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Lucy

Herstellungsland:Frankreich (2014)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Action, Science-Fiction, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,43 (37 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Lucy (Scarlett Johansson) wird gewaltsam in einen gefährlichen Handel verwickelt und gezwungen, ihren Körper als Depot für eine heikle Ware einzusetzen. Als sie sich einem der Kidnapper widersetzt, geraten die mysteriösen Drogen in ihren Blutkreislauf und lassen Lucy zu einer erbarmungslosen Einzelkämpferin mit übermenschlichen Kräften mutieren. (Universal, Internetseite)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von entertainmentz:

Das Avengers-Girl Scarlett Johansson mal in einer anderen Rolle. Luc Besson, der der Produzent bei The Transporter war, saß bei diesem Science-Fiction Film im Regiestuhl. Lucy erzählt die Geschichte von Lucy. Als sie Urlaub macht, wird sie versehentlich in einem illegalen Handel eingeschleust, bei dem sie Drogen in ihrem Bauch nach Europa schmuggeln soll. Anders als geplant wird sie jedoch in eine Zelle gesperrt, in der sie zu Boden getreten wird, wodurch ein Sack dieser Droge ein Lag schlägt und die Droge in den Körper gelangt. Dadurch bekommt sie Fähigkeiten wie kein anderer. Denn wenn sie  zu 100% wovon nur 10% möglich seien, ihr Gehirn kontrolliert, kann sie Zeit und Raum nach belieben ändern und Menschen kontrollieren. Doch sie bittet einen erfahrenen Professor, gespielt von Morgan Freeman um Hilfe, diesen Wahnsinn zu stoppen. Aber wer weiß, ob der Professor, Lucy helfen kann. Scarlett Johsnsson ist eine tolle Schauspielerin, weil sie Actionrollen, sowie Handlungsfiguren sehr gut spielen kann. Doch in Lucy spielt sie ab Minute 20 nur noch schlecht. Sie verspürt keine Angst, weshalb sie keine Emotionen zeigt und ihr Schauspiel dadurch einfach ermüdend wirkt. Das gleiche Problem hatten wir bereits bei After Earth, in dem Will Smith's Rolle keine Angst verspürte. Ohne dem richtigen Regisseur funktioniert die Wirkung des Angstlosen einfach nicht. Die beste Performance hierbei liefert einmal mehr der wunderbare Morgan Freeman.

Dieser Action, Sci-Fi Film hat nette Effekte, die allerdings nicht immer gut aussehen. Es gibt eine Szene, in der Lucy 99 % ihres Gehirns kontrollieren kann. Dabei sitzt sie mitten auf dem Broadway, doch man merkt, dass Scarlett Johansson in einem Raum sitzt, der ausschließlich Greenscreenwände hat, weil sie in der Szene die Zeit kontrolliert. Man merkt einfach, dass das ein Zeitraffer-Video ist, dass man irgendwann mal aufgenommen hat. Außerdem gibt es Szenen, die zum Teil als Filmfehler wieder zu erkennen sind, da die Koreaner, die Lucy das Drogenpäckchen in den Bauch pflanzten, sie in der Uni aufsuchen, in der Morgan Freeman's Figur arbeitet. Plötzlich hat ein Koreaner eine Panzerfaust in der Hand. Aus dem nichts kam die Panzerfaust! Außerdem wird gesagt, dass sie keine Emotionen spürt, aber in einer Szene ruft sie ihre Mutter an und weint dabei. Sie weint ohne Emotionen? Das sind so Dinge, bei der man sich fragt, warum der Regisseur dabei nicht aufgepasst hat. Aber der Look ist cool und erinnert mich leicht an den letzten Johnny Depp-Film. Leider aber hat Lucy keinen richtigen Höhepunkt, sondern fährt immer auf der gleichen Schiene, weshalb auch die Spannung komplett fehlt.

Man mag es kaum glauben, aber 10 Minuten mehr wären deutlich besser gewesen, weil das Ende wirklich offen ist. Lucy erreicht die 100% und danach ist der Film zu Ende. Die Frage bleibt offen, was mit Lucy geschehen ist. Dazu muss gesagt werden, dass das Finale, wenn man es denn so nennen kann, einfach nur unrealistisch ist und nahezu unüberlegt ins Drehbuch geschrieben wurde. 85 Minuten sind deutlich zu kurz! Leider schafft es Luc Besson nicht, Action zu zeigen, die Handgemacht ist. Es gibt eine Autoverfolgungsjagd mit der Polizei, weil Lucy im Gegenverkehr fährt. Verdammt viele Autos werden dabei komplett zerstört. Lediglich Lucys Wagen kommt unversehrt am Ziel an. Cool jedoch ist, dass Lucy in Menschen rein gucken kann. Das ist ein nettes Extra, was in einem evt. 2. Teil möglich wäre, weiter auszubauen. Bei Lucy hätte ich mir gewünscht, wenn es eine FSK14 geben würde, weil der Film in meinen Augen etwas zu Hart für eine FSK12 ist, wiederum wäre eine FSK16 zu hoch eingestuft. Auch hier gilt: Der Trailer zeigt die besten Szenen, wodurch der Film noch farbloser wird. Die Story ist gut überlegt und zum Anfang recht nett erzählt. Allerdings wird der Zuschauer fast schon ins Geschehen hinein geworfen, weil es keine Vorgeschichte zu Lucy gibt. Darum muss der Zuschauer auch mit einer Farblosen Hauptfigur leben. Zur Info:Farblos heißt soviel wie keine Charakterark oder fremde Figur. Gut, dass Lucy nicht in 3D ins Kino kam!

Fazit: Story neu, aber nicht gut umgesetzt. Schauspieler nicht wirklich gut bis auf Morgan Freeman. Scarlett Johansson scheitert an einer Emotionslosen Figur! Kurz gesagt: Der Film ist nicht wirklich gut!

3,5/10

4/10
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