SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Ganz böses Zombiespiel aus AT · Hol dir das böse Game ohne Zollprobleme · ab 34,99 € bei gameware Daymare: 1998 Black Edition · Blutiges Horror-Gameplay mit Resi 2-Geschmack · ab 37,99 € bei gameware

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere

(Originaltitel: The Hobbit: The Battle of the Five Armies)
Herstellungsland:USA, Neuseeland (2014)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Fantasy
Alternativtitel:Der Hobbit 3
Der Hobbit III
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,33 (62 Stimmen) Details
inhalt:
„Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ zeigt das epische Finale der Abenteuer von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und den Zwergen. Als die Gefährten ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückfordern, entfesseln sie unversehens seine zerstörerische Kraft: Der wütende Smaug speit seinen feurigen Zorn auf die wehrlosen Männer, Frauen und Kinder von Seestadt.

Thorin ist besessen von seinem Drang, den zurückeroberten Schatz zu schützen – dafür riskiert er sogar Freundschaft und Ehre, während Bilbo verzweifelt versucht, ihm Vernunft beizubringen. Bald muss der Hobbit eine sehr brisante Entscheidung treffen. Doch noch viel größere Gefahren stehen den Gefährten unmittelbar bevor. Denn nur der Zauberer Gandalf erkennt, dass der gewaltige Gegner Sauron seine Ork-Legionen in Marsch gesetzt hat, um den Einsamen Berg überraschend anzugreifen.

Als sich der Konflikt zuspitzt und die Finsternis hereinbricht, stehen die Völker der Zwerge, Elben und Menschen vor der Wahl: entweder gemeinsam kämpfen oder untergehen. In der epochalen Schlacht der Fünf Heere setzt Bilbo sein Leben für das seiner Freunde ein: Die Zukunft von Mittelerde steht auf dem Spiel.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von paramedicgrimey:

Alles hat ein Ende. Auch die zweite Mittelerde-Saga von Peter Jackson. Das wird auch Peters letzter Trip in J.R.R. Tolkiens Welt sein, es sei denn er ist so irre, sich an das Silmarillion zu wagen. Ich hoffe nicht.

Nachdem Smaug sich im fiesen Cliffhanger von Teil 2 aufmachte Richtung Esgaroth, der Seestadt, greift er diese nun zu Beginn an. Wer das Buch kennt, wird wissen, dass er in nicht allzu langer Zeit tot sein wird.

Thorin Eichenschild verfällt der krankhaften Gier nach Gold und lässt seine Zwerge nach dem Arkenstein suchen, nicht wissend, dass Bilbo diesen schon längst bei sich führt. Thranduil, der Elbenkönig, ist mittlerweile auch dort samt Armee eingetroffen und fordert seinen Anteil vom Schatz ein, der ihm jedoch von Thorin verweigert wird. Ebenso möchten die Menschen der Seestadt ihren Anteil, allerdings wird dies auch ihnen verweigert. Alles steht auf Krieg. Die Zwerge hätten in diesem Falle kaum eine Chance, allerdings trifft daraufhin Thorins Vetter Dain mit seiner Armee ein und stellt sich auf Thorins Seite. Doch bevor es zur Schlacht kommen kann, bemerken alle, dass sie vor lauter Gier eine viel größere Gefahr außer Acht gelassen haben…

Ohne Frage hat dieser Film nicht mehr viel gemein mit dem ersten Teil, welcher zwar ein paar Kampfsequenzen beinhaltete, aber ansonsten eher gemächlich war. Vom Actiongehalt nähert dieser sich am ehesten „Die zwei Türme“ an. Auch hier geht es größtenteils voll auf die Zwölf. Die Story wird eher zur Nebensache, technisch wird hier allerhand geboten. Der großartige Tonschnitt hat eine Oscarnominierung in petto. Einen Oscar würde ich der Reihe ja schon gönnen.  Aber was soll man auch storytechnisch noch groß abliefern? Buchkenner wissen, dass dieser Abschnitt definitiv der kürzeste Bereich der bisherigen Reihe ist. Allerdings hat Jackson wie auch schon in den Vorgängern einige Dinge aus dem Buch verändert oder erweitert. Dennoch hangelt er sich grob am Buch entlang, wenngleich seine Interpretation um einiger packender und actionreicher als die Vorlage ist.  Zudem spannt er einen tollen Bogen zur Herr-Der-Ringe-Saga. Man kann also alle sechs Filme hintereinander ohne Lücken ansehen, wenn man denn 24 Stunden Zeit hat…

Persönlich gefiel mir der zweite Teil besser, da die Action an und für sich origineller war, wenn auch Teil 3 in puncto epischer Schlachten die Latte hoch legt. Der Vorgänger war einfach etwas witziger, pfiffiger und schöner. In diesem Teil herrschen vor allem Grau- und Brauntöne. Für die Art von Film, also Fantasy-Kriegsfilm, vollkommen in Ordnung. Die Inszenierung ist und bleibt tadellos. Das HFR-Format ist, wie schon bei den Teilen zuvor, zu Beginn etwas ungewöhnlich, entwickelt sich aber vor allem für den 3D-Effekt zu einer Wohltat. James Cameron möchte das für seine Avatar-Fortsetzungen ebenso nutzen. Großartig.

Was bleibt also noch zu sagen? Die Filmreihe entwickelt sich wie kaum eine andere vom anfänglichen ruhigen Abenteuer zum Epos, wenngleich es die „Vorgänger“-Trilogie nie ganz erreicht. Dafür steckt es andere Fantasy-Werke ohne Probleme in die Tasche. Eine tolle Reihe, wenn auch gegen Ende nicht mehr allzu kinderfreundlich. Die meisten werden es dennoch überleben.

 

Epische 8/10 Punkte

8/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
Return
ParamedicGrimey
10/10
Battlefield:
ParamedicGrimey
7/10
U-571
ParamedicGrimey
2/10
Fargo
ParamedicGrimey
10/10
die neuesten reviews
Brawl
TheMovieStar
7/10
Nie
Cabal666
7/10
American
Cabal666
7/10
Hatchet
dicker Hund
7/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)