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The World's End

Herstellungsland:Großbritannien (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Komödie, Science-Fiction
Alternativtitel:The Worlds End
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,43 (28 Stimmen) Details
inhalt:
12 Kneipen pflasterten ihren Weg – zumindest hatten sich die fünf Jugendfreunde dieses vorgenommen, als sie vor 20 Jahren eine legendäre Sauftour starteten. Nun will der damalige Rädelsführer Gary King (Simon Pegg), der auch nach seinem 40. Geburtstag ein großes Kind geblieben ist, diese Tour endlich wiederholen: Unerbittlich treibt er seine Kumpel zurück in ihren Heimatort, um sich dort Runde für Runde bis zum berühmten Pub „The World’s End“ durchzubechern und damit den Kreis aus Vergangenheit und Gegenwart endlich zu schließen. Bald stellen sie jedoch fest, dass es viel eher um die Zukunft geht: nicht nur um die eigene, sondern um die der gesamten Menschheit. Eine unbekannte Bedrohung aus einer anderen Galaxie hat ein Auge auf ihr Städtchen geworfen und die Kneipe auf der Zielgeraden ist dabei ihr geringstes Problem…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

THE WORLD´S END

Zwischen all den mit CGI – Effekten überfütterten Bombastspektakeln, Fortsetzungen, Remakes/Reboots und „Twilight“ – Clones im Romanverfilmungsgewand, die das aktuelle Kinoprogramm zu bieten hat,  ragen immer wieder Filme hervor, die nicht in diese Kategorien passen und tatsächlich etwas bieten, was originell UND unterhaltsam ist. „The World´s End“ ist so ein Film – auch wenn er diverse Filmgenres zitiert, hebt er sich wohltuend von den oben genannten Filmen ab. Hinter diesem Streifen stecken Edgar Wright (Regie & Drehbuch), Simon Pegg (Drehbuch & Darsteller) und Nick Frost (Darsteller), denen wir die Meisterwerke „Shaun Of The Dead“ (2004) und „Hot Fuzz“ (2007) verdanken – „The World´s End“ ist der Abschluss der so genannten „Blood & Cornetto“ – Trilogie. In diesem Streifen gehen fünf Schulfreunde – angeführt von Gary King (Simon Pegg) – auf eine Sauftour, die durch zwölf Pubs in Newton Haven führt und im „The World´s End“ enden soll. Dummerweise kommt dem Quintett eine Alien – Invasion dazwischen.

„The World´s End“ ist zwar nicht ganz so leicht zugänglich wie seine beiden Vorgänger und kommt auch nicht ganz an den brillanten „Shaun Of The Dead“ heran, ist aber dennoch ein würdiger Abschluss der Trilogie und mörderisch unterhaltsam dazu. Obwohl es in „The World´s End“ viel zu lachen gibt und der Film deutlich von Science – Fiction – Klassikern wie „Invasion Der Körperfresser“ oder John Carpenters „Sie Leben“ beeinflusst wurde, sind es vor allem die hervorragend ausgearbeiteten Figuren und die ernsten Zwischentöne des Films, die überzeugen. Der Streifen behandelt Themen wie Freundschaft, das Leben in der Vergangenheit, Alkoholismus und bietet jede Menge Konflikte, die während des Films aufgearbeitet werden. Der heimliche Star des Films ist Nick Frost, dessen Charakter die meiste Tiefe und einen grandiosen Humor besitzt. Aber auch Simon Pegg brilliert in der Rolle des sympathischen Losers Gary King, der irgendwo in den 90ern hängengeblieben ist und sich für ein Leben im Rausch entschieden hat.

Wie gesagt – „Shaun Of The Deead“ und „Hot Fuzz“ waren leichter zugänglich, aber „The World´s End“ wirkt dagegen reifer und erwachsener. Außerdem punktet der Streifen mit einer tollen Nebenrolle, die von einem allseits bekannten irischen Schauspieler gespielt wird.

Man kann nur hoffen, dass dies nicht die letzte Zusammenarbeit von Wright, Pegg und Frost war. Vielleicht macht sich das Trio ja demnächst an eine neue Trilogie ...

8,5/10

 

8/10
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