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Maggie

Herstellungsland:USA, Schweiz (2015)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,57 (29 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Eine Epidemie fordert Millionen von Menschenleben in den Vereinigten Staaten. Zunächst machtlos, gelingt es der Regierung doch noch die Epidemie einzugrenzen – für die bereits Infizierten kommt allerdings jede Hilfe zu spät. Eine der letzten Infizierten ist die Schülerin Maggie (Abigail Breslin), die binnen sechs Wochen zur Untoten mutieren wird. Für die ihr verbleibende Zeit kehrt sie in ihr Elternhaus, einer einsamen Farm im mittleren Westen zurück. Ihr Vater Wade (Arnold Schwarzenegger) will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden und sucht fieberhaft nach einem Heilmittel. Doch umso mehr Zeit verstreicht, umso deutlicher wird die Verwandlung und seine kleine Tochter wird zu seiner größten Gefahr! (Splendid Film)

eine kritik von derpatevonalthürth:
Ich persönlich hätte nichts gegen die neueren Arnie Filme und möchte sie teilweise sogar wirklich, da die Presse und viele Fans Werken wie "Sabotage" eher negativ gegenüber ständen war ich ich wirklich gespannt als "Maggie" erstens mit einem interessanten Thema und zweitens guten Kritiken daherkam. Da ich eh am diesjährigen Fantasy Film Fest interessiert war, nutzte ich die Chance Arnie auf der großen Leinwand zu sehen. Die Story ist relativ schnell erklärt: Eine ansteckende Krankheit verwandelt Menschen langsam in Zombies und ausgerechnet Maggie (Abigail Breslin), die Tochter von Wade Vogel (Schwarzenegger) wird infiziert. Die Polizei drängt denn es kann nicht mehr lange dauern bis sie tatsächlich zu einer Gefahr wird, doch der Vater will da nicht wahr haben... Man kann es sich nach der Beschreibung zwar schon denken, ich sage es aber trotzdem nochmal extra, damit keiner etwas falsches erwartet. "Maggie" ist kein typischer Zombiefilm, es gibt nur sehr wenige Szenen in denen man Infizierte sieht und Action gibt es nicht. Stattdessen bekommt man ein realistisches Drama das zum nachdenken anregt und betroffen macht. Die Darsteller sind gut, allerdings störte mich Arnies Englisch in der original Version, dieses Problem hat man natürlich nicht wenn man den Film synchronisiert guckt und deshalb sehe ich das auch nicht wirklich als Kritikpunkt. Abigail Breslin werden die meisten als Mauerblümchen aus "Little Miss Sunshine" kennen, jetzt einige Jahre später sieht sie zwar anders aus, überzeugt aber noch immer. Der Soundtrack gefiel mir wirklich gut und unterstützte die bedrückende Atmosphäre. Hört sich bis jetzt gut an? Jetzt zu sagen, dass dem nicht so ist wäre zwar falsch, perfekt ist "Maggie" allerdings auch nicht. Meiner Meinung nach gibt es einige Längen in der Mitte und man ist nicht durchgehen gepackt, stellenweise ist es einem relativ egal wie es weitergeht, da der Film dröge Momente hat und nicht wirklich viel passiert. Abgesehen davon gibt es leider ein paar kitschige Momente die mich aus dem glaubwürdigen Wertung rausgerissen haben (die ganzen Blumenszenen). Ein anderer Kritikpunkt den ich gehört habe war, dass man alles so schon mal gesehen habe, meiner Meinung nach stimmte das nur so halb, denn obwohl das Thema des Films oft in anderen Filmen aufgegriffen wurde, wird es hier anders dargestellt und in den Mittelpunkt gerückt. Interessant ist es, dass "Maggie" eigentlich auch ohne der Zombie Thematik funktioniert hätte. Es ist einfach eine Krankheit, die ansteckend ist und Leute nach und nach gefährlich macht. Ob die Leute auch anfangen zu faulen oder ekelhaft auszusehen ist letztendlich egal. Soll an der Stelle aber auch kein Kritikpunkt sein, da sich der Film viel mehr auf die Vater-Tochter Beziehung konzentriert. So und da ich mit etwas postibem aufhören will muss ich doch noch ein paar Dinge loben. Neben den eher langweiligen Momenten die dem Zuschauer egal sind, gibt es auch immer wieder kleinere Szenen die wirklich gut inszeniert und versmmt traurig sind. Gerade gegen Ende spitzt es sich so zu, dass ich tatsächlich fast geweint hätte und das lag sogar am schauspielerischen Können Schwarzeneggers. Ich will natürlich nicht spoilern, aber es gibt eine Szene in der er es mit nur einem Gesichtsausdruck schafft, all seinen Schmerz und seine Trauer auf den Zuschauer zu transportieren. Es hat mich wirkliche Ehe gewundert, wie es der Regisseur Henry Hobsen ("Maggie" ist übrigens sein erster Film) schaffte, manchmal belanglos zu sein und zu langweilen und dann mit solchen emotionalen Brettern daher kommt. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden wie er den Film findet und ich denke auch, dass es viele gibt die ihn komplett abfeiern werden, ich habe den Kinosaal mit gemischten Gefühlen verlassen, spreche aber mal vorsichtig eine Empfehlung aus, denn trotz den genannten Kritkpunkten muss ich sagen, dass es sich hier um ein gelungenes Drama handelt das mir gefallen hat.
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Kommentare

24.08.2015 05:56 Uhr - Frei.Wild
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Deine Review hat mich zuversichtlich gestimmt, ihn jetzt doch vorzubestellen. Interessant und ohne zuviel vorweg zu nehmen... Danke dafür.

24.08.2015 08:26 Uhr - JasonXtreme
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Genau das was ich von dem Ding erwarte - ich bin nach wie vor gespannt. Ein oder zwei Absätze im Text wären allerdings nett gewesen :D

24.08.2015 09:31 Uhr - NoCutsPlease
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Inhaltlich aufschlussreich, aber es liest sich wie eine Lkw-Ladung Schüttgut. Dahingehend hat Jason schon einen guten Vorschlag abgeliefert.
Ansonsten solltest du bei Gelegenheit noch die eine oder andere wandelnde Wortleiche in deinem Text zur ewigen Ruhe betten.

24.08.2015 10:19 Uhr - cecil b
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Moderator
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Ein interessanter Eindruck vom Film, schön und flüssig geschrieben! :)

Dennoch, Absätze sind unbedingt zu empfehlen, und man hat das Gefühl, dass deine unnötigen Flüchtigkeitsfehler mit einem Blick zu beheben sind. ;)

Eine etwas deutlichere Beschreibung mancher Szenerien wäre auch hilfreich, ohne dabei die 'Spoiler'-Paranoia' zu bedienen. ;) Zum Beispiel hier:....langweiligen Momenten die dem Zuschauer egal sind,.....Vielleicht sind die Momente für manche Zuschauer nicht langweilig, man hätte so einen Moment beschreiben können, bestimmt ohne jeder Entwicklung des Films den Wind aus den Segeln zu nehmen. :)

Dennoch: Meine Neugierde hat das Review geweckt!

24.08.2015 12:42 Uhr - Insanity667
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Hat mich tatsächlich neugierig gestimmt, schön.
Ansonsten stimme ich den Kollegen zu: Ein paar Absätze zur Strukturierung mehr und ein paar Flüchtigkeitsfehler weniger wären perfekt.

24.08.2015 14:32 Uhr - DerPatevonAltHürth
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Vielem Dank für die Verbesserungsvorschläge, die Absätze habe ich während ich geschrieben habe gemacht und war selbst verwundert, dass hier jetzt keine zu sehen sind. Vielleicht liegt es daran, dass ich am Handy geschrieben habe? Ich werde auf jeden Fall nach einer Lösung für dieses Problem suchen.

24.08.2015 15:36 Uhr - JasonXtreme
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Kannst Du ja einfach reineditieren ;) unter der Rezension auf "bearbeiten" und gut is

24.08.2015 17:19 Uhr - NoCutsPlease
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Reviews am besten via Laptop uploaden, dann sind sie auch direkt "richtig" formatiert und man kann sie hinterher bequemer editieren, auch per Handy.
Wenn man aber von Anfang an mit dem Handy schreibt, muss man sich mit nervigen Quelltext-Befehlen herumschlagen, damit die Formatierung schlussendlich stimmt.

24.08.2015 20:27 Uhr - Necron
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Interessant, ein Film den ich auch vorhabe zu sichten.

Absätze und Wortleichen wurden ja schon angesprochen.

Aber wo ist die finale Punktzahl? Ist das jetzt eine 6/10 oder eine 9/10 ..?

24.08.2015 20:54 Uhr - Harley Q.
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Sehr gute Review. Konnt mich bisher nicht durchringen den Film zu holen, aber dank dir und den guten Kritiken hab ich ein "Nachholbedürfnis":-)

24.08.2015 22:19 Uhr - Frank the Tank85
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Das Problem mit den Absätzen am Handy kenne ich. Ich konnte bis heute hier keine Reviews mehr am Rechner schreiben, warum auch immer, und hab mich jetz paar tage am smartphone abgequält mit dem schreiben und nie waren im gespeicherten Text Absätze :(

25.08.2015 01:33 Uhr - NICOTERO
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Trotz all dem hast Du mich jetzt sehr neugierig gemacht. Das deckt sich in etwa mit meinen Erwartungen! Cool

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