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The Cutting Room

Herstellungsland:England (2015)
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Es geht um drei Filmstudenten Jess, Raz und dessen Freundin Charly, die für ein Studienprojekt nach einem neuen Thema suchen. Ziel ist es, dieses Mal sowas wie ein "Behind-the-Scenes" zu drehen, um ihre Auftragsarbeiten mal aus einem anderen Licht zu zeigen. Während der Themenfindung kommt der Begriff "Bullying" bzw. "Cybermobbing" auf, was dazu führt das sie auf die Spur einer mutmasslich von zu Hause weggelaufenen Mitstudentin kommen. Während den Gesprächen mit Bekannten und Verwandten stellt sich heraus, interviewen sie auch deren neuen Freund. Dieser beteuert aber den Studenten, selber nichts zu wissen. Nach diversen Tipps folgen sie einer mysteriösen Spur und müssen feststellen, dass es wohl mehrere vermisste Mädchen in der Umgebung gibt...
eine kritik von angertainment:

Dieser kleine fiese Streifen wurde mit einem Budget von 12.000 Dollar fabriziert. Der Regisseur und Autor des Films liefert damit sein bisher erstes Werk in Spielfilmlänge. Ich glaube ein strukurierter Aufbau für die Bewertung wird dieses Mal schwer.

Abgesehen von einem düsteren und finsteren Start der schon fast in Terror- bzw. Exploitationpfade schreitet, habe ich bei dem Film nie das Gefühl verloren dass die hier "gespielte" Handlung sogar das Konzept des Films begründet. Also, dass die hier inszenierte Idee auch wirklich mal als Filmprojekt begonnen hat, denn von der Ausleuchtung und den Produktionsstandards her ist es einfach nicht mehr als ein wackeliges First-Person-View-Filmchen. Natürlich gibt es gerade in diesem Segment viele Produktionen, die dennoch genügend Intesität bieten um den Betrachter bei der Stange zu halten, sei es PARANORMAL ACTIVITY oder aktuell zum Beispiel KATAKOMBEN, leider fehlt es diesem Teil hier an Substanz oder Charakteren bei denen man wahrhaft mitfiebert.

The CUTTING ROOM geht allerdings dann doch eher in die "Blair Witch"-Schiene und bietet demnach nicht mal ansatzweise das Produktionsniveau eben genannter Titel und ist dreckig, düster und dunkel abgefilmt. Die Auftaktszene ist wirklich ungemütlich und finster anzusehen, so dass man hier sehr schnell vor die Wahl gestellt wird, sich die kommenden 75 Minuten anzutun oder eben nicht. Was als "Entdeckerreise" von Mobbingopfern zu einem Serienkiller führt ist kein SPOILER, denn dass hier arme Mädels auf einem Tisch aufgebart und zersägt werden wird direkt in den ersten Aufnahmen noch vor Titeleinblendung gezeigt, von daher ist es auch keine "unvorhergesehene Entwicklung". Sehr ironisch dass eben genau auf Blair Witch eine kleine Anspielung gemacht wird, als die Studenten zwischenzeitlich in einem Waldstück landen.

Die Darsteller selbst machen ihre Sache ganz okay, auch wenn man das ewige Gezanke zwischen dem Päärchen Charly und Raz nicht immer glaubhaft mimt. Das die beiden zusammen sein sollen scheint hier ein weit entfernter Gedanke, dennoch wirken sie zumindest lebendig und können in einigen Momenten zumindest als "Kollegen für das Projekt" überzeugen. Ich glaube im gesamten Film gab es nicht mehr als 12 Darsteller, so dass die drei Filmstudenten hier (eben auch wegen der erzählweise über ihre Aufnahmen) einfach die meiste Screentime befüllen müssen. Gore gibt es zwar selten, aber dann doch in intensiven Bildern.

Was positiv war, ist leider nur als SPOILER zu erzählen, kommt aber erst gaaaanz zum Schluß. Daher kann ich nicht viel dazu verraten, aber hebt den Genuss dann doch etwas an und hat mich erwischt ;)

Wer also mit wackeligen POV-Filmen so seine Probleme hat, sollte den Film vielleicht meiden. Wer allerdings vielleicht seine Freude an den POUGHKEEPSIE TAPES hatte, dem könnte man das Ding doch empfehlen, zumindest mal zu gucken.

4/10
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Kommentare

23.06.2015 09:30 Uhr - NoCutsPlease
1x
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Die Struktur geht in Ordnung. :-) Man konnte gut folgen, das passt also.
Ich glaube, dass ich mir den Film nicht antun werde, denn der klingt nicht mehr angertaining, sondern schon eher annoying. ;-)

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