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The Mutilator

Herstellungsland:USA (1985)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Fall Break
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,17 (28 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nachdem der zehnjährige Ed (Matt Mitler) per Zufall seine Mutter erschossen hat, ist sein Vater dem Alkohol verfallen. Jahre später plant Ed mit ein paar Freunden einen Aufenthalt im Strandhaus seines Vaters, welches er wieder in Schuss bringen soll. Doch kaum sind die Teenager dort angekommen, kommt es zu grausamen Todesfällen. ()

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von frank the tank85:

Der kleine Ed erschiesst versehentlich seine Mutter,als dieser die Flinte von seinem Alten Herrn putzen will.Was diesen aber auch nach einem kurzem Schock anscheinend nicht weiter stört,bietet er der soeben verstorbenen doch erstmal einen Schluck Whiskey an.

So fängt er an,The Mutilator,von dem Regiesseur mit dem klangvollen Namen Buddy Cooper,hier auch Produzent und Drehbuchautor,ist ein Slasher aus dem Jahre 1985, der schnell in der Versenkung verschwand,zu Unrecht wie ich finde.Nun gut,mag sein das ich als Fan von 80er Jahre Slashern oft die blutrote Brille auf habe... :-P

Die Story ist absolut 08/15 und schnell erzählt.Ein Paar 25-30 Jährige Teenager machen sich auf um das Haus am Meer vom Vater von Ed winterfest zu machen,dieser hat aber den Tod seiner Gattin dann doch nicht so verkraftet und spielt 10 kleine Negerlein... Der Film fängt dabei eher wie ein Teeniefilm an (Zumindest nachdem die Mutter erschossen wurde).Die Freunde sitzen in einer Bar und beraten wie und wo man die Ferien verbringt,auf der Fahrt zu dem Ferienhaus werden ein paar Bier gekippt und ein bischen herumgealbert und das alles zu einem fröhlichen Popsong,der mal so garnichts unheilvolles mit sich bringt.

Die Darsteller machen ihre Sache finde ich ganz gut.Sie wirken allesamt sympathisch und man nimmt ihnen ab,das sie wirklich Freunde sind,die ein paar Tage Spass haben wollen.Hier war wohl auch ein Grossteil von Buddys Familie mit an Bord,weil fast jeder mit Nachnamen Cooper heisst.Besonders hervorheben kann man hier keinen,es ist aber so ziemlich jeder Klischeecharacter vertreten:Der besonnene,ernste Hauptdarsteller,der Spassvogel,der Schönling,die leicht zu habende und die Jungfrau.Der Vater/Killer wäre absolut austauschbar,wenn er die Typen nicht massakriert,beobachtet er sie eigentlich nur und redet keinen Ton.Auch fehlt ihm ein Gimmick,was einen Slashermovie-Killer erst interessant macht.Er hat zwar paarmal so ne Streitaxt in den Fingern,das Ding hat aber keinen Wiedererkennungswert wie eine Hockeymaske bei Jason,eine Hakenhand wie beim Candyman oder ein verbrannter Körper wie bei Crosby aus "The Burning".

Leider kommt nie so richtig bedrohliche Atmosphäre auf.Wie schon erwähnt,ähnelt der Anfang mit seiner fröhlichen Musik eher einem Teeniefilm,und auch später wird dies erstmal nicht besser.Beim ersten Mord im Pool,wo schon glasklar is das gleich jemand das zeitliche segnet,erklingt eine schöne,ruhige,entspannende Melodie und keine unheilvollen Klänge ala Freitag der 13te.Hier überlegt man kurz,will der Killer dem Opfer erst noch eine Massage verabreichen?Zum Glück ändert sich das danach und man baut dann auf angemessenere Untermalung.Trotzdem kommt keine richtige Spannung auf,was auch vieleicht an blöden Längen liegt,die der Film leider hat.Zum einen durch zu lange,sinnlose Strandspaziergänge,zum anderen durch ein ca. 5 Minuten langes "Blinde Kuh" Spiel,kein scheiss...

Die dünne Story macht der gute Buddy aber mit einem wett,und zwar mit guten,schönen Splattereffekten.Und hier wird die harte Schiene gefahren.Hier wird mit einem Ausenbordmotor zerstückelt,ein Holzpflock ins Gesicht gerammt,ein grosser Haken in den Unterleib gehauen und,und,und.Besonders hart wirken die Traumvorstellung des Vater,in denen er seinen kleinen Sohn auf verschiedene Art und Weise umbringt.Die Goreszenen sind allesamt klasse gemacht und zählen sicher mit zu dem besten,was die 80er zu bieten haben und brauchen sich vor Grössen wie "Freitag der 13te-das letzte Kapitel" oder "The Burning" nicht zu verstecken.Leider spielt sich vieles im dunkeln ab,was das ganze leider etwas abschwächt.Mich wundert das der Film die Verbotswelle der damaligen Zeit heil überstanden hat,die Morde dienen allesamt dem Selbstzweck und ein Motiv für den Vater is absolut nicht vorhanden.

Das Finale ist nicht schlecht,hätte aber vieleicht etwas spektakulärer ausfallen können.Wie es sich gehört ist der Killer erstmal nicht totzukriegen und steht noch ein paarmal auf,selbst als dieser nur noch aus 2 Teilen besteht,aber dem Schlussakt fehlt einfach dieser WOW Effekt wie z.B. bei Freitag der 13te 4.

Fazit:Reinrassiger Slasher mit sehr dünner Story dafür aber mit harten,blutigen Splatterszenen,einem Killer ohne Markenzeichen,aber mit einigermaßen brauchbaren und sympathischen Darstellern.Leider bleibt die Spannung auf der Strecke und bedrohliche Stimmung kommt nie so richtig auf.Gorehounds sollten auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.Für mich persönlich eine 7,aber wenn ich die blutrote Brille absetzte,und das negative mit dem positiven abwiege,bleibt leider nur noch eine 6/10

Härte:7/10   Atmosphäre:5/10   Splatter:6/10

6/10
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