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Zum Töten freigegeben

Originaltitel: Marked for Death

Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Martial Arts
Alternativtitel:Señalado por la muerte
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,43 (96 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Er hat genug - nach Jahren als Undercover-Cop an der vordersten Front der Drogenfahndung ist John Hatcher das Töten zuwider; er will aufhören. Gegen alle guten Ratschläge seiner Kollegen schmeißt er seinen Job und will fortan als friedlicher Bürger endlich einmal die angenehmen Seiten des Lebens genießen. Doch das Blut bleibt an seinen Händen kleben - man vergeht sich an seiner Familie, tötet seine Freunde. Und irgendwann muss man selbst den besten Vorsatz aufgeben. John schlägt zurück. Mit geballter Energie, ohne sich um Vorschriften zu kümmern. Denn jetzt zählt nur noch das unmenschlichste aller Gesetze: Derjenige, der am Ende noch überlebt, hat Recht. (20th Century Fox DVD-Cover)

eine kritik von argamae:

Marked For Death, so der Originaltitel von ZUM TÖTEN FREIGEGEBEN, ist chronologisch der dritte Film mit Steven, stammt wie Hard To Kill ebenfalls aus 1990, und bietet neben den bekannten Parametern (Cop, Partner tot, Rache, Gähn') einen recht faszinierenden Gegner. Eine jamaikanische "Posse" (Gang) hat die Kleinstadt unter Kontrolle, in die der Steven-Seagal-Charakter John Hatcher reist. Dort verticken sie Drogen, u.a. an die braven Weißbrot-Schüler der örtlichen High School. Eigentlich im Ruhestand, ziert sich Steven dann auch zunächst, einzugreifen, bevor er den Kampf gegen die Strickmützen tragenden Drogendealer mit aller Härte aufnimmt. Grund für seinen Sinneswandel: die miesen Rastafari haben in einem Drive-by-Shooting seine kleine Nichte angeschossen und seine ganze Familie "zum Töten freigegeben". Außerdem umweht den Film auch ein Hauch von Mystery (naja, ein ganz klein wenig vielleicht) und Voodoo-Zauber, denn der (für einen drogenkonsumierenden Jamaikaner extremst unentspannte) Anführer rollt nicht nur ständig irre mit den Augen, sondern praktiziert auch recht unbeliebte Blutrituale - wie man bei Umfragen unter den Opfern herausfand.

Die Handlung spannt zusätzlich zwei Helfer für Seagal ein (fast ein Novum bei Tough-Guy-Waise Seagal), mit deren Hilfe er sogar US-Boden verläßt, um den Endgegner ausfindig zu machen - Special Forces Style. Der Film bietet somit eine recht bunte Gegnerschar (die Klamotten!), einige exotische Schauplätze und natürlich jede Menge von dem, was für einen Steven-Seagal-Streifen obligatorisch ist: Fratzengeballer, Bleihagel, Explosionen, berstende Knochen, abbe Glieder. Hier geht's übrigens auch mal mit Klingenwaffen ordentlich zur Sache. Insgesamt ist auch dieses Zelluloid-Erzeugnis deutlich spannender als sein Erstling und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Zutaten für einen krachigen Actionfilm sind großzügig verteilt.

Darum kurz und knapp mein Fazit: ZUM TÖTEN FREIGEGEBEN zähle ich wohl zu den besten Seagal-Actionern. Ein Film, den man sich allein wegen der solide bis top inszenierten Kampfszenen mehrmals angucken kann. In einer kleinen Nebenrolle zu sehen: Danny "Machete" Trejo (der gegen unseren frommen Cop keine Sonne sieht, buchstäblich übrigens).

8/10
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Kommentare

28.07.2015 16:20 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 12.137
Genau, einer der besten Seagal-Streifen. Da sah er noch richtig schneidig aus!
Danny Trejo war damals wie Al Leong ein klassischer Kanonenfutterdarsteller. Damals hätte man nicht gedacht, dass er mal eine Hauptrolle spielen wird.
Gutes Review wieder!

28.07.2015 16:42 Uhr - JasonXtreme
1x
DB-Co-Admin
User-Level von JasonXtreme 13
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.545
Der Mexikaner ausm Kofferraum :D geiler Film, kann man nur beipflichten

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