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Die Insel

Originaltitel: The Island

Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Science-Fiction, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,17 (56 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Mitte des 21. Jahrhunderts werden in einer Anlage menschliche Klone, die nur dazu dienen, "Ersatzteile" für ihre menschlichen Originale zu liefern, gezüchtet. Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) entdeckt das düstere Geheimnis. Sein gesamtes Leben ist eine einzige Lüge und die letzte Überlebenschance ist die Flucht. Deshalb wagt er mit seiner schönen Mitbewohnerin Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) den Ausbruch... (Warner Bros.)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von entertainmentz:

DIE INSEL ist Michael Bays letzter wirklich guter Film. Zwar sind TRANSFORMERS & TRANSFORMERS - DIE RACHE auch in Ordnung, aber DIE INSEL ist deutlich besser. DIE  INSEL hat das Genre Action, Science -Fiction perfekt getroffen. Die Vision, was mit der Zivilisation Amerikas Mitte des 21. Jahrhunderts passieren könnte, wurde schön verfilmt und ist durchaus interessant. Evan McGregor spielt hier den Protagonisten Lincoln Six Echo, der nach Jahren unterirdischen Lebens die Fragen hat: Wo komme ich her? Wer bin ich? Was mache ich hier? Warum mache ich tagtäglich dasselbe? etc. Dabei wurde er von seiner Nachbarin Jordan Two Delta, die hier von Scarlett Johansson gespielt wird, begleitet. Als Lincoln schließlich das Geheimnis dieses unterirdischen Lebens herausfindet, will er zusammen mit Jordan schnellstens flüchten, wird dabei aber von allen, die von dem Ausbruch wissen, gejagt. Doch neben dieser Jagd durch halb Amerika will Lincoln unbedingt noch herausfinden, wer er ist und ob er einen Klon hat, oder ob er der einzige Lincoln ist. Das Gleiche trifft auch auf Jordan zu. Somit beginnt eine Hetzjagd quer durch Amerika, in der die Flüchtlinge lauter Fragen haben, die sie beantwortet haben wollen.

Der Film glänzt bereits durch seinen absolut tollen Cast. Evan McGregor und Scarlett Johansson sind tolle Schauspieler und trotz Michael Bay im Regiestuhl haben deren Figuren eine schöne Backstory und sind überhaupt nicht flach geschrieben. Die Geschichte ist noch heute ein frischer Wind und macht Spaß. Bay verzichtet hier mal auf seine überflüssigen Explosionen und auf seinen unerträglichen Sexismus und Rassismus, der vor allem in Transformers 2 oft zu sehen war, auch wenn der Zuschauer einmal ertragen muss, wie Scarlett Johansson und Evan McGregor miteinander schlafen. Aber diese Szene ist gedreht wie die einer Seifenoper auf RTL. Der Drehbuchautor, der nicht Ehren Kruger sondern Robert Orci ist, hat in DIE INSEL eine Welt geschaffen, die durchaus gut umsetzbar ist. Schwebebahnen, Hauswände voller Bildschirme die Werbung bringen und so weiter. Der Film spielt in naher Zukunft, weshalb auch einige der Dinge, die in diesem Film vorkommen, bereits Wirklichkeit geworden sind. Aber auch die Optik des Films glänzt mit einem Zukunftstouch. Was bedeutet das? Wenn man den Film sieht, denkt man wirklich, man sei in der Zukunft, weil alles so aussieht, weil die Farben so sind und weil die Zivilisation anders ist. Die Optik hat mir einfach sehr gefallen.

Leider ist das Hauptthema nicht das Titelgebende. Denn das Thema der Insel wird nur ungefähr 40 Minuten kurz angekratzt, wurde aber nicht komplett durchgenommen, sondern wurde zu einer Art Road Movie mit viel Action. Finde ich persönlich schade. Ich finde, es sollte einen Teil 2 geben, indem erläutert wird, wie man auf die Idee kam, Klone zu züchten, um diese eines Tages in eine Falle zu schicken, indem gesagt wird, dass der oder der auf das Urlaubsparadies DIE INSEL fliegen darf, tatsächlich aber getötet wird, damit die echte Person des Klones nicht durch Organversagen oder ähnlichem stirbt. Diese Thematik finde ich durchaus interessant und könnte einen Film in 90 Minuten durchaus füllen. Die Laufzeit von 130 Minuten ist dem Film gelungen und wird nicht zu lang gezogen, wie es ja bei Transformers 4 der Fall war. Leider müssen die Dialoge doch ab und zu unter der ganzen Action leiden. Denn immer wieder wird nur das Geschehen kommentiert und nichts wirklich Sinnvolles gesprochen. Die Action sieht fulminant aus und macht wirklich viel Spaß, da die Action vor allem nicht so übertrieben oft vorkommt wie in Transformers 2. Dennoch gibt es vor allem im Mittelteil extrem viel Action, wenn z.B. Hubschrauber abstürzen oder es zahlreiche Autocrashs gibt, oder das halbe Dach eines Wolkenkratzers einstürzt. Es ist wirklich alles dabei. Dabei geht es nicht gerade komplett unbrutal zu, denn wenn einem Bösen die Hand durchlöchert wird oder einem fliehenden der Insel plötzlich die Beine durchstochen werden, gibt es immer wieder gut brutale Szenen. Blutleer ist der Film auch wieder nicht, aber viel Blut fließt wirklich nicht.

Fazit: Coole Action, eine interessante Story, ein toller Cast, ein gut geschriebenes Skript und eine funktionierende Zukunftsvision machen einen guten Film. Vor allem ist der Film noch nicht ganz so sexistisch und rassistisch wie die Transformers-Filme. Aber so der letzte gute Film von Michael Bay.

8/10
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