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das-marten
Level 8
XP 984
Eintrag: 29.06.2014

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The Texas Chainsaw Massacre - The Beginning

(Originaltitel: The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning)
Herstellungsland:USA (2006)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,61 (209 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Baby erblickt das Licht der Welt. Doch das Licht ist finster, die Welt so schmutzig wie grausam und überlässt das Kind seinem Schicksal. Die schräge Hewitt-Familie nimmt den Sprössling auf und erzieht ihn im Sinne ihrer ganz eigenen Familientradition. Erlebe wie alles begann, wie Sheriff Hewitt zum Freund und Helfer wurde und wo Leatherface den souveränen Umgang mit der Kettensäge gelernt hat.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von das-marten:

Vor kurzem konnte ich mir das Prequel zu THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE aus dem Jahr 2003 anschauen, welches eigentlich ein Sequel davon darstellt, dann jedoch wiederum ein Prequel ist, da es die Vorgeschichte vom eben erwähnten Film erzählt, zum anderen wäre es wiederum ein Remake vom Sequel des Originals aus dem Jahre 1974, obwohl es nicht sehr viel mit diesem Sequel gemeinsam hat. Verstanden? Egal! Der Film nennt sich TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING und zur Übersichtlichkeit bezeichne ich ihn als Teil 2.


Story

Ein kleines, unansehnliches Kind wird in einem von Inzucht geplagten Betrieb geboren. So ist es klar, dass die Hinterwäldler dieses Kind im Müll verstauen, es wird jedoch, von einer in Mülltonnen grabenden Frau, gefunden die es mit zu ihrer Familie nach Hause nimmt. Trotz der Hässlichkeit des Kleinen beschließen alle Familienmitglieder dieses Kind als ihr eigenes großzuziehen. Bei dem kleinen handelt es sich um keinen geringeren als den Massenmörder Leatherface (Andrew Bryniarski).

…30 Jahre später…

Die 4 potentiellen Opfer sind schnell gefunden. 4 gut aussehende und geistig zurückgebliebene Teenager, die ausnahmsweise mal nicht im bekifften Dauerzustand sind. Chrissie (Jordana Brewster) kristallisiert sich aus dieser Gruppe schnell heraus, sie erhält vom Zuschauer die höchste Lebenserwartung, da sie am verständnisvollsten und scheinbar auch am intelligentesten wirkt. Ihr Freund Eric (Matt Boomer) hingegen, ist nur scharf darauf ein weiteres mal in den Vietnamkrieg zu ziehen, dabei will er auch seinen Bruder Dean (Taylor Handley) mitnehmen, für den er schon das kategorische "JAWOHL SIR" eingeplant hat. Dean hat aber keinen Bock noch einmal nach Vietnam zu ziehen und mit seiner Freundin Bailey (Diora Baird) schon ausgemacht, wie er es seinem Bruder am besten beibringt. Die 2stündige Fahrt zum Flughafen, die sich zufällig durch das Gebiet der Hewitt-Family erstreckt, wird anfangs noch durch eine Gruppe randalierender Biker gestört. Alex (Cyia Batten), eine Bikerin, versucht sich anschließend noch einmal explizit um unsere 4 Freunde zu kümmern, sie provoziert einen Autounfall, bei denen Dean, Bailey und Eric schwer verletzt werden. Chrissie wird aus dem Auto herausgeschleudert. Sheriff Hoyt (R. Lee Ermey), auch besser bekannt als Ziehvater von Leatherface, ist kurze Zeit später am Unfallort und verpasst Alex erstmal eine Ladung Blei in die Magengegend. Die drei Jugendlichen werden mit zu ihm nach Hause genommen, dort wenden er und Leatherface bisher nicht da gewesene Foltermethoden an den 3 Teenies an. Chrissie versucht indes Hilfe zu holen, und findet sie auch, in Form von Holden (Lee Tergesen), dem Freund der kürzlich verstorbenen Alex, dieser beschließt kurzen Prozess mit der Familie zu machen, er hat aber die Rechnung nicht mit Leatherface gemacht. Nun ist Chrissie auf sich allein gestellt, sie hat die Möglichkeit zu fliehen, beschließt aber kurzfristig ihre Freunde zu befreien, was sich im Nachhinein als größter Fehler ihres Lebens herausstellen wird.


Kritik

Wer den ersten Teil kennt, der weiß dass auch hier die gleichen Bösewichte wieder mit von der Party sind. Somit wäre es sehr unwahrscheinlich/unlogisch gewesen, wenn einer von denen in diesem Film gestorben wäre, genauso unlogisch wäre es gewesen wenn einer der Jugendlichen entkommen wäre, dann hätte es die berüchtigte Mordserie der Familie Hewitt wohl gar nicht erst gegeben. An dieser Stelle sollte den meisten nun bewusst werden, um was für eine Art Ende es sich handelt. Der Film bietet eine altbackene Story, in der eine Gruppe Jugendlicher von einer komplett geisteskranken und im Hinterwald lebenden Familie hingerichtet wird. Die eigentliche Tragik dabei ist jedoch, dass die Jugendlichen voll in ihrer Familien- und Hochzeitsplanung stecken und dem ünlichen Gedöhns, somit gewinnt man zusätzlich einen gewissen Bezug und Sympathien für die Charaktere, das macht das Dahinscheiden natürlich noch schmerzvoller für den Zuschauer. Neben den mittlerweile ebenfalls bekannten Schockmomenten, in Form von: "ich gucke an einer Scheibe und plötzlich taucht der Bösewicht wie aus dem Nichts auf!", gibt es nur noch extremste Gore-Effekte. Und hier wird keinesfalls gegeizt, es werden lebende Körper mit Kettensägen zersägt oder durchbohrt, Haut wird abgerissen und so weiter, das alles auf eine sadistische Art und Weise. Ein vergleichbarer Film aus dieser Zeit wäre Hostel, zumindest wenn es um brutale und menschenverachtende Szenen geht. 

Es ist schon von Anfang an klar, dass die Jugendlichen keine hohe Lebenserwartung haben, es sind 4 amerikanische Teenies die zur Body Count-Quote beitragen. Man hätte hierfür auch wieder die Schauspieler von Teil 1 verwenden können, äußerlich gab es sowieso kaum Unterschiede. Von den Opfern ist einzig Diora Baird hervorzuheben, das sie doch richtig schöne dicke Hupen hat. Die eigentliche schauspielerische Glanzleistung ist wieder einmal R. Lee Ermey anzurechnen. Dieser Typ strahlt schon das absolut Böse aus, durch seine sadistische Art und Weise schockt er den Zuschauer den ganzen Film über. Selbst Leatherface wirkt nicht so grausam wie Sheriff Hoyt alias R. Lee Ermey, obwohl Leatherface in diesem Teil auch durch einige perverse Foltermethoden auffällt. Er ist und bleibt aber der ruhige und kaltblütige Killer, der sehr der Figur Jason Vorhees ähnelt. Zum 1. Teil hat sich Leatherface jedoch gebessert, denn dort konnte man fast schon Sympathien zu ihm erwecken. 

Ich bin solche Filme gewohnt, aber dieser Streifen ging in meinen Augen dann doch etwas zu sehr an den Kragen. Er ist mir eindeutig zu vorhersehbar und storytechnisch falsch veranlagt, bei Hostel hat es mir gefallen, hier nicht, weil man hier Sympathien zu den Opfern aufbaut und sich am Ende nicht denkt, wieso man einen so vorhersehbaren Film freiwillig sehen wollte. Zusätzlich wird noch das Gefühl vermittelt, man sei bei einer Massenhinrichtung eingeladen, zudem bietet der Film nichts Neues und wirkt doch eher wie eine Kopie des Originals. Es wird zwar versucht dem Zuschauer die Vorgeschichte von Leatherface etwas näher zu bringen, aber spätestens nach den ersten 10 Minuten wird wieder nach dem bekannten Beuteschema getötet, wie es in allen Slasherfilmen der Fall ist. Teil 1 aus dem Jahr 2003 war noch ziemlich gut, er hatte ein Happy End, mit Jessica Biel eine würdige Heldin und war von Anfang bis Ende spannend, weil man nicht wusste wie es ausgeht. Man hat auch keinerlei Diskussionsbedarf, der sich nach dem Schauen eines Films ergeben könnte, weil das Ende so abrupt und unüberrascht daher kommt. Die Kameraeinstellungen sind nicht so gut wie beim Original aus den 70ern, was aber wohl auch daran liegt, dass das Original die Messlatte gelegt hat, somit kann die einsame, hilflose Stimmung nicht so richtig erfasst werden, trotz modernster Tricks. Gut finde ich jedoch, das gegen Ende hin die Kameraführung immer wackliger wird, was darin begründet ist, dass die Kamera versucht, sich Chrissie's aktueller Situation anzupassen, dabei aber keine Parkinson-gesteuerten Züge annimmt.

3/10
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Kommentare

29.07.2014 20:45 Uhr - BloodyXX
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Sorry aber ich kann nicht verstehen wie man einen solch guten Film so abartig schlecht bewerten kann. Für mich eines der besten Chainsaw Teile da hier wenigsten versucht wurde an die Thematik anders heran zu gehen.

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