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burzel
Level 8
XP 858
Eintrag: 29.12.2014

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The Walking Dead - Die komplette siebte Staffel

Für ein paar Dollar mehr

(Per Qualche Dollaro in Più)
Herstellungsland:Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien (1965)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Western
Alternativtitel:...et pour quelques dollars de plus
For a Few Dollars More
La Muerte tenía un precio
Por unos cuantos dólares más
Por unos pocos dólares más

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (38 Stimmen) Details
inhalt:
Für ein paar Dollar mehr:

Eastwood kehrt zurück als wortkarger Fremder namens Monco in Leones "Dollar-Nachfolger": Um sich das Kopfgeld für die Bande des skrupellosen Banditen El Indio (Gian Maria Volonté) zu sichern, hecken er und sein Konkurrent Mortimer (Lee van Cleef) den Plan aus, Monco in die Höhle des Löwen einzuschleusen. Doch Mortimer verschweigt, dass er auch noch eine ganz persönliche Rechnung mit El Indio offen hat ...
eine kritik von burzel:

Und erneut ein Versuch, diese Filme mir nahe zu bringen. Ich kann gar nicht verstehen, an was es liegt, denn The Good, The Bad and The Ugly mag ich sehr gerne.  Da dies so ist (und da dieser ein amerikanischer Western ist), kann ich nicht mal sagen, dass es an der Machart von Leones Film liegt. Möglicherweise ist es die Mischung, die mir bei diesem und seinem Vorgänger nicht bei geht: Die überaus unitalienische Machart, zusammen mit der überaus durchdachten Struktur, die Ensthaftigkeit der Charaktere, ja geradezu der fehlende Trashfaktor. Es gibt keine absolut durchgeknallten Typen (wie in Django-Tag der Rache), keine geradezu comichaft überzeichneten Gewaltspitzen und skurille Einfälle (wie das Ausbrechen und Wieder zurückkehren ins Gefängnis auch in Tag der Rache); selbst die Synchro ist ordentlich, politisch-korrekt.

Dann kommt noch die für mich nicht nachvollziehbare, sofern überhaupt vorhandene Handlung: Kopfgeldjäger? Geht es darum? Welchen Sinn hat das? Da fehlt mir eindeutig das "Wo komme ich her, wo gehe ich hin"; das ist mir dann doch zu abstrakt. Möglicherweise ist es genau diese Abstrahiertheit, diese Losgelöstsein von allem, kombiniert mit der Kopfgeldjagd und "kämpfen" nur für eine Sache, ohne dass das Individuum auch etwas davon hätte (also faktisch ist es egal, ob Monco handelt oder nicht, denn es ändert nichts an seiner Situation) , das mir nicht zusagt. (Das war bei "Jeder Kopf hat seinen Preis" irgendwie anders, da "Papa" Thorson auch verwurzelt war und nicht so "am Leben vorbei" agierte).

Inszenierungstechnisch ist der Film sicher ok, halt etwas zu glatt; möglicherweise ist es auch Leones Stil, der mir nicht zusagt; das Strecken, das Viel-Sagen ohne etwas auszudrücken (das ist mein Empfinden). Das ging mir schon beim Vorgänger so und Spiel mir das Lied vom Tod habe ich, obwohl ich da durchweg alle Hauptdarsteller mag, bis heute nie zu Ende gesehen; entweder bin ich eingeschlafen oder habe entnervt abgeschaltet.

Der Nachfolger von "Ein paar dollar mehr" ist zwar noch länger als seine Vorgänger, schafft es aber für mich immer gerade so noch, kurz bevor er ins Beliebige abgleitet, die Kurve zu kriegen (speziell in der Phase der "Armee-Convoi-Episode"); er kommt mir nicht zu lang vor, während mir "Für ein paar Dollar" mehr mindestens 30 Minuten zu lang erscheint.

6/10
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Kommentare

09.02.2015 20:59 Uhr - WEBOLA
Ganz schön vernichtende Kritik!

19.02.2015 15:57 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
User-Level von JasonXtreme 12
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.312
Ohne Worte :D aber gut, wenn man Leones Schaffen ansich nicht so mag... ich liebe halt seine Bildsprache, die Aufnahmen, die superb gewählten OSTs... aber für mich bleibt SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD sein Meisterwerk

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