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Fratze
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XP 735
Eintrag: 25.07.2015

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Dawn of the Dead

Herstellungsland:USA (2004)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror, Splatter
Alternativtitel:Zack Snyder's Dawn of the Dead

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,90 (207 Stimmen) Details
inhalt:
Eine unerklärte Seuche hat die Weltbevölkerung dahingerafft, aber die Toten sind nicht wirklich tot - sondern Zombies, die auf der Suche nach noch lebendem Menschenfleisch die letzten bewohnten Gegenden bedrohen. Eine Gruppe verzweifelter Überlebender in einer Stadt in Wisconsin sucht in einem großen Einkaufszentrum Zuflucht, wo sie die letzte Bastion der Menschheit verteidigen müssen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von fratze:

"Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

Eine religiöse Erklärung, die für die ungeheuerlichen Ereignisse auf der Welt genauso gut ist wie jede andere. Die Erklärung von offizieller Seite lautet: "Wir wissen es nicht." Vergleichsweise relativ unbefriedigend. Aber wie auch immer, das "warum" ist eigentlich auch einigermaßen sekundär. Primär steht eigentlich die Frage: "Was sollen wir jetzt bloß machen?" Für ein paar Überlebende lautet die Antwort schlicht, sich in einem Einkaufszentrum zu verschanzen. Sicherheitsbarrieren sind vorhanden, Vorräte in ausreichendem Maße ebenfalls... eigentlich ziemlich gute Voraussetzungen, um die Zombiekalypse auszusitzen. Dumm nur, dass es in der vermeintlichen Sicherheit der Mall aufgrund von Egoismus, Rivalitätsdenken und schlichter Dummheit immer wieder zu folgenschweren Zwischenfällen kommt, die aufzeigen, dass die Bunkermentalität keine Dauerlösung ist. So wird schließlich ein Plan zur Flucht gefasst...

Der Film "Dawn of the Dead" von 2004 ist ein Remake des gleichnamigen Werkes von George A. Romero. Unter der Regie von Zack Snyder entstand eine Neuinterpretation des wegweisenden Zombie-Horror-Klassikers, die vergleichsweise für einen Genre-Film überaus erfolgreich wurde (Anm.: In Relation hat das Remake allein im Kino mit über 100 Mio. $ zwar fast doppelt so viel eingespielt wie die Vorlage, kostete aber auch mit 26 Mio. $ gegen 500.000 $ bedeutend mehr). Worin lag aber das Geheimnis des Erfolges?

Anfang des neuen Jahrtausends belebten einige Filme das Zombie-Genre neu: Allein 2002 erschienen mit "28 Days Later" und der Game-Adaption "Resident Evil" zwei Titel, die dem Remake den Weg ebneten. Was besonders an diesen Filmen auf- und vielen Zombie-Puristen missfiel: Die Untoten wurden hier zu Hochgeschwindigkeits-Monstern stilisiert, welche im krassen Gegensatz standen zu den schlurfenden, wankenden, verfaulenden Gestalten, als welche Zombies bis dahin klassischerweise dargestellt wurden (Anm.: In Max Brooks´ "Zombie-Survival-Guide" wird versucht, wissenschaftlich gegen eine solche Darstellung zu argumentieren, da die Muskeln und Bänder der Untoten quasi abgestorben seien und daher keine solch schnellen Bewegungen ermöglichten. M.E. macht dies zwar schon Sinn, aber seien wir mal ehrlich: Wir reden von Zombies! Fiktive Wesen! Da wissenschaftlich argumentieren zu wollen halte ich für etwas gewagt). Auf der anderen Seite gewann das Genre durch diese Neuausrichtung aber wiederum neue Fans, wobei insbesondere action-affine Zuschauer durch das erhöhte Tempo angelockt wurden.

Dieses erhöhte Tempo  hat sich auch bei den Zombies des 2004er "Dawn" niedergeschlagen, weshalb man behaupten kann, dass Snyder in diesem Punkt einem aktuellen Trend folgte. Dies war aber nicht der einzige Punkt, der den Erfolg sichern sollte: Zunächst mal ist das "Dawn"-Original auch unter Nicht-Horror-Fans ein Begriff, weshalb dieser Streifen sicher von der Bekanntheit und Popularität seiner Vorlage profitierte (Anm.: was natürlich bei den meisten Remakes der Fall ist). Die Story, im Kern inetwa die gleiche wie im Original, bringt dabei dennoch genug Eigenständigkeit mit, um nicht als bloßer Abklatsch daher zu kommen. Dabei gelang eine gute Balance zwischen verstörend kataklystischem Szenario und genauso makaberem wie zynischem Humor. Der mächtigen Vorlage erwies man gebührenden Respekt durch eingeflochtene Cameos (Tom Savini, Ken Foree) und Zitate (z.B. das eingangs stehende), die dabei aber auch nie wie fishing for compliments wirken.

Hinzu kommt eine ordentliche Portion Blutgematsche, die das Herz der Primärzielgruppe der Gore- und Splatter-Fans höher schlagen ließ. Was die Effekte angeht, steht das Remake dem Original in kaum etwas nach: Hier kommen Körperteile abhanden, Fleischbrocken werden irgendwo rausgebissen, Köpfe durchbohrt und gar Untote wie auch Lebende mit Kettensägen bearbeitet. Lediglich eine ausgiebige Ausweidungsszene wie im 1978er "Dawn" gibt es nicht zu sehen. Was das Make-Up angeht, muss man zugestehen, dass die Zombies hier sogar bedeutend krasser wirken als im Original. Im auf der DVD enthaltenen Making Of wird erklärt, dass es drei Phasen der Darstellung gab: In der ersten Phase sind die meisten Opfer der Epidemie gerade erst gestorben und wieder auferstanden, weshalb sie noch relativ frisch aussehen; lediglich an Augen und klaffenden Wunden - ganz abgesehen vom Verhalten - lässt sich erkennen, dass sie keine Menschen mehr sind. In Phase Zwei, etwa ab Mitte des Films, sind die Zombies schon in einem fortgeschrittenen Verwesungsstadium, die Haut wirft Blasen und löst sich langsam auf. In der dritten Phase schließlich, ca. ab der Flucht aus der Mall, sind die Untoten schon z.T. skelettiert, weil das verfaulte Fleisch allmählich von den Knochen fällt. Natürlich schlug sich hier das bedeutend höhere Budget des Films nieder, das ausgefeilte Make-Up-FX ermöglichte; im Original wurden die meisten Zombie-Statisten aufgrund des geringen Etats lediglich mit blau-grauer Farbe angepinselt, um ihnen die Farbe des Lebens zu nehmen.

Darüber hinaus wird der Film getragen von einem m.E. absolut brilliant zusammengestellten Soundtrack. Allein das Johnny-Cash-Stück "When The Man Comes Around" in den Opening Credits macht die Grundstimmung deutlich: Hier geht es um den Weltuntergang! Nach Einschalten der Sicherheitszentrale laufen in der Mall permanent Radio-Hits (u.a. "Don´t Worry, Be Happy", "All By Myself" und "I`m All Outa Love") in auf Piano eingespielten Easy-Listening-Versionen (sogenannte "Fahrstuhlmusik"), welche einen sehr sarkastischen Unterton schaffen. In der Mitte des Films hören wir "Down With The Sickness" in der Lounge-Jazz-Version von Richard Cheese, die an sich schon ein absoluter Kracher ist, im Kontext des Films aber nochmals bedeutend sarkastischer wirkt. Im Abspann schließlich läuft der Song noch einmal im Original von Disturbed. Zudem ist auch die sonstige Orchestrierung sehr passend gewählt und wurde die jeweiligen Szenen unterstützend eingesetzt, während der actionreichen Szenen sehr treibend, während der gruseligeren Abschnitte eher athmosphärisch, aber immer zusätzlich aufwühlend und stimmungsgeladen.

Ein häufiger, wenn nicht gar der Kritikpunkt am Film ist, dass ihm der Sinn für spitzfindige Gesellschaftskritik des Originals weitgehend oder gar komplett fehlen würde. Dem "weitgehend" kann ich in Teilen zustimmen, dem "komplett" hingegen nicht. Sicher, der sozialkritische Unterton wurde sehr leise gedreht, und dem "Otto-Normal-Zuschauer" fällt er vermutlich gar nicht auf (Anm.: was allerdings, wage ich zu behaupten, auch auf das Original zutrifft!). Dennoch ist er aber unleugbar vorhanden, da die meisten Probleme und Zwischenfälle in der Mall auf die bereits oben erwähnten Schwächen einzelner Überlebender zurückgehen. Auch wird dem Zuschauer hin und wieder dezent ein Spiegel vorgehalten, etwa wenn sich manch einer (z.B. der Charakter des C.J.) doch als besserer Mensch entpuppt als zunächst gedacht - womit sich der berühmte erste Eindruck (des Zuschauers!) in manchen Fällen als trügerisch und vorurteilbehaftet erweist.

Der nächstgrößte Kritikpunkt ist der bereits erwähnte der High-Speed-Zombies. Das ist nun natürlich absolute Geschmackssache, und auch ich muss sagen, dass es mir zunächst etwas komisch vorkam mit den flotten Leichen. Allerdings hatte ich mich während des Films relativ schnell daran gewöhnt, und bei einer späteren Analyse der Zombie-Thematik ist mir zudem etwas aufgefallen: Auch der allererste "klassische" Hollywood-Zombie, der in Romeros "Night of the Living Dead" auftaucht - der alte Mann, der Barbara angreift - , ist am Anfang nicht unbedingt sehr langsam, eher im Gegenteil. Darüber könnte man mal nachdenken (Anm.: ^^).

 

Fazit:

Ich habe den Streifen damals im Kino gesehen und war begeistert! Zum einen, weil ich mich danach damit rühmen konnte, "Dawn of the Dead" im Kino gesehen zu haben; zum anderen, weil der Film (zusammen mit dem "Texas-Chainsaw-Massacre"-Remake von 2003) mir Hoffnung auf eine Liberalisierung der FSK machte. Um darüber noch mal ein Wort zu verlieren: Das Original von "Dawn" ist bis heute hin beschlagnahmt und stellt einen Präzedenzfall der deutschen Indizierungs-, Beschlagnahmungs- und Zensurgeschichte dar; das Remake hingegen ist selbst im Director`s Cut fürs Heimkino freigegeben ab 18 Jahren, obwohl die Darstellungen z.T. genauso heftig, z.T. sogar heftiger sind als im Original (Anm.: hiermit sei dem Leser erneut die hervorragende "Dawn-of-the-Dead"-Retrospektive empfohlen, oben zu finden unter "Ressourcen", in welcher der Vergleich zwischen "verboten" und "freigegeben" ebenfalls hervorgehoben wird).

Die Zeit hat uns gelehrt, dass diese Hoffnung etwas verfrüht aufkeimte, da sich die FSK bei später folgenden Titeln wieder auf alte Tugenden besann. Aber wie dem auch sei: Ich persönlich halte "Dawn of the Dead" 2004 für einen großartigen Beitrag zum Genre und einen der besten Zombie-Filme, die ich je gesehen habe. Einzig negativ ankreiden kann ich ihm, dass er bedingt durch seinen Erfolg vermutlich mitverantwortlich ist für die Rückkehr der Zombies in die Pop-Kultur und infolge dessen für diverse schlechte Zombiefilme, die bis heute hin nahezu wöchentlich veröffentlicht werden, um das Thema möglichst profitabel auszuschlachten. Wenn man bedenkt, dass der Original-"Dawn" als Kritik an Kapitalismus, Kommerz und Konsum gedacht war, ist das ebenso paradox wie bedauerlich.

9/10
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Kommentare

25.07.2015 08:28 Uhr - Gorno
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Gefällt mir :) Weiter so ;)

25.07.2015 10:03 Uhr - NoCutsPlease
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Ja, da hat der Herrscher des Dungeons mal wieder eine sehr gute Kritik herausgehauen!

"28 Days/Weeks Later" gehören zwar nicht direkt ins Zombiegenre, da es ja keine wandelnden Toten, sondern extremst tollwütige Lebende sind, aber den Zombietrend haben sie natürlich mit zurück in die Popularität geholt.

25.07.2015 11:40 Uhr - cecil b
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Wieder eine tolle Kritik! Da hat sich jemand Mühe gegeben!

Ich finde dass das Original inhaltlich ein anderes Kaliber ist, da es so wunderbar der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Es zeigt so schön wie sehr das Prinzip von Besitz und Konsum sich in unsere Köpfer eingebrannt hat.

Die Ausweidungsszenen im Original finde ich allerdings DEUTLICH heftiger, als alle Szenen im Remake, dass auf seine Art und Weise genau so trashige Momente hat wie das Original (Schwanger).

Bei 9 Punkten wäre ich da nicht, aber das Remake rockt schon. :)

25.07.2015 12:25 Uhr - Fratze
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Vielen lieben Dank mal wieder ^^

@Gorno:
Mach ich ;D

@NCP.:
Danke für den Hinweis, hast natürlich recht. Die "28"-Filme sind bei mir etwas länger her, daher hatte ich das nicht mehr ganz aufm Schirm; trotzdem verorte ich die aber mit der Infektions-Kannibalismus-Thematik schon dem Zombie-Genre zugehörig bzw. entlehnt... oder nennen wir es "zombieesk" XD
... damit wäre aber die Geschwindigkeit der Infizierten in den Filmen ja sogar gerechtfertigt, merk ich grad 8P

@cecil:
Richtig, das Original ist inhaltlich noch mal ne andere Hausnummer. Das Remake hat hingegen andere, für meinen Geschmack aber nicht geringere Stärken. Daher auch die Punktevergabe, ich konnte und wollte den schlicht nicht geringer bewerten als das Original - ich habe mit dem Gedanken gespielt, aber das Original fand ich persönlich einfach nicht besser *bitteschlagtmichnichtdenk*, sondern "nur" genauso gut.
Das mit den Ausweidungen (das waren mehrere? o.O) muss ich mir wohl allerdings nochmal angucken, hab das nicht mehr so richtig vor Augen und kann das daher grad nicht beurteilen - auch wenn ich deiner Einschätzung vermutlich vertrauen kann ; )

ROCK'n'ROLL!!!
Euer "Herrscher des Dungeons" 8D

25.07.2015 12:59 Uhr - cecil b
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DB-Co-Admin
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Deine Wertung kritisiere ich nicht. :) Das Original ist auch angestaubt, und der flotte Stil der 'neuen' Zombies gibt dem Ganzen etwas nötigen Druck.

Ausweidung: Ist dann wohl noch je nach Fassung unterschiedlich, und ich habe da NICHT den absoluten Durchblick. Ich meine dass in einer Szene Zombies zusammen im Kreis sitzen, und das Gekröse verspeisen, und in einer anderen ein Rocker 'sein Fett wegkriegt.' Die erst genannte Szene habe ich wohl mitgezählt, wegen dem Gekröse.
*Bitteschlagtmichnicht*, wenn dies nicht ganz korrekt ist. Es findet sich immer jemand, der sich mehr mit den Fassungen auskennt, und dass auch dies gern zum Besten gibt. Hoffentlich werde ich nicht gelyncht. ;) Die Sachen mit den Innereien finde ich jedenfalls heftiger, als die Szenen aus dem -auch durchaus blutigen- Remake. Sarah Polley find ich im Remake übrigens super!

Rock and Roll!

25.07.2015 16:11 Uhr - NoCutsPlease
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Stimmt, die einzelnen Fassungen des Originals sind auch schon sehr unterschiedlich, vor allem in Bezug auf die Erstürmung des Einkaufszentrums durch die Rocker.
Übrigens ist spätestens seit der KJ-Freigabe von "Land of the Dead" mit seinen nicht minder expliziten Ausweidungsszenen die Beschlagnahme der alten Klassiker eigentlich vollkommen absurd geworden.

Aber noch mal zurück zum Remake:
Die bedrohliche Atmosphäre ist wahrlich der Hammer! Allein deshalb ist es ein gelungenes Remake.

Und eine Frage:
Was ist das eigentlich im Vorspann für eine Sequenz, in der diese abgemagerte Gestalt so schreit?

25.07.2015 20:03 Uhr - Fratze
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Hab mir den Vorspann grad noch mal angeschaut... ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Gestalt du meinst... ? o.O

25.07.2015 20:41 Uhr - NoCutsPlease
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Ganz am Anfang in Schwarzweiß, noch bevor sich kollektiv zum Gebet niedergekniet wird.

10.06.2017 20:29 Uhr - Horace Pinker
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Auch diesem Remake von Romeros Klassiker hast du wieder eine feine Besprechung spendiert, inklusive cooler Einleitung, passendem Vergleich zwischen Original und Neuinterpretation, sowie einem guten Eingehen auf die dem Film oftmals entgegengebrachten Kritikpunkte und Besprechung der filmimmanenten Kriterien wie Effektarbeit und Soundtrack, well done! Von mir würde DOTD übrigens 8 Punkte bekommen, da er mir zwar sehr gut gefallen hat, aber imho nicht ganz an Romeros Quadrologie heranreicht. Dank passablem Härtegrad, einer guten Mischung aus Hommage ans Original und eigenen Ideen, coolen Action- und Gruselszenen sowie guten Darstellern und einem geilen Soundtrack (als großer Disturbed Fan fand ich vor allem die Verwendung von Down with the Sickness cool) aber definitiv einer der besten Zombiefilme neueren Datums (und für mich neben Watchmen Snyders beste Regiearbeit). Kleine Klugscheisserei am Rande: Im ersten Resident Evil können die Zombies auch nicht rennen und in 28 Days Later handelt es sich um lebende, mit einem Virus infizierte Menschen.
P.S.: Kommt von dir irgendwann noch eine Besprechung zu Savinis NIght of the Living Dead? Würde mich freuen, da der zwar nicht ans Original heranreicht, aber dennoch ein recht unterhaltsamer Film ist (was man von diversen anderen Billiginterpretationen eher nicht behaupten kann).

11.06.2017 23:26 Uhr - Fratze
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Und noch mal wieder vielen Dank ^^

Echt, im ersten RE rennen die gar nicht? Hmmm... wie komm ich denn dann darauf? Und wieso sagt mir das eigentlich jahrelang keiner?!? o.O

28 Days: Ja, immerhin das hatten wir schon ausdiskutiert, s.o.(25.07.2015)

Savinis "Night": Mal schauen. Er ist zwar tatsächlich besser als diverse andere "Dead"-Epigonen, aber vom Hocker gehauen hat er mich jetzt auch nicht. Hinzu kommt, dass ich den bislang erst 1x gesehen habe, vermutlich ist meine Erinnerung daher etwas getrübt. Versuche den seit geraumer Zeit auch auf DVD zu kriegen, finde ihn aber nicht in den gängigen Shops, möglicherweise o.o.p.? Wird aber als Review-Kandidat im Hinterkopf behalten ; )

12.06.2017 01:14 Uhr - Horace Pinker
1x
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11.06.2017 23:26 Uhr schrieb Fratze
Und noch mal wieder vielen Dank ^^

Echt, im ersten RE rennen die gar nicht? Hmmm... wie komm ich denn dann darauf? Und wieso sagt mir das eigentlich jahrelang keiner?!? o.O

28 Days: Ja, immerhin das hatten wir schon ausdiskutiert, s.o.(25.07.2015)

Savinis "Night": Mal schauen. Er ist zwar tatsächlich besser als diverse andere "Dead"-Epigonen, aber vom Hocker gehauen hat er mich jetzt auch nicht. Hinzu kommt, dass ich den bislang erst 1x gesehen habe, vermutlich ist meine Erinnerung daher etwas getrübt. Versuche den seit geraumer Zeit auch auf DVD zu kriegen, finde ihn aber nicht in den gängigen Shops, möglicherweise o.o.p.? Wird aber als Review-Kandidat im Hinterkopf behalten ; )

Resident Evil: Vielleicht bist du darauf gekommen, da ab Teil 3 rennende Untote vorkommen (auch wenn es keine klassischen Zombies waren, da es in Teilen 4&5 Las Plagas und in Teil 3 genetisch veränderte Zombies waren, was ja auch die Entwicklung in der Spielereihe wiederspiegelt, über das filmische Verbrechen namens Resident Evil the Final Chapter sprechen wir am besten gar nicht erst).Übrigens fand ich in Extinction die Day of the Dead Hommage recht cool (ist dank der Horroratmosphäre, recht hohen Härte und coolen Actionszenen ohnehin mein Liebling Resiteil).
Night: Klar war Savinis Neuinterpretation nicht der Überhit und auch die Kürzungen fürs Rating machten sich ziemlich negativ bemerkbar insgesamt fand ich den aber recht stimmig und würde ihn mit 7 Punkten bewerten (zudem Tony "Candyman" Todd mitspielt, was ja schon fast einen Bonuspunkt bringt ;). Vlt. wird er im Zuge des momentanen Trends auch bald mal entschlagnahmt, das Verbot war aufgrund des Mangels an sonderlich expliziten Goreeffekten nämlich von Anfang an ein Witz.

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