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Slither - Voll auf den Schleim gegangen

Originaltitel: Slither

Herstellungsland:Kanada, USA (2006)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,51 (25 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als widerliche Weltraumwesen die verschlafene Kleinstadt Wheesley verseuchen, hilft nur noch schonungslose Schädlingsbekämpfung. Während um sie herum Chaos ausbricht, müssen Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion aus "Serenity"), sein Team und Starla Grant (Elizabeth Banks aus "Jungfrau (40), männlich, sucht ...") die mörderischen Mutantenzombies daran hindern, ihre Heimatstadt und den gesamten Globus zu erobern ... (Universal Homepage)

eine kritik von asiafreak:

Schon der Trailer, welcher mit Sicherheit auf niemanden einen ernsten Eindruck gemacht hat, wusste mich zu begeistern. Natürlich muss man gerade in diesem Genre, insbesondere bei Horrorkomödien, immer ein wenig Angst vorm Scheitern haben. M.E. ist es nicht unbedingt leicht in diesem Gefilde wirklich witzige Szenen einzubauen, ohne dass der Film komplett lächerlich wirkt.

Glücklicherweise saß mit James Gunn ein Regisseur auf dem Stuhl, der aufgrund vom großartigen "Dawn of the Dead"-Remake schon Erfahrungen sammeln konnte und somit wusste, auf welche Aspekte er Wert legen sollte.

"Slither" nimmt sich zu keinem Zeitpunkt und in keiner Rubrik ernst ... er nimmt sich überhaupt nicht ernst! Ich weiß nicht, ob man den Film schon als Kult bezeichnen kann, aber m.E. hat er definitiv das Potenzial dazu. Ohne komplett lächerlich oder dämlich zu wirken, haut der Film eine witzige Szene nach der anderen raus ... wobei manche dennoch natürlich nur bedingt lustig sind, Gewalt und Blut werden hier nicht gerade klein geschrieben. Aber "gib' mir noch ein Stück von dem Opossum, ich hab' solchen Hunger". :)

Als Trash kann "Slither" meiner Meinung nach nur bedingt bezeichnet werden, denn die Optik und Darsteller sind dafür noch viel zu gut. Dennoch dürften wohl auch Freunde des "Mülls" mit der Zunge schnalzen und lachen bis die Wampe schmerzt.

Klischees werden hier auch gerne bedient: Die kleinen schleimigen Würmchen finden Menschen so lecker, dass sie als Wirte genommen werden, sich anschließend, quasi in -1 Sekunde, in eine Art Zombie verwandeln und fortan nach großen Mengen Fleisch gieren. Alles, wirklich alles, wird hier verdrückt! Damit habe ich im Grunde die komplette Handlung erzählt. Super, nech!? ;)

Nochmal: Trash-Fans, aber auch Freunde guter Schpläddör-Kost dürfen sich hier auf ein echtes Fest einstellen; Köpfe, Arme, Beine, nichts ist hier sicher und bleibt an Ort und Stelle. Der rote Saft hat also auch einiges zu feiern und lachen, das steht mal fest!

Augenzwinkernder, ekelerregender und extrem spaßiger Horror-Scheiß (in diesem Falle positiv gemeint!), den sich niemand entgehen lassen sollte ... sofern er etwas mit diesem Genre anfangen kann!

 

 

8/10
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Kommentare

14.07.2014 18:20 Uhr - sonyericssohn
1x
Moderator
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Liest sich so, als ob Night of the Creeps nen Ableger bekommen hat ;-)

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