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BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 15.06.2014

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Slasher in the Woods

(Originaltitel: Down the Road)
Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Nobody Gets Out Alive
Punishment

Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,33 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Eine Kleinstadt in Amerika: Es ist viele Jahre her, dass Hunter Isths Tochter Angela von ein paar betrunkenen Teenagern totgefahren wird. Er kehrt der Stadt den Rücken und wird nicht mehr gesehen. Doch immer wieder werden in den kommenden Jahren Teenager Opfer eines unbekannten Killers. Über sie und über den Tod der kleinen Angela erzählt man sich in der Stadt blutige Legenden. Jenn, eine labile, schöne junge Frau wurde gerade aus der Psychiatrie entlassen und wird von ihren Freunden überredet, ein Campingwochenende im Wald zu verbringen, um richtig Party zu machen. Doch es ist noch jemand da draußen im Wald. Als nach und nach einer nach dem anderen brutal ermordet wird, versuchen die Überlebenden, dem blutigen Rachedurst des Serienkillers zu entgehen.
eine kritik von boondocksaint123:

Aus dem Slasher-Genre gingen schon viele große Klassiker hervor. Man muss sich nur einmal an Filme wie „Freitag der 13th“ oder auch „Intruder“ erinnern. Sofort wird einem klar, dass dieses Genre seinen Höhepunkt vor allem in den 70er und 80er Jahren hatte, doch immer wieder schaffen es ein paar Vertreter aus der Masse heraus zu stechen und für eine kleine Überraschung zu sorgen. Ich hatte es ja versprochen, dass ich eine Review zu „Slasher in the Woods“ schreiben würde. Dies hat leider ein wenig länger gedauert als gedacht, da ich technische Probleme hatte und somit eine gewisse Zeit verhindert war. Aber wie heißt es so schön, lieber später als nie.

Vor einigen Jahren wurde Hunters kleine Tochter von einer Gruppe betrunkener Jugendlichen umgebracht. Seit diesem Zeitpunkt ist er wie vom Erdboden verschwunden. Jahre vergehen und aus Hunter`s Leidensgeschichte wird eine Art Spukgeschichte. Eine Gruppe von Teenies wollen ein Wochenende in der Natur verbringen und einfach mal die Sau rauslassen, doch nach und nach verschwindet einer von ihnen. Ist Hunter wieder zurück?

Das Slasher-Genre ist dafür bekannt, dass das Muster eigentlich immer recht gleich bleibt, weshalb man sich auch von der Inhaltsangabe nicht sofort täuschen lassen sollte. Innovativ hört diese sich nicht an, doch es kommt ja bekanntlich auch auf die Inszenierung drauf an. Schon zu Beginn fällt dem Zuschauer der B- oder sogar C-Movie Look ins Auge, der den kompletten Film über prägt. Das kann sowohl gut als auch schlecht sein, dies muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst fand die Optik eigentlich recht ansprechend. Leider ist dies auch mit einer der wenigen Punkte, der mir an diesem Film gut gefallen hat. Denn schon der Handlungsverlauf gestaltet sich als recht langatmig und uninteressant. Die Figur des Hunter wird am Anfang nur kurz angeschnitten und man erhält keinen richtigen Eindruck was in ihm vorgeht. Vorstellen kann man es sich natürlich, doch dies fällt wirklich nur sehr happig aus. Und schon wird man in die Gegenwart katapultiert, wo die Teenager vorgestellt werden, welche diesen Wochenend-Trip bestreiten werden.
Bei den Figuren werden wieder alle Klischees bedient. Die Schüchterne, die mit dem Freund, die Schlampe, der Coole, der Freund der Freundin, der etwas ruhige und der Vollidiot, den keiner Leiden kann. Eine wirkliche Veränderung merkt man den Personen im Film nicht an. Die Charaktere sind sehr Stereotype, was natürlich keine Neuheit in dem Genre ist und daher auch nicht wirklich als Kritikpunkt angerechnet werden kann. Doch leider kann man keine wirkliche Bindung zu einer einzelnen Person aufbauen und somit ist es einem auch egal, wer als nächstes das zeitliche Segnen wird.

Bis die Handlung eigentlich richtig an Fahrt aufnimmt, vergehen gut 45 Minuten, was natürlich sehr lange ist bei einem Film, der gerade mal 78 Minuten lang geht. Auch wenn der große UNRATED-Schriftzug das Cover prägt, so erhält der Zuschauer eigentlich keine wirklich interessanten Gewaltspitzen. Für den deutschen Markt wurden Schnitte vorgenommen, die absolut nicht verständlich sind. Diese stellen sich auch als einzige blutige Momente des Filmes heraus und wurden schon in einigen Filmen viel besser in Szene gesetzt. Denn wenn Hunter mal so richtig los legt, dann erscheint dies schon fast als peinlich.
Das wichtige beim dem Slasher-Genre ist es, dass der Killer eine bedrohliche Ader vorzuweisen hat und somit auch ein gewisses Interesse auf sich zieht. Hunter selbst wirkt eigentlich ehr wie ein Dorf-Trampel, mit seinem langen Bart sieht er aus wie der Räuber Hotzenplotz und ist dadurch ehr eine Lachfigur als ein erschreckender Killer. Faszinierend ist, dass er immer in Gummistiefeln herum läuft, die aussehen als würde ein Kind diese tragen. Schuhgröße 34?

Wie so üblich in Deutschland werden für die Namensgebung der Filme oftmals die Originaltitel missachtet und dafür von anderen bekannten Filmen etwas geklaut. In diesem Fall ist es „The Cabin in the Woods“. Denn im Original lautet der Titel von „Slasher in the Woods“ eigentlich „Down the Road“, was aber auch keinen wirklichen Sinn ergibt.

„Freitag der 13“ trifft auf „Hatchet“, so wird auf dem Backcover geworben. Ich selbst finde diesen Vergleich total überzogen. Solche Filme in Verbindung mit „Slasher in the Woods“ zu bringen, grenzt schon fast an Blasphemie. „Freitag der 13.“ Stellt einen der besten Slasher aller Zeiten dar. Und obwohl ich „Hatchet“ nicht viel abgewinnen kann, so muss ich auch sagen, dass diese dem Film nicht gerecht wird ihn mit solch einem Werk in Verbindung zu bringen. Die Werbetricks der Labels werden immer dreister und strotzen nur so vor Hohn gegenüber Genre-Klassikern.

Für mich ist „Slasher in the Woods“ einer dieser Filme, den man sich einmal anschauen kann, doch dieser nicht noch für eine zweite Sichtung in Frage kommt. Denn etwas Interessantes hatte dieser Film so gut wie nicht zu bieten und daher bleibt dieser auch nicht lange in Erinnerung. Für eine einmalige Sichtung ist dieser Film vollkommen ausreichend, doch große Mengen von Geld sollte man hier nicht ausgeben.

Daher wird meine nüchterne Wertung auch bei einer 2,5 liegen. Und das ist noch gut gemeint ;-) Da man ab solch einer Wertung im eigenen Ermessen handeln kann, wird dieses Mal abgerundet. 

2/10
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Kommentare

15.06.2014 01:47 Uhr - cecil b
2x
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Tolles Review ! Der Film hört sich langweilig wie sein deutscher Titel an, dem brauche ich wohl keine Chance zu geben. Gerd Fröbe war als Räuber Hotzenplotz echt gruselig maskiert, aber in einem Slasher erwarte ich schon eine echte Naturgewalt :)

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