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leichenwurm
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Eintrag: 15.03.2015

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Wrong Turn 6: Last Resort

Herstellungsland:Bulgarien (2014)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,65 (31 Stimmen) Details
inhalt:
Eine mysteriöse Erbschaft führt Danny (Anthony Ilott) und seine Freunde nach Hobb Springs, ein längst in Vergessenheit geratenes Ferien-Resort in den waldigen Hügeln von West Virginia. Dort treffen sie auf Jackson (Chris Jarvis) und Sally (Sadie Katz), die hier hin und wieder nach dem Rechten sehen. Als die beiden Danny plötzlich mit seiner grausigen Familiengeschichte konfrontieren, scheint es zu spät für einen Ausweg...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von leichenwurm:

Wer hätte eigentlich damit gerechnet, dass aus „Wrong Turn“ mal eine derartig langlebige Franchise werden würde. Also ich persönlich nicht, obwohl ich den ersten Teil damals im Kino noch ordentlich abgefeiert hatte. Nachdem aber die erste Fortsetzung direkt und ohne Umschweife für den Heimkino Markt produziert wurde, hatte ich die Franchise eigentlich schon abgeschrieben. Naja… wie sich herausstellt lag ich dabei nun wirklich mehr als falsch, denn mittlerweile sind wir schon bei Film Nummer sechs angekommen. Zwar ist die Reihe nie wieder aus den Untiefen der „Direct-to-DVD“ Produktionen herausgetreten, aber immerhin hält man die Serie mit regelmäßigen Fortsetzungen am Leben. Und offensichtlich hat sich die Serie zu einem lukrativen Unterfangen gemausert, denn auch nach dem vorliegenden sechsten Eintrag in die Franchise ist wohl klar, dass weitere Teile geplant sind.

Dabei bedient sich auch der sechste Teil derselben, extrem simplen Formel aus einer Alibi- Story einem Haufen Figuren in Form von wandelnden Klischees, und jeder Menge Guts ‘n Gore. Dazu noch ein bisschen Sex und nackte Haut (in diesem Falle sogar etwas mehr als sonst ;-)) und fertig ist der Hinterwäldler-Slasher- Burger für zwischendurch. Obwohl man fairerweise erwähnen sollte, dass sich die Drehbuchautoren schon bemühen der Franchise zumindest inhaltlich ein paar neue Impulse zu verleihen (wobei das generelle Storykonstrukt beinahe eins zu eins vom „Texas Chainsaw“- Sequel geklaut wurde). 

Es geht um den ausgebrannten  Börsenmakler Danny, der überaschenderweise ein altes Hotel in den Wäldern von West Virginia geerbt hat. Zusammen mit seiner Freundin und einem Haufen seiner Freunde (die hier übrigens so zahlreich vertreten sind, dass man mitunter Probleme hat sich ihre Namen zu merken ;-)) macht er sich auf um sein neues Hab- und Gut zu begutachten. Empfangen wird er von zwei seltsamen Bediensteten des Hotels, die sich überaschenderweise als seine Geschwister entpuppen. Schnell stellt sich heraus, dass Danny Teil einer hinterwäldlerischen Kannibalen- Sippe ist. Zusammen mit seinen Geschwistern soll er nun die Fortpflanzung innerhalb der inzestuösen Sippschaft sichern. Seine mitgebrachten Freunde sind dabei nur im Weg und werden von drei altbekannten Kannibalen- Brüdern nacheinander abgemurkst…

Diese Story beißt sich dabei aber etwas mit der bisherigen… nun… ich nenne es mal „Mythologie“ der übrigen „Wrong Turn“- Filme (wobei man sich schon fragen kann ob es innerhalb der Vorgängerfilme überhaupt jemals eine durchgängige Kontinuität gegeben hat)  und ist Fluch und Segen zu gleich. Denn der „neue“ Story Ansatz etabliert zwar frische, unbekannte Schurken- Figuren, die eigentlichen Stars der Serie, nämlich die kannibalistischen Inzest- Mutanten-Brüder, werden im Verlaufe der Story aber eher zu Randfiguren degradiert. Des Weiteren bremst die recht geschwätzige Aufbereitung der Handlung den Film immer wieder ganz gewaltig aus, so dass sich in die eigentlich recht straffen 90 Minuten merkliche Längen eingeschlichen haben. Darüber hinaus erweist sich der Film als erstaunlich humorlos, denn abseits der absurd- überzogenen Splattereinlagen, die durchaus zu zynischem Gelächter führen können, nimmt sich der Film leider viel zu ernst. Etwas mehr Ironie und Unernst hätte dem munteren Treiben hier sichtlich gut getan.

Der Goregehalt dieser Fortsetzung bleibt etwas hinter seinen direkten Vorgängern zurück, doch wenn es denn mal splattert, dann auch richtig. Die Splatter-Effekte sind dabei äußerst drastisch und bis auf eine Ausnahme, frei von CGI Shots, die Mordmethoden sind kreativ und fies und werden bisweilen immer vom hämischen Gelächter der drei Kannibalen- Brüder begleitet. Es ist schon ein kleines Wunder, dass die ungekürzte Unrated- Fassung ihren Weg in unsere Kaufhäuser geschafft hat. Wobei… gänzlich unverändert ist diese Fassung nicht, denn in einigen Einstellungen wurden reale Vermisstenanzeigen (verständlicher Weise) unkenntlich gemacht. Derselbe Verfremdungs- Effekt taucht allerdings in einer weiteren Szene auf, in denen alte Familienfotos der Inzest- Sippe zu sehen sind… warum auch diese Bilder unkenntlich gemacht wurden ist mir unbekannt.

Schauspielerisch liegt hier natürlich so einiges im Argen. Und auch wenn die „Wrong Turn“- Filme  diesbezüglich noch nie Glanzleistungen vorzuweisen hatten, muss man eingestehen, dass das hier dargebotene stellenweise wirklich zum Schreien schlecht gespielt ist, wobei besonders das hinterhältige Geschwisterpaar mit der Abwesenheit jeglichen Talents „glänzen“ darf. Dafür kann sich die Optik für „Direct-to-DVD“- Verhältnisse durchaus sehen lassen, auch wenn die Masken der entstellten Kannibalensippe klar als solche zu erkennen sind.

Insgesamt ist also auch der sechste Eintrag der „Wrong Turn“- Franchise, genau wie seine vier Prequels (den ersten lasse ich mal bewusst außen vor, denn der spielt qualitativ und produktionstechnisch dann doch in einer anderen Liga), belangloses Slasher- Fastfood für zwischendurch. Aber selbst mit viel Wohlwollen und der Bereitschaft sich auf dieses Konzept ein zu lassen muss man sagen, dass dieser Teil über weite Strecken zäher und etwas langweiliger geraten ist als seine direkten Vorgänger. Die Splattereien sorgen zwar für Laune, der übertriebene Ernst beißt sich allerdings mit dem simplen Film- Konzept und das Erzähltempo könnte durchaus flotter sein. Für weitere Folgen gilt also: Gas geben, unnötigen Storyballast wieder über Bord werfen und sich auf die Stärken in Form von kreativem Gemorde und ordentlich Splatter besinnen.

Dieser hier kriegt von mir seeehr großzügige 6 Pünktchen auf der B- Movie Skala, aber auch nur weil man ja grundsätzlich weis worauf man sich bei „Wrong Turn“ mittlerweile einlässt (und dementsprechend seine Erwartungen anpassen kann), und die Splattereien wirklich deftig waren… alles andere ist eher… naja… sagen wir es so: schnell wieder vergessen ;-))   !
 

6/10
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Kommentare

15.03.2015 12:48 Uhr - Insanity667
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Tolles Review! :)
Ich persönlich habe nach dem, m.E. nach hervorragendem 4. Teil aufgehört und bisher nicht die Muse gehabt Teil 6 anzuschauen... Bei Teil 5 bin ich eingepennt... Hab mir mal einen WRONG TURN MARATHON vorgenommen nach Static's Review-Serie, aber irgendwie wurde das bisher noch nix...

15.03.2015 12:54 Uhr - cecil b
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Eon Top-Review, sehr differenziert!

15.03.2015 13:13 Uhr - Gorno
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Klasse Review!

15.03.2015 13:48 Uhr - Frank the Tank85
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Erfahrungspunkte von Frank the Tank85 379
Jap, gute Arbeit.
Mittlerweile mag ich die Reihe eigentlich ganz gerne, wenn man sie so nimmt, wie sie ist. Hirnlose Splatterkost :)

15.03.2015 18:20 Uhr - leichenwurm
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Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Danke für die Rückmeldungen...

@Insanity: jau... die Idee mit dem "WT"- Marathon hatte ich auch schon... war auch ganz spassig auch wenn ich aufgrund stundenlanger geistiger unterforderung dabei das sprechen kurzzeitig verlernt hatte... ;DD

@Frank: was schreib ich Idiot eigentlich soviel... dein kommentar bringts vortrefflich auf den Punkt ;DD

15.03.2015 19:28 Uhr - Insanity667
1x
DB-Helfer
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15.03.2015 18:20 Uhr schrieb leichenwurm
...auch wenn ich aufgrund stundenlanger geistiger unterforderung dabei das sprechen kurzzeitig verlernt hatte... ;DD


Made my day! :D

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