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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 29.06.2014

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The Girl Next Door

Herstellungsland:USA (2004)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Liebe/Romantik

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,36 (14 Stimmen) Details
inhalt:
Mit dem Strom oder gegen den Strom schwimmen? Karriere oder Liebe? Erfolg oder Erfüllung? - All diese Fragen stellt sich Musterschüler Matthew Kidman (EMILE HIRSCH), als kurz vor seinem Highschool-Abschluss seine neue Nachbarin Danielle (ELISHA CUTHBERT) in sein Leben tritt und seine gesamte Existenz auf den Kopf stellt. Danielle ist nicht nur wunderschön, sie ist all das, was Matthew nicht ist: Sie ist cool, locker und wird im Handumdrehen zum begehrten Mittelpunkt jeder Party.

Schon bald besteht Matthews Alltag nicht mehr aus Hausaufgaben, Prüfungs- und Stipendiumsvorbereitungen, sondern aus Spaß, Abenteuern und Dingen, die mit der Schule nicht das Geringste zu tun haben.

Doch als er erfährt, dass Danielle im Sexfilm-Buisness gearbeitet hat, läßt ihn schnell an seiner Liebe zweifeln. Und dann ist da auch noch Danielles Produzent Kelly (TIMOTHY OLYPHANT), der gar nicht daran denkt, seinen größten Star so ganz ohne Gegenwehr ins bürgerliche Leben zu entlassen.

Kelly will Danielle dem Jungen mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln ausreden. Und so stellt sich für den jungen Überflieger schon bald die Frage, ob er tatsächlich bereit ist, für Danielle sein bisheriges Leben umzukrempeln.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

Das Sub-Genre der Teenie-Komödien lässt sich bis in die 70er Jahre zurückverfolgen. Zum Beispiel lieferten sich die sexsüchtigen, jüdischen Jungs aus der „Eis am Stiel“ Reihe immer wieder kleine Gefechte, wer denn nun das geilere Teen abbekommen könnte. Sage und schreibe sieben Fortsetzungen wurden gedreht, dass dort auch schnell die Luft raus war, dass ist kein Wunder. Dann schwappte aber die Faszination an diesem Genre auch in die USA, woraufhin Filme wie „Porkys“ oder auch „American Pie“ für diverses Aufsehen sorgten. Die Zeit ist aber noch lange nicht vorbei, in der solche Filme das Licht der Welt erblicken, leider. Viele Filme, welche diesem Genre zuzuordnen sind, gehören eigentlich in den Giftschrank, weil diese den Sinn der Materie einfach nicht verstehen. Doch im Jahr 2004 schaffte es ein Film, wieder etwas Leben in das Genre mit einzubringen. Mit dem simplen aber doch effektiven Titel „The Girl next Door“, konnte Regisseur Luke Greenfield das Publikum wieder unterhalten. Jetzt stellt sich nur die Frage, schafft er es auch noch 10 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung?

Matthew Kidman ist ein Streber wie er im Buche steht. Für ihn zählt nur die perfekte Note in der Schule und doch wünscht er sich ab und zu ein Leben zu führen, wie jeder andere Jugendliche in seinem Alter auch. Seine beiden Freunde Klitz und Eli machen es ihm da nicht leichter. Als Matthew eines Tages von der Schule nach Hause kommt, fällt ihm sofort auf, dass er anscheinend neue Nachbarn hat. Und genau ab diesem Zeitpunkt, beginnt für ihn ein unglaubliches Abenteuer. Denn wie sich herausstellt, wohnt von nun an eine junge und wunderschöne Frau namens Daniel neben ihm. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas ernstes und Matthew fängt an aus seinem üblichen Trott herauszukommen, doch Danielle verbirgt ein Geheimnis. Sie war eine Pornodarstellerin…

Ein Jugendlicher zu sein, ist kein leichtes Leben. Jeder Mensch hat diese Phase schon hinter sich oder vielleicht noch vor sich. Man kämpft mit der Pubertät und auch mit diversen Pickeln im Gesicht. Das andere Geschlecht wirkt nicht mehr abstoßend und andere Körperteile fangen an zu wachsen. „The Girl next Door“ will aber nicht direkt auf solche Aspekte eingehen, sondern vielmehr kümmert man sich um die Thematik der ersten großen Liebe. Jetzt denkt man sich, dass es schon genügend Filme zu sehen gibt, welche sich an dieses Thema heran wagen, Richtig. Hier kann man aber ganz klar sagen, es kommt immer auf die Umsetzung drauf an, welcher Film es auch wirklich schafft sich eines solchen Stoffes ordentlich zu nähern. „The Girl next Door“ sieht sich selbst nicht als ernsten Film und möchte dies auch zu keiner Zeit sein. Zum einen wird hier der Blick auf die Charaktere gerichtet, die eine wirklich grandiose Zeichnung erhalten haben. Matthew wird einem als schüchterner Streber vorgestellt, der immer wieder ein paar Tagträume hat. Das Ziel nie zu verlieren vor den Augen und doch immer die Angst, dass etwas in seinem Leben fehlt. Sobald er Danielle kennen lernt, ändert sich seine Art komplett. Er wird aufgeschlossener, nimmt wichtige Angelegenheiten selbst in die Hand und stellt sich als wahrer Mann heraus. Von Minute zu Minute wird er dem Zuschauer immer sympathischer und irgendwie, entwickelt man sogar die gleichen Gefühle für Danielle wie auch Matthew. Dies macht auch die Person von Danielle gerade aus, denn sie ist ein offener und sehr witziger Mensch. Ihre Gegenwart erwärmt sowohl das Herz von Matthew als auch das des Zuschauers.
Jedem Zuschauer dürfte aber auch klar sein, dass bei solch einem Film die Handlung nicht geradlinig verlaufen wird, sondern es sowohl Hoch- als auch Tiefpunkte geben wird, welche den Erzählfluss beeinflussen. Sobald die Tatsache ans Licht kommt, dass es sich bei Danielle um eine ehemalige Pornodarstellerin handelt, wird es rasanter. Von nun an häufen sich die Ereignisse und das Leben von Matthew wird total aus dem Konzept gebracht. Neue Charaktere werden mit in die Handlung eingebracht. Ob nun Sympathieträger oder nicht, dass darf jeder für sich selbst entscheiden.

Sowohl Situations- als auch Dialogwitz verfolgen den Zuschauer, doch keines Falls am Fließband, denn das war niemals die Absicht. Es sollte um die Beziehung der beiden Figuren gehen, welche wirklich sehr intensiv erzählt wird. Die Intensität dieser Beziehung hängt vor allem mit den Darstellern zusammen. Emile Hirsch mimt den schüchternen Matthew. Eine wirklich wundervolle Wahl für diese Rolle, denn man kauft ihm diese Rolle sofort ab. Er erweckt den Anschein eines Milchbubis und weiß dies auch einzusetzen. Durch seine unbeholfene Art und Weiße wirkt er sofort sympathisch auf den Zuschauer, was natürlich für die seine Leistung spricht. Dass er ein großartiger Schauspieler ist, hat er auch in dem drei Jahre später erschienen „Into the Wild“ gezeigt. Für die Rolle der Danielle besetzte man die kanadische Elisha Cuthbert, welche vielen auch als Kim Bauer aus der Serie „24“ bekannt sein dürfte. Mit ihrer verspielten und lieblichen Art, schafft sie es den Zuschauer zu verzaubert. Ich muss sogar gestehen, als ich den Film damals gesehen habe, war ich sofort hin und weg von ihr. Ehrlich gesagt, dass schafft nicht jede Schauspielerin und durch ihre Leistung in „The Girl next Door“ habe ich dann auch angefangen die Serie „24“ anzuschauen.
Trotzdem reißt der Strick an namenhaften Darstellern nicht ab. Timothy Olyphant spielt in diesem Film eine tragende und sehr große Rolle. Er verkörpert Kelly, den ehemaligen, nennen wir es mal Manager von Danielle. Für mich leistet er hier eine wundervolle Performance ab. Er spielt einfach so herrlich schräg und auf sein Konto gehen auch die meisten Lacher, finde ich zumindest. Doch auch noch andere bekannte Gesichter sind zu sehen wie z.B. James Remar, Paul Dano oder auch ein paar Pornodarstellerinnen.

„The Girl next Door“ hat wie die üblichen Vertreter des Genres auch seine diversen Freizügigkeiten zu bieten, welche sich aber nicht ins exzessive Steigern. Doch dies gehört halt zur Thematik und dem Genre einfach dazu. Musikalisch wird der Film auch sehr toll begleitet, wie zum Beispiel durch eine erfrischende Neuinterpretation des Songs „Atlantis“ und vieler weiteren tollen Musikstücken. Man muss schon sagen, dass Luke Greenfield ein wirklich herzerwärmender Film gelungen ist, der sowohl mit Humor perfekt umgehen kann als auch eine gewisse Dramatik mit einbaut. Ich könnte jetzt nicht einmal sagen, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, doch er macht immer wieder Spaß und ist ein sehr interessanter Beitrag des Sub-Genres.

8,5 Punkte  

9/10
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