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Drive

Herstellungsland:USA (2011)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Drama, Krimi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,32 (114 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Ein schäbiges Motel. Mehrere Leichen im Zimmer. Und eine Tasche voller Geldscheine. Dabei ist Driver kein Verbrecher. Jedenfalls nicht im engeren Sinne. Er ist nur der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Gelegentlich verdient er sich als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen etwas dazu. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief. Eigentlich sollte Driver tot sein. Und jetzt dreht er den Spieß um. (Universum Film)

eine kritik von mad paddy:
Zu Beginn fühlt man sich sofort an „The Transporter“ erinnert: routiniert und professionell schreitet bzw. fährt der Driver zur Tat. Der Driver, dass ist Ryan Gosling, der hier wortkarg und mit stoischer Ruhe mal wieder gewohnt gut auftritt. Diese Ruhe ist jedoch die Ruhe, wie sie auftritt, bevor der Sturm losbricht. Dieser Sturm ist zwar ein ruhiger, wenn auch nicht weniger zerstörerischer. Durch dieses Spiel und dank des dezenten Scores – der mal zärtlich, mal treibend, mal bedohlich die Szenerie unterstützt – entsteht eine durchgängige, kaum greifbare Spannung. Befreiende, explosive Momente sind rar, doch entladen sie sich dann in nicht vorhersehbaren Gewaltspitzen, die die ansonsten getragene Stimmung kontrastieren. Überhaupt wird es hier niemals laut. Niemand bricht angesichts der Geschehnisse in Panik aus. Über Allem schwingt eine schicksalsergebene Stimmung. Traurig, melancholisch und trostlos. Jeder kennt seinen Platz. Somit gibt es auch keine echten Überraschungen, was angesichts der ansonsten lupenreinen und durchgestylten Inszenierung etwas schade ist. Die vielgepriesene 80er Jahre-Atmosphäre sucht man hier jedoch vergeblich. Ebenso wie den rauen Stil von Herrn Refn. Stattdessen gibt es Hochglanzoptik mit ausgesprochen tollen Lichtstimmungen und einem, zum Glück unverbrauchten, Soundtrack als einzigen Verweis auf die 80er.

So bleibt am Ende ein verdammt guter Thriller, der aber leider an Dramatik vermissen lässt.
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