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Für eine Handvoll Dollar

(Per un pugno di dollari)
Herstellungsland:Deutschland, Italien, Spanien (1964)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Western
Alternativtitel:Fistful of Dollars
För en handfull dollar
Nævefuld dollars, En
Por un puñado de dólares
Za garsc dolarów

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,95 (34 Stimmen) Details
inhalt:
Clint Eastwood wurde in Sergio Leones Western als der "Mann ohne Namen" weltberühmt; der Zigarillo und der Poncho sein Markenzeichen. Bei seiner Ankunft in San Miguel lässt sich der Revolverheld von den Rojos anheuern, die den konkurierenden Baxter-Clan ausschalten wollen. Doch der Mann ohne Namen hat eigene Pläne. Als der die von den Rojos gefangen gehaltene Marisol befreit, machen diese Jagd auf den "Americano" ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

                                FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR

Sergio Leone (1929 - 1989) war Regisseur und Westernfan und wollte im Jahr 1964 in Spanien seinen zweiten Spielfilm drehen. Nach seinem Sandalenfilm Der Koloß Von Rhodos (1961) wollte der Italiener ein Wildwest - Remake des Akira Kurosawa - Klassikers Yojimbo, Der Leibwächter (1961) inszenieren. Allerdings wollte keine Produktionsfirma das Projekt finanzieren. Es fehlte nämlich ein Hauptdarsteller, der aus kommerziellen Gründen aus den USA kommen musste. Amerikanische Namen waren für das italienische Publikum oft ein Indiz für Qualität aus Hollywood, weshalb sich viele italienische Filmschaffende amerikanische Namen für die Credits zulegten. Als Für Eine Handvoll Dollar, so der Name des Films, in die Kinos kam, nannte sich Sergio Leone z.B. Bob Robertson.

Leone wollte Henry Fonda (Spiel Mir Das Lied Vom Tod, 1968) als Hauptdarsteller, aber dessen Agent weigerte sich, Fonda das Drehbuch zu übergeben. Dessen Gage hätte das Budget von 200.000 Dollar ohnehin gesprengt. Nachdem auch Charles Bronson (Ein Mann Sieht Rot, 1974), James Coburn (Die Glorreichen Sieben, 1960) und Frank Wolff (Leichen Pflastern Seinen Weg, 1968) die Rolle abgelehnt hatten (Interessanterweise sollten sie alle später in anderen Leone - Filmen mitwirken), ging der Part an Clint Eastwood. Leone entschied sich für Eastwood, weil er ihn in einer Episode der TV - Serie Rawhide (1959 - 1965) gesehen hatte und er sich mit der Gage von 15.000 Dollar zufrieden gab. Obwohl auch Eastwood von dem Projekt anfangs nicht begeistert war, ließ er sich von seiner damaligen Frau Maggie zur Teilnahme an Leones Film überreden. Eastwood sagte unter der Bedingung zu, die Dialoge des Films ändern zu dürfen - er war überhaupt nicht begeistert von Leones Versuch, den amerikanischen Westernslang zu adaptieren, zumal der Regisseur so gut wie kein Englisch sprach. Außerdem stellte der Film für Clint Eastwood ein kalkulierbares Risiko dar: Der Film wurde in einer Rawhide - Pause gedreht, nach Europa wollten Clint und Maggie ohnehin und falls der Film floppen sollte, würde das Eastwoods Ruf in den USA nicht schaden, da der Film dort ohnehin nicht starten sollte. Somit hatte Leone einen Hauptdarsteller, mit dem er Filmgeschichte schreiben und ein neues Genre aus der Taufe heben sollte: den Italowestern. Zwar hatte es schon vorher italienische Western gegeben, aber die kopierten hauptsächlich die Hollywoodwestern. Leone dagegen schuf mit Für Eine Handvoll Dollar etwas Neues, Eigenständiges.

Die siebenwöchigen Dreharbeiten begannen im Mai 1964. Die Innenaufnahmen wurden in den berühmten Cinecitta - Studios gedreht, während die Außenaufnahmen in einer kleinen Stadt namens Colmenar außerhalb von Madrid stattfanden. Dort hatte man vor Jahren eine Westernstadt für einen anderen Film errichtet, die seitdem langsam aber sicher verrottete. Die ideale Kulisse für Leone. Obwohl der Regisseur kaum Englisch sprach und Eastwood der italienischen Sprache nicht mächtig war, verstanden sich die beiden sehr gut. Nach Ende der Dreharbeiten hatten die beiden großen Respekt voreinander. Das ging soweit, dass Eastwood sein oscarprämiertes Meisterwerk Erbarmungslos (1992) neben Don Siegel (Dirty Harry, 1971) auch Leone widmete.

Gleich der Beginn von Für Eine Handvoll Dollar macht deutlich, dass Sergio Leone keineswegs vorhatte, die altbekannten Muster des US-Westerns einfach nur zu kopieren. Der Film beginnt zwar wie viele andere Western auch, nimmt aber nach nur wenigen Minuten einen völlig anderen Verlauf. Ein Fremder reitet in eine Stadt. Er reitet nicht auf einem edlen Hengst, sondern auf einem Maulesel. Er wirkt staubig und zerlumpt und trägt einen Poncho, wie er normalerweise von mexikanischen Banditen getragen wird. Vor seiner Ankunft hat er dabei zugesehen, wie auf ein Kind geschossen und dessen Vater brutal zusammengeschlagen wurde. Anstatt einzugreifen, wie es ein typischer US - Cowboy á la John Wayne getan hätte, lässt das Geschehen den namenlosen Fremden, der in der deutschen Fassung den Allerweltsnamen Joe trägt, völlig kalt. "Das kann unmöglich der Held des Films sein", denkt man. Das macht neugierig auf den weiteren Filmverlauf - man ist wirklich gespannt, wie´s weitergeht. Denn trotz dieses Auftakts muss man später festellen: Er ist der Held, auch wenn die Bezeichnung "Held" nicht wirklich zutreffend ist. Der "Mann ohne Namen" schert sich einen Dreck um Moral und Hygiene, zeigt (zunächst) keinerlei Gefühle, macht nur wenig Worte und scheint nur an Geld interessiert zu sein. Er ist gewalttätig, hat eine flinke Revolverhand und wenn er einen oder mehrere Gegner in die ewigen Jagdgründe befördert hat, kommentiert er das mit lakonischen Sprüchen. Diese Rolle wurde zum Grundstein von Clint Eastwoods Kinokarriere; er drückte seiner ersten Hauptrolle einen unverkennbaren Stempel auf. Kein anderer hätte den "Mann ohne Namen" so spielen können wie Eastwood.

Und doch ist der Fremde nicht so böse und skrupellos wie die eigentlichen Schurken des Films. Das sind die Familien Rojo und Baxter, die sich in dem Grenzkaff "San Miguel", in dem Für Eine Handvoll Dollar spielt, bekriegen. Als der Fremde davon erfährt, beschließt er - größtmöglichen Profit vor Augen - die beiden Parteien gegeneinander auszuspielen. Doch bald kommen die Rojos dem wortkargen Revolverhelden auf die Schliche und nehmen ihn gefangen. Während die Rojos einen tödlichen Vernichtungsschlag gegen die Baxters ausführen, entkommt der "Mann ohne Namen" und kehrt zurück, um die Rojos zum letzten Duell herauszufordern...

Für Eine Handvoll Dollar hebt sich radikal von den amerikanischen Western, in denen die Grenze zwischen Gut und Böse klar definiert sind, ab. In Leones Western verschwimmt diese Grenze bis zur Unkenntlichkeit. In jedem US - Western wäre der Fremde mit seinem Zynismus und seiner Kaltblütigkeit wohl eher ein Schurke. Hier ist er dagegen eine Art Held, weil er weniger böse ist als seine Feinde. Damit wurde Eastwoods Figur zum Vorbild zahlreicher anderer Italowestern - "Helden" und setzte damit Maßstäbe für das Genre.

Im Gegensatz zu vielen anderen Italowestern überzeugt Für Eine Handvoll Dollar durch seinen originellen Inszenierstil. Unglaublich langsame Szenen mit vielen Nahaufnahmen wechseln sich mit temporeichen Actionszenen ab. Die Höhepunkte des Films sind die vielen Revolverduelle: Ennio Morricones unverwechselbare Musik veredelt diese Schusswechsel und sorgt in Verbindung mit Schnitt und Kameraführung für eine unglaubliche Spannung, insbesondere im Showdown. Die Musik ist ohnehin ein Markenzeichen, ohne das Für Eine Handvoll Dollar nur die Hälfte wert wäre. Sie ist nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern genauso wichtig wie Story, Darsteller und Regisseur. Komponist Morricone schuf hier eine völlig eigene Fimmusik: Geräusche aller Art (Stöhnen, Peitschenknallen, Revolverschüsse, Glockengeläut) werden kombiniert mit Maultrommeln und E-Gitarren, wodurch ein nie dagewesener Score entsteht.

Auch wenn Für Eine Handvoll Dollar die große Show des Clint Eastwood ist, sollen auch einige der übrigen Darsteller erwähnt werden. Da wäre z.B. der großartige Gian Maria Volonté (1933 - 1994), der hier eine brillante Vorstellung als Schurke gibt und denkwürdige Auftritte in weiteren Italowestern wie Leones Für Ein Paar Dollar Mehr (1965), Töte, Amigo (1967) und Von Angesicht Zu Angesicht (1967) hatte. Für das deutsche Publikum (Der Film ist eine italienisch - spanisch - deutsche Co - Produktion) hat man Marianne Koch engagiert, die mit ihrer würdevollen Darstellung dafür sorgt, dass der Panzer von Eastwoods Figur Risse bekommt und er doch noch zum edlen Retter ihrer Familie wird, ohne Geld dafür zu verlangen. Außerdem treten in Für Eine Handvoll Dollar einige Nebendarsteller auf, die man auch später noch in Italowestern sehen sollte, wie z.B. José Calvo (Für 1000 Dollar Pro Tag, 1965), Sieghardt Rupp (Sie Nannten Ihn Gringo, 1965) oder Mario Brega (Für Ein Paar Dollar Mehr, 1965 / Zwei Glorreiche Halunken, 1966 / Leichen Pflastern Seinen Weg, 1968).

Trotzdem hat Für Eine Handvoll Dollar minimale Schwächen. Er ist (noch) kein Meisterwerk wie Für Ein Paar Dollar Mehr (1965) oder Zwei Glorreiche Halunken (1966), da er einige kleine Mängel aufweist, die sich hauptsächlich aus dem schmalen Budget ergeben. So wirkt der ganze Film äußerst spartanisch und selbst für ein so abgelegenes Kuhdorf wirkt San Miguel erstaunlich unterbevölkert.

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Für Eine Handvoll Dollar ist ein brillanter Italowestern, den man (nicht nur) als Genrefan gesehen haben sollte.

Der Film entwickelte sich zu einem Erfolg, mit dem keiner gerechnet hatte. Eastwood las z.B. in der Zeitschrift Variety vom großen Erfolg des Films Per Un Pugno Di Dollari und dachte sich nichts dabei. Schließlich hieß der Film, in dem er die Hauptrolle gespielt hatte, Il Magnifico Straniero. Zwei Tage später las er erneut vom erfolgreichen Per Un Pugno Di Dollari "mit Clint Eastwood in der Hauptrolle". Man hatte den Titel des Films ohne sein Wissen geändert. Für Eine Handvoll Dollar hatte einige Testvorführungen in Neapel und Rom erfahren, nach denen Kinobesitzer und Kritiker den Film als völlig wertlos bezeichneten. Kurz darauf startete der Film in einem Florenzer Hinterhofkino  und lockte ohne großartige Werbung Scharen von Zuschauern an. Später startete der Film auch in anderen italienischen Kinos und spielte über vier Millionen Dollar ein. Der Erfolg setzte sich in ganz Europa fort und machte Clint Eastwood dort zum Star. Im Jahr 1967 startete der Film wider Erwarten doch in den USA.

Für Eine Handvoll Dollar zog nicht nur zwei Sequels (Für Ein Paar Dollar Mehr & Zwei Glorreiche Halunken) nach sich, sondern löste eine Welle von Italowestern aus, von denen so mancher billig und ungenießbar ist; andererseits hat das Genre auch eine Menge Meisterwerke hervorgebracht, die auch heute noch fesseln.

9/10

 

9/10
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Kommentare

19.03.2015 11:49 Uhr - JasonXtreme
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Sagenhaftes Review zu einem Bombenfilm! Informativ ohne Ende, klar definiert und er zeigt auf was Leone damit geschaffen hat. Mir persönlich gefällt die Fortsetzung zwar einen Deut besser, aber dennoch ein Meilenstein. Leones Meisterwerk stellt für mich aber ONCE UPON A TIME IN WEST dar, den ich sicherlich 30 Mal gesehen habe :-) da passt von Kamera, Soundtrack, Darstellern und Stimmung einfach alles en minute. Die anderen möglichen Hauptdarsteller hätten allesamt nicht so gepasst wie Eastwood, allen voran Fonda nicht, der in die Rolle mal so garnicht gepasst hätte - aber als Bronsons Gegenspieler dann doch wieder brillierte

19.03.2015 12:43 Uhr - cecil b
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Ein fulminantes Review, Hut ab! Eine schöne Sprache, die den Film sehr schön wiedergibt!

Aber es gibt mehr Infos über die Hintergünde, als über den Film selbst:"Eastwood las z.B. in der Zeitschrift Variety vom großen Erfolg des Films Per Un Pugno Di Dollari"...."Obwohl der Regisseur kaum Englisch sprach und Eastwood der italienischen Sprache nicht mächtig war, verstanden sich die beiden sehr gut." Für mich ist dieses Verhältnis etwas unausgeglichen, da die Hintergründe ja nur bedingt einen Einfluss auf den Film haben, den man ja in einer Filmkritik bespricht. Aber das ist ja nur meine Meinung, genügend andere Leser finden solche Hintegründe interessant, und dein Review ist ja so oder so super!

19.03.2015 12:45 Uhr - leichenwurm
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Wow... Hut ab vor diesem mit Hintergrundinfos prall gefüllten Review. Klasse geschrieben und wirklich sehr informativ. Das geht ja fast als Doktorarbeit durch :-). Der Film ist natürlich eine Klasse für sich und mir persönlich gefällt er innerhalb der Trilogie sogar am besten.

19.03.2015 13:09 Uhr - JasonXtreme
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@ cecil b
Findest Du wirklich? Interessant zu wissen. Ich mag das mit den Infos sehr gerne so, zumal ich finde, dass das natürlich vollen Einfluß auf den fertigen Film hat. Wenn Regisseur und Hauptdarsteller sich nicht ausstehen können, wer weiß was dabei rumkommt.

19.03.2015 13:17 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Euer Lob :-).

@Cecil:
Ich gebe gern zu, dass ich manchmal das richtige Maß verfehle, was das Verhältnis von Kritik und Hintergrundinfos angeht. Das war ja bei meiner "The Texas Chain Saw Massacre " (1974) - Kritik schon ein Problem, aber gerade bei einem Film wie "Für Eine Handvoll Dollar" gehen, was die Infos angeht, die Gäule mit mir durch, da ich das, was ich herausgefunden habe, gern teilen möchte.
Ich persönlich freue mich über informative Infos wie sie z.B. in der "Hitman"-Kritik zu lesen war.
Aber ich habe noch ein paar Reviews auf Halde, wo das Verhältnis hoffentlich ausgeglichener ist.

19.03.2015 13:39 Uhr - cecil b
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@JasonXtreme Ich persönlich finde, dass Hintergrundinfos meist nur dann relevant sind, wenn es sich um geschichtliche Hintergründe handelt, oder Einwirkungen von Produzenten, medizinische Hintergründe und so. Hintergründe, die den Film eher verständlich machen. Dass das Verhältnis zwischen Regisseur und Protagonist eine Rolle spielt ist klar, und so etwas kann für mich auch mit ein, zwei Sätzen interessant sein. Wo die Filme gedreht wurden, wieviel sie einspielten, und welches Verhältnis die Macher zu dem Film haben kann ja interessant sein, aber ich finde dass solche Infos meist nicht besonders wichtig sind, weil der Film doch auch für sich spricht, und er besprochen werden sollte. Sonst entsteht da auch schnell ein Hype, und Autoren -anders als Punisher77- gehen dann schnell davon aus, dass solch fleissigen Nachschlagewerke ein gutes Review ausmachen, was meiner Meinung nach nicht unbedingt so ist.

@Punisher Dein Review ist meiner Meinung nach nach wie vor super, besonders weil du das Verhältnis auch oft gekonnt vermischt. Zeigt ja auch, dass du mit Herzblut dabei bist. Ich kenne dass von mir, dass ich meine Begeisterung manchmal zu sehr verdeutliche, und dann Romane schreibe, wie bei Ex-Drummer. Hätte man kürzen können. So, jetzt aber ab zur Maloche...

19.03.2015 14:10 Uhr - NoCutsPlease
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Gerade bei derart bekannten Filmen ist es erfreulich, wenn der Autor ein paar Hintergrundinfos mit einfließen lässt. Allerdings ist es im Rahmen der Lesbarkeit empfehlenswert die reinen Info-Absätze vom Reviewtext gesondert abzuheben. So kann sich der Leser der reinen Kritik widmen und dann bei Bedarf noch die Zusatzinfos ansehen.

19.03.2015 14:41 Uhr - Punisher77
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Ich bemühe mich, die Info - Parts an den Anfang und ans Ende des Reviews zu setzen, so dass der Mittelteil (=der Hauptteil) ausschließlich auf den Film und seine Qualität beztogen ist. Gelingt mir allerdings nicht immer.

19.03.2015 15:06 Uhr - Tom Cody
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(*Joe zum Sargmacher*/ alte Synchro): "Mach schon mal drei von deinen Kommoden einstiegsbereit!" :-)

Ich bin beeindruckt! Hammer-Review zur Initialzündung des eigentlichen "Italo-Western".
Obwohl mir als Leone- und Westernfan die meisten der Fakten bekannt waren, halte ich dies für ein hervorragend geschriebenes, mit jeder Menge Fachwissen angereichertes und uneingeschränkt lesenswertes Review.

19.03.2015 17:39 Uhr - Punisher77
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Danke, Tom!

19.03.2015 19:10 Uhr - cecil b
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@NoCutsPlease
Du hast es auf den Punkt gebracht! Wenn ich mich jetzt unbeliebt gemacht habe, möchte ich aber noch daran erinnern, ich zitiere mich:"Ein fulminantes Review, Hut ab! Eine schöne Sprache, die den Film sehr schön wiedergibt!" Ich teil also mit allen die Meinung, dass es sich um ein tolles Review handelt, und habe nur als Autor meine Meinung dazugeschrieben, was doch für ein Miteinander spricht. Sieht man doch:"

Gerade bei derart bekannten Filmen ist es erfreulich, wenn der Autor ein paar Hintergrundinfos mit einfließen lässt. Allerdings ist es im Rahmen der Lesbarkeit empfehlenswert die reinen Info-Absätze vom Reviewtext gesondert abzuheben. So kann sich der Leser der reinen Kritik widmen und dann bei Bedarf noch die Zusatzinfos ansehen.

19.03.2015 14:41 Uhr - Punisher77 [diesen Beitrag zitieren]

User-Level von Punisher77 5
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Ich bemühe mich, die Info - Parts an den Anfang und ans Ende des Reviews zu setzen, so dass der Mittelteil (=der Hauptteil) ausschließlich auf den Film und seine Qualität beztogen ist. Gelingt mir allerdings nicht immer."


So ensteht doch ein fruchtbares Gespräch:)

Dass Punisher einer unserer Besten ist, habe ich doch nicht im geringsten in Frage gestellt. Im Gegenteil, ich und andere Co-Admins haben vor kurzen intern vorgeschlagen, ihn bei Reviews hochzustufen. Mit Erfolg!

Ich freu mich auch, wenn man mir mögliche Verbesserungsvorschläge gibt!

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