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Insanity667
Level 11
XP 1.641
Eintrag: 15.02.2015

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Freitag der 13. - Das letzte Kapitel

(Originaltitel: Friday the 13th: The Final Chapter)
Herstellungsland:USA (1984)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Friday the 13th Part IV: The Final Chapter
Friday the 13th: Last Chapter
Freitag der 13., Teil 4

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,38 (168 Stimmen) Details
inhalt:
Das blutige Drama beginnt dort, wo der spannende 3. Teil aufgehört hat: Alle Opfer werden in das örtliche Leichenschauhaus gebracht. So auch Jason, der Massenmörder. Aber er ist nicht tot. Mit einer Metallsäge macht er sich an sein erstes Opfer heran, und das grausige Blutbad beginnt von neuem. Am "Crystal Lake" verbringen sorglose Teenager ein Wochenende. Sie ahnen nicht, dass sie alle in tödlicher Gefahr sind. Und einer nach dem anderen muss auf grausige Weise daran glauben. Keinem der Teenager gelingt es, Jason aufzuhalten. Aber da ist noch Tommy, ein junger Horrorfan, der schließlich den Maskenmörder mit seinen eigenen Waffen schlägt. Für immer?
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von insanity667:

Nach dem 3D Knaller "Und wieder ist Freitag der 13." wurde es gut ein Jahr ruhig um die Kultreihe, die 1980 mit Sean S. Cunninghams Slasher-Steilvorlage ihren Anfang nahm. Dafür wurden aber die Kritikerstimmen gegen die damals so beleibten Slasher umso lauter. 1984 entschloss sich das Studio und Produzent Frank Mancuso Jr. deswegen also, den letzten Teil der Serie ins Rennen zu schicken. Ursprünglich als Trilogie abgehakt sollte es nun doch noch einen vierten "Freitag der 13." geben. Um das Kapitel danach jedoch endgültig zu schließen erdachte man passend dazu gleich den besiegelnden Titel: "The Final Chapter" Im Regiestuhl nahm Joseph Zito Platz, welcher bereits mit "The Prowler" großen Erfolg hatte. Auch Tom Savini, der Blut und Ekel-Effektekünstler der 80er Jahre schlechthin, welcher auch schon bei "The Prowler" mit Zito zusammenarbeitete, konnte für diesen 4. und "letzten" Teil nochmal reaktiviert werden.

 

Die Geschichte knüpft unmittelbar an Teil 3 an (Somit wäre in diesem Falle Montag der 16.) und wir werden Zeuge, wie Jasons Leiche von der Polizei und den Rettungskräften abtransportiert wird. Angekommen in der Kühlkammer des Krankenhauses erwacht der unheimliche Killer mit der Hockeymaske wieder zum Leben, murkst sich erstmal durch die turtelnde Nachtschicht des Spitals und begibt sich auf den Weg zurück in die Heimat. Schließlich sind bereits neue junge, paarungsfreudige Menschen auf dem Weg in den Sommerurlaub am Crystal Lake und der gute Herr Voorhees möchte sie gebührend willkommen heißen. Im Mittelpunkt der Story steht diesmal der kleine Tommy Jarvis (Corey Feldman) und seine Schwester Trish (Kimberly Beck) welche sich am Crystal Lake häuslich niedergelassen haben. Zusammen mit den angereisten anderen Jugendlichen, darunter ein junger Crispin Glover als Jimmy und die Zwillinge Camilla und Carey More als Tina und Terri, müssen sie sich der Bedrohung durch den mordlustigen Jason stellen.

Am Crystal Lake also nichts neues oder zumindest nicht viel erwähnenswertes, so auch bei den Darstellern. Wo in Teil 3 bei mir teilweise noch mehr Symphatien sprossen, herrscht hier wieder beinahe gähnende Leere. Die einzigen Figuren die ich wirklich nett und natürlich fand waren Sara (Barbara Howard) und Samantha (Judie Aronson) mit ihrem Mädchentalk... So weit ist es schon gekommen. Die anderen Mädels und Jungs agieren der Story entsprechend simpel und fügen sich glanzleistungslos ganz ihrem angedachten Schicksal. Sie baden nackt, betrinken sich (Crispin Glover's Zappeltanz ist die Härte), vögeln und sterben heftig... das war's. Zudem kommen noch einige Kontinuitätsschnitzer in die Tüte, so will der eiserne Rob zum Beispiel seine vor 2 Jahren im Camp Crystal Lake ermordete Schwester Sandra rächen. Der Chronologie nach sind die Ereignisse in Teil 2 aber erst gerademal ein paar Tage her. Gut, nun könnte man sich das schön reden und sagen "Was wenn zwischen der Flucht von Jason aus der Pathologie und den Ereignissen in Teil 4 zwei Jahre liegen?" aber auch das würde so m.E. keinen oder kaum Sinn ergeben. Schwamm drüber, wir wollen ja hier keinen Erbsenzähleralarm auslösen! Der Film will auch nur unterhalten und dem nach Blut lächzendem Publikum das bieten, wofür die Reihe nunmal steht und das schafft er locker! Die Schlussszene hier wirkt so herrlich befremdlich, auch wenn es eigentlich schon ein bisschen wie ein blöder Witz rüberkommt, aber macht dann tatsächlich nochmal Hoffnung und vorallem Lust auf mehr!

Für den minimalistisch prägnanten Score zeichnete wieder Harry Manfredini verantwortlich, wer sonst? Die Inszenierung und Atmosphäre am nächtlichen, verregneten Crystal Lake ist angenehm düster. Auch gibt es hier wieder ordentlich Nackedeis zu bestaunen, wenn es gerade mal nicht wie aus Eimern schüttet, und damit es auch diesmal wieder bei der Beseitigung ebenjener ordentlich suppt und spritzt, (nein wir sind jetzt nicht in der Pornoecke gelandet) griff, wie eingangs ja schon erwähnt, Meister Tom Savini erneut zur Kunstblutpumpe. Vertreten ist wiedermal allerlei Mordwerkzeug und entsprechend hart hat man es diesmal auch wieder ein bzw. umgesetzt. Ich sage nur: "Wo ist der Korkenzieher?" So kann man durchaus sagen, dass "The Final Chapter" neben Teil 3 der blutigste bis dato war und wie der dritte Teil auch, ist er hierzulande nie offiziell auf DVD erschienen und in allen anderen erhältlichen VHS oder ausländischen DVD Fassungen beschlagnahmt. 
 

Fazit: 

Neben Teil 3 einer der besten und blutigsten der Reihe, nur nicht so glatt und zeitlos wie der Vorgänger aber trotzdem definitiv einer meiner Lieblinge. Eben wieder etwas düsterer, atmosphärischer und typisch inszenierter Splatter-Slasher mit einem grandiosen Finale, das zwar ziemlich skurril daherkommt, sich aber dennoch in allen Belangen gewaschen hat! 
 

8/10 

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Kommentare

15.02.2015 10:24 Uhr - Gorno
3x
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Total deiner Meinung! Wie gewohnt klasse geschrieben. ;)

15.02.2015 11:42 Uhr - cecil b
2x
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 6.022
Da schließe ich mich Static & Gorno an, toll geschrieben, und meiner Meinung nach ohne dabei die Schlichtheit des Films schön zu reden! Das Finale ist echt unvergesslich!

15.02.2015 12:09 Uhr - leichenwurm
2x
DB-Helfer
User-Level von leichenwurm 5
Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Super... Teil 4 schließt ja mehr oder weniger die "erste Phase" von Jason Voorhees als noch menschlichem Movie-Maniac ab... wobei mir dieses "letzte Kapitel" ebenfalls sehr gut gefällt. Genau wie dein Review... ;-)

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