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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 17.01.2015

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See No Evil 2

Herstellungsland:USA (2014)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,94 (16 Stimmen) Details
inhalt:
Amy arbeitet im Leichenschauhaus eines medizinischen Institutes und will den Arbeitstag so schnell wie möglich hinter sich bringen, um mit ihren Freunden in ihren Geburtstag am nächsten Tag reinzufeiern. Womit sie nicht gerechnet hat, ist eine Überraschungsparty auf der Arbeit, zu der nicht nur alle ihre Freunde kommen, sondern auch Jacob Goodnight seinen Weg findet. Erneut trachtet der riesenhafte Serienkiller seinen Opfern nach den Augen und dem Leben!
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

Manchmal muss ein Schauspieler nicht einmal das Talent besitzen zu schauspielern, sondern vielmehr muss er die richtige Präsenz haben. So war es auch 2006 als „See no Evil“ veröffentlicht wurde. Damals mimte der berühmte Wrestling-Star Kane den Killer Jacob Goodnight, welcher es auf ein paar schwererziehbare Teenies abgesehen hatte. Es dauerte ganze 8 Jahre bis man sich an die Arbeit machte um dem Zuschauer ein Sequel zu präsentieren. Doch ist Jacob auch bereit für einen zweiten Auftritt?

„See No Evil 2“ setzt die Handlung des ersten Teiles nahtlos fort. Nachdem Jacob Goodnight überwältigt wurde und aus dem, weiß Gott wievielten Stocks des Hotels geschmissen wurde, wird seine Leiche geborgen. Da diese aber nicht an der freien Luft vergammeln kann, wird diese in das nächstgelegene Bestattungsinstitut gebracht. Dort allerdings haben die Angestellten etwas ganz anderes im Kopf. Die Angestellte Ami feiert dort nämlich mit ein paar Kollegen und Freunden ihren Geburtstag. Als Jacob dann eingeliefert wird, tangiert dies so gut wie keinen dort, hätte es mal. Schon nach kurzer Zeit verschwinden ein paar der Leute und eines steht fest. Jacob ist wieder zurück und hat nur eines im Sinn. Er will Blut sehen…

Wenn man sich die Handlung so durchliest, dann könnte man auf den ersten Anschein meinen, dass dieser eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Slasher-Klassiker „Halloween II“ (1981) bestehen würde. Und an dieser Stelle kann ich auch schon sagen, es besteht aber auch nur in dieser Hinsicht eine Ähnlichkeit, denn „See No Evil 2“ ist bei weitem nicht so weit als Klassiker bezeichnet zu werden und schafft es wohl auch niemals in diese Richtung. Das man 8 Jahre gebraucht hat um eine Fortsetzung auf die Beine zu stellen, dürfte wohl in diesem Fall ein ziemlich großer Minuspunkt sein. „See No Evil“ war zwar ein solider Slasher, der auch seine Fanbase um sich scharren konnte, doch vielen dürfte dieser Film schon längst aus dem Gedächtnis entronnen sein. Der Trailer selbst erweckte den Eindruck, dass es sich zwar um kein innovatives Sequel handeln würde, doch Unterhaltung hätte trotzdem geboten werden können. Ich war so naiv.

Abgesehen davon, dass die Handlung selbst schon ziemlich ausgelutscht ist, muss sich der Zuschauer erst einmal eine halbe Stunde lang mit dümmlichen Kommentaren begnügen, welche die Darsteller von sich geben. Man könnte wenigstens meinen, dass in dieser Zeit die Charaktere so dargestellt werden, dass man eine gewisse Bindung zu ihnen aufnehmen könnte oder sie wenigstens etwas „menschlich“ wirken. Doch darauf kam es den Regisseurinnen gar nicht an. Man merkt eindeutig, dass diese als Vieh angesehen werden sollen, welche nur auf ihre Schlachtung warten. Und da kommt das Wort – warten – auch schon wieder ins Spiel. Abgesehen davon, dass man sich durch die unsagbar schlechten Dialoge quälen muss, ist das erste Auftreten von Jacob auch sehr unspektakulär ausgefallen. Vor meinem inneren Auge lief der erste Teil noch einmal ab und ich hab die ganzen knallharten Goreszenen gesehen, welche „See No Evil“ zu bieten hatte. Erwartungsgemäß hofft man natürlich, dass das Sequel dann den gleichen Härtegrad beibehalten würde oder sogar noch eine Schippe darauf legt. Fehlanzeige, denn es geht in die andere Richtung. Wenn man sich erhofft bei „See No Evil 2“ eine Schlachtplatte zu erwarten, dann würde ich ehr raten in die nächste Gaststätte zu gehen. Die meisten Kills werden dem Zuschauer nicht präsentiert sondern im Off dargestellt, was zwar ein interessantes Stilmittel ist, um die Fantasie anzuregen, doch nicht bei einem Slasher! Herr Gott, ich will Blut und Eingeweide sehen und nichts habe ich erhalten.

Die Soka-Schwestern Jen und Sylvia, welche schon für „American Mary“  (2012) verantwortlich waren oder bei „ABC´s of Death 2“(2014) einen Beitrag dazu gesteuert haben, nahmen bei diesem Sequel auf dem Regiestuhl fest. Jetzt muss ich aber gestehen, dass ich noch kein Werkt von ihnen zuvor gekannt habe bzw. noch nicht sah. Um ehrlich zu sein, auf „American Mary“ habe ich auch keine Lust mehr und „ABC´s of Death 2“ wird geschaut, weil auch noch andere Regisseure ihre Finger im Spiel hatten. Lob können die beiden Schwestern von meiner Seite keinen erwarten, vielmehr sollten sie sich schämen sowas gedreht zu haben. Gut, es handelt sich um einen Low Budget Streifen, doch ich muss ehrlich sagen, ich habe schon weitaus andere Regisseure mehr aus ihren Geldmitteln machen gesehen (die weniger zur Verfügung hatten) als es die Soka-Schwestern machten. Trotz eines doch recht netten Casts, schafft es der Film einfach nicht etwas Positives aufzubauen.

Wie so üblich in letzter Zeit, hat auch hier Danielle Harris wieder an vorderster Front mitgewirkt. Die Scream-Queen muss aber so langsam auch mal einsehen, dass ihre goldenen Zeiten schon längst hinter ihr liegen. Nicht, dass man mich falsch versteht, ich sehe Harris eigentlich recht gerne in Filmen, doch von ihrer Präsenz muss sie trotzdem immer mehr einbüßen. Jedes Mal spielt sie den selben Typ-Opfer und das ist einfach nur noch ermüdend. Genauso wie Katharine Isabelle welche vor 15 Jahren in „Ginger Snaps“ zu sehen war oder auch in Werken wie „Freddy vs. Jason“ (2003), „Insomnia“ (2002) uvm. mitwirkte. Auch sie kann es nicht schaffen diesen Film zu Retten. Wenigstens hat man Glen „Kane“ Jacobs noch einmal für die Rolle des Jacob Goodnight sichern können. Auch wenn er in diesem Film doch recht blass wirkt, so ist seine Präsenz wenigstens von Vorteil.

Auch wenn man sich die US-Freigabe von „See No Evil 2“ anschaut, welche ein R-Rating hat über diesen Film ergehen lassen, muss man leider sagen, dass man diesem Film die Freigabe kaum ansieht. In meinen Augen war „See No Evil 2“ einfach ein absoluter Reinfall und auch einer der schlechtesten Filme des Jahres 2014. Eine Empfehlung kann ich keinem aussprechen, es sei denn man ist masochistisch veranlagt. Um ehrlich zu sein, ich will Schmerzensgeld erhalten dafür, dass ich mir dieses grottenschlechte Werk angeschaut habe. Einmal und nie wieder!!!

1/10
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Kommentare

17.01.2015 14:23 Uhr - Gorno
4x
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Och alle Regiesseure haben mal einen schlechten Film gemacht. American Mary kann ich dir wirklich empfehlen, er ist tausend mal besser als dieser hier. Ansonsten sehr kritisch und gut geschrieben ;)

17.01.2015 14:51 Uhr - Tom Cody
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Erfahrungspunkte von Tom Cody 8.217
Oha! Das nenne ich ja mal einen echten Verriss!
Teil 1 war ja noch ein durchaus unterhaltsamer, relativ drastischer Slasher, aber um den hier werde ich dann wohlweislich einen großen Bogen machen.

Ich muss aber "Static&Gorno" zustimmen. "AMERICAN MARY" ist tatsächlich ein sehenswerter Film mit einer originellen Story (das können schon mal nicht allzu viele behaupten), der sich nicht so einfach in eine bestimmte Schublade stecken lässt. Und auch Hauptdarstellerin Katherine Isabelle ("GINGER SNAPS") ist durchgehend überzeugend. Da solltest du, trotz dieses Fiaskos hier, irgendwann mal einen Blick riskieren!

17.01.2015 15:05 Uhr - BoondockSaint123
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Erstmal danke für euer Feedback :-) Freut mich wirklich sehr, dass ihr meine Review gelesen habt!

Zu "American Mary": Es kann gut sein, dass ich vielleicht noch eine Sichtung in Erwägung ziehen werde. Im Moment bin ich aber doch noch etwas abgeschreckt von den Soka-Schwestern. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon mal sehr negativ ausgefallen. Es wird sich dann alles bei gegebener Zeit zeigen...

17.01.2015 18:38 Uhr - cecil b
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Ein Top-Review! Das Wesentliche eines aktuellen Slashers wird durchleuchtet, und das Review ist wie gewohnt super verfasst. American Mary: Ein kluger Film, der mit vielen Metaphern spricht: Da schliesse ich mich meinen Vorgängern an. (Review vorhanden)

17.01.2015 20:16 Uhr - Kable Tillman
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Wenn man sich die Handlung so durchliest, dann könnte man auf den ersten Anschein meinen, dass dieser eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Slasher-Klassiker „Halloween II“ (1981) bestehen würde.


... und das "See No Evil 2" die dümmste Handlung des vergangenen Jahres auffährt. Geburtstagsfeier in einem Bestattungsinstitut plus Leiche eines Serienkillers, ernsthaft?
Dein Review ist dagegen mal wieder sehr lesenswert und weiß gelungen den Spagat zwischen Humor und ernsthafter Filmkritik zu setzen. Danke dafür, dass du dich durch dieses Machwerk der Soska-Schwestern gequält hast, jetzt muss ich es nämlich nicht mehr tun. ;-)

19.01.2015 20:33 Uhr - das-marten
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"Die Scream-Queen muss aber so langsam auch mal einsehen, dass ihre goldenen Zeiten schon längst hinter ihr liegen." - hatte die gute Danielle denn überhaupt mal goldene Zeiten? Bis auf Hatchet II und III waren es ja meist nur klassische Nebenrollen. Anschauen werde ich mir See no Evil II, jedoch sind nun die Erwartungen doch etwas geringer, 1/10 ist ja schon ziemlich krass.

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