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Universal Soldier

Herstellungsland:USA (1992)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,62 (144 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Während des Vietnamkriegs töten sich der Soldat Luc Deveraux und sein dem Wahnsinn verfallener Vorgesetzter Andrew Scott gegenseitig. Die Regierung benutzt ihre und weitere Leichen für militärische Versuche: Die menschlichen Körper werden konserviert, gentechnisch verändert und wieder belebt. Nun sind sie „Universal Soldiers" – erinnerungslose Kampfmaschinen, die ohne Gewissen für ihr Land töten. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle und zwei Soldaten erlangen ihr Gedächtnis zurück. Erneut stehen sich Luc und Andrew gegenüber, um zu beenden, was sie in Vietnam begannen... (Kinowelt)

eine kritik von dotd:

Dolph Lundgren und Jean Claude Van Dam sind in den 80ern bzw bis in den 90ern bis in der heutigen Zeit für blutige und brutale Actionfilme bekannt. Beide haben in Laufe ihrer Karriere in sehr vielen Actionfilmen mitgewirkt. In Roland Emmerichs 1992 Werk Universal Soldier treffen beide zum ersten Mal aufeinander. Das Ergebnis ist sehr gut ausgefallen und die Fans des Actiongenre, werden mit diesem Werk mehr als zufrieden sein.

Die Story ist recht einfach und simpel erklärt. Es geht darum, dass man tote Soldaten gentechnologisch zu neuem Leben erweckt. Zwei dieser Soldaten sind hier unter anderem Luc Deveraux(Jean Claude Van Dam) und Andrew Scott(Dolph Lundgren). Diese haben im Vietnam Krieg einen Konflikt, welcher für beide tödlich endet. Man sieht wie diese vom Militär in Leichensäcken abtransportiert werden. Das ist eine zur Story sehr passende Einleitung, welche auch einen ernsten Grundton mit sich bringt. Die Rollenvergabe wurde ebenfalls passend gelöst.

Jean Claude Van Dam spielt hier den den Part des guten und rechtschaffenden Soldaten, welche sich an die Regeln des Krieges hält. Er ist gegen das Töten von Unschuldigen und gegen Kriegsverbrechen. Dolph Lundgrens Teil ist hier genau das Gegenteil. Er hat den Verstand verloren und werft alle moralischen Denkensweisen über Bord. Er tut was er will und lässt sich von nichts aufhalten. Die Rolle als sadistischer, abgedrehter und auser Kontrolle geratener Soldat ist optimal für ihn. Roland Emmerich hat die Aufgabe der Rollenverteilung sehr gut gelöst. Ally Walker hat hier auch eine Hauptrolle bekommen. Sie übernimmt den Charackter einer Reporterin, welche Luc Deveraux während des Films auf dem Weg zu seinem Ziel begleitet. 

Auch für Action wurde gesorgt. Sie ist in großen Mengen und in verschiedenen Variationen vorhanden. Universal Soldier beinhaltet alles, was in einem Actionfilm drin sein muss. Shootouts, Kämpfe, Verfolgungsjagden und einen hohen Bodycount. Allerdings hat es sich der Regiesseur nicht nehmen lassen, eine Portion Humor und etwas Situationskomik mit einzubauen. Ob das der Handlung und der Story hilft ist eine andere Frage, doch immer zünden die Szenen genau in den richtigen Momenten und wurden wie die Action und die restliche Inszenierung sehr gut umgesetzt.
Hier gibt es nicht viel zu bemängeln. Roland Emmerich hat es geschafft, einen ordentlichen, spannenden und straffen Actionfilm zu inszenieren, welcher auf allen Ebenen zu überzeugt. Die stimmige Atmosphäre, welche größtenteils ernst, doch auch in anderen Szenen aufgelockert wird, passt sich gut dem Streifen an. Schauspielerisch kann man hier auch nicht viel meckern. Dazu kommt noch, dass dieser in einer Zeit entstanden ist, wo noch keiner auf die Idee kam, CGI einzusetzen. Alles ist handgemacht.

Dolph Lundgren, Jean Claude Van Dam und co. hinterlassen einen glaubhaften und ebenfalls guten Eindruck beim Zuschauer. Auch für Abwechslung sorgt der Film durch die Auswahl der Drehorte, welche dem Regiesseur genug Möglichkeiten gibt, die Szenen mit vielen Ideen auszuschmücken. Genau das hat Roland Emmerich beachtet und gut ausgenutzt. Die Spannung der Action wird mit einem intensiven Score nochmal gesteigert. Universal Soldier ist zusammen mit "Universal Soldier:Regeneration" und "Universal Soldier:Day Of Reckoning" der beste Teil der Trilogy.

Ich gebe dem ersten Teil der Unisol Reihe hier wohlverdiente 8/10 Punkte. Für Actionfans der alten Schule ist dieser Film genau das Richtige. Die später aufgehobene Indizierung hat dafür gesorgt, dass man nicht mehr den Umweg übers Ausland machen muss, um ihn in der ungeschnittenen Fassung zu kaufen. Nun ist er uncut ab 16 Jahren freigegeben und überall im Handel erhältlich.

8/10
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Kommentare

10.08.2014 19:06 Uhr - sonyericssohn
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Sehr gutes Review.
Stell dir mal vor, das Abseilen am Damm zu Anfang wäre in CGI realisiert worden. Würde ja nur lächerlich aussehen.

10.08.2014 21:08 Uhr - DOTD
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Danke. Hast recht, die Szene würde lächerlich aussehen, wenn sie mit übertrieben viel CGI gedreht worden wäre. Allgemein muss man doch sagen, dass der Film nicht der selbe wäre, wenn man diesen mit CGI vollhauen würde.

10.08.2014 21:13 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Erfahrungspunkte von sonyericssohn 9.653
Yep

10.08.2014 22:52 Uhr - Dragon50
2x
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Erfahrungspunkte von Dragon50 2.040
Mittlerweile ein Action-Klassiker.

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