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Judge Dredd

Herstellungsland:USA (1995)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Comicverfilmung, Krimi,
Science-Fiction
Alternativtitel:El Juez
O Juiz
Soudce Dredd
Juez Dredd
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,01 (45 Stimmen) Details
inhalt:
Man schreibt das dritte Jahrtausend. Nukleare Kriege und ökologische Katastrophen haben die Erde verwüstet. Die Menschen leben in Mega-Städten zusammengepfercht, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Die Lösung: Machtvolle Kampfmaschinen wurden kreiert und ausgestattet mit allumfassender Macht: Recht, Gesetz und Justiz in einer Hand - die Judges. In Mega City One lebt der beste unter ihnen - Judge Dredd (Sylvester Stallone), das Produkt eines geheimen DNA-Experiments. Sein Bruder Rico (Armand Assante) will die Herrschaft an sich reißen. Dazu muss er zuerst Dredd aus dem Verkehr ziehen und hängt ihm einen Mord an. Von nun an muss Dredd auf eigene Faust um Recht und Ehre kämpfen. Um seine Unschuld zu beweisen, flieht er aus dem Gefängnis, denn alle Beweise sprechen gegen ihn.
eine kritik von ivan_danko:

JUDGE DREDD - USA 1995

 

Im Jahre 1995 wurde eine (eigentlich gute) Idee verwirklicht, Sylvester Stallone trat als "Judge Dredd" auf die Leinwand. Die Comics als Vorlage waren sehr erfolgreich, das Budget mit 70 Mio. USD ordentlich hoch, auch die Nebendarsteller Jürgen Prochnow ("Das Boot" etc.), Armand Assante ("American Gangster" etc.), Max von Sydow ("Hinter dem Horizont" etc.), Diane Lane ("Untreu" etc.) und Joan Chen ("Twin Peaks - Der Film" etc.) sind durchaus exzellente Mimen mit hohem Talent. Als Regisseur wurde der damals noch etwas unbekannte, heute mehrfach Emmy-nominierte Danny Cannon ("CSI", "Dark Blue" etc.) verpflichtet.

Kann ja nichts schiefgehen, oder? FALSCH! Meiner Meinung nach ist so ziemlich alles danebengegangen, was nur danebengehen kann. Das streckenweise überzogene Spiel der Mimen, schlechte Oneliner und alberne Ideen trüben die durchaus respektablen Action-Sequenzen und Special-Effects. Hier stellt sich für mich nur die Frage, ob man bewusst übertrieben hat, oder ob die unfreiwillige Komik des Films einfach "passiert" ist. Auf jeden Fall ist für mich "Judge Dredd" das klassische Beispiel dafür, was ein sogenanntes "Star-Vehikel" ausmacht.

Wesentlich besser gemacht hat es das 2012 erschienene, durch die Bank neu konzeptionierte, eigenständige Reboot "Dredd" mit Karl Urban ("Doom" etc.) in der Hauptrolle. Dieses hat bewiesen, daß man auch ohne grandioses Staraufgebot, sondern nur mit innovativen Ideen, kompromissloser Härte und einer klaustrophobischen Atmosphäre aus weniger Tamtam viel viel mehr machen kann. Ebenso sahen es Kritiker und Fans, "Judge Dredd" gilt als Durchschnittsproduktion, für "Dredd" unterschreiben noch heute viele, damit eine Fortsetzung an den Start gehen kann.

Mein Fazit, dieser Stallone-Film ist für mich einer der schlechtesten, nur die Effekte retten den Science-Fiction-Action-Film vor dem kompletten Untergang.

 

Wertung 3/10

5/10
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Kommentare

18.06.2014 21:20 Uhr - sonyericssohn
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 20
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 8.162
Muss ich dir zustimmen. Leider...

Nachtrag:
Bewerte den Film in der Skala. Macht es für den Leser leichter...

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