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Girlhouse - Töte, was du nicht kriegen kannst

(Originaltitel: Girlhouse)
Herstellungsland:Kanada (2014)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,57 (14 Stimmen) Details
inhalt:
Um sich ihr Studium zu finanzieren, zieht die attraktive Studentin Kylie entgegen erster Bedenken ins GIRLHOUSE ein. Die sexy Bewohnerinnen der abgelegenen Luxusvilla lassen gegen Geld die Hüllen fallen und geben ihrer Fan-Community Tag und Nacht freizügige Einblicke in ihren Alltag. Schnell erregt Neuzugang Kylie die Aufmerksamkeit des Users Loverboy. Doch als der sich von den Girls zurückgewiesen und gedemütigt fühlt, mutiert der wortkarge IT-Spezialist zur blutrünstigen Killermaschine, die blutige Rache fordert und keine Gnade kennt …
eine kritik von jasonxtreme:

Die modernen Weiten des Internets haben längst auch Einzug ins Genre des Horrorfilms gehalten, wie Beiträge ala "Untraceable", "Halloween - Ressurection" oder "The Card Player" zeigen. Die heutigen medialen Möglichkeiten biedern sich ja auch geradezu an, diese in einem Film zu bösen Zwecken zu benutzen. Das dachte sich dann wohl auch Trevor Matthews, der dem geneigten Fan bislang am ehesten als titelgebende Figur in "Jack Brooks: Monster Slayer" oder "The Shrine" bekannt sein dürfte. Dieser versucht sich nämlich erstmals als Regisseur, und was dabei herauskam trägt den verheißungsvollen Titel "Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst!".

Wie im Slasherfilm nicht anders zu erwarten, haut auch dieser Vertreter nicht mit oscarreifer Geschichte aufs Mett, wer aber so etwas erwartet, ist hier aber wohlweißlich ohnehin falsch. Die junge Kylie braucht Moneten, und will sich ihr Portemonnaie in einer Luxusvilla aufpeppen, in dem die Mädels jederzeit von Usern beobachtet werden können. Bei den Freunden weiblichen Fleisches jenseits der Bildschirme sind jedoch nicht nur friedliche Onanisten am Werk, sondern auch Stammkunde "Loverboy". Er ist nicht gerade das, was man als Gottes Geschenk an die Frauen auszeichnen würde, und auch sonst wurde er in der Kindheit von der weiblichen Seite der Gesellschaft nicht gerade mit Verzückung verwöhnt. Nachdem auch unsere freizügige Belegschaft der Damenvilla gar garstig ihm gegenüber wird, tickt "Loverboy" aus. Er packt seine sieben Mordinstrumente, und schickt sich an dem Weibsvolk alla boneur den Garaus zu machen.

Klingt alles gewohnt und bietet nichts Neues? Völlig richtig! Erwartungsgemäß sind viele aktuelle Slasher eher Billigware mit unfähigen Darstellern, und nichts anderes habe ich auch hier ehrlicherweise erwartet, was vielleicht auch am eher günstig wirkenden Covermotiv lag. Doch dann gab es die Überraschung! Matthews versucht gar nicht erst etwas Neues zu machen, und genau damit macht er einfach vieles richtig! Nach kurzer Einführung unseres Psychokillers als Kiddy, zieht er die Handbremse an, und stellt seine Figuren vor. Die obligatorische zarte Lovestory war nicht zwingend nötig, stört aber auch nicht, und die Darsteller sind alles andere als unfähig. Die Atmosphäre passt zusehends, und die zweite Hälfte des Streifens lässt dann den durchaus bedrohlich wirkenden "Loverboy" von der Leine. Dieser erinnert mit seiner Maskierung an eine Mischung aus "Leatherface" und "Michael Myers", und geht auch nicht zimperlich zu Werke, während die Ergebnisse seines Schaffens angenehm handmade aussehen.

In diesem Sinne kann man abschließend sagen, dass zwar alles schon einmal da war, aber das war bei sämtlichen Slashern seit jeher so, und angeschaut haben wir sie uns trotzdem mit Genuss! Es würde mich freuen, wenn Trevor Matthews mit "Girlhouse - Töte, was Du nicht kriegen kannst!" Keine Eintagsfliege hingelegt hat, und uns erneut mit filmischem Output erfreuen wird. Die blaue Scheibe bietet eine gute Qualität, was Optik und Sound angeht, beim Bonusmaterial hat man sich leider jedoch auf die üblichen Trailer beschränkt.

7/10
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Kommentare

18.06.2015 17:22 Uhr - leichenwurm
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Hey... genau auf so ein Review hab ich gewartet... hab den nämlich schon länger im Auge (durch durchweg positive Berichte diverser Magazine). Ich glaub da werd ich ma nen Blick riskieren... brauchbares Slasher - Futter ist ja etwas rar geworden ! Danke fürs Review, jetzt wird der gesichtet ;-)

18.06.2015 18:11 Uhr - JasonXtreme
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Danke, von angertainment gibbet auch noch ein positives hier :)

18.06.2015 18:58 Uhr - leichenwurm
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Oha... das hab ich doch glatt übersehen... umso besser... ;-)

18.06.2015 22:57 Uhr - Bruce Banner
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Man, jetzt warte ich ja noch gebannter auf die Blu!
Anger's Rev war ja schon recht positiv und Dir hat er anscheinend auch gefallen.
Aber warum dann "nur" 7/10?

18.06.2015 23:37 Uhr - bueschel61
Schöne Kritik. ;-)
Der Titel ist mir in den letzten Tagen auch schon öfter über den Weg gelaufen & da ich für einen guten Slasher immer zu haben bin kommt der auf die Liste.
Hübsche Mädels,nackte Haut & Gore.Was will "mann" mehr ? :-)
LG
bueschel61

19.06.2015 00:56 Uhr - Kable Tillman
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Ein klasse Review und auch mein Interesse wurde jetzt erst so richtig geweckt. Slasher gehen grundsätzlich immer und wenn sie dann auch noch gut sind, dann schnell her mit dem Hack-Filmchen. "Girlhouse" lasse ich mir nun nicht mehr entgehen. Danke für den Tipp!

19.06.2015 08:31 Uhr - JasonXtreme
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18.06.2015 22:57 Uhr schrieb Bruce Banner
Man, jetzt warte ich ja noch gebannter auf die Blu!
Anger's Rev war ja schon recht positiv und Dir hat er anscheinend auch gefallen.
Aber warum dann "nur" 7/10?


Also DAS ist schnell erklärt. :)

Bei mir ist es so, dass ich schon immer die 10er Skala so ausnutze, wie sie eigentlich gedacht sein sollte in meinen Augen. Eine 5/10 ist demnach Durchschnitt - und Durchschnitt wära ja immerhin noch etwas, was man sich meinetwegen im TV mal reinlässt, ohne gleich wegzuschalten. Unter 5 wirds Schlechter... eine 6 ist immer noch überdurchschnittliche Unterhaltung, nichts, was in mein Regal müsste. Eine 7 kommt ins Regal, eine 8 ist richtig gut und 9 und 10 dürften klar sein :)

Ich hoffe das bringt etwas Licht ins dunkel meiner Wertungen allgemein.

19.06.2015 08:32 Uhr - Angertainment
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Ich denke unser Credo zum Film ist ziemlich gleich ausgefallen, Freut mich umso mehr. Gutes Review und süffisant geschrieben :)

19.06.2015 08:35 Uhr - Angertainment
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19.06.2015 08:31 Uhr schrieb JasonXtreme
Also DAS ist schnell erklärt. :)

Bei mir ist es so, dass ich schon immer die 10er Skala so ausnutze, wie sie eigentlich gedacht sein sollte in meinen Augen. Eine 5/10 ist demnach Durchschnitt - und Durchschnitt wära ja immerhin noch etwas, was man sich meinetwegen im TV mal reinlässt, ohne gleich wegzuschalten. Unter 5 wirds Schlechter... eine 6 ist immer noch überdurchschnittliche Unterhaltung, nichts, was in mein Regal müsste. Eine 7 kommt ins Regal, eine 8 ist richtig gut und 9 und 10 dürften klar sein :)

Ich hoffe das bringt etwas Licht ins dunkel meiner Wertungen allgemein.

Auch hier muss ich sagen, dass wir das sehr ähnlich angehen. 5 ist eben Mittelmaß aber nicht schlecht. Hatte dem Film dennoch die 8 eingeräumt, da er nicht nur solide und zielsicher war, sondern auch die Spannungskurve hinbekommen hat. Plus die obligatorischen Gore-Pünktchen ;)

19.06.2015 09:46 Uhr - JasonXtreme
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Hier gehen ja keine halben Punkte :D aber 7,5 würd ich durchaus auch aufrunden! Viele User im Netz sehen schon eine 5 oder gar 6 als schlecht an, daher war es gut, dass man das zumindest meinerseits mal klarstellen konnte - kommt nun nur noch drauf an, wieviele das auch lesen :)

19.06.2015 14:48 Uhr - bueschel61
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Viele User haben auch keine Ahnung von der Materie.Ich seh es täglich in diversen Horrorgruppen auf FB,(ich weiß,ist größtenteils Kindergarten)da wird mit 10 Punkten nur so um sich geworfen.Da kratz ich mich am Kopf & frage ob wir den gleichen Film gesehen haben.Natürlich sind Filme Geschmacksache,aber wenn ich lese das zb für Wrong Turn 5 10 Punkte vergeben werden zweifel ich doch um die Sachkenntniss mancher User. ;-)
LG
bueschel61

19.06.2015 15:52 Uhr - Bruce Banner
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19.06.2015 08:31 Uhr schrieb JasonXtreme
18.06.2015 22:57 Uhr schrieb Bruce Banner
Man, jetzt warte ich ja noch gebannter auf die Blu!
Anger's Rev war ja schon recht positiv und Dir hat er anscheinend auch gefallen.
Aber warum dann "nur" 7/10?


Also DAS ist schnell erklärt. :)

Bei mir ist es so, dass ich schon immer die 10er Skala so ausnutze, wie sie eigentlich gedacht sein sollte in meinen Augen. Eine 5/10 ist demnach Durchschnitt - und Durchschnitt wära ja immerhin noch etwas, was man sich meinetwegen im TV mal reinlässt, ohne gleich wegzuschalten. Unter 5 wirds Schlechter... eine 6 ist immer noch überdurchschnittliche Unterhaltung, nichts, was in mein Regal müsste. Eine 7 kommt ins Regal, eine 8 ist richtig gut und 9 und 10 dürften klar sein :)

Ich hoffe das bringt etwas Licht ins dunkel meiner Wertungen allgemein.

Ok, das erhellt die Sache etwas. ;-)
Ich habe da auch irgendwie immer so Prozent-Wertungen, wie z.b. oft bei Games, im Hinterkopf.
Und n 70%-irgendwas-Titel würde ich mir jetzt nicht unbedingt zulegen.
Aber Du sagst ja, ne 7 ist bei Dir schon "regalwürdig", das Rev ist aussagekräftig und die Transparenz deines Wertungs-Schemas hast Du gut erläutert.
Jetzt warte ich nur noch auf den Film, damit ich am Wochenende mit dem Loverboy mal nen Blick ins Girlhouse werfen kann. ;-D

19.06.2015 18:30 Uhr - Kable Tillman
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Wenn jetzt jeder seinen Maßstab vorstellt, dann gibt es auch hier anbei meine Richterskala:

10 glatt = Einer der besten Filme aller Zeiten!
9-10 = Sensationell!
8-9 = Sehr gut!
7-8 = Gut!
6-7 = Solide!
5-6 = Okay!
4-5 = Mies!
3-4 = Schlecht!
2-3 = Grauenvoll!
1-2 = Filmische Sterbehilfe!

Diese bezieht sich auf die Gesamtwertung, nicht auf die in der Review-Übersicht angezeigte!
10 glatt bedeutet, sowohl in der Unterhaltungswertung als auch in der Qualitätswertung volle 10 Punkte zu bekommen und das erhält wahrlich nicht jeder Film. Grundsätzlich ist sowas natürlich immer auch subjektiv. War das erleuchtend oder einfach nur deplatziert? ;-)

19.06.2015 19:38 Uhr - JasonXtreme
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Es leuchtet gar helle :D

20.06.2015 10:08 Uhr - bueschel61
Hahahahahaha.
Filmische Sterbehilfe find ich genial.Den muß ich mir merken. :-)

10.08.2015 01:56 Uhr - spobob13
Der Film ist recht gut gemacht. Kein wirkliches B-Movie, was bei einem Slasher dieser (Girls House) - Art eher die Regel wäre.

Sogar die Synchro ist ordentlich (abgesehen von ein-zwei Nebenrollen).

Die Logik ist wie immer Mist, und hat locker B/C Movie Niveau. Warum ist der Killer immer am richtigen Ort, wie hat er überhaupt das Haus gefunden.

Und selbst wenn eine nette Mieze dem Kerl eins überbrät, und weiss dass er bei ihren Mitbewohnerinnen schon ganze Arbeit geleistet hat, läuft sie weg, damit auch sie nach dem 10 kleinen Negerlein Prinzip das zeitliche segnen muß.

Das Abschlachten ist nicht sonderlich originell, dafür teils extrem brutal. Mir tun die Mädels echt leid. Nach der Schwimming-Poolszene hab ich abgeschaltet.

Wie es ausgeht? Ohne jetzt zu googeln - mit einer 99% Wahrscheinlichkeit werden die letzten beiden Nebendarstellerinnen noch fies gekillt, bis die Heldin mit Hilfe ihres Freundes dem Perversling den Hahn zudrehen.

Bei dem verbliebenen 1% - gehen die Macher davon aus, dass der böse Bube Seriencharisma hat, und auch die holde Hauptdarstellerin und ihr Freund gehen druf. Ist aber mehr als Unwahrscheinlich, da der böse Bube über keine sonderlichen Schauspielfähigkeiten verfügt.

Mir hätte eine Handlung in folgender Form besser gefallen: Böser Bube killt 1-3 Mädels vor laufender Kamera, und die übrigen Girls schaffen es aus aussichtloser Lage (so wie in der Saunascene) zu entkommen, und köppen oder Vierteilen den Mistkerl im Onlinestream. Ist auch nix Neues, find ich aber besser. :-)

10.08.2015 01:56 Uhr - spobob13
Nachtrag:

Mir hätte eine Handlung in folgender Form besser gefallen: Böser Bube killt 0 Mädels vor laufender Kamera, weil alle Girls schaffen es aus aussichtloser Lage (so wie in der Saunascene) zu entkommen, und köppen oder Vierteilen den Mistkerl im Onlinestream. Ist auch nix absolut Neues, find ich aber besser. :-)
Vielleicht machen sich die Girls sich am Ende nackig - und schmeissen eine geile Lesben - Online - Fete. Gut, das wäre vieleicht etwas zuviel B, C, D - Ambiente - aber origineller, lustiger (hepp - geiler), als immer das abgeschlunzte, in Stein gemeiselte "10 kleine Negerlein Prinzip".

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