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Zurück in die Gegenwart - Star Trek IV

(Originaltitel: Star Trek IV: The Voyage Home)
Herstellungsland:USA (1986)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Komödie, Science-Fiction
Alternativtitel:Star Trek 4
Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,11 (35 Stimmen) Details
inhalt:
Obwohl sie als Abtrünnige gelten, kehrt die Mannschaft der U.S.S. Enterprise zur Erde zurück.
Sie stellen sich den Anklagen für die Taten, die sie im Laufe von Spocks Rettung begangen haben. Während sie noch im Anflug sind, wird die Erde von einer außerirdischen Sonde verwüstet. Sie verlangt Antwort von einer Lebensform, die nicht länger existiert. Kirk und seine Crew begeben sich an Bord eines gekaperten klingonischen Bird of Prey auf eine Reise durch Raum und Zeit, um die Erde zu retten. Sie entdecken dabei die wahre Bedeutung von Freundschaft wieder.
eine kritik von pinhead_x:

Zeitreisen und Star Trek gehören seit eh und je zusammen. In jeder Star Trek Serie gibt es mindestens 2 -3 Folgen mit dieser Thematik. Sie gehören in den meisten Fällen zu den Highlights der jeweiligen Serie und bringen auch den meisten Diskussionsstoff mit. Die Idee bei "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart" war, die Handlung in  "unsere" Zeit zu versetzen (80er Jahre). Dem Film sollte so eine gewisse Leichtigkeit verliehen werden, was grade nach den bierernsten Vorgängern auch nicht so doof schien. Die Grundidee war geboren. 

Kurzer Inhalt:

Eine riesengroße Sonde ist vor der Erde erschienen und stört sämtliche Kommunikation und verursacht massive Wetterprobleme. Das geht sogar soweit das Naturkatastrophen ausgelöst werden. Von der Sonde werden dabei merkwürdige Laute ausgegeben. Die Föderation ist ratlos. Sie warnt sämtliche Schiffe sich Sektor 001 zu nähern. Unsere Crew ist derweil mit dem rostigen "Bird of Prey" unterwegs zurück nach Hause und empfängt eben diese Warnung. So klug wie Spock ist, findet er schnell heraus dass es sich bei dem Geräusch um Walgesänge handelt. Die Sonde möchte mit den längst ausgestorbenen Buckelwalen kommunizieren. Die Crew unternimmt einen Trip ins 20. Jahrhundert um einige Exemplare zurück ins 23. Jahrhundert zu bringen und so die Sonde zu besänftigen. 

Wie oben bereits geschrieben, die Idee nach 2 düsteren Filmen eine leichte Story zu probieren ist grundsätzlich nicht schlecht. Ich finde dieses Vorhaben ist nur teilweise gelungen. Es kam mir als Zuschauer so vor als wüsste der Film nicht in welche Richtung es gehen soll. So haben wir sehr viele Elemente aus Buddy-Movies vertreten oder auch Spionage Sequenzen. Das ist als Mix ganz nett, aber nervt mit der Zeit. Dazu kommt noch, das munter mit der Zeitlinie herumgespielt wird. Hier wird ein Phaser zurück gelassen, dort wird einfach ein zukünftiges  Medikament eingesetzt oder mir nichts, dir nichts die Formel für ein ultrastarkes Metall da gelassen. Ich finde durch all diese Dinge wirkt der Film sehr überhastet und chaotisch. Abgesehen davon scheint der Autor seine eigene Geschichte nicht zu Ende gedacht zu haben. Denn durch all diese Eingriffe dürfte im 23. Jahrhundert so ziemlich alles verändert worden sein. Für den Zufallszuschauer ist das sicherlich zweitrangig, aber Star Trek Fans dürften darüber nicht so begeistert sein. 

Die Crew spielt sehr gut zusammen, die kleinen Gags sind gut gesetzt und es ist köstlich zuzuschauen wie ein Russe die US Polizei nach dem Liegeplatz der atombetriebenen Zerstören fragt. Leider ist die ganze Story aber sehr konstruiert. Wenn es scheinbar ein schrottiger "Bird of Prey" schafft in die Vergangenheit zu reisen, warum fliegt man dann nicht weiter zurück (z.B. ins Mittelalter) und verhindert so ungewollte Kontakte mit der Technik des 20. Jahrhunderts. Die Wale wären auch schnell eingesackt gewesen. Für mich gehört dieser Teil zu den schlechteren Teilen, da mir die Story wie sie ist nicht gefällt und mir zu wenig Star Trek und zu viel "anderer Kram" zu sehen ist.

Trotzdem bietet der Film auch tollen Bilder, so ist die Walfängerszene wirklich toll und auch die letzten 10 Min sind episch. Der Score ist diesmal nur Durchschnitt, er klingt wie ein nicht enden wollendes Weihnachtslied. 

Ich weiß das dieser vierte Teil für viele der Beste der klassischen Crew ist. Wenn sie die Story etwas von den ungereimtheiten befreit hätten, würde ich ihm auch 1-2 Punkte mehr geben. 

Um mit den Worten Capt. Janeways zu schließen: "Finger weg von Zeitreisen!"

 

6/10
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Kommentare

24.02.2015 11:45 Uhr - Dr. Jones
Ich glaube gerade dieser Star Trek Film sollte man selbst als Trekki nicht allzu ernst nehmen. Na klar was die Zeitreise Logik bertrifft da scheitert er auf ganzer Linie .
Aber was soll's . Ein Zeitsprung in das Mittelalter hätte in meinen Augen auch kein Sinn gemacht .
Woher hätten sie die Waltanks bekommen und wie wären sie dann wieder nach Hause gekommen . Sie brauchten ja die Atom Technik des 20 Jahrhundert um die Delicium Kristalle des Bird of Prey wieder zu laden .
Als Star Trek 4 seinerzeit erschien war das Thema Ausrottung der Wale auch ziemlich hochaktuell . In sofern hat der Film schon eine politische Aussage meines Erachtens. Und da finde ich , ist Star Trek immer am stärksten ( siehe auch Star Trek 6 kalter Krieg)
Empfehle dir auch mal den Film mit dem Audiokommentar von W. Shatner und L.Nimoy zu schauen . Sehr amüsant wie die beiden in Erinnerung schwelgen , herrlich .

,, War die Brille nicht ein Geschenk von Dr.McCoy ? ,, ( Spock )
,, Ja das wird es auch wieder werden ,, ( Kirk )

24.02.2015 12:46 Uhr - Pinhead_X
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24.02.2015 11:45 Uhr schrieb Dr. JonesIch glaube gerade dieser Star Trek Film sollte man selbst als Trekki nicht allzu ernst nehmen. Na klar was die Zeitreise Logik bertrifft da scheitert er auf ganzer Linie .
Aber was soll's . Ein Zeitsprung in das Mittelalter hätte in meinen Augen auch kein Sinn gemacht .
Woher hätten sie die Waltanks bekommen und wie wären sie dann wieder nach Hause gekommen . Sie brauchten ja die Atom Technik des 20 Jahrhundert um die Delicium Kristalle des Bird of Prey wieder zu laden .
Als Star Trek 4 seinerzeit erschien war das Thema Ausrottung der Wale auch ziemlich hochaktuell . In sofern hat der Film schon eine politische Aussage meines Erachtens. Und da finde ich , ist Star Trek immer am stärksten ( siehe auch Star Trek 6 kalter Krieg)
Empfehle dir auch mal den Film mit dem Audiokommentar von W. Shatner und L.Nimoy zu schauen . Sehr amüsant wie die beiden in Erinnerung schwelgen , herrlich .

,, War die Brille nicht ein Geschenk von Dr.McCoy ? ,, ( Spock )
,, Ja das wird es auch wieder werden ,, ( Kirk )


Ja man kannes drehen und wenden wie man möchte, dennoch, ganz gezündet hat er bei mir nicht. Es kommt einem beim schauen so vor als wollten sie einen Teil für breite Masse produzieren.

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