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Star Trek: Der erste Kontakt

(Originaltitel: Star Trek: First Contact)
Herstellungsland:USA (1996)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Star Trek 8
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Star Trek VIII: First Contact
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Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,54 (33 Stimmen) Details
inhalt:
Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) und die Next Generation-Crew in ihrem bisher aufregendsten Abenteuer -- einem Action-geladenen Science Fiction-Film, der "alles bisher dagewesene in den Schatten stellt" (Richard Corliss, Time).

Sie nennen sich selbst die Borg -- eine Gruppe künstlich verbesserter Humanoider, die ein einziges Ziel verfolgt: alle Rassen zu besiegen und zu assimilieren. Angeführt von der verführerischen und sadistischen Königin (Alice Krige), begeben sich die Borg auf den Weg zur Erde mit dem teuflischen Plan, den Lauf der Geschichte zu ändern.

Seine letzte Begegnung mit den Borg kostete Picard fast sein Leben. Nun sinnt er auf Rache. Aber wie weit wird er dabei gehen? Star Trek: Der erste Kontakt, mit Alfre Woodard und James Cromwell in weiteren Rollen sowie einer Vielzahl von spektakulären Special Effects ist einer der Action-Filme, bei denen "einfach alles stimmt" (Jim Fergusson, Prevue Channel).
eine kritik von pinhead_x:

So kommen wir nun zu meinem zweiten persönlichen Highlight der Star Trek Filme. "First Contact". Meine Erinnerungen an die Premiere damals, sind ausverkaufte Kinos und ein großer Hype. Als bekannt wurde das Nr. 1 himself, Jonathan Frakes selbst Regie führen würde, war man jedoch skeptisch. Aber das Ergebnis ist einer der besten Star Trek Filme die es gibt. 

Kurzer Inhalt:

Die Borg sind auf dem Weg zu Erde. Sie wollen ein für alle mal die Menschheit assimilieren und versklaven. Die neue Enterprise E wird allerdings nicht wie vermutet zur Hilfe geholt, sondern abkommandiert in die neutrale Zone um Wache zu schieben. Picard setzt sich über diese Befehle hinweg und tatsächlich kann er mit seinem Borgwissen helfen, um den Kubus zu zerstören. Eine Sphere der Borg rettet sich jedoch vor der Zerstörung und erschafft einen Zeitwirbel um ihr Ziel in der Vergangenheit zu vollenden. Die Enterprise folgt ihr. 

Als in der Serie TNG die Borg zum ersten mal vorgestellt wurden, ahnte wohl niemand welche "Magie" von diesen Wesen ausgeht. Der gesichtslose Gegner in Geometrischen schwarzen Schiffen, die übermächtig zu sein scheinen. Dieses mystifizieren der Borg war ein Geniestreich sondergleichen. Viele Folgen bei "The Next Generation" und ein Haupthandlungsbogen in den letzten Voyager Staffeln, verhalfen dieser Species zu großer Beliebtheit. Es war nur eine Frage der Zeit wann sie ihren großen Kinoauftritt haben werden. Die Borg in all ihrer Pracht sind eigentlich wie geschaffen für die große Leinwand. Und so sollte es dann auch kommen. Zu Beginn des Films noch gesichtslos, wird zur Mitte des Films die Borgkönigin eingeführt, eine Art Bienenkönigin. Dies sollte dem gelegenheits-Star Trekgucker den Einstieg leichter machen. Die Borgkönigin spaltete allerdings die Fanlager. Entweder man mag sie oder man hasst sie. 

Technisch ist "First Contact" absolut opulent in jeder Hinsicht. Die Schlacht zu Beginn sieht Klasse aus und man erwischt sich selbst dabei die verschiedenen Sternenflottenschiffe zu suchen. Der Kubus sah ebenfalls nie besser aus. Das dunkle Borg-Design von "First Contact" wurde wegweisend und später in Voyager und für eine Folge bei "Enterprise" übernommen. Überhaupt hat "First Contact" einen großen Einfluss auch das ganze Franchise. Es wird deutlich düsterer, es gibt neue Uniformen, neue Phaser & neue Schiffe. Man könnte es einen Meilenstein nennen. Ich finde auch das hier in Sachen Make-Up  einiges bewegt wurde. Sei es nun Data am Ende, die Borg Queen, oder die infizierten Crewmen, alles sieht phantastisch aus. 

Auch bekommt man mal eine Sache zu sehen, die noch nie gemacht wurde in der Serie. Ein Spaziergang außen an der Enterprise. Man kann nur erahnen wie groß das Set gewesen sein muss. 

Bei all dem Krieg und Düsternis, kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. So sind sämtliche Szenen mit Zefram Cochrane köstlich & sehenswert und spätestens wenn er versucht Diana Troy klar zu machen, da bleibt kein Auge trocken. 

Der Soundtrack kommt dieses mal von Jerry Goldsmith der eine Mischung aus bedrohlichem, epischem und bekannten Stücken erschaffen hat. Ebenfalls Klasse. 

Star Trek VIII ist eigentlich für jeden etwas. Die Borg werden noch einmal erklärt und der Film ist Zugänglich für Star Trek Verhaltnisse. Für Actionfans gibt genug Dinge zu entdecken aber auch Freunde der Serie und der Figuren kommen nicht zu kurz. Der Auftritt von Worf & der Defiant gehört noch erwähnt, ansonsten darf man sich auf ein kurzweiliges Star Trek Abenteuer einstellen. Für mich als Trekkie ist "First Contact" perfekt. 

P.S. Wer den Film gut fand sollte sich unbedingt die Folge "Regeneration" aus Star Trek: Enterprise anschauen, da diese Episode Bezug auf dem Film nimmt. 

 

 

10/10
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Kommentare

14.07.2015 18:34 Uhr - Dr. Jones
Die ca.1 minütige Anfangssequenz soll damals um die 1 Million Dollar gekostet haben .
Schrecklich war nur das man Riker und La Forge andere Stimmen in den Mund gelegt hat.

14.07.2015 19:12 Uhr - Argamae
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Dein Review "manipuliert" mich, den Film besser zu finden als ich ihn in Erinnerung habe, da es mit Begeisterung und Detailfülle geschrieben ist. Das ist als Kompliment zu verstehen.
Leider aber war meine Meinung eher eine schlechte, als ich damals den Kinosaal verließ. Gerade Cochrane fand ich unerträglich nervig (obwohl oder gerade weil ich ein Fan von James Cromwell bin) und ich war fast "beleidigt", dass sie das größte Ingenieur-Genie jener Ära als olle Schnapsdrossel dargestellt haben. Auch die Borg-Queen und ihr ganzes Konzept mochte ich absolut nicht (und wieder: obwohl oder weil ich Fan von Alice Krige bin).

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