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Faster

Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,98 (28 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nach zehn Jahren im Gefängnis hat Driver (DWAYNE JOHNSON) nur ein einziges Ziel: den Mord an seinem Bruder zu rächen, der während eines verpfuschten Banküberfalls, der zu seiner eigenen Verhaftung führte, zu Tode kam. Als freier Mann macht sich Driver mit einer tödlichen To-do-Liste in der Hand auf, seine Mission zu erfüllen. Doch dabei heften sich bald zwei Männer an seine Fersen: ein altgedienter Cop (BILLY BOB THORNTON), der nur noch wenige Tage von seiner Pensionierung entfernt ist, und ein junger, egozentrischer Auftragsmörder (OLIVER JACKSON-COHEN), der ein Faible für die Kunst des Killens hat und glaubt, in Driver endlich einen ebenbürtigen Gegner auf Augenhöhe gefunden zu haben. Der Jäger wird zum Gejagten. Auf dem Weg, sich bis zum Ende seiner Liste durchzuarbeiten, heißt es für Driver töten oder getötet werden. Und je weiter er auf seiner Mission vorankommt, desto mysteriöser wird der Mord an seinem Bruder. Neue Hinweise deuten darauf hin, dass Drivers Todesliste möglicherweise nicht ganz vollständig ist… (Sony)

eine kritik von entertainmentz:

Dwayne Johnson als Bad Guy!

Dwayne Johnson ist heute als Schauspieler in Actionfilmen nicht mehr wegzudenken. Ohne ihn wären Filme wie "Fast & Furious 5", "Fast & Furious 6", "Fast & Furious 7", "Hercules" und etliche andere nicht so cool anzusehen. Doch er veröffentlichte nicht gerade viele Werke, welche fürs Erwachsene Publikum zugeschnitten wurden. 2010 kam aber ein Actioner mit ihm in die Kinos.

Faster

Nach 10 Jahren Gefängnis wird Driver freigelassen. Doch er hat nur ein einziges Ziel: Er will seinen ermordeten Bruder rächen und spürt die Personen auf, die an dem Mord beteiligt waren. Schnell wird Driver vom Jäger zum Gejagten und muss sich gegen die Polizei und gegen ein Kopfgeldjäger behaupten.

Auch wenn "Faster" ein solider Action-Krimi-Thriller ist, wurde ich etwas enttäuscht.

Zunächst positives. Die Akteure sind allesamt ordentlich. Allen glaubte ich ihre Rollen, die sie spielten, allen voran Dwayne Johnson, welcher hier als Straftäter ordentlich auf den Putz haut. Carla Gugino, welche hier eine Polizeiangestellte spielt, war auch gut, jedoch gefiel sie mir in "San Andreas" deutlich besser. Der groß angekündigte Billy Bob Thornton war wie immer grandios. Er als Polizeiagent, der oftmals illegale Drogen zu sich nimmt, ist toll besetzt. Ihm zumindest, glaubte ich die Abhängigkeit. Diese wurde gut zur Geltung gebracht. Etwas anderes, dennoch genial, ist Maggie Grace als Lily zu bestaunen. Ich kannte sie zuvor mehr oder weniger nur aus den "Taken" Filmen, in denen sie die Rolle der Kim Mills verkörperte. In "Faster" wird sie ersten gut aussehend in Szene gesetzt und zweitens mag sie total gern Waffen und liebt ihren Mann über alles. Sie ist die Frau eines Kopfgeldjägers.

Das Drehbuch ist gut. Dieses, erstellt von Joe und Tony Gayton, stellt gut geschriebene Figuren in den Raum und bietet zugleich sehr Realitätsnahe Dialoge, sodass jeder Charakter auf seine eigene Art nochmal sympathisch wird. Aber auch eine Etablierung der jeweiligen Rolle ist vorhanden, sodass selbst Gespräche untereinander wahrlich toll geschrieben worden sind.

Doch was wäre ein Actionfilm ohne Action? Diese war vermutlich der ausschlaggebende Punkt, weshalb der Film bei uns in Deutschland erst ab 18 Jahren freigegeben ist. Diese nimmt sich nicht zurück. Es spritzt jede Menge Blut und stellenweise ist in Zeitlupe zu sehen, wie die Kugel aus den Körpern wieder austritt. Sehr schön gemacht. Aber auch Kämpfe wurden gut in Szene gesetzt und ganz ehrlich: The Rock kann´s einfach!

Leider muss ich die Action wieder ins Negative ziehen. Denn so gut Kämpfe auch sein mögen, es gibt kaum Abwechslung in diesem Film. Es gibt weder großartige Autostunts noch Explosionen oder richtig lange, beinharte Zweikämpfe, in denen sich die Gegner blutig kloppen. Dwayne Johnson rennt mit seinem Revolver herum und knallt jeden Feind nach dem anderen ab. Dazu kommt noch, dass es immer dieselbe Todesart ist, nämlich Kopfschüsse. Kein einziges Mal schießt Dwayne bzw. Driver mehrmals auf seine Gegner, um die Polizeiermittlung etwas zu erschweren. Wirklich sehr wenige Ideen!

Auch der Twist zum Finale ist weit hergeholt worden und passt einfach nicht zum Image des Films. Außerdem ist es nicht überraschend, wer diese Geschichte überlebt und wem das Zeitliche segnet. Ein paar mehr Ideen gegen Ende und ich hätte "Faster" eine 8 gegeben.

Fazit: "Faster" ist so ziemlich der bisher letzte etwas härte Streifen mit Dwayne Johnson. Zwar bietet der Film kaum Spannung, dafür einiges an brutaler Action. Das stärkste Plus bilden aber kurioserweise die Dialoge. Ich gebe " Faster" Sehenswerte 7/10 Punkte!

7/10
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