SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Sniper Ghost Warrior Contracts 2 · Verbrechen lohnt sich nich · ab 39,99 € bei gameware Battlefield 2042 · Dynamische Schlachten · ab 69,99 € bei gameware

Resident Evil 5

Originaltitel: Biohazard 5

Herstellungsland:Japan (2009)
Standard-Freigabe:USK Keine Jugendfreigabe
Alternativtitel:Resident Evil 5: Gold Edition
Biohazard 5: Alternate Edition
Biohazard 5: Gold Edition
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,09 (35 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Aus der Asche alter Konflikte steigen neue Schrecken auf. Die Umbrella Corporation und ihre tödlichen Viren wurden zerstört. Doch aus den Trümmern kommt eine neue und noch gefährlichere Bedrohung zum Vorschein. In den Jahren nach den Ereignissen in Raccoon City hat Chris Redfield die Geißel bio-organischer Waffen an allen Orten der Welt bekämpft. Mittlerweile ist er Mitglied der „Bio-terrorism Security Assessment Alliance“ (BSAA), die ihn nach Afrika schickt, um einen biologischen Wirkstoff zu untersuchen, der die Bevölkerung in aggressive Bestien verwandelt hat. Zusammen mit seiner BSAA-Kollegin Sheva Alomar muss er die Wahrheit ans Licht bringen, die hinter den beunruhigenden Ereignissen steckt. (Capcom)

eine kritik von dimetrodon12:

 

Kritik: „Resident Evil 5“

 Story:

 Wie schon der vierte Teil spielt auch Teil fünf mehrere Jahre nach den Ereignissen in Raccoon City. Chris Redfield, ein S.T.A.R.S Mitglied aus dem ersten Teil, hat sich in der Zwischenzeit der BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance) angeschlossen. Chris erhält den Auftrag einen Waffen­händler aus dem Verkehr zu ziehen, der mit biologischen Waffen handelt. Bei diesen biologischen Waffen handelt es sich um Viren, die denen aus den Vorgängerspielen sehr ähnlich sind. Chris reist nach Afrika und trifft sich im Dorf Kijuju mit Sheva Alomar, einer weiteren BSAA-Agentin. Die Probleme lassen allerdings nicht lange auf sich warten und schon nach kurzer Zeit werden Chris und Sheva von den mutierenden Bewohnern des Dorfes angegriffen. Während ihrer Flucht und der Suche nach dem Waffenhändler stellt sich allerdings heraus, dass sich mehr hinter der Mission ver­birgt und es kommt zum Wiedersehen mit alten Bekannten.

 Die Story des fünften Teils der Reihe ist nicht total bekloppt, aber auch nicht wirklich gut. Die Story verbindet größtenteils lediglich die Actionsequenzen des Spieles miteinander. In Rückblicken wer­den allerdings noch einige Geschehnisse erzählt, die für den späteren Verlauf des Spieles wichtig sind.

 Charaktere:

 Anders als in Teil drei und Teil vier bekommt man hier wieder zwei Charaktere zur Auswahl, Chris und Sheva. Hierbei muss man allerdings beachten, dass man Sheva erst spielen kann wenn man das Spiel schon einmal durchgespielt hat, oder aber als zweiter Spieler im CoOp-Modus.

 Im Verlauf des Spieles bleiben beide Charaktere weitgehend uninteressant. Dies ist vor allem bei Sheva schade, da dies ihr erster (und zum Zeitpunkt dieser Kritik einziger) Einsatz im „Resident-E­vil“-Universum ist. Chris hingegen ist schon aus dem ersten Teil oder auch aus „Code Veronica“ be­kannt. Neben diesen beiden Hauptcharakteren treten auch noch zwei weitere wichtige Charaktere in der zweiten Hälfte des Spieles auf, die ich hier wegen Spoilern nicht nennen werde.

 Atmosphäre:

 Während Charaktere oder auch die Story nie das Hauptaugenmerk der „Resident Evil“ Reihe waren, war es dennoch die Atmosphäre. Besonders in den früheren Teilen kam durch Munitionsknappheit und ähnliches eine bedrückende Atmosphäre auf, was dieser Teil leider nicht mehr schafft. Der fünf­te Teil ist wahrlich auf Action angelegt und schafft das größtenteils auch recht gut, wenn man aber ein Survival-Horror-Spiel wie bei den Teilen eins bis drei erwartet, wird man hier bitter ent­täuscht. Auch wird die Horroratmosphäre, die an einigen Passagen aufkommen könnte, stark durch den CoOp-Modus gestört. Alleine Spielen macht allerdings noch weniger Spaß, da man der KI, die den zweiten Charakter steuert, leider nichts anvertrauen kann, da sie Munition so wie Medipacks verschwendet.

 Ich wollte hier auch noch kurz einmal anmerken, dass es einige Leute gibt, die „Resident Evil 5“ Rassismus vorwerfen und ich kann diese Vorwürfe verstehen. Man spielt eine weißen Amerikaner, der in Afrika schwarze Zombies erschießt. Ich denke allerdings, dass es nicht Rassismus sondern viel eher Unwissenheit (vielleicht auch Dummheit) ist. Wer jedoch wegen so was schnell Probleme mit sich selbst bekommt, der sollte lieber die Hände von diesem Spiel lassen.

 Fazit:

 Allen anderen müssen für sich selbst entscheiden. „Resident Evil 5“ ist ein gutes, manchmal sogar sehr gutes Actionspiel mit Zombies, Mutanten und einigen coolen (teilweise aus Teil vier recyclten) Bossgegnern. Alle die mit so was Spaß haben können hier beherzt zugreifen. Die „Resident Evil“ Fans sollten sich aber vorher im klaren sein, dass sie hier weder etwas wie die ersten drei Teile noch wie den, ebenfalls actionlastigen vierten Teil spielen sondern diesmal wirklich nur ein Actionspiel mit bekannten Gesichtern.

7/10

 

7/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
Jenseits
Dimetrodon12
8/10
Cure
Dimetrodon12
9/10
Life
Dimetrodon12
8/10
die neuesten reviews
Red
TheMovieStar
7/10
Bounty
TheMovieStar
7/10
Big
cecil b
10/10
One
Ghostfacelooker
Todeskandidaten,
TheMovieStar
3/10
Evil
dicker Hund
7/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)