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FleshEater: Revenge of the Living Dead

Originaltitel: FleshEater

Herstellungsland:USA (1988)
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Revenge of the Living Zombies
Zombie Nosh
Flesh Eater
Zombie Flesh Eaters
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,71 (14 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

An Halloween fährt eine zehnköpfige Gruppe junger Leute in ein abgelegenes Waldstück, um dort ausgelassen mit reichlich Alkohol, Sex und Drogen zu feiern. Unterdessen legt ein nichtsahnender Holzfäller, während seiner Waldarbeit in einem benachbartem Gebiet, ein mit der Inschrift „Dieses Böse wird euch euer Fleisch und Blut nehmen und euch alle zu bösen machen!“ versehendes Grab frei. Er öffnet die Ruhestätte und entdeckt den Leichnam eines totgeglaubten Zombies. Bald darauf wird der Arbeiter von dem Zombie, dem Flesheater, gebissen und verwandelt sich ebenfalls zum Untoten. Die beiden Zombies machen sich getrennt voneinander auf die Suche nach menschlichem Fleisch. Flesheater überfällt ein Paar beim privaten Stelldichein in einer Scheune und tötet beide auf bestialische Weise, während der verwandelte Waldarbeiter den Fahrer der Gruppe attackiert und ebenfalls tötet. Die Angefressenen werden selbst zu Zombies und rasch steigt ihre Anzahl. Zu diesem Zeitpunkt ahnt die Gruppe noch nichts von der bevorstehenden Gefahr... ()

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von chazzer:

S. William Hinzman. Diejenigen welche mit diesen Namen auf Anhieb etwas anfangen können haben sich meinen Respekt auf jeden Fall verdient. Dieser Mann ist kein geringerer als der Friedhofszombie aus Die Nacht der lebenden Toten. Doch nicht nur vor der Kamera sorgt er für Angst und Schrecken auch hinter der Kamera war er tätig. Sein zweites Werk ist, wie sollte es auch sein, ein Zombiefilm. In diesem übernahm er auch zugleich die Hauptrolle. Der Film erschien recht spät, 10 Jahre nach Dawn of the Dead. In dieser Zeit wurde das Genre überrollt mit mal mehr mal weniger guten Vertretern. Am ehesten kann man die Entwicklung mit dem Slashergenre oder die vor einigen Jahren anhaltende Welle von Folterfilmen vergleichen.

Flesh Eater: Revenge of the Living Dead ist in dieser Hinsicht leider keine positive Ausnahme. Hinzman bedient sich leider zu sehr an anderen Filmen die es im selben Jahrzehnt schon gegeben hat und hat sogut wie keine neuen Ideen parat. Schaut man sich einmal die Story an so kann diese aus jedem 08/15 Slasher stammen.

Eine Gruppe Jugendlicher macht einen Ausflug in den Wald, ein der Nähe entdeckt ein Typ bei Holzarbeiten ein Grab mit Hinzman drin. Dieser erwacht, beißt den Waldarbeiter und so verbreiten sich nach und nach die Zombies.

Klingt nicht kreativ, ist es auch nicht. Um ehrlich zu sein ist die Umsetzung schon recht ausgelutscht und lustlos. Selbst für damalige Verhältnisse. Das die Teenies nach und nach draufgehen ist ebenso vorhersehbar wie die klischeehaften Charakterzeichnungen. Auch das man sich großzügig an anderen Genregrößen bedient und sogar versucht Die Nacht der lebenden Toten teilweise zu kopieren spricht nicht gerade für das Werk. Da der Film doch sehr belanglos ist kommen wir gleich zu den Hauptwidersachern des Films den Zombies. Hier wurde leider beim Make-Up sehr gespart. Die Gesichter wurden mit etwas Kunstblut und vielleicht mal etwas Puder garniert und die Zombies haben einen recht starren Blick drauf. Ansonsten kann man diese als solche leider recht schlecht erkennen. Anders verhält es sich bei den blutigen Szenen, denn hier gibt es eigentlich kaum was zu bemängeln. Mit Kunstblut wurde nicht gespart und man bekommt einigen zu sehen. Kopfschüsse, durchbohrte Oberkörper und Ausweidungen. In dieser Hinsicht mutet es schon recht seltsam an das der Film eine Freigabe ab 18 Jahren bekam und kein Amtsgericht diesen durch irgendwelche Umwege als Import zu Gesicht bekam.

Erwähnenswert ist noch die Synchro, diese fällt mit zwei Ausnahmen recht negativ auf. Die Ausnahmen bilden die Synchronstimmen von Emma Stone und Elijah Wood. ;)

Für Fans des Genres sicherlich ein Blick wert aber nur wenn man im Hinterkopf behält das es mitunter recht zäh und langweilig werden kann. Die Effekte sind hingegen einen Blick wert. Wer auf gute und spannende Unterhaltung aus ist wird hier nicht fündig, dafür kommt der Film einfach zu unselbstständig daher.

5/10
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Kommentare

16.10.2015 12:05 Uhr - Frank the Tank85
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Oha, dem hatte ich mir lange vor der dt. Veröffentlichung für sage und schreibe 50DM als Zombie Nosh auf Börse geholt. Da fand Ich den noch recht gut. Bei der letzten Sichtung eher nicht mehr so :-D

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