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Payback - Zahltag

(Originaltitel: Payback)
Herstellungsland:USA (1998)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Drama, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Porter
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,60 (57 Stimmen) Details
inhalt:
Porter ist an einem kriminellen Coup beteiligt, als ihn seine Partner niederschießen und sich seinen Anteil von 70.000 Dollar unter den Nagel reißen. Doch Porter überlebt und besteht darauf, dass die offene Rechnung beglichen wird – zu seinen Bedingungen. Auf dem folgenden Rachefeldzug geraten eine Menge Ganoven ins Mündungsfeuer ... Korrupte Cops. Straßengangs. Rückgratlose Gauner. Unterweltbosse. Wer sich zwischen Porter und seine 70 Riesen stellt, merkt sehr schnell, dass er wieder da ist ... und niemand ihn aufhalten wird.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von tom cody:

„Prinzip“: Jemandes eigene Regel oder Verhaltenskodex oder die Hingabe an solch einen Kodex (Einblendung „Payback – Straight up: The Directors Cut)

„Hubba, hubba, hubba!“ (Val Resnick / Pearl)

1962 schrieb der bekannte US-amerikanische Autor Donald E. Westlake unter dem Pseudonym „Richard Stark“ seinen ersten Roman mit der Figur des eiskalten Berufsverbrechers „Parker“ unter dem Titel „THE HUNTER“. Gleichzeitig schuf er hiermit auch einen der faszinierendsten Anti-Helden des Genres. Parker ist ein eiskalter Krimineller, der aber nach festen Prinzipien (und auch gewissen moralischen Leitfäden) lebt und handelt. An seinen Grundsätzen hält er eisern fest (bis hin zur Verbohrtheit) und Gnade Gott denjenigen, die diesen Prinzipien zuwider handeln und Parker z. B. um seinen Anteil an einem Raubzug betrügen wollen. Auf diesem ersten Parker-Roman basiert auch das 1999er Regiedebüt des Oscar-preisgekrönten Drehbuchautors Brian Helgeland („L.A. Confidential“)

PAYBACK“,

mit Mel Gibson in der Hauptrolle des „Parker“, der hier allerdings in „Porter“ umbenannt wurde.

Die Story ist hierbei zunächst mal nicht allzu spektakulär. Mit seiner Frau Lynn (Deborah Kara Unger) und seinem Kumpel Val Resnick (Gregg Henry) plant Porter den Überfall auf die Geldlieferung einer Triaden-Gang in New York. Insbesondere der stets unter Geldproblemen leidende Val will seinen Anteil aus der Beute nutzen, um sich in eine Position in dem mächtigen Gangstersyndikat „The Outfit“ einzukaufen. Der Überfall klappt reibungslos, aber hinterher wird Porter von den beiden hintergangen, kassiert von Lynn drei Schüsse in den Rücken und wird totgeglaubt zurückgelassen. Aber Porter ist zäh und überlebt wider Erwarten. Ein halbes Jahr später ist er genesen und macht sich auf die Suche nach Val und Lynn, um den ihm zustehenden Anteil aus dem Überfall einzufordern. Dass es sich hierbei um eine (zumindest für diese Kreise) relativ ‚geringe‘ Summe von 70.000 $ handelt, ist hierbei zweitrangig, Val hat sich mit der Beute allerdings inzwischen einen Platz im Syndikat erkauft. Porter weigert sich stur von seinen Prinzipien abzuweichen und ist dafür sogar bereit, sich mit der kompletten Gangsterorganisation anzulegen und niemand kann ihn davon abbringen. Egal ob kleine, schmierige Handlanger wie Arthur Stegman (David Paymer), die Korrupten Cops Hicks und Leary (Bill Duke und Jack Conley), Unterbosse wie Carter (William Devane) oder Fairfax (James Coburn) oder auch die sehr ungewöhnliche Domina Pearl (Lucy Liu), die zufällig auch ungesunde Verbindungen zu den örtlichen Triaden unterhält. Schließlich pflügt sich Porter bis zum obersten Boss des Syndikats durch, dem brutalen Gangster Bronson (Kris Kristofferson). Die Einzige, die ihn bei seinem Rachefeldzug unterstützt (wobei es ja streng genommen nicht um Rache geht) ist das Escort Girl Rosie (Maria Bello), für die Porter vor langer Zeit einmal als Fahrer gearbeitet hat. Doch Bronson ist ein Gegner, der selbst einem Mann wie Porter schnell zum Verhängnis werden kann...

Von 1962 bis 1974 schrieb Westlake 16 Parker-Romane, von 1997 bis zu seinem Tod 2008 weitere 8 Stück. Bereits die erste Verfilmung von „ THE HUNTER“ 1967 unter dem Titel „POINT BLANK“ durch Regisseur John Boorman ist ein absoluter und prägender Klassiker des amerikanischen Gangsterkinos der 60er Jahre. Die Hauptrolle wurde in diesem Fall kongenial mit Lee Marvin besetzt, der im Film lediglich in „Walker“ umbenannt wurde. Weitere Stark-Verfilmungen waren u. a. „THE SPLIT“ (1968 „Bullen, wie lange wollt ihr leben?“) mit Jim Brown oder „THE OUTFIT“ (1973 „Revolte in der Unterwelt“) mit Robert Duvall. Die bislang letzte (eher mittelmäßige) Stark-Umsetzung war der 2010 gedrehte Film „PARKER“ mit Jason Statham in der Hauptrolle, der diesmal sogar den richtigen Namen von Stark’s Hauptfigur benutzen durfte. Schade nur, dass der Film bei weitem nicht so gut ist wie die Mel Gibson-Verfilmung.

„PAYBACK“ ist ein wirklich gelungener, geradliniger Gangsterfilm, mit einem großartig miesgelaunten Mel Gibson in der Hauptrolle, der sich als Porter rücksichtslos (und gerissen) durch die Hierarchie der Gangster bis an die Spitze durchkämpft. Der Film besticht durch einen ziemlich ruppigen Tonfall, einigen gut platzierte Actionszenen oder Explosionen, ein flottes Erzähltempo und einer Dosis sehr schwarzen Humors. Wenn beispielsweise Val Resnick erst von Pearl und dann von Porter verprügelt wird, läuft im Radio ironischerweise Dean Martin’s „Ain’t that a kick in the head?“. Auch wenn Pearl, bevor sie Resnick am Telefon antworten kann, erst einem Kunden anschnauzt gefälligst die Klappe zu halten, weil dieser laut stöhnend kopfüber in einem Harnisch hängt, die Zunge in einer Mausefalle (!), dann ist das wirklich komisch. Auch das überraschte „Oouuumpf!“-Grunzen eines schwarzen Gangsters, kurz bevor er von chinesischen Maschinenpistolen durchsiebt wird, fällt unter diese Kategorie. Ebenfalls sehr gut ist Maria Bello als Rosie in der, wenn auch zugegeben klischeebeladenen Rolle der „Hure mit Herz“. Man sollte zudem auch nicht die faszinierende Deborah Kara Unger („Crash“, „Highlander III“) vergessen, die selbst als Junkie immer noch atemberaubend aussieht, die aber im Film (leider) nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die größte Stärke des Films ist vielleicht die erstklassige Garde an Bösewichtern, die man hier aufgefahren hat. An erster Stelle muss natürlich Gregg Henry als der sadistische und latent psychotische Resnick lobend erwähnt werden (Wieso sich Porter überhaupt mit so einem offensichtlich unberechenbaren Typen abgeben sollte, sei einmal dahingestellt). Ein anderer, interessanter Bösewicht in Henry’s Filmographie ist beispielsweise auch der Killer in Brian de Palma’s „Body Double – Der Tod kommt zweimal“(1984). Das unsympathische Polizisten-Duo, das die selten blöde Idee hat zu versuchen Porter über den Tisch zu ziehen. wird überzeugend von dem bulligen Bill Duke („Predator“, „Action Jackson“) und Jack Conley („L.A. Confidential“, „Das Mercury Puzzle“, Fast  & Furious 4“) verkörpert. Die beiden Unterbosse des Outfits sind der seit den 70ern bekannte William Devane („Der Marathon Mann“, „24“) und Filmlegende James Coburn („Die glorreichen Sieben“, „Steiner – Das Eiserne Kreuz“). Gerade der durch ihn etwas humorvoll verkörperte Gangster Fairfax wirkt beim ersten Eindruck gar nicht mal so unsympathisch („Fairfax, was geht da bei Ihnen vor?“ „Der Kerl tötet gerade meine Alligator-Taschen und schießt Löcher in meine Anzüge! - Mann, Sie sind echt GEMEIN!“). Als großer Boss im Hintergrund kann schließlich Kris Kristofferson als „Bronson“ überzeugend auftrumpfen („Wenn Sie mir jetzt sagen, wo mein Sohn ist, verspreche ich Ihnen Sie schnell zu töten...ohne dass Sie vorher herausfinden wie Ihr eigener Hoden schmeckt!“). So einen Typen möchte man nicht zum Feind haben.

Insgesamt erinnert „Payback“ sehr viel mehr an einen 70er Jahre-Thriller im Stile von „The French Connection“ (1971), „Der Marathon-Mann“(1972), „Revolte in der Unterwelt“ (1973) oder “Prime Cut – Die Professionals“ (1972) als an Actionfilme der 80er oder 90er Jahre. Auch der im typischen 70er Stil gehaltene Soundtrack von Chris Boardman weckt (mit Absicht!) sofort Assoziationen an die Titelmusik des Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ (1974). Mein Tipp: einfach mal auf YouTube die beiden Titelstücke vergleichen, die Übereinstimmungen sind verblüffend!  

Die folgenden Ausführungen enthalten einige Spoiler zur den Unterschieden der Kinofassung und des Directors Cuts. Wer den Film tatsächlich noch nicht kennt, sollte also den folgenden Absatz überspringen!

-Spoiler Anfang -

Als Brian Helgeland Warner Bros. schließlich seinen fertigen Endschnitt des Films vorlegte, war man in den Chefetagen wenig angetan. Man hatte sich mit „PAYBACK“ einen etwas massenkompatibleren, nicht so sperrigen und etwas weniger schwer zugänglichen Gangsterfilm gewünscht. Auch sollte die Figur des „Porter“ nicht zu unsympathisch wirken und vielleicht mehr Parallelen zu Gibsons erfolgreichstem Charakter „Martin Riggs“ aus den „Lethal Weapon“-Filmen aufweisen. Filmproduzentin Sherry Lansing fasste es in einem Gespräch mit Co-Autor Terry Hayes so zusammen: „Also, nur damit ich das richtig verstehe, Porter kriegt weder sein Geld, er überlebt den Film nicht und ihr tötet auch noch den HUND?“ Helgeland wollte allerdings nicht allzu weit von seiner usprünglichen Vision abweichen. Nun war er zwar ein anerkannter Drehbuchautor ("Mystic River", Ritter aus "Leidenschaft", "Fletcher's Visionen", "L.A. Confidential"), als Regisseur allerdings ein Anfänger und so auch noch nicht allzu bewandert im Umgang mit den Produzenten in Hinsicht auf eine endgültige Schnittfassung. Also entschloss man sich schließlich, ohne  Helgeland einige gravierende Änderungen am Film vorzunehmen. Unter anderem wurde der komplette 3. Akt neu geschrieben und inszeniert. Die Figur des Gangsterbossen „Bronson“ kam in der ursprünglichen Version gar nicht vor. Man fügte etwas Humor in den Film ein und milderte die Figur des eiskalten Porter doch um einiges ab.

Um das einmal zu veranschaulichen: Wenn Porter das erste Mal wieder ‚nach Hause‘ kommt tritt er die Tür ein. Die dahinterstehende Lynn wird ausgeknockt und von Porter später ins Bett gelegt. Im späteren Directors Cut haben die beiden noch ein Gespräch in der Küche, welches dann in einen handfesten Streit ausartet und in deren Verlauf Lynn einige Schläge einstecken muss. Dem Zuschauer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen kann, dass Porter von Lynn betrogen und hinterrücks niedergeschossen wurde, kommt dieses Verhalten demzufolge unverhältnismäßig brutal vor. Auf diese Art wurden mehrere Szenen abgeändert oder humoristisch aufgelockert (Die Bettlerszene am Anfang!). Wenn sich Pearl und Porter mit leergeschossenen Waffen gegenüber stehen, lasst er sie im Directors Cut einfach stehen und geht unbeeindruckt seines Weges. In der Kinofassung wird er von plötzlich auftauchenden Schergen Bronsons niedergeschlagen. Pearl kann es sich nicht verkneifen, einem der Gangster ein „Hey, Fatboy!“ hinterher zu rufen und kassiert dafür prompt einen derben, rechten Haken.

Die schwerwiegendsten Unterschiede sind dann im letzten Viertel des Films auszumachen. Die gesamte Storyline mit Kris Kristofferson, der Entführung von Bronsons Sohn durch Porter, dessen anschließende Folterung durch Bronsons Leute und das Finale wurden neu gedreht. Auch suggeriert Helgeland‘s Version zumindest, dass Porter seinen Feldzug möglicherwiese nicht überlebt, immerhin wird er wieder mehrmals angeschossen. Im der Kinoversion darf nicht nur Porter überleben, auch Rosies Hund, welcher von Resnick angeschossen wurde, kommt mit dem Leben davon. Und sein Geld bekommt Porter auch (plus stattliche weitere 50.000 $).

Schließlich wurde dem ganzen Film in der Kinofassung ein gewöhnungsbedürftiger Blaufilter verpasst, er bekam einen gelegentlichen Off-Kommentar von „Porter“ und ebenfalls einen komplett neu komponierten Soundtrack.

 -Spoiler Ende- 

2006 gab man Helgeland dann doch noch die Möglichkeit, SEINE Version des Films als „PAYBACK – Straight up- The Directors Cut” zu veröffentlichen. Interessanterweise ist hierbei der Directors Cut (aufgrund der fehlenden Kristofferson-Story) 10 Minuten kürzer  als die Kinofassung. Die Gretchenfrage ist jetzt natürlich, welche Fassung die empfehlenswertere ist. Leider gibt es hierauf keine eindeutige Antwort. Jeder Film hat seine Vor- und Nachteile. Der  Directors Cut ist insgesamt düsterer, grimmiger, humorloser und etwas brutaler (weshalb er in Deutschland auf eine 18er Freigabe hochgestuft wurde). Die Figur des Porter wirkt sturer, kälter und emotionsloser und erinnert mehr an den von Lee Marvin verkörperten Protagonisten der ersten Verfilmung. Auch haben hier die Bilder des Films nicht diesen permanent etwas nervenden Blaustich. Dafür wirkt die Kinofassung in sich geschlossener, kann durch etwas Humor punkten und hat einen intelligenten Twist zum Finale. Trotz seiner längeren Laufzeit erscheint der Kino-Cut temporeicher. Am Ende erreicht Porter sein Ziel auch durch Raffinesse, nicht nur durch Sturheit. Während im Director’s Cut der oberste Boss des „Outfit“ nur eine anonyme, weibliche (!) Lautsprecherstimme bleibt, hat die Kinoversion immerhin den charismatischen Kris Kristofferson zu bieten. Zudem gefällt mir persönlich auch der Soundtrack der Kinofassung besser. Nachdem ich kurze Zeit den Director’s Cut favorisiert habe, bin ich jetzt allerdings wieder so weit, dass ich der Kinofassung den Vorzug gebe. Für Fans des Films sind sicherlich BEIDE Fassungen absolut sehenswert. Und da in Deutschland praktischerweise beide Fassungen auf der Bluray bzw. Doppel-DVD enthalten sind, kann ich nur zu einem direkten Vergleich raten!  

Ergänzend möchte ich noch Mel Gibsons Film von 2012 „GET THE GRINGO“  bzw, „How I spent my summer vacation“ erwähnen. Dieser Film wird von vielen Fans (und auch Kritikern) als eine Art Quasi-Fortsetzung von „PAYBACK“ bzw. eine Fortführung der „Porter“-Figur angesehen. Die Parallelen zwischen den Figuren sind ziemlich offensichtlich und auch in seinem Tonfall ähnelt der Film „PAYBACK“. Der hier namenlose Gangster kommentiert seine Aktionen ebenfalls aus dem Off, wird wie Porter gefoltert und handelt wie dieser nach festen Prinzipien.

Und im Eichborn-Verlag ist unter dem Titel "PARKER"eine lesenswerte schwarz-weiß "Graphic Novel" von Darwyn Cooke zu Richard Stark's Roman "THE HUNTER" erschienen. Da bietet sich Interessierten zusätzlich der Vergleich zwischen Roman, Verfilmung und einer an den Film-Noir erinnernden Comic-Bearbeitung an.

 

Als Fazit kann ich jedem „Payback“ empfehlen, der auf der Suche nach einem geradlinigen, knallharten, nicht mit zu viel Action überladenen Gangster-Thriller mit leicht humoristischen Auflockerungen ist und der zudem mit einer außergewöhnlich guten Besetzung aufwarten kann.

 9 von 10 Punkten

 

9/10
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Kommentare

03.10.2014 18:50 Uhr - KarateHenker
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Starke Rezension! Ich habe bei den letzten zwei, drei Sichtungen immer den DC gewählt, werde nach der Lektüre deines Textes aber auch der KF mal wieder eine Chance geben - auf der Blu-ray sind ja dankenswerterweise beide Fassungen in solider Qualität enthalten. Die schöne Qual der Wahl... ;-)

03.10.2014 18:56 Uhr - Frank the Tank85
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Top Review.ich favorisiere auch die Kinofassung

03.10.2014 20:43 Uhr - Dr. Jones
Sehr gute Review für ,,Payback " wo ich eindeutig die Kinofassung vorziehe . Im Directors cut hat man sich zwar bemüht die Original Synchron - Sprecher wieder zu arrangieren, aber leider klingt das alles nicht mehr so spritzig wie in der Kinoversion.

04.10.2014 09:56 Uhr - Gorno
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Verdammt jetzt brauche ich auch kein Review mehr zu schreiben :P

Grossartig gemacht ;)

04.10.2014 11:00 Uhr - Tom Cody
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Erstmal ‚Danke‘ für die positiven Kommentare.

Ich habe mir den Film direkt vor zwei Tagen nochmal angesehen...immer wieder gut!
Ich habe übrigens nachträglich noch den Hinweis auf die "Graphic Novel" zu „THE HUNTER“ eingefügt.

Bettler: "Helft einem Krüppel! Eine kleine Spende für einen Vietnam-Veteranen. Helft einem Krüppel wieder zu laufen...“
(Porter kommt vorbei und fischt sich das Geld aus dem Hut, woraufhin der „Krüppel“ behende aufspringt...)
„Ey, du Drecksack, was fällt dir ein?!?!“
„Halt die Klappe, ich hab‘ dich geheilt!“

Pearl (zu Porter, der gerade gehen will, nachdem Resnick ausgeknockt wurde):
„He...ein paar Minuten hätte ich noch!“
„Ach ja? Dann geh dir ein Ei kochen.“

04.10.2014 17:12 Uhr - NICOTERO
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Eines der besten und informativsten Reviews die ich je lesen durfte. Grössten Respekt für diese tolle Abhandlung.
Ich hingegen favorisiere den DC! William Devane bleibt immer in Erinnerung...
Einer der besten Schauspieler die ich kenne....

05.10.2014 12:50 Uhr - Kable Tillman
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Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Eines der besten Reviews dieser Seite mit unfassbar vielen Zusatzinformationen, Rand-Facts, Vergleich zwischen Directors Cut und Kinofassung und und und. Da können sich manche Haiku-Autoren unter den Hobby-Filmkritikern dieser Seite wirklich eine Scheibe abschneiden. Dein Schreibstil ist allgemein sehr gelungen und lässt sich sehr flüssig lesen, ohne sich in etlichen Kommata und Zusätzen zu verschachteln oder mehr suchmaschinenträchtige Fremdbegriffe in den Raum zu werfen, als ein überambitionierter Quantenphysik-Professor in einem Saal voller Erstsemesterstudenten. Daumen hoch für deine hervorragende Arbeit!

Der Film selbst gehört auch für mich zu den besten und interessantesten Filmen aus Mad Mels Vita, der auch hier bereits zeigen durfte, dass ihm zwielichtige Anti-Helden(/Schurken) mindestens genauso gut stehen wie der Kilt als schottische Freiheitskämpfer.

05.10.2014 22:02 Uhr - deNiro
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Super, so hat eine Kritik zu einem Film wie "Payback" auszuschauen! Übrigens erscheint der Name "James Coburn" nicht in den End Credits. Weiß jemand warum?

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