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Octalus - Der Tod aus der Tiefe

Originaltitel: Deep Rising

Herstellungsland:USA, Kanada (1998)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,46 (41 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Ein verlassener Luxusliner in der Gewalt eines gigantischen Monsters!

Eine Bande von Juwelendieben plant, in der Südsee einen scheinbar führerlos treibenden Luxusliner zu entern. An Bord bietet sich ihnen ein Bild des Grauens. Alle Besatzungsmitglieder und sämtliche Gäste sind auf mysteriöse Weise getötet worden. Die toten Körper, die über alle Decks des Schiffes verstreut sind, sind flüssigkeitsleer - scheinbar ausgesaugt. Bevor die blinden Passagiere dem Rätsel auf den Grund gehen können, beginnt für sie der Wettlauf mit der Zeit. Ein gigantisches Monster, das mit seinen Tentakeln zeitgleich überall auf dem Schiff neue Opfer sucht, ist ihnen auf den Fersen... (Universum Film)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

"Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schööööön, wenn das Schiff das macht was wir alle wöööööllln.." 

Nein dies ist kein Lied aus Dieter Bohlens Feder.

Mitten auf dem grossen Ozean und dunkel geschwärzt die Nacht. Ein Luxusliner durchpflügt gemächlich die ruhige See. Die Instrumente, welche auf dem neuesten Stand der Technik sind, arbeiten präzise wie ein Uhrwerk. Doch halt, fliegende Fingerchen entfernen die CD-Roms welche für die Steuerung des Zentralcomputers zuständig sind (logisch, Disketten sind ja out), und ersetzen diese durch neue Silberlinge. Das Ergebnis ist ein gewaltiger Ruck der durch das Schiff geht und deswegen auch den Betrieb einstellt. Dies bemerkt natürlich auch das zahlende Publikum, doch die Sorgen über diesen Vorfall halten sich in Grenzen.

Zur selben Zeit befindet sich ein Schnellboot unter dem Kommando von Captain John Finnegan auf Kurs. Sehr schön. Nur das Ziel ist nicht bekannt. Aber egal. Finnegan befördert auch zahlendes Klientel und Fragen werden nicht gestellt...auch wenn es doch so hilfreich wäre zu wissen worum es geht.

Ganz anders der neugierige Assistent Finnegans Joey. Er inspiziert mal kurz die Fracht der sich an Bord befindlichen Kunden und stösst auf etwas daß jede Sylvesterparty in die Geschichtsbücher eingehen liese. Nur sehen das die Kunden nich so gerne und "überreden" Joey dazu, seine Augen vom entdeckten abzuwenden. 

Als das Schnellbot sein Ziel (man lese und staune), einen dümpelnden Luxusliner erreicht und an Bord geht findet man ausser Blut und abgenagte Knochen keine Reisenden....ausser der Trickdiebin Trillian und eine handvoll panischer Besatzungsmitglieder die eine kuriose Geschichte erzählen. Diese Geschichte wird zur Wahrheit und der Liner zur tödlichen Falle !

Stephen Sommers der 1999 mit -Die Mumie- eine recht nette Gruselkomödie lieferte, haute 1998 mit Octalus einen netten B-Film raus. Obwohl, so B war und ist der gar nicht. Doch, isser.

Der Hintergrund der Story ist eigentlich ein gross angelegter Versicherungsbetrug und im Zuge dessen sollte der o.g. Luxusliner versenkt werden.

Deswegen werden von John Finnegan (Treat Williams) Attentäter auf das Schiff gebracht um diesen Job zu erledigen. Der Cast liest sich recht gut. Da wäre zum einen der Anführer Hanover der von Wes Studi recht angenehm dargestellt wird und trotz des Wahnsinns in sich relativ ruhig rüberkommt. 

Trevor Goddard darf nach Mortal Kombat wieder mal nen Hirn-Aus Charakter darstellen der lieber seine Waffe sprechen lässt als sein, sollte es doch vorhanden sein, Hirn einzuschalten.

Sehr nett anzusehen ist natürlich Famke Janssen die die Meisterdiebin Trillian darstellen durfte und in ihrem durchnässten weißen T-Shirt...ja sie spielt nicht schlecht ;-)

Recht schön gelungen sind auch die SFX. Angefangen von den Schiessereien, den knochigen Skulpturen bis hin zu den etwas angeknabberten, lebenden Kreaturen ist in diesem Rahmen alles recht stimmig. 

Was aber im Laufe des Films ziemlich spannend und cool rüberkommt, macht der Showdown leider wieder vollkommend zu nichte. Beim auftauchen des Obermotzes kann man sich ein Lachen nicht verkneifen. Das alles ist sehr diletantisch gefilmt und dermaßen peinlich umgesetzt wodurch man sich fragt warum vorher so ein riesen Wirbel gemacht wurde. Vom echten Ende sag ich jetzt mal gar nichts !

Was bleibt ist ein recht gelungener Gruselhorrormix der bis zum Showdown gut unterhält aber dann leider sehr stark verliert.

"Wenn sie mich hier lebend rausbringen bekommen sie von mir alles was sie wollen."

"Alles ?"

"Ja....alles !"

"Haben sie ein kaltes Bier ?"

6/10
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Kommentare

06.06.2014 23:17 Uhr - Dragon50
DB-Helfer
User-Level von Dragon50 12
Erfahrungspunkte von Dragon50 2.040
"Wenn sie mich hier lebend rausbringen bekommen sie von mir alles was sie wollen."

"Alles ?"

"Ja....alles !"

"Haben sie ein kaltes Bier ?"


Lol

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