern auch die Beziehung zu Gwen stellt ihn auf eine harte Probe. Immer wieder wird er auf den harten Boden der Tatsachen geholt.

Mit „The Amazing Spiderman 2: Rise of Elector“ liefert Marc Webb dem Zuschauer eine Fortsetzung, die sich wirklich sehen lassen kann. Doch muss man auch zugeben, dass der Film einige klare Abstriche machen muss. Nach den genialen Trailern stieg meine Vorfreude ins Unermessliche, doch als ich das Endresultat gesehen habe, was ein klein wenig Enttäuschung in meinem Gesicht zu sehen. Schlecht ist der Film auf keinen Fall, dass muss man im Vorfeld schon einmal sagen. So bietet „TAS2“ wirklich tolle Ideen. Man behandelte die Charakter mit solch einer Hingabe, dass man seine Favoriten gleich herausfiltern kann. Wieder einmal wird Peter Parker perfekt geschildert, denn durch die wunderbare Darbietung von Andrew Garflied erfährt man auch hier wieder, wie wandlungsreich doch die Person Peter eigentlich ist. Man fiebert im kompletten Film mit ihm mit, was natürlich von großem Vorteil für die Handlung selbst ist, denn so lassen sich auch wie beim Erstling wieder ein paar Schwächen retuschieren. Auch mit Dane DeHaan entschied man sich für die perfekte Besetzung des Harry Osborne. In der alten Trilogie hat schon James Franco seine Sache mehr als gut hinbekommen, doch DeHaan konnte in dieser Rolle glänzen. Durch sein markantes Aussehen hat er gleich seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, was natürlich dem Zuschauer gerade gelegen kommt. Denn Harry wird so gespielt, dass man zur einen Seite Mitleid mit ihm empfindet als auch eine gewisse Sympathie zu ihm entwickelt und zeitgleich auch gewisse Abscheu gegen ihn hat. Das ist Faszination pur! DeHaan konnte schon in Filmen wie „Chronicle“ oder „Lawless“ den Zuschauer begeistern, doch hier liefert er seine bisher beste Leistung ab. Leider muss man aber auch bemängeln, dass er als Green Goblin einen zu späten Auftritt hat. Dies liegt natürlich nicht an ihm, doch ist trotzdem etwas enttäuschend. Dafür bietet er eine herrlich diabolische Ader und wirkt wie ein richtiges Monster, welches mit seiner Durchtriebenheit sogar viel besser daher kommt als der Green Goblin, welcher von James Franco verkörpert wurde.
Doch am Interessantesten wirkt Max Dillon auf den Zuschauer. Dieser wird von Jamie Foxx verkörpert, der mit solch einer Hingabe den tollpatschigen Idioten verkörpert, der dann zu einem der gefährlichsten Gegner mutiert, den Spiderman je hatte. Man sieht ihm regelrecht an, dass er Spaß an den Dreharbeiten hatte, dies bringt dem Zuschauer auch ein glaubhafteres Bild herüber.

 

GROBER HANDLUNGSSPOILER!!!!!!!

Was dem Zuschauer wohl am meisten bitter aufstößt ist bestimmt die Liebesgeschichte zwischen Peter und Gwen. Immer wieder erlebt der Zuschauer ein großes Hin und Her – ich liebe sie, darf aber nicht mit ihr zusammen sein – ich liebe ihn, doch ich kann nicht mit ihm zusammen sein - . Nachdem der Film zu Ende ist, wird dem Zuschauer aus sofort klar, dass dies einen wichtigen Grund hatte. Denn kurz nach der finalen Schlacht erlebt der Zuschauer, dass es wohl keinen „The Amazing Spiderman“ geben kann ohne, dass ein Charakter sterben wird. Gwen erleidet einen schnellen Tod, was natürlich auch für Peter wieder ein herber Rückschlag ist, dass ihn dazu verleitet, dass er sich von seinem alten Leben für einige Zeit zurück zieht. Doch um ehrlich zu sein, hätte man den Film auch anders gestalten können, denn durch die ausgeweitete Liebesschnulze zwischen den beiden, wird dem Zuschauer sofort klar, dass irgendetwas Schlimmes passieren würde. Eine intensivere Wendung hätte der Film genommen, wenn man diese Romanze hätte ehr im Hintergrund ablaufen hätte lassen. Doch daran kann man jetzt auch nichts mehr ändern. Leider bringt das auch einen wirklich sehr großen Minuspunkt mit sich.

GROBER HANDLUNGSSPOILER IST ZU ENDE!!!!!!!


Ein weiterer Kritikpunkt dürfte die Figur des Rhino sein. Man wird am Anfang mit der Figur des Aleksei Sytsevich konfrontiert, doch fällt dieser ehr unscheinbar auf. Erst gegen Ende erhascht man einen kurzen Blick auf seine Figur als Rhino, welches ungefähr nur 3 Minuten geschieht. Das ist natürlich sehr schade, denn dieser kann seine volle Pracht nicht richtig ausbreiten, was ein wenig enttäuschend ist. Ob dieser nun im dritten Teil der Reihe wieder mit an Bord ist, dass kann man noch nicht sagen, ich würde es mir auf jeden Fall wünschen. Doch in Anbetracht der Dinge könnte ich mir gut vorstellen, dass dies die einzige Begegnung mit Rhino war. Dieser wird Paul Giamatti recht uninteressant verkörpert, die darstellerische Leistung bleibt dem Zuschauer auch nicht wirklich lange in Erinnerung. Schade, doch dies kann man noch annähernd verkraften.

Auch wird hier wieder Wert auf einen ordentlichen Nebencast gelegt. Wieder kann man Sally Field in der Rolle der Tante May bewundern. Aber auch Schauspieler wie Colm Feore, Chris Cooper nehmen hier eine kleine Rolle ein. Auch bekommt man mit Embeth Davidz oder Campbell Scott bekannte Gesichter zu sehen. Gerade bei den letzteren Beiden ist er natürlich toll mit anzusehen, was aus deren Charakteren wurde und welche Geheimnisse sie verborgen haben. Im Laufe des Filmes ergibt alles einen Sinn.

Wiedermal ist „The Amazing Spiderman 2: Rise of Elector“ ein Werk, dass von den Effekten lebt. Wundervolle Aufnahmen der Kämpfe werden dem Zuschauer hier geboten, was unheimliche Spannung erzeugt und so genial aussieht, dass man sich darin verlieren könnte. Gerade der finale Showdown ist etwas ganz besonderes und man erlebt hier etwas, dass sowohl für die Augen als auch die Ohren ist. Denn jedes Mal wenn Electro auf der Bildfläche erscheint bekommt man Gänsehaut durch sein geniales Theme. Dieses stellt eine Mischung aus klassischer Musik und elektronischer Einwirkung dar. Hier geht ein großes Lob an Hans Zimmer, der mit seinem Soundtrack wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat.

„The Amazing Spiderman 2: Rise of Electro“ ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein klein wenig schwächer, kann sich aber trotzdem noch sehr gut sehen lassen. Auch hier wird wieder auf die richtige Mischung aus Action, Drama, Komödie und Fantasy. Zwar nicht die beste Comicverfilmung, doch eine der besseren auf jeden Fall. Aber man merkt sofort, dass dieser Film eine Art Übergang bildet wischen „The Amazing Spiderman“ und der kommenden Fortsetzung, die zu 100% erscheinen wird.

 

An dieser Stelle danke ich schon einmal für`s lesen, es ist wirklich klasse, dass ihr euch Zeit genommen habt um meine Review zu lesen….wenn ihr es denn getan haben solltet  :-D

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Kommentare

01.08.2015 16:40 Uhr - MajoraZZ
SB.com-Autor
User-Level von MajoraZZ 27
Erfahrungspunkte von MajoraZZ 18.615
Ich fand den zweiten Teil sogar einen Tick besser als den ersten. Schade, dass die Fortsetzungen wohlmöglch abgesetzt werden....

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