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The Expendables

Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:Expendables
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,03 (235 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Barney Ross (Sylvester Stallone) ist der Anführer der härtesten Söldner-Truppe der Welt: The Expendables. Ihr Leben ist der Kampf. Und dabei vertrauen sie niemandem – nur sich selbst. Lee Christmas (Jason Statham), der ehemalige SAS-Messerexperte, Yin Yang (Jet Li), der Nahkampfspezialist, Hale Caesar (Terry Crews), der Feuerwaffenspezialist, Toll Road (Randy Couture), der Sprengstoffexperte, und der Scharfschütze Gunnar Jensen (Dolph Lundgren) bekommen den Auftrag, sich in ein südamerikanisches Land einzuschleusen, um den dort herrschenden, korrupten Diktator zu eliminieren. Für die ausgebildeten Krieger eigentlich keine große Herausforderung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ihr Auftraggeber ein doppeltes Spiel spielt. Die „Expendables“ geraten zwischen alle Fronten und werden mitten im Kampfgeschehen plötzlich von Jägern zu Gejagten. (Splendid Film)

eine kritik von entertainmentz:

"Warnschuss!"

2010 kamen die 80er zurück und wir bekamen einen guten Cast zugesprochen: Sly Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Terry Crews und Mickey Rourke sind zu sehen (die restlichen Namen weiß ich jetzt nicht aus dem Kopf).

Yeah-Baby-Yeah

"The Expendables"


Während Teil 1 gut anlief, plante Stallone gleich 2 weitere Teile. Wir sehen was drauß geworden ist...Teil 2 war wirklich unterhaltsam und stellenweise auch ziemlich gut, Teil 3...kann man nicht in Worte fassen, was das für ein schlechter und langweiliger Film war. In diesem Review möchte ich Vergleiche zwischen Teil 1 und 3 ziehen, da dies dann doch schon ein ganz schöner Abstieg war, der so nicht hätte sein müssen. Mir persönlich hat Teil 1 Spaß gemacht, auch wenn dieser "nur" unterhaltsam und nicht gut war. Zum Vergleich:"Piranha 3D" war unterhaltsam-"The Transporter" war zumindest in meinen Augen gut. Ich verstehe unter einem guten Film vor allem: Mitreißende Dialoge, eine gute Geschichte, gut beschriebende Charaktere, unerwartete Wendungen und eine kurzweilige Laufzeit, egal wie lange der Film auch sein mag. Unter einem unterhaltsamen Film verstehe ich lediglich Hirnrissige Geschichten, keine ausgefüllten Charaktere und einen höchstens 90 Minütigen Film, der sich rein gar nicht ernst nimmt. Das sind so Komponten, unter der ich unterhaltsam und gut unterscheiden kann. Leider, so muss man sagen, ist "The Expendables" "nur" unterhaltsam und nicht gerade gut.

Die Expendables werden beauftragt, sich nach Südamerika einzuschleusen und sich auf dessen Diktator zu stürzen. Doch während der Mission bekommen die Expendables zufällig mit, was genau hinter dieser Mission steckt. Denn auf Deutsch gesagt: Der Auftraggeber will die Expendables in eine Falle locken und das lassen sich die Expendables nicht gefallen...

Storytechnisch ist an diesem Film nun wirklich überhaupt nicht viel dran. Es ist so, als würde man der Katze ein Knochen geben, an dem nur noch ein kleines Stück Fleisch dran hängt. So ungefähr ist die Story des Films. Was mir aber im Gegensatz zu Teil 3 sehr gefallen hat, ist das Visuelle des Films, denn in Teil 1 wird noch mit relativ kräftigen Farben gearbeitet, sprich man sieht auch was vom Film und nicht 2 Stunden lang nur den selben Farbton, der leider schnell langweilig wurde. Zudem ist das Bild ausreichend scharf gestellt, was auch wieder ein Pluspunkt gegenüber dem 3. Teil ist, der teils sehr unscharf aussah und es mich extrems am schauen störte. Selbst die Special-Effects sind Stallone gut gelungen, der hier überings Regie führte. Der Greenscreen wurde wirklich nahezu perfekt ausgeleuchtet, sodass man zwischen Greenscreen und Realität nicht mehr unterscheiden konnte. Leider macht Teil 1 wiederum den Fehler, die Kamera zu nahe am Geschehen zu setzen. Denn wenn man von den wahrscheinlich genialen Kampfchoreographien nur noch eine Armfuchtelei sieht und die Kämpfe dann auch noch ziemlich hektisch geschnitten sind, dann machen diese keinen Spaß mehr und man bekommt Kopfschmerzen beim gucken.

Was mir wohl am Besten gefiel, war, dass sich Teil 1 & 2 strickt an den Thematik: "80er Jahre Action zurück holen", hielt und nirgends Härte fehlte. Genau das gleiche ist mit den Schauspielern, die zumindest von Teil 1 zu Teil 2 aus der Vergangenheit extra in die Zukunft gereist sind, um die beiden Expendables-Teile zu machen. Und man merkt, dass diese ganzen Actionstars in die Jahre gekommen sind, da ich ab und zu dann doch den Stuntman entdeckte. Nur bei Statham entdeckte ich den Stuntman nicht. Soweit ich weiß, braucht der liebe Jason auch nur selten Stuntmänner, weil er die ganzen Szenen möglichst selbst drehen möchte. Leider waren John McClane und der Terminator nur maximal 60 Sekunden im Bild zu sehen und danach waren die beiden auch schon wieder verschwunden. Dafür gibt es den ganzen Film über wirklich gute Sprüche und überraschender Weise bekommen wir eine ganz gute Performance von Mickey Rourke zu sehen. 

Was heißt überraschender Weise?

Damit meine ich nicht, dass Rourke ein schlechter Schauspieler ist. Ich wollte damit nur sagen, dass keiner außer Mickey Rourke wirklich sehr gut spielte. Sie meisterten ihre Rollen eigentlich ganz gut, aber Preisrelevant war dies keines falls.

Fazit: Zum Schluss kann ich nur noch sagen: Der Film ist Genre-Konform, sprich für Actionfans der alten und neuen Jahre gemacht. Wer jetzt große Darstellerische Leistungen und eine tolle Story erwartet, wird ganz klar enttäuscht sein, aber wie am Anfang bereits gesagt: Der Film soll unterhaltsam sein und ist dies auch und bekommt somit von mir... 

6/10
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