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Alexandre Ajas Maniac

Originaltitel: Maniac

Herstellungsland:Frankreich, USA (2012)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Horror, Drama, Krimi, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,17 (147 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Frank ist Besitzer eines Mannequin Ladens. Er lebt ein eher zurückhaltendes und verschlossenes Leben. Doch dies ändert sich, als die junge und hübsche Anna in sein Leben tritt. Für ihre neue Ausstellung wendet sie sich an Frank. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch der Schein trügt. Denn unter der Oberfläche verstärkt sich seine geheime Besessenheit. Je länger die Freundschaft anhält, desto heftiger tritt seine Manie zum Vorschein. (Ascot Elite)

eine kritik von ghostfacelooker:

Ach Elijah Wood hat es schon nicht leicht. Zuerst bekam er als Kind neben Macauley Culkin "Das 2. Gesicht" (komisch seit dem Surz vom Felsen am Ende hat man Kevin nirgends mehr im Film gesehen).

Dann stiefelte er mit einem goldenen Ring durch Mittelerde. Dazwischen ass er in "Sin City" Menschenfleisch und nun mordet er munter vor sich hin, weil er psychisch instabil ist. Da soll noch einer sagen es läge nicht an der schlimmen Kindheit.

Dieses Remake, ist vom ersten Augenblick für mich genauso düster und zwiegespalten, wie der Hauptcharakter selbst. Mr. Wood ist hier mit diesen so großen verletzlich wirkend blauen Augen, morbid schizophren und unterliegt in fast manischer Deutlichkeit, dem Zwiespalt seiner Kindheit und der daraus resultierenden Gewalt, die ihn fast ungewollt Morden läßt. Der Drang, den Frank immerzu verspürt, ist durch dieses unschuldige Gesicht umso schockierender.

Die Morde sind in der unzensierten Version recht eindringlich und blutig umgesetzt, aber sind wir mal ehrlich genau deshalb schauen wir ja solche Filme, oder? Wenn mir auch das Orginal bisher unbekannt ist und man viele Vergleiche dazu, mit genausoviel positiver wie gegenteiliger Meinung darüber liest, finde ich dass der Film im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht.

America Olivo, die die Mutter von Frank gibt, und hier als Auslöser seiner Misere zeichnet, hat schon in "Bitch Slap" gezeigt was weibliche Rundungen für fatale Auswirkungen haben.

Die angedeutete Liebelei, und die Hoffnung endlich seinen inneren Dämonen zu entkommen, gipfelt in einem grandiosen Finale, nach dem man für einen gewisse Zeit keinen Appetit auf Fleisch hat, und seltsamerweise "Etwas lustiges" ansehen will.

Ob nun "High Tension", "Piranah 3 D" oder dieser Schocker, Aja´s Credo scheint immer das selbe: Drastisch ist gut. Blut ist eine Notwendigkeit des Todes.

8/10
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Kommentare

28.05.2014 18:35 Uhr - sonyericssohn
2x
Moderator
User-Level von sonyericssohn 21
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Cooles Review.
Ich kenn nur das Original. Und, man möge mich steinigen, ich finde es ziemlich doof. Aber das Remake müsste ich mir fast mal geben. Natürlich nur um mitreden zu können ;-)

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