SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Rage 2 · Bunter Shooter für PS4, Xbox und PC · ab 49,99 € bei gameware Dying Light 2 uncut PS4 · Der Nachfolger des Zombie-Krachers. Mehr Blut! · ab 67,99 € bei gameware
DOTD
Level 10
XP 1.360
Eintrag: 14.10.2015

Amazon.de

  • Carga
Blu-ray
12,99 €
DVD
10,99 €
Prime Video
9,99 €
  • Hard Powder
4K UHD/BD
29,99 €
Blu-ray Stbk.
19,99 €
Blu-ray
15,84 €
DVD
11,99 €
  • Wir
4K UHD/BD
34,99 €
Blu-ray
15,99 €
BD Lim. Steel
22,99 €
DVD
12,99 €
prime video
13,99 €
  • The Bad Man
  • BD/DVD Mediabook - Uncut Fassung
Cover A
44,99 €
Cover B
44,99 €
Cover C
44,99 €
Cover D
44,99 €
  • Prospect
4K UHD/BD
24,99 €
Blu-ray
14,99 €
DVD
12,99 €

Bloodnight

(Originaltitel: Intruder)
Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Splatter, Thriller
Alternativtitel:Night Crew
Night Crew: The Final Checkout
Night of the Intruder

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,04 (56 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Supermarkt am Rande der Stadt soll für immer geschlossen werden. Deshalb müssen der Filialleiter Abernathy, die Kassiererin Jennifer und andere Kollegen über den Feierabend hinaus da bleiben, um Inventur zu machen. Nachdem Jennifers Ex-Freund Craig auf unliebsame Weise aus dem Laden geschmissen wurde, glauben alle zunächst an einen bösen Scherz, als sie unheimliche Geräusche in dem großen Gebäude hören.
Doch komisch ist es keinesfalls, denn in den endlosen Gängen des Supermarktes treibt offensichtlich ein irrer Schlitzer sein Unwesen. In einem wahren Blutrausch schlachtet der Wahnsinnige auf bestialische Weise einen Angestellten nach dem anderen ab. Nur Jennifer scheint er zu verschonen...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von dotd:

Bloodnight aka „Intruder“ ist ein Slasherfilm aus dem Jahre 1989, der unter der Leitung von Regiesseur Scott Spiegel entstanden ist. Heutzutage hat Dieser schon lange seinen Kultstatus in der Horrorgemeinde, welcher mehr als verdient ist. Wie bei vielen Beiträgen die durch einen hohen Blutzoll auffallen, hatte es das Regiedebüt von Scott Spiegel nicht leicht bei der FSK.

Das deutsche VHS Tape vermisst mehr als 20 Minuten an Filmmaterial, wovon die äußerst blutigen Highlights betroffen sind. Die Indizierung, die am 30.06.1989 stattgefunden hat, wurde am 30.04.2014 aufgelöst, womit die Möglichkeit besteht, dass das Titel von der FSK in seiner kompletten Neugeprüft werden könnte.

Nun ja, der Titel wurde nach der Listenstreichung neu veröffentlicht… Allerdings in seiner alten kastrierten VHS Fassung. Wer jedoch nicht auf den Genuss der unzensierten Fassung verzichten möchte, muss entweder zur Juristisch Geprüften DVD / Blu-ray von CMV oder eines der beiden Mediabooks von XTVIDEO greifen.

Nachdem ich mich mit der Zensurgeschichte befasst habe, wird es Zeit, näher auf die Story einzugehen. Wie es bei einem Streifen dieses Horrorsubgenres üblich ist, passt Sie locker auf einen kleinen Fetzen Papier und lässt sich fix mit 2 Sätzen erklären: Es geht um einen Killer, der sich im Supermarkt eingenistet hat und das Personal in Angst und Schrecken versetzt. Das ist im Endeffekt alles, was dazu zu sagen ist.

Gut, die Geschichte klingt jetzt nicht gerade tiefgründig, das macht aber in diesem Fall absolut nichts. Wer einen nachdenklichen Film sucht, sollte sich einen anderen Horrorfilm suchen, da es dumm ist, das von einem Slasherflick zu erwarten. Kurz ausgedrückt: „Die Story ist für diesen Beitrag geradezu perfekt.“

Über den Handlungsverlauf muss ich glaube ich wohl nicht mehr viel zu sagen. Jeder der bereits „Friday The 13th(1980)“ oder „The Burning(1981)“ gesehen hat, weiß vorher was passieren wird. Nun zu den Schauspielern. Diese machen ihren Job ziemlich gut und schaffen es mit Leichtigkeit, dem Zuschauer die Geschichte über den unzufriedenen Supermarktkunden näher zu bringen. Es muss definitiv noch erwähnt werden, dass unter anderem Bruce Campbell und Sam Raimi mit von der Party sind. Der einfach strukturierte aber gleichzeitig effektive Score weiß absolut zu gefallen und verschmelzt sich ohne Probleme mit dem Gesamtbild.

Es würde etwas fehlen, wenn nicht die mehr oder weniger stupiden Charaktere mit ihren dummen Dialogen und Ihren idiotischen Verhalten dabei wären. Diese dienen dem Killer hauptsächlich nur als Schlachtvieh, damit auch der Fan das zu sehen bekommt, worauf er wartet: „Nämlich grandios inszenierte Morde.“ Der Killer ist hier außerdem um einiges facettenreicher als in manch anderen Machtwerken. Der Wechsel vom afangs normalen zum aggressiven Psychopathen ist solide.

Hier kommt nun die Crew von KNB zum Einsatz. Kein anderer als unter anderem Greg Nicotero, welcher den meisten aus George A Romeros „Day Of The Dead(1985)“ und nicht zu vergessen aus der Erfolgsserie „The Walking Dead(2010)“ bekannt sein dürfte, servieren den Horrorfans geradezu erbarmungslose sowie extrem harte Kills, die sich auf alle Fälle sehen lassen dürfen! Was ebenfalls noch eine Erwähnung wert ist, ist, dass es sich um den ersten großen Auftrag der Effektschmiede handelt. Zu dieser Zeit war KNB noch lange nicht so bekannt, wie es heute der Fall ist. Die Arbeiten bei „Intruder“ waren dafür verantwortlich, dass Sie heute zu den wohl besten Special Make Up Experten überhaupt gehören.

Wie die FSK, hatte auch die MPAA was an den recht blutigen Effekten auszusetzen. Diese gaben dem Ganzen erst das R-rating, nachdem die besten Teile der Szenarien entfernt wurden. Zum Glück gibt es ja die UNRATED Version, wo man all das bewundern kann, was die MPAA damals zum Kotzen gebracht hat.

Neben den bereits genannten Punkten darf man nicht vergessen den voller Atmosphäre angehauchten Schauplatz des Geschehens zu nennen. Hierbei handelt es sich nicht um ein Set, sondern um einen echten Supermarkt, der in der Zeit wo die Dreharbeiten stattgefunden haben außer Betrieb gewesen ist, weil der Besitzer des Ladens im Urlaub war. Die Crew hat es geschafft, jemanden zu finden, der dort arbeitet und konnte Diesen überreden, den Markt für den Dreh zu nutzen. Wenn ich mich recht erinnere waren es insgesamt 2500 Dollar. Wenn das noch nicht genug ist, konnten Sie auch an eine ganze Menge Lebensmittel rankommen, die ebenfalls dafür eingesetzt wurden, die Regale im Geschäft aufzufüllen, damit es dementsprechend auch einen authentischen Eindruck macht. Dafür waren jeweils weitere 1000 Dollar nötig, wenn ich jetzt nicht falsch liege. Im Endeffekt kam man sehr günstig weg.

Gerade weil es sich um einen echten Supermarkt handelt, verfügt das Ganze über eine atemberaubende Atmosphäre, die gar nicht passender zum Geschehen sein kann. Die dichte Stimmung die hier erzeugt wird ist einfach nur Wahnsinn. Es wäre unmöglich gewesen, die gleiche Wirkung in einem Studio rüberzubringen. Die Kombination der bedrohlichen Atmosphäre und der extrem harten Morde ist optimal ausbalanziert.

Es wäre jedoch falsch zu sage, dass „Intruder“ über keinen Humor verfügt. Es ist nämlich genau umgekehrt. Der herrliche schwarze Humor ist im Grunde genommen in jeder Minute vorhanden und passt sich dem Geschehen sehr gut an. Die Lacher und die Schockszenen zünden immer genau im richtigen Moment und verfehlen nicht ihre Wirkung. Die Abstimmung zwischen den beiden Elementen ist durchgehend als gelungen zu bewerten.

Nun zur finalen Beurteilung: Bei „Intruder“ handelt es sich um einen der wohl besten Slasherfilme die in den späten 80ern zum Leben erweckt wurde. Der Cast, der effektive Score, der 80er Jahre Flair und die unvergesslichen Kills wissen problemlos zu überzeugen. Von ein paar Kleinigkeiten abgesehen hat man einen Film, der alles andere als enttäuscht. Ich gebe wohlverdiente 8/10 Punkte.

8/10
mehr reviews vom gleichen autor
Maniac
DOTD
10/10
Collector,
DOTD
8/10
Evil
DOTD
8/10
die neuesten reviews
Zeiram
The Machinist
7/10
Roter
FrancisYorkMorgan
6/10
Hannibal
FrancisYorkMorgan
7/10
Schweigen
FrancisYorkMorgan
10/10
Blutmond
FrancisYorkMorgan
8/10
When
Ghostfacelooker
Viking
Mucki1979
9/10

Kommentare

14.10.2015 14:37 Uhr - spone
User-Level von spone 4
Erfahrungspunkte von spone 300
Alles drinnen! Lockerflockiges, tolles Review. Passend zum Film!

Ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen: das letzte Wort vom dritten Absatz muss "grefen" heißen ;-)

14.10.2015 14:42 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.360
Danke fürs Feedback. Du hast bestimmt das Wort "greifen" gemeint. XD
Ist aber nun korrigiert.

14.10.2015 21:50 Uhr - NoCutsPlease
DB-Helfer
User-Level von NoCutsPlease 23
Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 12.000
Ich wage mal zu behaupten, dass keiner der Rechteinhaber für die Uncut-Fassung an einer baldigen FSK-Prüfung interessiert ist!
Die Wertung trifft es gut - der Cast, der Score, eine feine Atmosphäre und der schwarze Humor bescheren einen gelungenen Slasher mit ordentlichen Schauwerten.

Innerhalb der Welt der B-Movie-Malls vergebe ich auch 8/10 Zettelspieße! ;-)

15.10.2015 07:35 Uhr - DOTD
DB-Helfer
User-Level von DOTD 10
Erfahrungspunkte von DOTD 1.360
14.10.2015 21:50 Uhr schrieb NoCutsPlease
Ich wage mal zu behaupten, dass keiner der Rechteinhaber für die Uncut-Fassung an einer baldigen FSK-Prüfung interessiert ist!
Die Wertung trifft es gut - der Cast, der Score, eine feine Atmosphäre und der schwarze Humor bescheren einen gelungenen Slasher mit ordentlichen Schauwerten.

Innerhalb der Welt der B-Movie-Malls vergebe ich auch 8/10 Zettelspieße! ;-)


Dass die Rechteinhaber die Uncut Fassung nicht einer Neuprüfung unterzogen haben, liegt höchstwahrscheinlich nur daran, damit man einen Grund hat, weitere limitierte Mediabooks auf dem Markt schmeißen zu können. Die, die den Film uncut wollen, müssen so oder so zu den Fassungen greifen, wenn Diese sich nicht gerade mit der verstümmelten Kaufhausfassung zufrieden geben möchten.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
© Schnittberichte.com (2019)