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Drive

Herstellungsland:USA (2011)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Drama, Krimi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,37 (119 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Ein schäbiges Motel. Mehrere Leichen im Zimmer. Und eine Tasche voller Geldscheine. Dabei ist Driver kein Verbrecher. Jedenfalls nicht im engeren Sinne. Er ist nur der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Gelegentlich verdient er sich als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen etwas dazu. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief. Eigentlich sollte Driver tot sein. Und jetzt dreht er den Spieß um. (Universum Film)

eine kritik von seth0487:

"Sie nennen mir Zeitpunkt und Ort. Ich gebe Ihnen ein Zeitfenster von 5 Minuten. Wenn innerhalb dieser 5 Minuten was schief geht, gehör' ich Ihnen. Ohne wenn und aber. Ich werd' mich nicht an dem Überfall beteiligen oder eine Waffe tragen. Ich fahre."

WOW! Dieser Film haut einen um und lässt einen nicht mehr los. Obwohl man in den ersten 10 Minuten fast gänzlich auf Dialog verzichten muss, bekommt man einen riesigen Auftakt geboten, indem man sich eine der besten und, obgleich sehr ruhig, spannendsten Verfolgungsjaden ansehen darf.

So könnte man jetzt auf die Idee kommen, dass es bis zum Schluss so weiter geht, aber das ist nur teilweise richtig. Zwar geht es in jeder Szene recht ruhig zu, aber es liegt eine nicht erklärbare Spannung darüber, die Mal stärker, mal schwächer, spürbar ist. Dann gibt es da noch die Gewaltspitzen die sich in der zweiten Hälfte des Films offenbaren. Diese wirken wie Explosionen und man ist ihnen schutzlos ausgeliefert, so, dass man im ersten Moment noch gar nicht richtig fassen kann, was man sieht.

"Weißt du was? Halt einfach die Fresse oder ich stopfe dir die Zähne in den Hals, damit du endlich still bist."

Ryan Gosling bestimmt jede Szene. Seine herausragende Mimik sorgt dafür, dass man trotz des wenigen Textes den er aufzusagen hat, weiß was in ihm vorgeht und was er denkt. So vermisst man auch keinen Text. Im Gegegteil. Denn zum Einen funktioniert es fabelhaft ohne diesen und zum Anderen spielt Gosling derart gut, das jedes weitere Wort wie Balast wirken würde.

Damit und mit seiner unfassbaren Coolness spielt er alle anderen Darsteller gnadenlos an die Wand. Alles, was dann die Inszenierung in 80er-Retro-Look und der hochwertige Cast noch nicht erledigt haben, macht die Musik, denn abgesehen von dem großartigen, teils minimalistischen Score wird der Film durch den perfekt zusammengestellten 80's-Synthiepop-Soundtrack abgestimmt.

Fazit: Ein großartiger Film, gekonnt superb inszeniert, mit einem perfekten Hauptdarsteller besetzt und mit fantastischer Musik unterlegt.

Wer diesen Film nicht in seine Sammlung aufnimmt, bzw. ihn sich ansieht, ist selber Schuld, denn "Drive" ist ein Film, den man gesehen haben muss. Für solche Filme will man doch ins Kino oder sein Geld für deren Veröffentlichungen ausgeben!

"Ich bin Fahrer. Beim Film."

10/10
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Kommentare

21.08.2014 17:46 Uhr - Marsche
1x
User-Level von Marsche 7
Erfahrungspunkte von Marsche 744
Gute kritik

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