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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

(Originaltitel: The Hobbit: An Unexpected Journey)
Herstellungsland:USA, Neuseeland (2012)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Fantasy
Alternativtitel:Der Hobbit 1
Der Hobbit I

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,60 (89 Stimmen) Details
inhalt:
Im Mittelpunkt steht der Titelheld Bilbo Beutlin, der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Es gilt, dass Zwergenreich Erebor zu befreien, das vor langer Zeit vom Drachen Smaug unterworfen wurde. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild. Ihre Reise führt sie in die Wildnis, durch gefährliche Gebiete, in denen es von Orks, tödlichen Wargen und Zauberern nur so wimmelt.

Ihr Ziel liegt zwar in den östlichen Wüsten des Einsamen Berges, doch zunächst müssen sie aus den Tunneln entkommen, wo Bilbo jenem Wesen begegnet, das sein Leben nachhaltig beeinflussen wird: Gollum. Hier, allein mit Gollum am Ufer eines unterirdischen Sees, lernt der bescheidene Bilbo Beutlin nicht nur genialen Einfallsreichtum, sondern auch Mut auf eine Art kennen, die sogar ihn überrascht. Und er kommt in den Besitz von Gollums Ring, den dieser „mein Schatz“ nennt und der über unerwartete, nützliche Kräfte verfügt … ein einfacher goldener Ring, der untrennbar mit dem Schicksal von ganz Mittelerde verbunden ist. Doch davon kann Bilbo noch nichts ahnen...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von john james rambo:

ANMERKUNG: Als Vorlage für dieses Review diente die Extended Version des Filmes

 

VORGESCHICHTE (basierend auf diversen Büchern und Aufzeichnungen von J.R.R. Tolkien):

Das dritte Zeitalter auf Mittelerde. Vor 3000 Jahren erhob sich der mächtige Dunkle Lord Sauron um mithilfe einer gewaltigen Armee von Orcs sowie einem bösartigen und mächtigem magischem Ring (dem "Einen Ring") ganz Mittelerde seinem Willen zu unterwerfen. Sauron war einst ein Maiar, höhere Wesen die von den Valar (die Götter der Welt die nur der obersten Göttin Eru unterstehen) geschaffen wurden um Mittelerde im ersten Zeitalter gegen den mächtigen Dunklen Lord Morgoth zu beschützen. Doch Morgoth korrumpierte Sauron und machte ihn zu seinem oberstem Kommandanten und Schüler. Nach der entgültigen Niederlage Morgoths im Krieg des Zorns (und dessen Verbannung von Mittelerde durch die Valar) tauchte Sauron unter und (in Gestalt eines weisen mannes) überzeugte später die Elben, die Ringe der Macht zu schmieden und an die Völker von Mittelerde (Elben, Zwerge und Menschen) zu übergeben. Nachdem Sauron vergeblich versuchte die Ringe zu erobern, schuf er schliesslich den Einen Ring in seinem Reich Mordor, welcher an Saurons Geist gebunden war und ihm die Macht gab über die anderen Ringe zu herrschen.

Es folgte ein großer Krieg gegen die Völker Mittelerdes und am Ende war es eine letzte Allianz zwischen dem Menschenreich Gondor und dem Elbenreich Lorien, welches Sauron zu Fall brachte. Isildur, Prinz von Gondor nutzte das Schwert seines Vaters, Narsil um Sauron den Ring von der Hand zu schneiden und seine Macht zu brechen. Saurons Körper wurde zerstört und sein Geist flüchtete. Isildur behielt den Ring aus Gier, verlor ihn aber später als er von Orcs getötet wurde. Ungefähr zur selben zeit schickten die Valar fünf Maiar in Gestalt von weisen und mächtigen Zauberern (Saruman, Gandalf, Radagast, Morinehtar und Romestamo), genannt die Istari nach Mittelerde um den Kontinent vor Sauron zu beschützen. 2500 Jahre später geriet der Ring in die Hände des Flussbewohners Smeagol, welcher durch diesen zum bösartigen und verdorbenem Wesen Gollum wurde und mit dem Ring die nächsten 500 Jahre in einer Höhle in den Misty Mountains verbrachte.

Währenddessen griff der mächtige Drache Smaug das große Zwergenreich Erebor an und vertrieb König Thror und dessen Familie und Gefolge. In den darauffolgenden Jahrzehnten kam es zu den Zwerg/Orc Kriegen, welche ihren Höhepunkt in einer Schlacht vor dem Zwergenreich Moria fanden bei dem der Orc Anführer Azog König Thror tötete. Die Schlacht wurde dank Thrors Enkel Thorin gewonnen, doch Thorins Vater (und Thrors Sohn) Thrain wurde von Orcs verschleppt und zu Sauron gebracht, welcher Thrain viele Jahre lang folterte. Sauron selbst nahm die Tarnung eines Nekromancers an und versteckte sich in der alten Festung von Dol Goldur. Rund 60 Jahre nach der Schlacht von Moria wendet sich der Zauberer Gandalf an Thorin und überzeugt diesen eine Kompanie von 12 Zwergen zu versammeln um nach Erebor zurückzukehren, und zu versuchen das verlorene Königreich von Smaug zurückzuerobern. Von besonderer Wichtigkeit ist es dabei den Arkenstone aus Erebor zu stehlen, ein Juwel mit dem Thorin offiziell zum König der Zwerge aufsteigen würde, was es ihm ermöglichen würde die Zwergenarmeen zu befehligen und Erebor zurückzuerobern. Um den Arkenstone von Smaug zu stehlen empfiehlt Gandalf einen "Einbrecher" anzuheuern, und er hat auch sogleich jemanden spezielles im Sinn....

 

HANDLUNG:

Gandalf (Ian McKellen), Thorin (Richard Armitage) und die Zwerge heuern den friedlebenden Hobbit Bilbo Baggins (Martin Freeman) als denjenigen an der den Arkenstone stehlen soll, sobald sie Erebor erreicht haben. Bilbo ist erst nicht besonders erpicht sein friedliches Leben im Shire zu verlassen und sich auf ein gefährliches Abenteuer mit einer Gruppe von Zwergen zu begeben, willigt aber schliesslich doch ein. Die Reise der Kompanie ist lang und voller gefährlicher Abenteuer. Auch weil Thorins alter Feind Azog (Manu Bennett) von der Zwergengruppe erfahren hat und alles daran setzen will Thorin zu vernichten.

Während ihrer Reise erfährt Gandalf zudem das ein mächtiger Necromancer (Benedict Cumberbatch) in der alten Festung von Dol Goldur aufgetaucht ist. Gandalf bespricht dies später mit dem Weißen Rat im Elbental Rivendell, welcher aus dem Istari Anführer Saruman (Christopher Lee), Elben Anführerin Galadriel (Cate Blanchett) und deren Sohn Elrond (Hugo Weaving) besteht.

Von allerdings noch viel größerer Bedeutung für das Schicksal von Mittelerde ist, das Bilbo in den Misty Mountains schliesslich auf Gollum trifft und dessen magischen Ring erbeutet.....

 

 

 REVIEW:

Nachdem Peter Jackson schon Tolkiens legendäre Lord of the Rings-Trilogie von 2001-2003 verfilmt hatte und damit wohl eine der besten Trilogien der Filmgeschichte erschuf, nahm er sich nach langem Hick Hack zwischen den Studios nun auch der Vorgeschichte "The Hobbit" an. Im Gegensatz zu Lord of the Rings handelte es sich beim Hobbit allerdings um ein wesentlich simpleres Kinderbuch und dementsprechend erweiterte Jackson die Story um sehr viele Elemente und fügte auch Nebenhandlungen mit ein, die nicht aus dem Hobbit sondern den Anhängen von Lord of the Rings stammten. Auch glich er seine Hobbit Verfilmung stilistisch seinen LotR Filmen an und machte die Hobbit Verfilmung deutlich epischer und größer. Dies führte später dazu das die Hobbit Adaption auf drei Filme ausgeweitet wurde und Jacksons gesamte Tolkien Saga nun aus 6 Filmen besteht. Wie schon bei den LotR Filmen folgte auf die Kinofassung später eine längere Extended Version. Während diese mit rund 15 Minuten mehr Material nicht so enorm verlängert wurde wie das bei den LotR Filmen der Fall war, so stellt die Extended Version trotzdem natürlich die zu empfehlende Fassung dar, alleine schon wegen den erweiterten Szenen des Weißen Rates und der etwas tieferen Charakterisierung der Zwerge. Auch fühlt sich die Extended deutlich runder an.

 

Der Film selbst erreicht nicht die magische Klasse der LotR Filme, das ist aber nicht weiter tragisch da es sich hier schliesslich um die Vorgeschichte handelt und auch die Buchvorlage des Hobbit nicht die Klasse, Größe oder Komplexität von LotR erreichte. Wenn man nicht den Fehler macht zu erwarten das man mit "An Unexpected Journey" im Grunde noch einmal Lord of the Rings bekommt, sondern dessen Vorgeschichte und sich darauf einlassen kann das diese etwas simpler, kindgerechter und spaßiger ist, bekommt man auch hier ein erstklassiges Fantasy Epos, das vom Design, Musik und den schauspielerischen Performances sich perfekt in Jacksons Tolkien Saga einreiht. Als das erste Kapitel dieser monumentalen Saga kann der Film größtenteils überzeugen. Er hat nur mit einigen zähen Längen zu kämpfen und die High Frame Rate mit der Jackson den Film gedreht hat lässt das ganze manchmal etwas zu real oder dokumentarisch wirken und weniger wie ein Spielfilm aber das lässt sich verschmerzen. Der Film hat allerdings leider auch ein paar sehr entfremdliche und ungewöhnlich kitschige Momente, allen voran die Singeinlagen des Goblin Königs (die es allerdings auch nur in der Extended Version gibt). Einige haben die teilweise übertriebenen und komik-geladenen Action Szenen bemängelt aber ich muss sagen das ich damit eigentlich nie Probleme hatte, sondern da die Hobbit Filme nunmal eine andere Geschichte und einen anderen Ton als LotR haben und mehr auf spaßiges Abenteuer setzen, fand ich das die Action Einlagen sehr gut in den Film passten. Für einen LotR Film wäre es natürlich zuviel des Guten gewesen aber da besteht halt auch der stilistische und tonale Unterschied zwischen den beiden Geschichten.

 

Besonders froh bin ich das Howard Shore wieder als Komponist zurückkehrte (was gar nicht mal so sicher war, da er sich 2004 mit Peter Jackson verkrachte und darum auch für Jacksons King Kong als Komponist ersetzt wurde. Gottseidank haben Shore und Jackson ihre Differenzen aber rechtzeitig beseitigt so das Shore für die Hobbit Filme wieder mit Jackson zusammenarbeitete), da Shores Lord of the Rings Scores für mich zusammen mit John Williams Star Wars Scores zu den besten Film Scores aller Zeiten zählt, die an Magie und Emotionen fast kaum zu übertreffen sind. Er ist seitdem einer meiner liebsten Komponisten überhaupt und ich bin sehr froh das er auch die Scores der Hobbit Filme komponiert hat. Ohne seine Musik hätten sich die Hobbit Filme nicht wie ein Teil dieser Welt angefühlt und er leistete auch hier wieder großartige Arbeit, wobei vor allem das neue Erebor Theme hervorsticht.

 

Auch schauspielerisch wird wieder Großes geliefert vor allem von den Rückkehrern Ian McKellen, Christopher Lee, Cate Blanchett oder Hugo Weaving (Wobei diese vier Darsteller eigentlich immer überzeugen können). Aber auch viele der neuen Darsteller, allen voran Martin Freeman als Bilbo, Richard Armitage als Thorin oder Manu Bennett als Azog (den ich nach den Hobbit Filmen nun richtig in LotR vermisse) haben mich begeistern können. Vor allem Bennett (den viele vielleicht auch aus den TV-Serien Spartacus als Crixus und Arrow als Slade Wilson kennen werden). Wie schon bei LotR haben auch hier wieder einige der Tolkien Puristen ihre Probleme mit einigen Veränderungen, Erweiterungen und Streichungen im Vergleich zur Buchvorlage. Da ich persönlich Romanverfilmungen aber immer als eigenständige Werke ansehe, habe ich mit sowas keine Probleme solange die Verfilmung der Vorlage in der Geschichte, Charaktere und Geist treubleibt. Was bei Jacksons Tolkien verfilmungen definitiv der Fall ist.

7/10
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Kommentare

21.01.2015 23:27 Uhr - KarateHenker
DB-Helfer
User-Level von KarateHenker 9
Erfahrungspunkte von KarateHenker 1.066
Mit Absätzen wär's schöner, Deathstroke. ;-)

22.01.2015 01:42 Uhr - cecil b
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.927
Absätze: Ist nicht sein Fehler!

Kriegen wir noch hin!

25.01.2015 15:41 Uhr - cecil b
3x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.927
Schön aufgeteilt, toll geschrieben!

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