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BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 17.07.2014

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Pacific Rim

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Still Seas
Titanes del Pacífico

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,46 (41 Stimmen) Details
inhalt:

Als Legionen von Monstern aus dem Meer auftauchen, beginnt ein Krieg, der Millionen Menschen das Leben kostet und auf Jahre den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Rohstoffe erfordert. Zur Abwehr der gigantischen Ungeheuer, die Kaiju genannt werden, konstruiert man gewaltige, als Jaegers bezeichnete Roboter -- sie werden gleichzeitig von zwei Piloten gelenkt, deren Gehirne über eine Neuronenbrücke gekoppelt sind. Doch selbst die Jaegers können gegen die unerbittlichen Kaiju kaum etwas ausrichten. Angesichts der drohenden Niederlage müssen sich die Verteidigungstruppen wohl oder übel auf zwei Soldaten verlassen, denen man zu allerletzt Heldentaten zutrauen würde: auf einen heruntergekommenen Ex-Piloten (Charlie Hunnam) und eine Rekrutin ohne jede Erfahrung (Rinko Kikuchi). Sie sollen gemeinsam einen legendären, bisher als völlig veraltet eingestuften Jaeger steuern. Weil das apokalyptische Inferno unausweichlich scheint, bilden die beiden das letzte Bollwerk der Menschheit.
eine kritik von boondocksaint123:

Michael Bay, ein Mann der sowohl geliebt als auch gehasst wird. Sorgte er in den 90er Jahren noch für gute Actionfilme die auch eine gewisse Handlung boten, gestalteten sich die 2000er schon etwas schwieriger für ihn. Er nahm sich dem Thema der „Transformers“ Teile an und lockte viele Besucher in die Kinos, welche die Hoffnung hatten, dass er sowohl Action als auch Handlung wieder perfekt vermischen würde. Damit lagen viele daneben, denn Handlung ist bei diesen Filmen Nebensache. Es geht doch viel mehr darum, dass man epische Schlachten auf die Leinwand bringt und den Zuschauer etwas den Trotz des Alltages entlockt, damit diese sich einfach zurück lehnen können und etwas genießen können. Das Konzept ist nur nicht bei vielen Menschen durchgedrungen. Doch trotzdem nehmen diese Filme auf jeden Fall genügend Geld an der Kinokasse ein, damit es weitere dieser Werke geben kann. Doch warum sollte es sich nur auf verwandelte Autos beschränken? Guillermo del Toro, der auch schon für „Hellboy“ oder auch „Pan´s Labyrinth“ verantwortlich ist, nahm sich diesem Konzept an und erschuf im Jahr 2013 den Film „Pacific Rim“. Doch anders als bei „Tranfsormers“ lässt er hier richtige Monster auf die Bevölkerung los und lässt Menschen in riesigen Robotern gegen diese antreten. Hört sich doch ganz gut an oder?

Ende 2013 öffnete sich ein Spalt in der Erde. Monster schlüpften aus diesem Spalt empor und begannen nun die Welt in Schutt und Asche zu legen. Doch die Regierungen lassen sich das natürlich nicht gefallen, weshalb sie das sogenannte Jägerprogramm ins Leben rufen. Ausgebildete Soldaten steigen in riesige Roboter und werden durch den Drift mit diesem verbunden. Von nun an sind sie und der Roboter eines und treten den Kampf gegen diese Monster an. Es vergehen einige Jahre, die Monster werden immer stärker, die Roboter immer stärker und in einem dieser Roboter befinden sich die beiden Brüder Raleigh und Yancy. Diese sind ein eingespieltes Team und lieben ihren Job, doch bei einem, wie sie denken, Routineeinsatz gibt es komplikationen. Yancy kommt dabei um und Raleigh ist traumatisiert. Es vergeht einige Zeit, Raleigh hat sich von dem Kämpfen zurück gezogen, doch die Regierung erwartet, dass er wieder in einen Roboter steigt. Und wieder kommen Monster und Raleigh hat nur noch eines im Sinn…Rache.

Auch wenn es sich jetzt nach viel Handlung anhört, dem ist nicht so. Ehrlich gesagt zeigt diese sich sogar als sehr Hanebüchen. Schon nach wenigen Sekunden sieht man den ersten Angriff durch ein Monster, die Kaijū genannt werden. Es gibt ein paar Rückblenden und schon wird man in die Zukunft befördert und erlebt wie der erste Kampf der Brüder mit einem solchen Monster abläuft. Alles wird sehr gigantisch dargestellt und schon dort setzt gewissermaßen die Langeweile ein. Obwohl es bombastische Schlachten im Laufe des Filmes zu verzeichnen gibt, bietet der Film nicht sonderlich viel. Konfrontiert mit knalligen Bildern kommt sich der Zuschauer vor als würde er „Speed Racer“ anschauen. Immer wieder kommen grelle Bilder zum Einsatz, was zum einen natürlich nicht sonderlich schlecht ist, doch auf die Dauer nervt dieses wirklich sehr. Der Protagonist Raleigh selbst wirkt wie der durchschnittliche, verbitterte und erschütterte Mann. Es gibt keine großen Merkmale an ihm festzustellen, die einem lange in Erinnerung bleiben. Seine grimmigen Gesichtsausdrücke haben nicht einmal das Format um an den genialen Clint Eastwood heran zu reichen sondern wirken oftmals sogar etwas peinlich und total fehl am Platz. Obwohl es eine großartige Schauspielerriege zu sehen gibt wie z.B. Charlie Hunnam, Idris Elba, Ron Perlman oder auch Charlie Day, muss man hier schon anmerken, dass keiner der Darsteller auch nur einen Moment wirklich professionell wirkt. Dieser aufgesetzte Patriotismus und die üblichen Klischees welche hier bedient werden, dienen einzig und alleine für noch mehr Unbehagen während des Filmes. Mit seinen 131 Minuten stellt sich der Film zwar kürzer heraus als die „Transformers“ Filme, doch von Spannung gibt es hier nicht´s zu erkennen. Der Film plätschert so vor sich hin und wird von Minute zu Minute immer mehr zu einer Qual. Trotzdem die Effekte selbst nicht von schlechten Eltern sind und auch die Kämpfe ganz ordentlich inszeniert wurden, ist rein optisch an diesem Film nichts wirklich von großer Bedeutung. Ganze 190.000.000$ kostete dieses Werk und obwohl er an den Kinokassen mehr als das Doppelte wieder einspielte, ist „Pacific Rim“ eigentlich ein absoluter Versager. Ein wirklich genialer Aspekt was dieser Film zu bieten hat, stellt der Soundtrack dar. Ramin Djawadi komponierte einen Score, der unter die Haut geht und sehr gute Stimmung aufbauen kann. Kein Wunder, denn dieser hat auch bei keinem geringeren als Hans Zimmer das Handwerk erlernt.

„Pacific Rim“ ist in meinen Augen ein Film, der sein Talent zu keiner Zeit wirklich entfalten kann und im üblichen 08/15 Bereich daher dümpelt und außer nett anzusehenden Kämpfen keine wirklichen Höhepunkte bieten kann. Die alibihafte Handlung schafft es nicht einmal ein gewisses Interesse aufzubauen. Die Schauspieler erwecken den Anschein als hätten sie nicht sonderlich viel Lust an der ganzen Arbeit gehabt. Die Effekte sind zwar nett und auch die Schlachten recht gut anzusehen, doch dafür mangelt es an Spannung und Innovation. Lediglich der Soundtrack schafft es, dass man einen wirklich guten Aspekt an diesem Film findet. Somit bleibt der Film selbst eine herbe Enttäuschung und schafft es nicht, die dümmlich gute Eigenschaft von „Transformers“ einzufangen. Eine einzige Sichtung stellte sich schon als ziemlich ätzend heraus, da wird es (zumindest bei mir) kein zweites Mal vorkommen, dass ich mir diesen Film anschaue. 

2/10
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Kommentare

17.07.2014 09:35 Uhr - Tom Cody
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Oha! Das ist ja mal ein drastischer Verriss im Vergleich zu den sonst überwiegend positiven Reaktionen.
Und auch wenn ich persönlich den Film definitiv höher einschätzen würde, ist die Review selber natürlich klasse geschrieben. Zudem lieferst du einige sehr stichhaltige Argumente um deine Sichtweise zu untermauern. Von dem Stil könnten sich einige hier 'ne Scheibe abschneiden.
Top!

P.S.: Dann gehe ich mal GANZ vorsichtig davon aus, dass du nicht zu den Leuten gehörst, die jetzt auf den 2.Teil warten (nachdem dieser ja letztens "grünes Licht" erhalten hat). ;-)

17.07.2014 18:48 Uhr - sonyericssohn
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Ääähm.....äääähm...
Das nenn ich ne Breitseite. Tja, so gehen die Meinungen und Geschmäcker auseinander.
Sehr gut geschriebenes und au point gebrachtes Rev bei dem ich mir etwas auf die Zehen getreten fühle ;-)

17.07.2014 19:17 Uhr - cecil b
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Wenn man argumentativ kritisiert, finde ich dass fast jede Kritik nachvollziehbar ist. So wie diese, die echt gut gelungen ist !

17.07.2014 19:23 Uhr - sonyericssohn
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Ei freilicht.

17.07.2014 20:38 Uhr - schmierwurst
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Geschmäcker sind zum Glück verschieden, aber 2/10? Ich bin ein wenig enttäuscht. Du weißt, ich LIEBE diesen Film :-D
Aber nun gut, wie immer super geschrieben, deine Review.

17.07.2014 22:22 Uhr - sonyericssohn
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METAAAAAL...is was für Insider :-D

20.07.2014 18:02 Uhr - Egill-Skallagrímsson
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Um ehrlich zu sein schließe ich mich der 2-Punkte-Bewertung mehr als nur an. Bin nicht unbedingt Fan von solch Effektoverdosen ohne Substanz, was der Film leider für mich war.

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