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I, Frankenstein

Herstellungsland:USA, Australien (2014)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,84 (19 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nachdem er sich an seinem Erschaffer Dr. Frankenstein (Aden Young) gerächt und ihn in den Tod getrieben hat, möchte Frankensteins tragische Schöpfung namens Adam (Aaron Eckhart) endlich allein über das ihm künstlich verliehene Leben entscheiden. Sein Weg führt ihn in die dunkle Stadt Darkhaven, wo ein unerbittlicher Krieg zwischen Gut und Böse herrscht. Die rivalisierenden Mächte haben nur eine Mission: sich gegenseitig auszulöschen und um jeden Preis an das Geheimnis um Adams scheinbare Unsterblichkeit zu kommen. Adam steht zwischen der Königin der Gargoyles (Miranda Otto), der Wissenschaftlerin Terra (Yvonne Strahovski) und dem Dämonen-Prinz Naberius (Bill Nighy). Auf der Flucht und ohne jemandem wirklich vertrauen zu können behütet er sein Geheimnis, dass der Schlüssel zum ewigen Frieden zu sein scheint... (Splendid Film)

eine kritik von samsu83:

Der hier besprochene Kinofilm war einer der größten Flops des Jahres 2014. Gekostet hat der Streifen ganze 65 Millionen Dollar und spielte sein Budget mit einem Gesamtergebnis von nur 71 Millionen Dollar nur ganz knapp wieder ein. Doch ist der Film wirklich so schlecht, wie es alle sagen, oder dieser dann doch noch was zu bieten?

                               "I, Frankenstein"

In "I,Frankenstein" geht es, wie überraschend, um das Frankenstein-Monster. Dieses, genannt Adam, fungiert hierbei als Kriegsschlichter, weil sich 2 unterschliedliche Arten von Kreaturen bekämpfen. Und so versucht Adam Frankenstein, den Krieg mithilfe einer Wissenschaftlerin zu beenden.

Für mich war es ein interessanter Film, wenn auch ziemlich belanglos. 

Aaron Eckhart spielt seine Rolle als Adam zwar ganz in Ordnung, leider bin ich von ihm aber besseres gewohnt. Vor allem in "The Dark Knight" fand ich ihn grandios. Hier allerdings fiel ihm die durchgehend flache Rolle zum Opfer, welche weniger Inhalt in sich trägt, als ein leeres Blatt Papier. Das gleiche gilt für den großartigen Schauspieler Bill Nighy. Er spielt zwar ganz in Ordnung, doch auch von ihm bin ich deutlich besseres gewohnt. Aber mich überrascht es, dass Jai Courtney, welcher zuvor in "Stirb Langsam 5" mitspielte und im neuen "Terminator" eine Hauptrolle übernimmt, immer wieder neue Jobs findet. Ich finde Jai Courtney einfach nur schlecht. Er guckt immer wie ein blöder Affe, der den Mund nicht zubekommt. Auch hier, wie nicht anders zu erwarten, vollkommen fehlgecastet. Bitte hören Sie nach "Terminator Genisys" auf mit der Schauspieler, Mr.Courtney!

Auf der anderen Seite muss ich die Macher des Films für die wirklichen genialen Special Effects loben. Für das Budget von gerade Mal 65 Millionen Dollar sieht das CGI sehr realistisch aus. Auch das Green/Bluescreen ist hier nicht zu erkennen. Was vlt. ein wenig billig wirkt, ist die Kulisse der Stadt Darkhaven, in welcher sich der Krieg entfaltet. Hier bemerkte ich stellenweise schon, dass es einfach nur eine Kulisse ist. Aber ich gehe Mal davon aus, dass man sich mehr oder weniger auf die Effekte konzentrierte.

Ich muss den Zuschauern und Kritikern dieses Werkes in einer Sache leider absolut recht geben: Das Skript ist eine absolute Katastrophe! Ich habe selten solch furchtbare Dialoge gehört, die selbst für solch ein Filmniveau unter aller Sau sind! Nicht nur, dass diese unglaublich lächerlich wirken, sondern auch, dass der Großteil aller gesprochenen Sätze belanglos sind, bzw. keine große Bedeutung haben. Durch das Drehbuch vergingen die ca. 90 Minuten wie 130 Minuten.

Als Fazit muss ich die nochmals gut gemachten Special Effects in den Vordergrund heben. Diese sehen Fotorealistisch aus und retten den Film zumindest in den Actionsequenzen. Auch die Fabelwesen sind sehr gut gemacht! Die Schauspieler haben ihr bestes gegeben, nur kann ein Schauspieler aus seiner Rolle nix machen, wenn diese kein Inhalt zu bieten hat. Der ganz große Schwachpunkt ist und bleibt aber das Drehbuch, welches so klingt, als hätte Stuart Beattie es in einem betrunkenen Zustand geschrieben. So bleibt ein Film übrig, welcher Mittelmäßige Kost in meinen Augen ist. Zum Ausleihen und einmal gucken reicht es. Aber auch nur mit genügend Alkohol, sonst kommt man nicht durch die schrecklichen Dialoge hindurch.

PS: Das 3D war wie üblich nur dazu da, damit noch etwas mehr Geld in die Kassen kommt. Ihr könnt also getrost auf die 3D Version verzichten.

5/10
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Kommentare

13.05.2015 21:22 Uhr - NoCutsPlease
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Gut, du hast eindeutig deine (befremdlichen) Lieblingsphrasen, aber diese Kritik gefällt mir von deinen bisherigen Reviews mit am besten.

13.05.2015 22:33 Uhr - Samsu83
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@NoCutsPlease

Schön, dass Dir meine Kritik zu diesem Film gefiel :)

14.05.2015 01:02 Uhr - Punisher77
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Mir gefällt Deine Kritik im Großen und Ganzen auch recht gut. Lediglich ein paar holprige Formulierungen und kleine Fehler (die mir auch immer wieder passieren) wie "Bitte hören sie nach "Terminator : Genisys" auf mit der Schauspieler, Mr. Courtney" trüben ein paar Stellen.

Trotzdem ein ordentliches Review, das die Stärken und Schwächen des Films auf den Punkt bringt und mich dazu gebracht hat, einen Bogen um den Film zu machen.

15.05.2015 15:36 Uhr - deNiro
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"Durch das Drehbuch vergingen die ca. 90 Minuten wie 130 Minuten."

Das kommt mir doch sehr bekannt vor;)

15.05.2015 22:45 Uhr - Samsu83
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Jo, ich gebe zu, dass ich diesen Satz aus einem der Kommentare unter Kable's Kritik her habe. Aber im Grunde geb ich der Ente in dem Punkt wirklich recht!

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