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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Originaltitel: Indiana Jones and the Last Crusade

Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,10 (92 Stimmen) Details
inhalt:
Indys Lieblingsfeinde, die Nazis, sind zurück und haben seinen Vater, Professor Henry Jones Sr. (Sean Connery), entführt, um dadurch Unterstützung bei ihrer Suche nach dem Heiligen Gral zu erhalten. Den Spuren von Amerika über Venedig durch die Wüsten des Gelobten Landes folgend, liegt es an Indy (Harrison Ford), seinen Vater zu retten, den Heiligen Gral zu finden und alles wieder „in Ordnung“ zu bringen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

1912

In der Wüste von Utah macht sich eine kleine Gruppe Pfadfinder an die Erforschung einer Felsenhöhle. Darunter auch ein ziemlicher Dickkopf der sein eigenes Ding durchziehen will. Ganz im Gegensatz zu seinem Kumpel. Als die beiden Stimmen vernehmen gehen sie dem nach. Die beiden entdecken daß sich zwielichtige Grabräuber das legendäre Kreuz von Coronado aneignen wollen, welches eigentlich in ein Museum gehört. Das denkt sich auch der oben genannte Querkopf und nimmt in einem unbemerkten Moment das Kreuz an sich. Doch die Freude währt nur kurz. Die bösen Jungs bemerken die beiden guten Jungs und die nehmen natürlich die Beine in die Hand. Verfolgt von den Grabräubern geht die Flucht des Dickkopfes alleine weiter. Per Pferd und dann per Zirkuszug, welcher doch einige Überraschungen bereit hält. Alles was der Magier benötigt, über Schlangen und Nashörner ist alles vertreten. Und als der junge Typ meint er hat nen kleinen Vorteil weil er flinker ist, sieht er sich im nächsten Wagon in der Gesellschaft eines Löwen. Na wunderbar. Aber könnte man sich mit der Peitsche die an der Wand hängt zur Wehr setzen ? Dadarattaaa dadaraaaa dadarataa dada daa daa daaaah...( Die Melodie sollte klar sein ;-) )

Indiana Jones hat sein Lieblingswerkzeug gefunden. Letztendlich gelingt im mitsamt dem Kreuz die Flucht. Dies muss er natürlich sofort seinem Vater mitteilen. Doch die Grabräuber rücken mitsamt des Sheriffs an und verlangen die herausgabe des Kreuzes an den rechtmässigen Besitzer. Mist !

Jahre später gelingt es ihm aber dann doch das Kreuz in seinen Besitz zu bringen und kehrt an seinen eigentlichen Arbeitsplatz, der Universität, zurück. In seiner Post befindet sich ein Päckchen von seinem Vater welches in Venedig abgeschickt wurde. Gleichzeitig wird er von einem Millionär namens Donovan angeheuert nach dem heiligen Gral zu suchen...genau wie Indys Vater es zuvor schon getan hat. Doch sein Vater ist verschwunden und im Paket an seinen Sohn befindet sich sein Tagebuch in dem Aufzeichnungen über über die bisherige Suche nach dem Gral zu entnehmen sind. Also auf nach Venedig. Und es beginnt das dritte Abenteuer. Der Mann mit dem Hut ist zurück...und diesmal bringt er seinen Vater mit !

Aller guten Dinge sind drei. Das dachte sich wohl auch Steven Spielberg und drehte 1989 den dritten Teil der Erfolgsreihe um den Teilzeitarchäologen Indiana Jones. In "Der letzte Kreuzzug" dreht es sich wie schon im ersten Kreuzzug um eine biblische Reliquie. Dort war es die Bundeslade, hier gehts um den Gral. Der Kelch in dem angeblich das Blut Christi während er am Kreuz hing aufgefangen wurde. 

Natürlich ließ es sich Harrison Ford auch hier nicht nehmen die Rolle des Indy wieder zu verkörpern. 

Auch die ans Herz gewachsenen Charaktere wie John Rhys-Davies als Sallah und Denholm Elliot als etwas vetrottelter aber liebenswürdiger Marcus Brody. Die weibliche Rolle darf natürlich auch nicht fehlen. Hier holte man sich Alison Doody an Bord, welche Dr. Elsa Schneider spielen durfte. Und das macht sie wunderbar. Leicht unterkült, etwas undurchsichtig nur um am Ende ihr wahres Gesicht zeigen zu dürfen. 

Großes Lob aber auch an River Phoenix, der hier den jungen Indiana Jones verkörperte aber leider 4 Jahre später verstarb.

Der absolute Knaller ist aber Sean Connery als Henry Jones, der Vater von Indy. Er bringt eine große Portion Humor in die Geschichte mit ein. Spass war in den bisherigen Filmen auch in rauhen Mengen vorhanden. Aber hier wird beinahe die Comedyschiene gefahren. Und auf diesen Zug springt auch Harrison Ford auf, weil auch er im Fach Humor auch nicht gefehlt hat. 

Auch in Sachen Action kann man nicht meckern. Schon die Eröffnungsszene macht Laune. Ist schnell gedreht, cool dramatisch gehalten und glänz mit lustigen Ideen. Die spätere Verfolgungsjagd in Venedig und die Auseinandersetzung mit den Nazionalsozialisten zu Luft oder zu Lande bleibt einfach im Kopf und macht einen unglaublichen Spass. 

Ein wenig zu lieblos gestaltet ist mir der Schluss bzw. die Lösung der Rätsel. Als ob dem Regisseur zwar nicht die Ideen aber die Lust ausgegangen wäre. Zumal die visuelle Umsetzung trotz der damaligen Möglichkeiten recht lahm aussieht. 

Trotzdem der tolle Abschluss einer Trilogie, der zwar nicht ganz die Klasse der Vorgänger erreicht aber seine Wirkung nicht verfehlt. Wie ? Vierter Teil ? Komm hau ab !!! ;-)

 

"11 Uhr Vater !!!"

"Was passiert um 11 Uhr ?" 

"12...11...10... 11 Uhr, FEUER !"

"Sind wir getroffen ?"

"Mehr oder weniger..."

 

"Ich muss dir was sagen !"

"Jetzt nicht Vater !"

"Der Teppich brennt...und der Stuhl...!"

 

ses

8/10
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Kommentare

18.11.2014 17:25 Uhr - Gorno
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War mein erster Dr. Jones Film damals. Danach sofort die anderen zwei nachgeholt, einfach eine geniale Trilogie. Ja, Trilogie! :D

Review ebenfalls top wie die anderen beiden ;)

18.11.2014 18:25 Uhr - Tom Cody
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Ah...da isse ja, die gelungene Rezension zum Abschluss der "Raiders"-Trilogie.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass der 4. Teil nie passiert ist (ich glaube mich zu erinnern dass dieser nervige Transformers-Bengel mit dabei gewesen sein soll).

Schön fand ich bei diesem Film, dass man nach dem (zu einem großen Teil unterirdisch spielenden) "Temple of Doom" wieder raus ins Offene ging und sich die Weite der Umgebung bzw. aufwendige Außen-Sets zu Nutze machte (die Szenen mit den Motorbooten in Venedig ["Sind Sie wahnsinnig? Nicht da durchfahren!"..."Ich soll da durchfahren? Sind Sie wahnsinnig?"], die Verfolgung durch die motorisierten Nazis, das Highlight mit dem Panzer aus dem 1. Weltkrieg, usw.)

Aber wie du schon schreibst, das Finale ist ein wenig unbefriedigend und wirkt insgesamt etwas übereilt. Zudem erschienen mir einige Effekte damals schon nicht zu 100% gelungen (insbesondere die mit dem Zeppelin!).

Aber Sean Connery war einfach nur göttlich in seiner Rolle als "Dr. Henry Jones":
"Sie glauben doch wohl nicht, dass mein Sohn SOO BLÖD wäre und mein Tagebuch dabei hat und...Oh neeein, sag das nicht! Darum hab ich's DIR doch geschickt, damit es DENEN nicht in die Hände fällt. Da hätte ich's ja gleich an die MARX-BROTHERS schicken können!"

"Marcus Brody?...Der Mann hat sich doch in seinem eigenen Museum verlaufen!"

(*Dr. Jones Senior zerballert mit dem Maschinengewehr die Heckflosse des Flugzeugs*): "Mein Junge, es tut mir leid....Sie haben uns erwischt!"


P.S.: So, jetzt muss ich mir die Trilogie in den nächsten Wochen doch gleich mal wieder ansehen ;-)

18.11.2014 18:43 Uhr - sonyericssohn
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Wie war das gleich nochmal ?
"Marcus findet sich überall zurecht !"
Umschnitt
"Versteht hier irgendjemand meine Sprache ?"

18.11.2014 21:08 Uhr - deNiro
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Mein zweitliebster Indy;)

Schönes Review.Für mich funktioniert der 4. Teil auch noch sehr gut. Mag die Vater Sohn Kombi wie im 3 Teil sehr gern.

"Ich hätte das Tagebuch besser den Marx Brothers gegeben, da wäre es besser aufgehoben"

Gott, ich liebe diesen Film!

18.11.2014 21:27 Uhr - cecil b
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Daumen hoch, Sony !

19.11.2014 19:09 Uhr - Kable Tillman
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18.11.2014 21:08 Uhr schrieb deNiro
Mein zweitliebster Indy;)


Dito.

Und auch dem Lob der Anderen kann ich mich nur anschließen. Das Review ist klasse, ohne Einwände. Fun-Fact am Rande: Harrison Ford und Sean Connery trennen real nicht mal 12 Jahre!

20.11.2014 00:16 Uhr - Punisher77
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Sehr cooles Review!
Der Punkt mit dem nicht gerade spektakulären Finale ist zwar nicht von der Hand zu weisen, aber trotzdem ist das hier mein Lieblings - "Indy", allein schon wegen des perfekt harmonierenden Teams Ford/Connery, wegen des großartigen Humors, der hervorragenden Action und des unnachahmlichen Charmes.
Dass ich den Film im zarten Alter von 12 Jahren im Kino gesehen habe, dürfte ebenfalls dazu beitragen, dass dieser Film für mich ein klarer 10/10 - Kandidat ist...

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