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The Hunted - Der Gejagte

Originaltitel: The Hunted

Herstellungsland:USA (1995)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Action, Drama, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,26 (21 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Christopher Lambert spielt Paul Racine, einen erfolgreichen amerikanischen Geschäftsmann in Japan. Racine gerät in ein Labyrinth aus Gefahren und Intrigen, als er und seine verführerische Begleiterin (Joan Chen) Zielobjekt von Attentätern werden, die der skruppellose Kinjo (John Lone) auf sie angesetzt hat. Will er überleben, muss sich Racine mit einem mächtigen Samurai zusammentun. Gemeinsam gehen beide in einen erbitterten Kampf gegen die Macht des Bösen.
(Universal / Columbia Tristar Cover)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Japan. Das Land der aufgehenden Sonne. Heisst es nicht so ? Aber was wenn diese Sonne untergeht ? 
Paul Racine ist amerikanischer Geschäftsmann und beruflich in Japan unterwegs. Um sich nach einem schweren Tag etwas zu entspannen begibt er sich abends in eine Bar. Dort lernt er die hübsche Kirina kennen, mit der er die Nacht verbringt. Danach macht sich Racine erstmal frisch. War ja auch positiv anstrengend. Just in dem Augenblick stürmen Ninjas das Hotelzimmer von Paul Racine und töten Kirina, anscheinend aus dem Grund der Untreue und des Verrates. Doch bevor sie stirbt gelingt es ihr, dem Anführer der Assassine die Maske vom Gesicht zu reissen. Leider beobachtet dies auch Paul und der Killerchef bemerkt ihn dabei. Sodale, jetzt sollte er die Beine in die Hand nehmen. Der Augenzeuge wird zum Gejagten.

THE HUNTED

J.F. Lawton, der bereits Drebücher zu Alarmstufe: Rot 1+2 und Pretty Woman verfasste, drehte 1995 diesen coolen aber auch ziemlich harten Action-, Martial Arts Salat. Als Hauptdarsteller schickte Lawton Christopher Lambert in die Schlacht. Er verkörpert Paul Racine. Leider wirkt er in seiner Rolle ziemlich verloren, hat er doch mit Martial Arts rein gar nichts am Hut weswegen man ihm auch das Training im Film nicht abnehmen kann. Er sitzt lieber eingeschüchtert in einer Ecke und hofft daß alles gut wird. 
Ganz im Gegensatz dazu Lamberts Gegner. Gegnerischer kann ein Gegner kaum sein ! John Lone verkörpert den kompromisslos agierenden und zugleich charismatischen Kinjo einfach wunderbar. In Sachen Kampfkunst wie auch im Schauspiel kann er punkten. Genauso wie der...ich nenn ich jetzt mal Antihelden Sensei Takeda...welcher von Yoshiro Harada dargestellt wird. Er selbst hat mit den Ninja noch eine Rechnung offen.

Obwohl ich oben erwähnte daß der Film cool ist, isser beileibe keine Offenbahrung. Racines ständiges Gejammere über Gerechtigkeit und Rache geht mit der Zeit extrem auf die Nüsse. Haradas Overacting macht einiges kaputt, auch weil er ständig mit dem selben Gesichtsausdruck rumläuft *gähn* . 
Was aber auch erwähnt werden sollte ist der extrem hohe Gewaltgrad. Ich will ja nicht sagen daß dieser Fakt die etwas holprige Inszenierung kaschieren soll... In Punkto Kunstblut läuft hier schon einiges, wortwörtlich. Schiessereien säfteln gewaltig, bei Schwertkämpfen wird schön filetiert und auch waffenfreie Kämpfe können sich sehen lassen. 


Für zwischendurch ist THE HUNTED sicherlich mal in Ordnung. Aber in die Liga der besten Filme schafft er es dann leider doch nicht. Vielleicht hätte man die Rolle des Racine vorher nochmal überdenken sollen.

"Ich kann doch nicht immer weglaufen." 

ses

7/10
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Kommentare

14.01.2015 19:34 Uhr - Mynan
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Gut geschrieben, deckt sich auch in etwa mit meiner Wahrnehmung. Obwohl ... ein bis zwei Pünktchen mehr hätte ich dem Film sogar noch gegeben. Ich mag "The Hunted" und will mir den gelegentlich noch zulegen, habe ihn in letzter Zeit auch wieder auf Filmbörsen gesehen. Leider scheint mir das aber ein Bootleg zu sein.

14.01.2015 19:39 Uhr - sonyericssohn
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Sieh mal auf der OFDb nach

14.01.2015 19:49 Uhr - leichenwurm
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Jau... der war echt cool. Aber Lambert in der Rolle ist echt schon fast ne Fehlbestzung. Hätte man hier nen Martial Arts- Kundigen Haudegen der Marke Van Damme oder sogar Steven Seagal rangelassen... dann wärs ne echte Bombe. Aber der Härtegrad war wirklich beachtlich, vor allen Dingen das Massaker im Zug ist mir im Gedächtnis geblieben... Tolles Review !

14.01.2015 21:24 Uhr - Tom Cody
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Och ja, mit deiner Einschätzung von "The Hunted" liegst du ganz du ganz richtig. Action Fast-Food für zwischendurch, mit einigen derben "Gewaltspitzen".
14.01.2015 19:49 Uhr schrieb leichenwurm
Aber Lambert in der Rolle ist echt schon fast ne Fehlbestzung. Hätte man hier nen Martial Arts- Kundigen Haudegen der Marke Van Damme oder sogar Steven Seagal rangelassen... dann wärs ne echte Bombe. ... Tolles Review !

Das würde allerdings auch nicht unbedingt im Kontext dieser Story funktionieren.
Darin liegt ja gerade der Reiz, das der unbedarfte, westliche "Gaijin" in einen Konflikt stolpert, den er nicht versteht und dem er auch nicht gewachsen ist. Bei Seagal hätte sich keiner ernsthaft Sorgen gemacht, dass er die Ninjas nicht relativ problemlos (und ohne Hilfe der Samurai) zusammenfalten und entsorgen könnte.

1982 hat John Frankenheimer eine ähnliche Geschichte in "WENN ER IN DIE HÖLLE WILL, LASS IHN GEHEN" erzählt. Dort gerät ein amerikanischer Boxer in Japan in den Konflikt zweier japanischer Brüder um ein antikes und kostbares Samurai-Schwert. Und, abgesehen von seiner bescheuerten Frisur im Film, ist Scott Glenn sicherlich eine bessere Wahl für so eine Rolle als Christopher Lambert. Mühsam (und schmerzhaft) muss der Amerikaner im Film erlernen, was es bedeutet, ein Samurai zu sein (Die Choreographie der Schwertkämpfe stammte übrigens von einem völlig unbekannten Typen namens 'Steven Seagal'! ;-)).

14.01.2015 21:38 Uhr - sonyericssohn
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Ach ja Tom. Ich wollte dich ja schon per PN kontaktieren und dich fragen wie dir meine Rev hierzu gefällt. Ich weiß ja dass du in diesem Bereich nicht recht Bescheid weißt, aber jetzt bekam ich ja das Feedback. Danke dafür.




Gniiiiiiiiihihihihihi...das konnte ich mir nicht verkneifen. Sorry

14.01.2015 21:56 Uhr - leichenwurm
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14.01.2015 21:24 Uhr schrieb Tom Cody
Och ja, mit deiner Einschätzung von "The Hunted" liegst du ganz du ganz richtig. Action Fast-Food für zwischendurch, mit einigen derben "Gewaltspitzen".
14.01.2015 19:49 Uhr schrieb leichenwurm
Aber Lambert in der Rolle ist echt schon fast ne Fehlbestzung. Hätte man hier nen Martial Arts- Kundigen Haudegen der Marke Van Damme oder sogar Steven Seagal rangelassen... dann wärs ne echte Bombe. ... Tolles Review !

Das würde allerdings auch nicht unbedingt im Kontext dieser Story funktionieren.
Darin liegt ja gerade der Reiz, das der unbedarfte, westliche "Gaijin" in einen Konflikt stolpert, den er nicht versteht und dem er auch nicht gewachsen ist. Bei Seagal hätte sich keiner ernsthaft Sorgen gemacht, dass er die Ninjas nicht relativ problemlos (und ohne Hilfe der Samurai) zusammenfalten und entsorgen könnte.

1982 hat John Frankenheimer eine ähnliche Geschichte in "WENN ER IN DIE HÖLLE WILL, LASS IHN GEHEN" erzählt. Dort gerät ein amerikanischer Boxer in Japan in den Konflikt zweier japanischer Brüder um ein antikes und kostbares Samurai-Schwert. Und, abgesehen von seiner bescheuerten Frisur im Film, ist Scott Glenn sicherlich eine bessere Wahl für so eine Rolle als Christopher Lambert. Mühsam (und schmerzhaft) muss der Amerikaner im Film erlernen, was es bedeutet, ein Samurai zu sein (Die Choreographie der Schwertkämpfe stammte übrigens von einem völlig unbekannten Typen namens 'Steven Seagal'! ;-)).


Ja... das ist schon klar. Die Story hätte man dann noch auf einen anderen Heldentypus ausrichten müssen. So wie der Film letztenendes geworden ist, hab ich halt nen Problem mit der Glaubwürdigkeit der Hauptfigur. Lamberts finale Schwertfuchtelei empfand ich wenig beeindruckend, und das nun ausgerechnet sein Hemdsärmliger Geschäftsmann einen legendären Ninja-Meister enthauptet wo er doch gerade mal nen paar Tipps von nem alten Kauz zum Thema "wie halte ich mein Schwert richtig rum" bekommen hat find ich schon arg unglaubwürdig.... trotzdem Immernoch ein guter Film. Und das der gute Steven bei dem von dir angesprochenen Frankenheimer Kracher als Choreograph tätig war ist ja ma nen Ding... das wusste ich nicht :-)

15.01.2015 08:34 Uhr - JasonXtreme
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Ich finde den Film klasse, ein Tacken schlechter als die Scott Glenn Schose, aber definitiv ne 8/10 von mir. Ich weiß auch nicht, was immer alle gegen Lambert haben. Hat mir hier gut gepasst, und auch sonst mochte ich ihn als Darsteller immer durchaus gerne - auch wenn er mit seinem Silberblick durch die Gegend stiert. Knight Moves, Highlander, Der Sizilianer, Ressurection, Subway... der hat schon viel Gutes gemacht.

15.01.2015 11:08 Uhr - leichenwurm
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Ich hab ja gar nichts gegen Lambert, mag auch viele Filme mit ihm ("Greystoke" oder "Fortress" (was für ein Kracher)). Fand ihn hier aufgrund des "Film-Themas" nur dezent fehlbesetzt...

15.01.2015 12:56 Uhr - JasonXtreme
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War ja auch nicht per se an Dich gemünzt :-) es gibt nur sehr viele, die Lambert nicht abkönnen, in egal welchem Film :D

15.01.2015 20:42 Uhr - leichenwurm
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Also die Filme bis ca. Mitte der 90ger waren eigentlich alle recht sehenswert (selbst "Mortal Kombat" fand ich damals cool ;-)). Danach gings aber steil bergab mit ihm... "Ultimate Chase" war z.B. der letzte Film mit ihm, den ich mir bewusst angesehen habe. Danach gabs eigentlich nur noch das, von Dir ebenfalls bereits erwähnte "Sieben"- RippOff "Resurrection". Danach war aber (mMn) definitv schicht im Schacht...

16.01.2015 09:05 Uhr - JasonXtreme
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Ich wüsste nichtmal ob der aktuell noch im Biz tätig ist :D aber MK rockt wirklich - allein der Song "MORTAL KOMBAAAAAAAT" Muahuahua

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