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Zombiber

Originaltitel: Zombeavers

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,01 (30 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Eine Gruppe junger Leute will ein Wochenende am See verbringen. Ohne Handyempfang und meilenweit vom nächsten Ort entfernt sind dort sie abgeschnitten von der Außenwelt. Dumm nur, dass zwei grenzdebile Lkw-Fahrer einen Unfall verursachen und dadurch toxischer Abfall in den See gelangt. Es kommt, wie es kommen muss: die ansässigen Biber mutieren zu Zombie-Bibern, die es auf Menschen abgesehen haben! Die Freunde kämpfen ums Überleben – doch als sich einer von ihnen selbst in einen menschlichen Zombie-Biber verwandelt, scheint es kein Zurück mehr zu geben … (Splendid Film)

eine kritik von razzor:

Was passiert, wenn einem Regisseur ohne neue Ideen eine neue Droge in die Hände fällt? Richtig; Zombiber! Ob euch hier ein Funsplatter mit zombifizierten Tieren à la Black Sheep erwartet, möchte ich im Folgenden behandeln.

 

Schönes Wetter, echte Brüste, ein paar Bierchen und eine abgelegene Waldhütte am See, was soll denn da schief gehen? Naja, eine Menge, wie uns Zombiber zeigt. Sechs Teenager wollen sich vom monotonen Alltag trennen und, mehr oder weniger unfreiwillig zusammen, ein Wochenende in besagter Hütte verbringen. Die Rechnung haben sie jedoch ohne zwei grenzdebile LKW-Fahrer gemacht, die kurzum Giftmüll in den See laufen lassen, welcher aus den niedlichen Tierchen die titelgebenden "Zombiber" macht, welche von nun an die Teenager-Gruppe massakrieren.

 

Was zuerst nach einer originellen, trashigen Idee klingt, was es ja eigentlich auch ist, muss leider schnell merken, dass das ganze eher unfreiwillig statt gewollt komisch ist.

Ich habe hier keinen Blockbuster-Trash erwartet, aber da mir zuvor mitgeteilt wurde, dass das Werk ausschließlich durch Handarbeit (natürlich was die Special FX angeht) realisiert wurden, habe ich mich auf ein mit Herzblut gestaltetes Wirrwar an Funsplatter gefreut.
Dem war leider nicht so, denn einzig und allein einige Biber-Puppen huschen durch das Bild, der Rest ist leider CGI. Klar, hier und da wurde mal etwas Kunstblut benutzt, aber das ist ja wohl das Mindeste. Wenn nicht einmal versucht wird, beispielsweise einen Beinstumpf durch handgemachte Effekte in Szene zu setzen, fühle ich mich als Liebhaber von Edel-Trash etwas beleidigt.
Hier verschenkt der Film einiges an Potenzial!

Zum anderen sind die Schauspieler in ihrer Art zwar sehr passend für einen solchen Film, durch den nicht vorhandenen Wortwitz geht jedoch auch hier einiges an Atmosphäre verloren.
Erst recht, wenn die Drehbuchautoren dann noch versuchen, in solch einem Machwerk Melodramatik einzubauen.
Beziehungsprobleme haben in solch einem Film eben nichts zu suchen. Hier müssen die Teenager nur so vor Lust strotzen und klischeehaft agieren.

Diese meinerseits negativ empfundenen Punkte sollen natürlich nicht vollkommen abschrecken, denn wer dieses Genre mag oder sogar liebt, gibt sich auch gerne mit solchen Filmen, wie Zombiber einer ist, zufrieden.
Denn für einmal ansehen ist er allemal in Ordnung, da er (mMn vor allem in den handgemachten Szenen) doch für einige Lacher sorgen kann.
Ergo ist der Film vor allem für Abende mit Freunden und einer Menge Bier geeignet.

Zur Kameraführung kann man hier nicht viel sagen, diese hält meistens drauf und ist ansonsten schlichtweg Durchschnitt. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Fazit: Kein Genrefilm wie Black Sheep, jedoch ein passabler Zeitvertreib.
Das Positivste ist für mich als Sammler natürlich das schicke Steelbook, welches ein wunderschön geprägtes Cover-Artwork zu bieten hat und recht günstig in den Multimedia-Abteilungen gängiger Läden erhältlich ist.

 

Verdiente 5/10 Biberschwänzen für einen durchschnittlichen Vertreter des Tier-Horror-Trash-Genres.

5/10
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Kommentare

14.05.2015 11:43 Uhr - NoCutsPlease
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Dieses anschauliche Review bestätigt mir den Eindruck, den der Trailer hinterlassen hat.

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