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Eintrag: 15.07.2015

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Die Letzten beißen die Hunde

(Originaltitel: Thunderbolt and Lightfoot)
Herstellungsland:USA (1974)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Komödie, Krimi
Alternativtitel:Letzten beißen die Hunde, Den
Le canardeur
Un botín de 500.000 dólares
Una calibro 20 per lo specialista
Die Letzten beissen die Hunde

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,63 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Clint Eastwood und Jeff Bridges brillieren in diesem Oscar® nominierten* Action-Thriller als ein Paar ausgebuffter Halunken. Zusätzlichen Glanz erhält der witzige, perfekt gebaute Gangsterfilm durch eine ganze Riege von Stars wie George Kennedy (Airport), Gary Busey (Lethal Weapon 1 - Zwei stahlharte Profis) und Geoffrey Lewis (Maverick).

John Thunderbolt Doherty (Eastwood) ist ein ehemaliger Dieb, den ein rasiermesserscharfer Verstand und stählerne Nerven einst zum Meister seines Fachs gemacht haben. Nun sucht er ein Comeback auf der kriminellen Bühne - mit einem neuen Partner: Lightfoot (Bridges) ist ein tolldreister Herumtreiber, der den Veteranen dank seiner Energie und seines jugendlichen Überschwangs die Welt noch einmal völlig neu sehen lässt. Das Objekt ihrer Begierde ist ein als absolut einbruchssicher geltender Panzerschrank. Zunächst schließen sie ein wackliges Bündnis mit Thunderbolts früheren Komplizen (Kennedy und Lewis). Dann aber läuft ein raffinierter Plan ab, bei dem nicht nur ihre Ausdauer bis zum Äußersten auf die Probe gestellt wird, sondern auch ihre Freundschaft. Voll explosiver Action, mit faszinierenden Charakteren und einem ebenso spannenden wie bewegenden Kulminationspunkt bildet Den letzten beißen die Hunde ein Abenteuer der Extraklasse.

*1974: In der Kategorie Bester Nebendarsteller
eine kritik von nocutsplease:

Michael Cimino schuf als Regisseur bislang nur acht Filme, allerdings hat er sich in der Geschichte des Kinos zweifellos verewigt, denn mit Die durch die Hölle gehen kreierte er eines der bedeutendsten Werke über den Vietnamkrieg, das 1979 insgesamt neun Oscar-Nominierungen erhielt und fünf der begehrten Trophäen gewinnen konnte, u.a. in den Kategorien Beste Regie und Bester Film. Im Gegenzug entwickelte sich Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel ein Jahr später zu einem der größten cineastischen Flops überhaupt. Ciminos Regiedebüt Die Letzten beißen die Hunde, für das er auch das Drehbuch verfasste, wurde dagegen mit einem Einspielergebnis von rund 25 Mio. US-Dollar in den amerikanischen Kinos nicht nur zu einem kommerziellen Erfolg, sondern entwickelte auch einen gewissen Kultstatus.


Dies ist unter anderem der Story zu verdanken, die sich in einem Mix aus Actionfilm, Krimi, Komödie und Drama präsentiert. Mitten im ländlichen Nirgendwo von Montana stürmt ein bewaffneter Mann in eine Kirche voller bibeltreuer Senioren und eröffnet das Feuer auf den Pfarrer, der sich auf der Flucht durch das nahe gelegene Feld in das Auto des vorbeifahrenden Herumtreibers Lightfoot rettet. Bei den beiden ist es zwar nicht die Liebe auf den ersten Blick, aber schon bald entdecken sie, dass sie irgendwo auf einer Wellenlänge liegen, denn jeder von ihnen verdient gern seinen Lebensunterhalt mit kriminellen Coups. Bei jenem Pfarrer handelt es sich nämlich um den gewieften Bankräuber und Koreakriegsveteranen Thunderbolt, dem nun seine früheren Komplizen nach dem Leben trachten. Dies ist der Startschuss in ein kultiges Buddy-Movie, das als anschauliches Gleichnis darüber funktioniert, wie nahe doch Abenteuer und Spaß mit dem bitteren Ernst des Lebens verknüpft sein können. Hier erlebt man zwar nicht die turbulenteste und knalligste Story der Filmgeschichte, wird aber dennoch gut unterhalten und darf in einer breiten Palette aus Situationskomik und Wortwitz der Ironie des Schicksals auf umfangreiche Weise begegnen. Zu kritisieren gibt es aus meiner Sicht lediglich die mitunter etwas ungeschickt wirkende Erzählweise, da manche  Zusammenhänge eher sprunghaft erscheinen und einzelne Nebenhandlungselemente einen etwas deplatzierten Eindruck erwecken.      


Die Darstellerriege weiß mit einem Ensemble aus nihilistischen Charakteren rundum zu überzeugen; genau genommen bildet dieses durch die Abwesenheit klassischer Heldenfiguren das Herzstück des Films. Mit Clint Eastwood (Für eine Handvoll Dollar, Zwei glorreiche Halunken, Dirty Harry 1 - 5, 1993 bzw. 2005 Oscar-Gewinn in den Kategorien Beste Regie und Bester Film mit Erbarmungslos und Million Dollar Baby sowie 1995 Auszeichnung mit dem ebenfalls zu den Academy Awards zählenden Irving G. Thalberg Memorial Award, der an besonders kreative Filmemacher verliehen wird) wurde für die Rolle des Thunderbolt ein Hauptakteur gewählt, welcher wie kaum ein anderer den grimmig dreinschauenden Haudegen mimen kann, der genau die nötige Dosis an Ehrgefühl und Empathie mitbringt. Jeff Bridges (The Big Lebowski, Iron Man, Arlington Road, insgesamt sechsmal für den Oscar nominiert, u.a. auch für diesen Film, 2010 Gewinn als Bester Hauptdarsteller in Crazy Heart) spielt den jungen und überaus lebenslustigen Lightfoot, der zwar komplett leichtfüßig und ziemlich sexistisch charakterisiert wird, aber aufgrund seiner (fast) permanenten guten Laune dennoch beim Zuschauer punktet.  Seine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller ist somit durchaus als berechtigt anzusehen. George Kennedy (Das dreckige Dutzend, Airport, Erdbeben, 1968 Oscar als Bester Nebendarsteller in Der Unbeugsame) erlebt man hier in einer seiner fieseren Rollen, denn er verkörpert einen durchweg unsympathischen, habgierigen und rachsüchtigen Gauner, dessen Gewissen scheinbar abhanden gekommen ist. Auf den weiteren Plätzen der Besetzungsliste finden sich Gary Busey (Alarmstufe: Rot, Lethal Weapon, 1979 Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in Die Buddy Holly Story), Geoffrey Lewis (Geballte Ladung, Maverick, The Devils Rejects) und die zauberhafte Catherine Bach (Straßen der Nacht, Der Mitternachtsmann, Auf dem Highway ist wieder die Hölle los). Das Interessante an der Figurenzeichnung besteht des Weiteren darin, dass sämtliche "Normalbürger" nicht nur in allen erdenklichen Situationen zwischen die Fronten geraten, sondern auch als kuriose Stereotype - beispielsweise in Form von meckerwütigen Rentnerehepaaren, zickigen Prostituierten oder naiven Wochenendurlaubern - modelliert werden.


Bei einem Budget von vier 4 Millionen US-Dollar entstand ein rundum ansehnliches Ergebnis. Die Kameraarbeit wurde von Frank Stanley (Dirty Harry II - Callahan, 10 - Die Traumfrau) geleitet und fing an Drehorten in Montana wie den Great Falls, Augusta und Fort Burton sehr stimmungsvolle Bilder ein. Dabei wirken sowohl die Perspektiven bei Dialogen, Landschaftsaufnahmen und rasanteren Szenen als auch die Verwendung von Zoomeffekten stets passend gewählt. Actionelemente sind zwar rar gesät und kommen ohne explosive Effekte aus, überzeugen jedoch dank ihres professionellen Handwerks und es darf auch so manches zu Bruch gehen. In punkto grafischer Härte bewegt man sich auf einem stabilen Mittelmaß, allerdings ist diese auch nicht wirklich notwendig, um die geschilderte Handlung glaubhaft wiederzugeben. Die Musik von Dee Barton (Sadistico, Ein Fremder ohne Namen) begleitet das Geschehen mit mengenmäßig eher dezentem Einsatz und kann nur teilweise überzeugen, da die lässigen Szenen zwar mit lockeren Countrymelodien - u.a. auch dem Song Where Do I Go from Here von Paul Williams - treffend untermalt werden, aber die spannenderen Situationen hinsichtlich akustischer Akzentuierung eher etwas zu kurz kommen.


Fazit: Die Letzten beißen die Hunde bietet ein Buddy-Movie im Flair der 70er Jahre, das mit seiner ausgewogenen Mischung aus Humor, Tragik, Action und Krimi auf hohem Niveau überzeugen kann, auch wenn der Erzählstil zum Teil noch etwas Optimierungspotenzial aufweist. Dank der sehr guten Darsteller und der interessanten Figurenzeichnung werden dem Film viel Leben und greifbare Emotionen eingehaucht, wodurch man mit den Protagonisten entsprechend mitfiebert. Aufgrund der visuell hochwertigen Inszenierung ist dieser Streifen in Würde gealtert und kann sich auch nach gut 40 Jahren noch sehen lassen. Trotz vereinzelter kleinerer Kritikpunkte handelt es sich bei Die Letzten beißen die Hunde um eine sehenswerte Genre-Perle, die nicht nur unterhält, sondern den Zuschauer mit dem Wink des Schicksals zu berühren weiß.

8/10
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Kommentare

15.07.2015 09:55 Uhr - cecil b
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Schon wieder so ein bekannter weniger bekannter Film (ja, ich meine es so) der mich durch seine ungewöhnliche Story lockt! Und durch dein Review, welches selbst die trockenen Hintergründe mit schöner Sprache verziert, und die Charaktere kompakt im Ganzen erfasst!

15.07.2015 10:01 Uhr - Argamae
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Sehr gut geschrieben und in seiner Analyse zutreffend - zumindest für meinen Geschmack. Klasse Film, den ich mag.

Hinweis: es hat sich ein "es" zuviel eingeschlichen (etwa Mitte des vorletzten Absatzes, bei "... zu Bruch gehen").

15.07.2015 10:09 Uhr - NoCutsPlease
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Danke für das prompte und positive Feedback!

@cecil:
Der Film dürfte dir von seiner Art her auf jeden Fall zusagen.

@Argamae:
Sehr schön, dass ich die Meinung eines Kenners des Films teilen konnte.
Das "es" passt schon, allerdings hatte ich das "darf" und das "auch" zuerst vertauscht, aber dank deines Hinweises ist mir das dann aufgefallen.

15.07.2015 11:36 Uhr - Kable Tillman
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Wie von dir nicht anders gewohnt eine überaus lesenswerte Kritik und eines dieser kuriosen Beispiele, wo der deutsche Titel irgendwie geiler ist, als beim Original. Michael Cimino ist IMHO leider arg unterschätzt.

15.07.2015 12:45 Uhr - NoCutsPlease
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Danke, Kable und schön mal wieder von dir zu lesen! Momentan bist du ja leider ein seltener Gast auf SB.com.
Der deutsche Titel ist wahrlich gut gewählt - meistens war es ja eher so, dass der deutsche Titel schlechter klingt - und für die DVD wurde er in "Den letzten..." umbenannt.

15.07.2015 12:55 Uhr - FuckFace
1x
Volle Zustimmung und richtig schön zu lesen.
Ich liebe diesen Film, und hab ihn mir seinerzeit bis zum Bandsalat auf VHS zu Gemüte geführt.
Allerdings fällt´s mir grad schwer, Clint Eastwood mit Spiel mir das Lied vom Tod zu verbinden... ;-)

15.07.2015 13:09 Uhr - NoCutsPlease
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Danke für das Feedback und die Zustimmung zum Film! Es ist ja nicht immer so, dass die Leute einer Meinung sind und es ist toll, dass ihn wohl doch einige gut kennen. "Bat 21" war ja z.B. trotz bekannter Hauptdarsteller auch nicht so im Fokus der Aufmerksamkeit. ;-)

Bzgl. des ärgerlichen Fauxpas: Eine Schubkarre voll Asche auf mein Haupt!!! ;-) Und wieder eine Lehre: Niemals aus halbverschwommenen und fernen Erinnerungen zitieren! :-)

Witzigerweise war mir dieser Fehler auch schon bei "The Rookie" unterlaufen (inzwischen editiert), aber es hatte damals keiner der vielen Leser bemängelt.
Ich habe "Spiel..." zuletzt vor vielen Jahren gesehen, lange bevor ich mich so hintergründig wie jetzt mit Filmen befasst habe und in den Tiefen meines Hinterkopfes seitdem mit Clint assoziiert. Mensch, selbst bei "Wer wird Millionär" hätte ich mich wohl auf diesen Trugschluss verlassen.

Nochmals danke an FuckFace für die Erleuchtung! :-)

15.07.2015 16:33 Uhr - Punisher77
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Ich wiederhole mich bestimmt, schreib´s aber trotzdem: ein erneut brillant geschriebenes Review, sehr gut aufgebaut und argumentiert, sowie mit interessanten Informationen versehen.

Leider muss ich zugeben, dass ich - obwohl ich ein großer Eastwoodfan bin - diesen Streifen leider noch nicht kenne, da mir bis jetzt noch keine DVD dieses Films untergekommen ist ... habe es aber auch noch nicht im Internet versucht.
Das Review macht mächtig Lust auf den Film!

15.07.2015 16:56 Uhr - NoCutsPlease
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Danke, Mr. Castle!
Habe den Film aus GB importiert, aber die deutschen Fassungen liegen auch im Rahmen des Erschwinglichen.
Anschauen lohnt sich auf jeden Fall - gerade als Eastwood-Fan.

15.07.2015 19:45 Uhr - Insanity667
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Und nach kurzer, sommerlich bedingter, Abstinenz (Ich will jetzt nicht sagen kurzfristige "Untreue"!) hat sich an der Qualität deiner Reviews selbstredend nix geändert! Wunderbar verfasst, flüssig wie ein kalter Margarita am Strand, hochinteressant und informativ, Top! ;)

15.07.2015 20:57 Uhr - Tom Cody
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Tolles Review zu einem sehr interessanten Eastwood-Streifen. "Interessant" deshalb, weil der Film ja eine ungewöhnliche Mischung verschiedener Genres und Stile ist. Komisch und tragisch, ruhig und auch mal aktionsreich. Insbesondere die Leistung von Jeff Bridges hat mir sehr gut gefallen (aber auch George Kennedy ist gut). Und Eastwood hatte mal wieder ein gutes Näschen bewiesen - betreffs eines aufstrebenden, talentierten Jung-Regisseurs.
15.07.2015 13:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
Bzgl. des ärgerlichen Fauxpas: Eine Schubkarre voll Asche auf mein Haupt!!! ;-) Und wieder eine Lehre: Niemals aus halbverschwommenen und fernen Erinnerungen zitieren! :-)
Witzigerweise war mir dieser Fehler auch schon bei "The Rookie" unterlaufen (inzwischen editiert), aber es hatte damals keiner der vielen Leser bemängelt.
Ich habe "Spiel..." zuletzt vor vielen Jahren gesehen, lange bevor ich mich so hintergründig wie jetzt mit Filmen befasst habe und in den Tiefen meines Hinterkopfes seitdem mit Clint assoziiert. Mensch, selbst bei "Wer wird Millionär" hätte ich mich wohl auf diesen Trugschluss verlassen.

Och, ganz so abwegig war der Gedanke eigentlich nicht. Schließlich hatte ja auch Leone ursprünglich mit der Idee gespielt, die drei Killer in der Eingangsszene von "Spiel mir das Lied vom Tod" von Clint Eastwood, Lee Van Cleef und Eli Wallach spielen zu lassen (auch um den Bruch mit seinen bisherigen Filmen zu verdeutlichen).

15.07.2015 21:52 Uhr - NoCutsPlease
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Auch vielen Dank euch beiden! Die moralische Unterstützung ist natürlich sehr erfreulich, Tom. Sagen wir mal so: Es wäre für Clint auf jeden Fall eine weitere Paraderolle geworden!

Alle fühlten sich gut unterhalten, die Kenner des Films bestätigen seinen positiven und angenehm speziellen Eindruck...so gefällt einem das als Verfasser natürlich richtig gut!



15.07.2015 22:59 Uhr - FuckFace
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15.07.2015 20:57 Uhr schrieb Tom Cody
Tolles Review zu einem sehr interessanten Eastwood-Streifen. "Interessant" deshalb, weil der Film ja eine ungewöhnliche Mischung verschiedener Genres und Stile ist. Komisch und tragisch, ruhig und auch mal aktionsreich. Insbesondere die Leistung von Jeff Bridges hat mir sehr gut gefallen (aber auch George Kennedy ist gut). Und Eastwood hatte mal wieder ein gutes Näschen bewiesen - betreffs eines aufstrebenden, talentierten Jung-Regisseurs.
15.07.2015 13:09 Uhr schrieb NoCutsPlease
Bzgl. des ärgerlichen Fauxpas: Eine Schubkarre voll Asche auf mein Haupt!!! ;-) Und wieder eine Lehre: Niemals aus halbverschwommenen und fernen Erinnerungen zitieren! :-)

Ja, echt schade, dass diese Wahnsinnsidee nicht umgesetzt wurde. Dann wär uns allerdings auch der spektakuläre Infight von Jack Elam und der Fliege entgangen...
@NoCutsPlease
Ich sehe dauernd Zusammenhänge, die es nicht gibt, insbesonders wenn sie weit in der Vergangenheit liegen :-)
Schaue mir grad mal wieder Spiel mir das Lied vom Tod an. Danke also sowohl für das tolle Review zu einem tollen Film, als auch für die Inspiration zum heutigen Feierabendprogramm.
Witzigerweise war mir dieser Fehler auch schon bei "The Rookie" unterlaufen (inzwischen editiert), aber es hatte damals keiner der vielen Leser bemängelt.
Ich habe "Spiel..." zuletzt vor vielen Jahren gesehen, lange bevor ich mich so hintergründig wie jetzt mit Filmen befasst habe und in den Tiefen meines Hinterkopfes seitdem mit Clint assoziiert. Mensch, selbst bei "Wer wird Millionär" hätte ich mich wohl auf diesen Trugschluss verlassen.

Och, ganz so abwegig war der Gedanke eigentlich nicht. Schließlich hatte ja auch Leone ursprünglich mit der Idee gespielt, die drei Killer in der Eingangsszene von "Spiel mir das Lied vom Tod" von Clint Eastwood, Lee Van Cleef und Eli Wallach spielen zu lassen (auch um den Bruch mit seinen bisherigen Filmen zu verdeutlichen).

16.07.2015 10:51 Uhr - NoCutsPlease
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Danke - und bitte! ;-)
Das ist praktisch eine Win-Win-Situation: Du wirst an ein paar deiner Lieblingsfilme erinnert und ich von meinem jahrelangen Irrtum erlöst. :-)

Genau darum geht es mir auch immer: Erinnerungen wecken und inspirierende Filmtipps geben. Falls das jemanden zur (erneuten) Sichtung des rezensierten Titels oder eines der nebenbei erwähnten bewegt, ist das umso besser!

16.07.2017 23:31 Uhr - Horace Pinker
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Mensch NCP, da hast du ja gleich noch ein erstklassiges Review zu einem mir bisher völlig unbekannten Eastwoodfilm verfasst, den ich jetzt unbedingt nachholen möchte., well done! Interessant finde ich übrigens auch wie viele der Beteiligten wohl danach abermals mit Eastwood zusammengearbeitet haben, da war die Kooperation wohl sehr ergiebig.
P.S. Hast du eigentlich noch weitere Eastwoodfilme besprochen?

17.07.2017 07:46 Uhr - NoCutsPlease
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DB-Helfer
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Thanks! :)
Der Film ist wirklich empfehlenswert, auch wenn er hierzulande nicht so bekannt wie die großen Eastwood-Klassiker ist. Ich habe den Titel damals auf gut Glück und ohne spezielle Erwartungen als Sonderangebot erworben.
Freut mich, dass er dein Interesse geweckt hat.

Du hast jetzt alle vier Eastwood-Streifen gefunden, die ich hier besprochen habe. :)

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