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Eintrag: 08.01.2015

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The Texas Chainsaw Massacre - The Beginning

(Originaltitel: The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning)
Herstellungsland:USA (2006)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,62 (208 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Baby erblickt das Licht der Welt. Doch das Licht ist finster, die Welt so schmutzig wie grausam und überlässt das Kind seinem Schicksal. Die schräge Hewitt-Familie nimmt den Sprössling auf und erzieht ihn im Sinne ihrer ganz eigenen Familientradition. Erlebe wie alles begann, wie Sheriff Hewitt zum Freund und Helfer wurde und wo Leatherface den souveränen Umgang mit der Kettensäge gelernt hat.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von dotd:

The Texas Chainsaw Massacre:The Beginning ist das Prequel zu Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre aus dem jahr 2003.Dieses wieder rum war das Remake von Tobe Hoopers Original aus den 70ern.Das Prequel erzählt die Vorgeschichte zum 2003er Remake und vergisst ebenfalls nicht die Geschehnisse zu zeigen,die einige Mitglieder der Familie zu dem gemacht haben,wie man Sie im Remake sieht.

Der Film fängt damit an,dass wir in der Fleischerei die Geburt von Leatherface erleben,welcher danach in Papier eingepackt und im Müllcontainer entsorgt wird.Dann sieht man wie er von einer fremden Frau  gefunden und adoptiert wird.In einer kurzen Zusammenfassung erfährt man unter anderem,dass er für längere Zeit in der Fleischerei arbeitet bis Diese jedoch geschlossen wird.Den ersten Ansatz zu seiner Entwicklung zum blutrünstigen Killer bekommen wir in einer Szene,in der Er einen Arbeiter totschlägt,nachdem Dieser ihn sagt,dass er endlich verschwinden soll.

Wie man sich bereits denken kann,legt der Film nicht allzu großen Wert auf eine all zu besonders umfangreiche Geschichte oder gar einer intelligenten Handlung.TCM:The Beginning legt seinen Fokus auf knüppelharten sowie grausamen Terror und der Geburt des blutrünstigen Killers Leahterface. Genau das bekommt man hier auch serviert.Der Regiesseur hat hier alle wichtigen Aspekte der Hewitt Familie miteingebaut.Neben Mord,Folter,kannibalistischen Verhalten und den Gebrauch von sehr oft unnötiger Gewaltanwendung ist alles dabei.Die Darstellung der Hewitt Familie ist optimal in Szene gesetzt und verfehlt ihre Wirkung nicht.Trotz seines düsteren Grundtons ist das Ganze dennoch mit einer gewaltigen Portion rabenschwarzen Humor gewürzt und fügt sich wunderbar in das Gesamtbild hinein.

Hier hat man es mit einem sadistischen,grausamen und unmenschlichen Stück Film zu tun,der Terror und Spannung durch seine dreckigen, menschenleeren sowie blutigen Locations,den durchaus gelungenen Score,der guten Kameraarbeit und der kranken aber gleichzeitig grandiosen  Darstellung der sicken Hewitt Familie erzeugt.Allein die Performance von R.Lee Ermey als gnadenlosen und selbsternannter Gesetzeshüter  in der Rolle von Sheriff Hoyt ist der Wahnsinn.Die Rolle des geistesgestörten Familienanführers ist ihm wie aus dem Leibe geschrieben.Schon seine Darstellung als unausstehlichen Drill Instructor in "Full Metal Jacket(1987)" war schon grandios.

Amsonsten sieht man unter anderem Jordana Brewster als Chrissie,Taylor Handley in der Rolle von Dean,Diora Baird welche den Part von Bailey und zu letzt Matt Boomer,der den Charakter von Eric verkörpert.Sie liefern eine durchaus zufriedenstellende Arbeit,kommen aber bei weitem nicht an die souveräne Leistung von R.Lee Ermey heran,der hier alle anderen locker gegen die Wand spielt.Was dem Film jedoch etwas an Spannung nimmt ist der Punkt,dass die vier jungen Leute bei weitem nicht so interessant und beleuchtet werden wie die Hewitts.

Das resultiert daraus,dass einem das Schicksal der Vier oftmals gar nicht wirklich interessiert und man sich dabei ertappt,dass man sich im Laufe des Streifens wünscht,dass Leatherface hier möglichst schnell an die Arbeit gehen kann und die Charaktere erledigt.Natürlich will man so etwas in einem Film sehen,der zum TCM Franchise angehört.Hier muss man jedoch klarstellen,dass es kein gravierender Kritikpunkt ist,der die Wertung dieses sicken Terrorstreifens nun extrem verschlechtert.Absolut nicht.Worauf ich hinaus will ist,dass das Ganze noch mehr Suspende aufbauen hätte können,wenn man mit den Personen mehr mitleidet und wenn Dessen Tod einem nicht ganz am A***h vorbeigehen.Klar gehört es ins Genre dazu,dass Leatherface hier die Kettensäge sprechen lässt.The Texas Chainsaw Massacre:The Beginning besticht dadurch,dass Er sehr wenig Leerlauf hat und schnell auf Punkt kommt.Somit muss man nie all zu lange darauf warten,bis etwas passiert.Dazu kommen noch die handwerklich überzeugenden und äußerst blutigen Morde,welche passend und immer in einem guten Timing über den ganzen Film verteilt sind.Allerdings kann der Film seine kleinen Schwächen durch seine verstörende Darstellung,seiner morbiden Atmosphäre,der herrlichen Geräuschkulisse und der gelungenen Inszenierung locker ausgleichen.

Bei Texas Chainsaw Massacre:The Beginning ist das Wort Massacre wörtlich zu nehmen,da es in diesem Fall nicht nur draufsteht,sondern auch drin ist.Die Kamera hält bei diesem Prequel voll drauf und verschont den Zuschauer gewiss nicht mit blutigen Details und sadistischen Morden.Bei diesen Film wird Gewalt nicht nur großgeschrieben,sie wird regelrecht zelebriert.Anders kann man es nicht ausdrücken.Außerdem hat man es sich nicht nehmen lassen,eine Homage an "The Texas Chainsaw Massacre(1974)" und "Carrie(1976)" mit einzubauen,wenn ich die letztes Homage richtig deuten konnte.Die Konfrontationen zwischen der jungen Gruppe und der geistesgestörten,mordenden und kannibalisch veranlagten Familie gipfelt sich in einem blutigen Finale,welches für ein passendes Ende dieser Schlachtplatte sorgt.Der Score ist ziemlich gut gelungen und passt sich der Grundstimmung sowie den inszenierten Sequenzen dieses fiesen Stücks an.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen,um über die Probleme bei der Fsk sowie bei der SPIO/JK zu berichten.Die Fassung die von Der Fsk mit einem KJ Siegel abgesegnet wurde vermisst gegenüber der US Kinofassung ganze 8 Minuten an Material.Auf der deutschen DVD,welche ganz deutlich mit der UNRATED Fassung wirbt,gab es ebenfalls zensurbedingte Schwierigkeiten.In Wirklichkeit handelt es sich bei dieser Fassumg um eine auf der R-rated basierte Variante,welcher nachträglich um 49 Sekunden erleichtert werden musste,damit die SPIO dem Film letzendlich das Schwere Siegel geben konnte.Heißt,dass die ungeschnittene R-rated sowie die Unrated beide gegen den §131StgB verstoßen und von Warner niemals in dieser Form veröffentlicht werden konnte.Am 30.04.2008 wurde die gekürzte deutsche JK DVD auf Liste B indiziert.Somit müsste der Fall für Warner erstmal erledigt sein,da bis jetzt nichts weiteres mit dem Streifen passiert ist.

Mit The Texas Chainsaw Massacre The Beginning bekommt man einen dreckigen,unmenschlichen und blutigen Terrorfilm geboten,der es schafft Spannung sowie Terror zu erzeugen und mit einem recht guten Cast überzeugen kann.Dazu kommt noch die ernste Atmosphäre und die extrem gelungenen Gore FX von KNB.Die Story wird flüssig und verständlich wiedergegeben und man kann ihr ohne Probleme folgen.Die Darsteller geben eine glaubwürdige Performance ab,die sich sehen lassen kann.Trotz seiner Mängel ist The Beginning immer noch ein gelungener Beitrag zum Texas Chainsaw Massacre Franchise,der durch seine professionelle Umsetzung überzeugen und auch unterhalten kann.Hier gibt es 8/10 Punkte.

8/10
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Kommentare

08.01.2015 21:54 Uhr - NICOTERO
User-Level von NICOTERO 1
Erfahrungspunkte von NICOTERO 15
Unterschreibe ich so. Tolles Review zu einem knüppelharten Streifen.
Die "Zensurgeschichte" dieses Flicks ist wahrhaftig ein weiteres mal traurig traurig.
Die US Scheibe ist aber zum greifen nahe;)
Und über R.Lee Ermey braucht man keine Silbe mehr zu verlieren. Nicht erst seit Kubricks Full Metall Jacket eine absolute Kultfigur. In Peter Jacksons The Frighteners ebenfalls ganz grandios. Ach ich komme ins schwärmen und verneige mich vor diesem Schauspieler.

08.01.2015 23:26 Uhr - leichenwurm
DB-Helfer
User-Level von leichenwurm 5
Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Schön dass du das in deinem Review erwähnst denn ich hab damals genau das gleiche gedacht: endlich gibt's in einem "Texas Chainsaw Massacre"-Film auch mal ein "Chainsaw Massacre" :-))...!Ganz ehrlich... ich finde dieser hier haut dermassen auf die Kacke das er selbst dem damaligen Mainstream-Sicko-König "The Hills Have Eyes" Gore technisch die Show stiehlt.

09.01.2015 08:32 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 12.000
Genau, das ist eindeutig der härteste Film der Reihe. Bislang holt man sich am besten die UK-DVD mit der Unrated.
Dass R. Lee Ermey so überzeugt ist nicht verwunderlich, hat er sich doch in "Full Metall Jacket" als feinfühliger und verständnisvoller Gentleman etabliert.

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