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Jäger des verlorenen Schatzes

Originaltitel: Raiders of the Lost Ark

Herstellungsland:USA (1981)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy
Alternativtitel:Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark
Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,30 (113 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Archäologe Dr. Jones führt Mitte der 30er Jahre ein geregeltes Leben als Dozent an einer Provinzuniversität, doch bisweilen zieht es ihn als "Indiana Jones" hinaus in die Welt, um auf abenteuerlichen Reisen antike Artefakte zu suchen. Auf der Jagd nach Moses biblischer Bundeslade, die sich in einer verschütteten Stadt in der Sahara befinden soll, kommt ihm allerdings kein geringerer als Adolf Hitler in die Quere. Die Nazis sind nämlich ebenfalls an der Bundeslade interessiert, verleiht diese doch ihrem Besitzer unumschränkte Macht. Für Jones beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit... (Paramount Pictures)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Peru. Im ersten Moment denkt man da unweigerlich an Machu Pichu. Die antike Stadt in den Wolken. Doch es gibt da auch Leute die an andere Dinge denken. Um genauer zu sein EIN Mann. Nach einem etwas längerem Marsch kommt dieser mit seinem oberängstlichen Gepäckträger an einem uralten verwuchertem Tempel an. Ach ja, der Kerl besitzt auch einen Namen. Darf ich vorstellen: Dr. Henry Jones. Von seinen Freunden auch Indiana genannt. Indy...Jonesy...wie lieb... Zurück in den Dschungel. Vor dem Eingang füllt sich Indy etwas Sand in ein kleines Säckchen. Als ob er schon wissen würde daß er dies noch benötigen würde. Nur das Gewicht...ach egal. 

Als der Herr Doktor mit seinem (immer noch ängstlichen Begleiter) diverse Hürden und Abgründe überwunden hat steht er vor dem was er suchte. Eine hässliche kleine Statue aus purem Gold. Ruhend auf einem Sockel. Jetzt kommt das Säckchen von Dr. Jones zum Einsatz. Es muss nämlich...Wie bitte ? Ich meine das Säckchen welches Jones befüllt hatte !! Also dieses soll als ausgleichendes Gewicht dienen, weil die Statue mitgenommen wird. Gut, funktioniert nicht ganz. Und Indiana entkommt den gemeinen Fallen des uralten Tempels nur mit viel Glück. Nur um dann die dämliche Statue an seinen grössten Konkurrenten Mr. Belloq abgeben zu müssen. DAS war anders geplant...

"Ich hatte ihn Marcus !" 

Ja, Mister Jones. Das reicht aber nicht. Zurück in seiner Heimat berichtet er seinem Freund / Chef Marcus Brody von seinem Pech. Aber das sollte sein kleinstes Problem sein. 2 Agenten des US Geheimdienstes haben einen speziellen Spezialauftrag für Indy. Er soll, man höre und staune die Bundeslade organisieren. Nichts leichter als das. Die ist doch gleich besorgt. Nur gibt es ein kleines Problem. Um die zu finden benötigt man zwei Dinge. Das Kopfstück des sogenannten Stabes des RE und Indys EX Marion. Beides befindet sich in Tibet. Dort besitzt Marion eine Bar. 

Doch leider wollen auch andere an das absolute Geheimnis der Menschheit. Diese Leute sind Anhänger des Hakenkreuzkultes und schrecken vor nichts zurück. Vor rein gar nichts. Was sollen ein Archäologe und eine trinkfeste Frau gegen Hitlers Schergen ausrichten ? Ne ganze Menge...

Nachdem das Drehbuch stand, an dem u.a. STAR WARS Erfinder George Lucas mitgewirkt hat, wollte es auch verfilmt werden. Da Regisseur Steven Spielberg gerade "verfügbar" war und er mit seinen Filmen DUELL und DER WEISSE HAI bereits Erfolge verzeichnen konnte war er die erste Wahl. Nun sollte eigentlich Nick Nolte die Rolle des Indiana Jones spielen. Dieser lehnte aber ab. Ganz ehrlich, ich könnte mir Nolte im nachhinein nicht in dieser Rolle vorstellen. Eine weitere Wahl fiel auf Tom Selleck und auf Harrison Ford. George Lucas mochte Ford aber nicht als Indy besetzen. Wohl weil man ihn evtl. mit seiner Kultrolle als Han Solo aus Krieg der Sterne in Verbindung bringen könnte. Was natürlich absoluter Quatsch ist. Selleck hingegen lehnte ab weil er bereits für die Rolle des Thomas Magnum der Serie Magnum unterschrieben hatte. Also fiel die Wahl nun doch auf Harrison Ford. Und das erwieß sich als absoluter Volltreffer !!!

Nun bekam Spielberg noch ca. 20 Millionen Dollar in die Hand gedrückt, man holte sich noch Schauspieler wie z.B.: Karen Allen, John Rhys-Davis, Denholm Elliott und Alfred Molina der hier seinen ersten Leinwandauftritt hatte, mit an Bord. 

Der Name des 1981 inszenierten und mit 4 Oscars ausgezeichneten Films: 

INDIANA JONES - Jäger des verlorenen Schatzes

Schon alleine die oben angesprochene Eröffnungssequenz hat irgendwie Geschichte geschrieben. Dichter Urwald, dunkle Tempelruinen, Insekten, "Selbstschussanlagen", und die Szene die mich immer an einen Flipper (nicht das Tier !!!) erinnert. Doch wer jetzt denkt daß es sich um einen Film handelt in dem nur in der Erde herumgebuddelt wird liegt verkehrt. Hier gibts grandios gedrehte Actionszenen zu bestaunen die auch heute noch mitreissen. Wunderbare Situationskomik ohne plump oder zu konstruiert zu wirken ( der Kampf unter den sich drehenden Propellern ) aber auch nicht ZU lustig. Aber auch der eigentliche Beruf des Indiana Jones wird keineswegs ausser acht gelassen. Das herleiten von Hinweisen auf den Verbleib der Lade wurde hochinteressant umgesetzt und man ertappt sich manchmal dabei wie man selbst miträtselt. Sehr schön. Weniger schön finde ich aber die an einen Horrorfilm erinnernde Endsequenz. Obwohl sie im Grunde passend für die bösen Jungs um- und eingesetzt wird, will sie für mich nicht in die eigentliche Stimmung des Films passen. Nun gut...das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Der FSK gefiel der Film wohl auch, hatte aber hier und da wohl etwas auszusetzen und gab den Film erst für 16jährige frei. Und das passt meiner Meinung nach aber auch ganz gut.

 

"Der Boden bewegt sich..."

"Ich denke du siehst dir das besser mal an."

"ICH ?..."

 

Der Mann mit Hut hat aber bestimmt noch mal irgendwo nen Spaten liegen. Und er scheint  eine Schwäche für Peitschen zu haben...

Was das bedeutet ? Man wird sehen.

 

ses

9/10
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Kommentare

15.11.2014 19:13 Uhr - Kable Tillman
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Pointierte und witzige Review von dir, die auch alle Highlights des Films anreißt und sehr informativ ausgefallen ist. Übrigens musste sich Harrison Ford für einige Stunts den Hut an den Kopf tackern (!), doch neben Han Solo ist das definitiv die Rolle seines Lebens. Nur in zwei Punkten gehe ich mit deiner Filmkritik nicht d'accord: Ich finde das schleimig-splattrige Finale großartig und nichts Anderes haben die Nazi-Bösewichte verdient. Demnach würde der Film von mir die volle Punktzahl bekommen, also 10/10. Der beste Abenteuerfilm aller Zeiten (neben "Lawrence von Arabien").

15.11.2014 19:20 Uhr - sonyericssohn
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Tschuldigung ;-)

Aber danke

15.11.2014 20:25 Uhr - F-Ready
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Jetzt kommt das Säckchen von Dr. Jones zum Einsatz. Es muss nämlich...Wie bitte ? Ich meine das Säckchen welches Jones befüllt hatte !!

^^ Made my day.

Schönes Review zu einem DER Lieblingsfilme meiner Jugend.

15.11.2014 20:58 Uhr - Dr. Jones
1x
,, Böse Datteln "... Gute Review .

15.11.2014 22:38 Uhr - sonyericssohn
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Mensch ich kanns einfach nicht besser !!!

16.11.2014 01:23 Uhr - Gorno
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*hochlob* *hochlob* *hochlob*

Genug gesagt...

16.11.2014 12:29 Uhr - cecil b
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Ein tolles Review !

16.11.2014 16:03 Uhr - Tom Cody
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Yay! Tolles Review zu DEM Abenteuerklassiker schlechthin! Der übertrifft sogar noch meinen sonstigen Favoriten "Der Wind und der Löwe".

Jede einzelne Szene ist großartig. Die atemberaubenden Stunts als Hommage an den legendären Yakima Canutt lassen einem auch heute noch den Unterkiefer runterklappen.
Jede Nebenfigur ist einzigartig. Marion Ravenwood, die ihren Gegenüber unter den Tisch säuft, Dr. Belloq ("Wirr liebän beide die Arschäoloschie") oder Major Toht, dessen mögliches Foltergerät sich als mobiler Kleiderbügel entpuppt.

Nur was das Finale angeht, würde ich "Kable" zustimmen. Das Ende ist dann die konsequente Entwicklung hin zum Übernatürlichen. Das führt auch dazu, dass sich nie jemand fragt, wie sich Indy eigentlich an einem tauchenden U-Boot festhalten kann! Und das gerechte Ende des Nazi-Gezumpels...einfach herrlich.

"Da ist eine SCHLANGE unter meinem Sitz! Ich HASSE die verdammten Biester!"
"Och komm, nun zeig doch auch mal ein bisschen Rückgrat! Das ist nur meine Lieblingsschlange 'Reggie'!"

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