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We Need to Talk About Kevin

Herstellungsland:USA, Großbritannien (2011)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,11 (9 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Evas Welt bricht mit einem Knall in sich zusammen, als ihr Sohn Kevin kurz vor seinem sechzehnten Geburtstag in seiner Schule ein grausames Blutbad anrichtet. Völlig benommen steht sie vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens, während ihre Gedanken um die Frage kreisen, wie es so weit kommen konnte. Verzweifelt versucht sie irgendwo Halt zu finden in einer Welt, die ihr als Mutter Kevins Vermächtnis anlastet und ihren Alltag zur Hölle werden lässt. Ihre Erinnerungen zeichnen das beängstigende Bild eines unheilvollen Sprösslings, der sich unaufhaltsam zum Monster entwickelt. (Kino Kontrovers)

eine kritik von tetro:

Erwartungen:

Die waren verdammt hoch, nicht weil ich von der Regesseurin irgendwas kennen würde, aber weil der mitlerweile irgendwie einen verdammt guten Ruf bekommen hat. Viele meiner Freunde waren richtig aus dem Häuschen. Und die Bilder und alles was ich bis dahin sah, sahen großartig aus, den Trailer hab ich mir verkniffen vorher.

 

Meinung:

Ich bin vielleicht ein bis zweimal im Jahr so sehr zwiegespalten wie bei diesem Film. Die ersten 15 Minuten waren für mich reiner Horror, nicht weil das Gesehene irgendwie erschreckend war sondern man sich erstmal auf den Stil einlassen muss.

Am Stück gibt es Zeitsprünge, alle 2 Minuten und ich wollte schon ausmachen, aber irgendwie geht es auf und ich konnte mich dran gewöhnen, gerade da die Bilder ruhig sind und damit null Hektik ensteht.

Man sieht eine One Woman -Show, perfekt gespielt von der immer wieder tollen Tilda Swinton. Worauf das ganze hinausläuft ist schon schnell klar, aber wie und warum, das ist hier die Frage.

Und jetzt mein Problem mit dem Film:

Wir haben hier die Geschichte eines bösartigen Menschen, der schon komlplett von der Geburt an, böse ist. Nur lässt der Film den Horror zutiefst menschlich werden und probiert auch nie in Genregefilde zu verfallen. Aber dafür ist mir der Bengel dann zu unnormal böse, es gibt keine klaren Gründe oder Ursachen.

Subtil werden Sachen gezeigt und auch probiert ein Geflecht aus Liebe, Zuneigung und Verzweiflung der Mutter zu präsentieren, aber m Grunde ist der junge das Grundböse ohne andere Charakterzüge und das war mir einfach zu viel und für mich unrealistisch.

 

Andererseits ist das ganze so künstlerisch und mitreißend insziniert, dass ich fansziniert war von der Einfachheit wie die Dame es schafft dieses Ganze psychologische Gefühlschaos in 2 Stunden zu packen.

 

Ich schaff es auch nicht wirklich ihn wie einen stinknormalen Film zu bewerten, dafür ist er widerum zu aufwühlend.

Mich stört nur wenn Leute behaupten dass er eine Geschichte neu aufzeigt oder dergleichen denn im Grunde ist es Rob Zombies Halloween....die ersten 30 Minuten auf 2 Stunden gezogen und mehr im Arthausstil präsentiert.

Am Ende schockte er mich dann doch noch ganz kurz, aber da will ich nichts spoilern.

 

Fazit:

Im Grunde kann ich also sagen, dass ich ihn nicht so perfekt finde wie die meisten, aber alleine schon deshalb huldigen muss, weil man selten nach dem Gucken, soviel diskutiert und immer wieder andere Szenen verschieden interpretieren kann und man trotzdem nie auf einen Nenner kommt. Technisch und schauspielerisch gibts nichts zu meckern..Ezra Miller macht einem eine scheiß Angst :)

8/10
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Kommentare

01.07.2014 22:28 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Da sag ich nur DANKE für dieses Review und danke für einen Filmtip der anderen Art.

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