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Auf die harte Tour

Originaltitel: The Hard Way

Herstellungsland:USA (1991)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,76 (25 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Zwei Welten prallen aufeinander: Das sonnige Kalifornien und das brodelnde New York. Michael J. Fox ist Nick Lang, der Hollywood-Star. James Woods ist John Moss, der schweigsame, kompromisslose New Yorker Bulle. Der verwöhnte Superstar will sich auf seine neue Rolle vorbereiten - als knallharter Cop. Und ausgerechnet Moss soll ihn einweisen. Dass dieser lieber einen geisteskranken Serienkiller jagen würde, als das Milchgesicht unter seine Fittiche zu nehmen, verstärkt die gegenseitige Sympathie nicht gerade. Und als der unbekümmerte Sunny-Boy noch einige Einsätze verpatzt, beschließt Moss, ihn loszuwerden - der Killer schläft schließlich auch nicht... (Universal Pictures)

eine kritik von nocutsplease:

Die 80er und frühen 90er Jahre waren zweifellos die absolute Hochphase des Actionfilms. Nicht umsonst erfreuen sich sämtliche Genrekracher jener Epoche (an dieser Stelle ergänze bitte jeder seine persönlichen Favoriten) immer noch großer Beliebtheit und genießen bei ihren Fans Kultstatus. Zu den Regisseuren, die damals ihre bedeutenden Erfolge feiern konnten, zählt auch John Badham. Während der 60er und 70er war dieser vorwiegend im TV-Bereich tätig, bevor er 1977 mit Nur Samstag Nacht einen echten Kinokassen-Stürmer ablieferte. In den 80ern folgten schließlich Das fliegende Auge, War Games und Nummer 5 lebt! - zwar nicht allesamt Actionfilme, aber durchweg typische Vertreter jenes kultigen Jahrzehnts - bevor es Badham Ende der 90er leider wieder in den TV-Sektor zurückführte. Die erste Hälfte jener Dekade war jedoch noch von ein paar erinnerungswürdigen Kinoproduktionen geprägt, zu denen neben Ein Vogel auf dem Drahtseil auch The Hard Way zählt, der auf einer Story von Lem Dobbs (Dark CityHaywire) und  Michael Kozoll (Rambo, TV-Serie Polizeirevier Hill Street) sowie einem Drehbuch von Daniel Pyne (Fremde Schatten, Der Manchurian Kandidat,TV-Serie Miami Vice) unter der Mitwirkung des soeben genannten Lem Dobbs basiert. Dieser Film, der im deutschsprachigen Raum den Namen Auf die harte Tour trägt, spielte an den Kinokassen ein stattliches Einspielergebnis von weltweit knapp 65,6 Millionen US-Dollar (davon 25,9 Millionen in den USA) ein.


Die Story widmet sich dem ruppigen New Yorker Straßencop John Moss, der sich auf der Jagd nach dem Partykiller befindet - einem durchgeknallten Psychopathen, welcher seine Morde in Tanzclubs telefonisch ankündigt, um der Polizei ihre Machtlosigkeit zu demonstrieren. Als Lang bei einer damit einhergehenden Verfolgung mal wieder jede Menge Chaos anrichtet, wird er offiziell von dem Fall abgezogen und erhält statt dessen einen Auftrag, der ihm so gar nicht schmeckt: Er soll dem bubihaften Hollywoodstar Nick Lang als Begleitung dienen, denn dieser möchte sein eindimensionales Image mit einer Rolle als ernsthafter Cop aufpolieren und sucht deshalb Inspiration im Alltag eines echten Polizisten. Da Moss nicht nur Lang wie die Pest hasst, sondern auch den Partykiller auf eigene Faust weiter verfolgen will, steht beiden eine äußerst turbulente und nervenraubende Zeit bevor. In diesem Plot werden - wohlgemerkt im positiven Sinne - sämtliche Klischees und Gewohnheiten des traditionellen 80er-Actionfilms aufgegriffen: Im Akkord fluchende Cops, die sich null um politische Korrektheit oder rücksichtsvolle Teilnahme am Straßenverkehr scheren, allzeit geschäftiges Treiben in den Großraumbüros der Polizeireviere, der typische städtische Wahnsinn, wilde Schießereien mitten in der Öffentlichkeit, rasante Verfolgungsjagden, halsbrecherische Stunts sowie Anlehnungen an das Buddy-Movie - um nur einige Punkte zu nennen. Die Handlung gestaltet sich dabei durchgängig unterhaltsam und bietet eine ausgewogene Mischung der einzelnen Genrekomponenten. Somit kommen sowohl Spannung als auch Humor nicht zu kurz; letzterer speist sich vor allem aus der häufigen Situationskomik und den bissigen Wortgefechten. Trotz der teilweise parodistischen Anleihen wird keines der enthaltenen Genres veralbert, sondern vielmehr eine Hommage geboten, die vor allem aus heutiger Sicht fast schon wie ein Abschiedsgruß an eine (leider) zu Ende gegangene Epoche wirkt.


Schauspielerisch bietet Auf die harte Tour eine gut funktionierende Belegschaft. James Woods (Es war einmal in Amerika, Casino, 1987 Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in Salvador sowie 1997 als Bester Nebendarsteller in Das Attentat) darf sich als John Moss nach allen Regeln der Kunst austoben und obwohl er sich schon mehrfach als ernsthafter Charaktermime beweisen konnte, passt die Rolle des zähen Kotzbrockens hier wahrlich perfekt zu ihm. Unser Protagonist ist eigentlich durch die Bank ein aufbrausender Unsympath, den man niemandem als Vater, Sohn oder Ehepartner antun möchte  - aber trotzdem erfreut man sich an ihm und wünscht, dass seine Taten von Erfolg gekrönt sind. Michael J. Fox (Zurück in die Zukunft I-III, Die grellen Lichter der Großstadt, Die Klasse von 1984, TV-Serie Familienbande) ist bereits aufgrund seines jungenhaften Erscheinungsbildes eine ideale Besetzung für den bubihaften Nick Lang, der sich zu gern als gestandener Mann vermarkten möchte. Zu jener Zeit machten sich bei ihm bereits erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit bemerkbar, allerdings gelang es ihm diese geschickt zu überspielen. Die Chemie zwischen Moss und Lang ist übrigens zum Brüllen komisch: Sie hassen sich, sie bekriegen sich, sie brauchen sich, sie ergänzen sich - eine echte Berg- und Talfahrt. Hier wird zwar nicht die Liga von unvergesslichen Gespannen wie Martin Riggs und Roger Murtaugh oder Jack Cates und Reggie Hammond erreicht, aber der Unterhaltungswert stimmt allemal. Stephen Lang (Avatar - Aufbruch nach Pandora, Gettysburg, Männer, die auf Ziegen starren) verkörpert den hünenhaften Partykiller und beschert dabei einen überzeugend durchgeknallten Irren, auch wenn er leider etwas wenig Screentime erhält. Annabella Sciorra (Die Hand an der Wiege, Cop Land, Hinter dem Horizont) spielt die gutaussehende Susan, deren Herz Moss zu gewinnen versucht - was ihm seine raubeinige Art alles andere als leicht macht. In weiteren Rollen trifft man auf optisch bekannte und verlässliche Nebendarsteller wie Luis Guzmán (Carlito's Way, Traffic - Macht des Kartells, In the Blood), John Capodice (Wall Street, Speed, Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv) und Delroy Lindo (Gottes Werk & Teufels Beitrag, Nur noch 60 Sekunden, The One). Zudem taucht Christina Ricci (Die Addams Family, Sleepy Hollow, Monster) in einer ihrer ersten Kinorollen auf und Rapper LL Cool J (Deep Blue Sea, S.W.A.T. - Die Spezialeinheit, An jedem verdammten Sonntag) darf die fast schon obligatorische Figur des lässig-coolen farbigen Polizisten spielen.


Mit Blick auf die Inszenierung sorgt der mit einem Budget von rund 24 Millionen US-Dollar auf die Beine gestellte Film ebenfalls für ordentliche Kost in vorwiegend traditioneller Manier. Durch eine umfangreiche Nutzung von Kulissen in New York, Chicago und New Jersey wird ein authentisches Großstadtfeeling vermittelt. Dank des Kamerateams um Donald McAlpine (Predator, X-Men Origins: Wolverine, 2002 Oscar-Nominierung für Moulin Rouge!) und Robert Primes (Money Talks, Ein Vogel auf dem Drahtseil) erlebt man sämtliche genretypischen Schauplätze vom verfallenen Ghettoblock über die vollbesetzte U-Bahn bis hin zum stylischen Tanzclub in einer professionellen Optik - hier wurden Kameras eben noch geführt und nicht einfach nur gehalten. Die Actionszenen sind in ihrer Häufigkeit zwar recht punktuell verteilt, lassen es dann aber dafür mit echten Blechschäden, knalliger Pyrotechnik, turbulenten Stunts und handfesten Schusswechseln ordentlich krachen. Getreu einer komödiantischen Anpassung an die Genrevorbilder bewegt man sich in den Härtedimensionen eines Holzhammers - keine überzogenen Gewaltorgien, aber geradlinig auf die Nase und ohne Rücksichtnahme auf empörte Ohren. Von musikalischer Seite sorgen die Kompositionen von Arthur B. Rubinstein (War Games, Gegen die Zeit, TV-Serie Agentin mit Herz) sowie ein Soundtrack, der u.a. Songs von LL Cool J, aber auch bekannte Oldies wie Runaround Sue und Big Girls Don't Cry enthält, für eine angenehme und stimmige Vielfalt.  


Fazit: Auf die harte Tour reflektiert gekonnt sämtliche Gepflogenheiten der Actionfilme der 80er Jahre in einer stimmigen Mischung aus Spannung und Humor mit parodistischen Ansätzen. Zudem werden sowohl darstellerisch als auch inszenatorisch durchweg sehr gelungene Resultate präsentiert. Gerade aus heutiger Perspektive wirkt der Film wie eine spaßige Reflexion der guten alten Zeiten. Die Klasse von legendären Streifen wie Lethal Weapon oder Nur 48 Stunden wird hier zwar nicht erreicht, aber für mich handelt es sich ganz klar um einen Kandidaten, der die 85-Prozent-Hürde locker gemeistert hat. Meiner Meinung nach funktioniert Auf die harte Tour umso besser, je mehr man das Actionkino der 80er kennt und schätzt - somit zweifellos kein Titel, der jedermanns Geschmack trifft, aber allen Genrefreunden zur (Wieder-)Entdeckung wärmstens empfohlen.    

9/10
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Kommentare

15.10.2015 19:30 Uhr - Q. Tarantino
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Souveränst superbe (hoffentlich ergibt das Zusammenspiel dieser beiden Worte Sinn) Meisterarbeit auf dessen Qualität halt Verlass ist. Was den Film anbelangt kann ich dir auch nur in jedem Punkt zustimmen (außer dass ich diesen Film hier sogar noch besser finde als „Nur 48 Stunden"), so dass bei mir ebenfalls verdiente 9 von 10 Punkte rausspringen.

15.10.2015 20:58 Uhr - Mynan
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Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welcher Regelmäßigkeit Du derart großartige Reviews raushaust. Auch hier kann ich nur wiederholen, was ich schon öfter so oder so ähnlich angemerkt habe: klasse und wortgewandt geschrieben, ausführlich, interessant. Chapeau!

15.10.2015 21:25 Uhr - Gorno
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Sehr schön! Beide Daumen hoch :) Auch mit der Punktzahl bin ich einverstanden, einfach ein genialer Klassiker.

15.10.2015 21:56 Uhr - NoCutsPlease
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Vielen Dank für euer cooles und zustimmendes Feedback, Leute!
Nun war mal wieder ein bekannterer Film an der Reihe. :-) Für mich ist er ein gutes Stück besser als "The Rookie", aber nicht ganz so herausragend wie die beiden im Text genannten 10er-Kandidaten, das hat die Punktewertung relativ eindeutig für mich gemacht. Und mit "souveränst superb" kann ich mich auch ganz gut anfreunden, klingt locker-flockig, hehe!

16.10.2015 09:44 Uhr - spone
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Wie erwartet ein Spitzenreview! Ich finde AUF DIE HARTE TOUR wegen James Woods und Michael J. Fox besser als The Rookie und Nur 48 Stunden, nur Lethal Weapon muss er sich ganz knapp geschlagen geben ;-)

Tolle Seitenhieb übrigens auf die Kameraführung in aktuellen Streifen...
An dieser Stelle möchte ich gerne ein Video mit dem Titel "Was Actionfilme falsch machen - und Mad Max so viel besser" empfehlen! Findet man leicht im Netz. Die ultimative Wahrheit über Actionfilme damals und heute klar vor Augen geführt in 8 Minuten. Sei jedem von euch wärmstens ans Herz gelegt! Ich finds klasse, genau meine Meinung....

16.10.2015 10:24 Uhr - NoCutsPlease
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Danke für dein gewohnt umfangreiches und aussagekräftiges Feedback sowie den interessanten Tipp! Da schau ich daheim nach Feierabend dann gleich mal nach.

16.10.2015 10:33 Uhr - Marty Wan Kinobi
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(Wieder) ein super professionelles Review! NCP, Fox und Woods in Bestform :)

16.10.2015 11:51 Uhr - Fratze
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Jawoll! Ein super Rev zu einem super Film!

Entgegen den üblichen Buddy-Movies versucht Lang permanent Moss´ Anerkennung zu erringen, dennoch kann Moss seinen "Partner" Lang bis zum Schluss nicht wirklich leiden; möglicherweise kommt der Film deshalb nicht ganz an "Lethal Weapon" & Co. ran. Anonsten aber wirklich ein klasse Film, Fox und Woods in Bestform.
Finde es auch gut, dass du die ersten Tremor-Symptome, die sich während des Drehs bei Fox (damals war er 30!) zeigten, erwähnt hast - das macht den Film nämlich beinahe schon schicksalsträchtig.

Und auch an deiner Wertung gibts nichts zu rütteln, also... der Herrscher des Dungeons erteilt dieser Kritik seinen Segen! XD

16.10.2015 14:16 Uhr - NoCutsPlease
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Thanks, Marty! Und schön, dass auch der Herrscher des Dungeons mal wieder unter einem Text von mir mit den Ketten rasselt. :-)

In der Tat unterscheidet sich der Film, wie von dir ausgeschmückt, in besagter Weise von den gängigen Buddy-Movies. Das macht ihn nicht unbedingt schlechter, aber zumindest anders. ;-)

Michael J. Fox' beginnendes Krankheitsbild gibt der Sache natürlich wahrhaft etwas Schicksalsträchtiges. Da kann man echt froh sein, nicht selbst daran zu leiden.

Ergänzung spone:
Wahrlich ein super Tipp mit dem Video!
Vor allem "Taken 3" und Bays "Transformers" sind äußerst treffende Beispiele für den dort beschriebenen Negativtrend!

18.10.2015 11:44 Uhr - Punisher77
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Wieder einmal ein beeindruckendes Review! Toll, wie Du ein qualitativ hochwertiges Review nach dem anderen raushaust!

Den Film habe ich leider nur einmal im Fernsehen gesehen und da war ich so 18, 19 Jahre alt. Habe ihn zwar als gut in Erinnerung, aber spätestens nach der Lektüre deiner Kritik wird es Zeit für eine Zweitsichtung.

18.10.2015 12:47 Uhr - NoCutsPlease
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Danke, Punisher! Freut mich sehr!
Ich würde auch gern noch häufiger etwas veröffentlichen, aber die Gewinnspielflut von Sonntag bis Mittwoch schränkt dann doch etwas ein - bringt ja nix, wenn die Filmtipps absaufen!
Deshalb ist auch erst mal bis Mittwoch nachmittag Ruhe mit neuen Reviews von mir. ;-)

Warum "Nur 48 Stunden" im Vergleich ein 10er-Kandidat ist, erklärt dein Review ja ganz treffend. Ich vermute mal, dass du "Auf die harte Tour" bei der Zweitsichtung ähnlich einordnen wirst.

20.10.2015 11:01 Uhr - cecil b
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Wieder spitze, keine Frage! Dein Niveau hälst du spielend!

Ich selbst kann mit allem was in Richtung Buddy-Movie geht eigentlich nichts anfangen, aber ich nehme dir alles ab, was du geschrieben hast!

20.10.2015 19:50 Uhr - Norminator
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Tja, NoCutsPlease... was soll man noch zu etwas sagen, dass so Nahe an der Perfektion ist? Nichts oder... gut okay. Dann belassen wir es dabei^^

20.10.2015 20:22 Uhr - NoCutsPlease
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Vielen Dank, Leute!

@ cecil:
Auf deine Zusagen ist Verlass! :-)
Ja, dass dir Buddy-Movies nicht so zusagen, ist mir bereits bekannt. ;-) Umso schöner, dass dir die Kritik dennoch so gut gefallen hat.

@ Norminator:
Hehe, ein seltener Gast, aber das macht es umso erfreulicher! :-) Danke für das wortgewandte und lobende Feedback!

25.10.2015 17:39 Uhr - Norminator
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Tja ja ich bin eine treulose Tomate... :D

Danke NoCuts! Ich versuche doch immer gerne mich so ausführlich und eloquent wie möglich auszudrücken! :P

16.03.2016 23:18 Uhr - MajoraZZ
1x
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Wahsinn! Ein unvergleichliches, inhaltsstarkes und scheinbar auch aus Emotionen entfachtes Meisterwerk, der Review!

Zum Film: War mir leider sehr lange nicht bekannt, aber als ich dann irgendwann von der Besetzung erfahren habe, musste ich ihn mir einfach reinziehen. Herrlich ironischer Film, der, wie du schon sagtest, aus der Hochphase der Actionfilme stammt, ebenso aus der gleichen Ära der Buddy-Actioner (ist für mich irgendwie zu einem eigenen (Sub-)Genre geworden). Der Film ist kurzweilig und knackig, ebenso hat er auch einen gewissen Charme. Den kann man immer wieder mal sehen, langweilig wird der nie!

Hoffentlich kommen mehr solcher Premium-Reviews von einem unserer führenden Lieferanten :-D
(Déjà-vu?!)

LG,
MajoraZZ

17.03.2016 18:30 Uhr - NoCutsPlease
2x
DB-Helfer
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Vielen Dank für das tolle Feedback, Herr SB-Lieferant! :-)
In der Tat kann man Buddy-Actionfilme durchaus als eigenes Subgenre bezeichnen und der Film macht einfach immer wieder Spaß.

PS: Hierzu hast du einen echt feinen Schnittbericht abgeliefert!

17.03.2016 23:53 Uhr - MajoraZZ
1x
SB.com-Autor
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Jo, ich teile Actioner gerne noch in Subgenres auf. Als obersten Split sehe ich da z. B. die Trennung in "Actionfilm mit Story/Dramatik", z. B. Die Hard oder Rambo 1, und in "Actionfilm ohne wirkliche Story, hauptsache Boom und Peng", z. B. Phantom Kommando. Bei der breiten Palette an Filmen ist das Trennen in Subgenres eigentlich ganz sinnvoll. Gerade bei Horror-Filmen gibt es ja zig Sub-,Mirko-,Nanogenres (wenn ich mich nicht täusche haben wir hier genau dazu einen Thread im Forum).

PS: Danke dass dir der SB so gefällt. Dennoch traurig, dass er überhaupt enstanden ist, also das RTL II sinnvollerweise auf die Idee kam den Film am Nachmittag zu zeigen. Der SB zeigt ja was für ein trauriges Ausmaß jene Zensur annahm...

PSS: Ich warte btw immer noch auf ne dt. BD. Die DVD hab ich mir nicht geholt da sie von der Quali genauso "naja" ist wie meine TV-Aufzeichnungen.

18.03.2016 11:06 Uhr - NoCutsPlease
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DB-Helfer
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Diese Einteilungen machen in Anbetracht der enormen Vielfalt auch Sinn.
Nach diesem Forenthread sollte ich mal suchen, denn das klingt äußerst interessant. Eigentlich bin ich ja so gut wie nie im Forum unterwegs, da es mir im Vergleich zu den Beiträgen auf der Hauptseite viel zu unübersichtlich ist.

Der Film ist angesichts seiner Handlung ohnehin nichts für das Nachmittagsprogramm. Mit diesen Schnitten kann man der Handlung gar nicht mehr folgen, aber wenn man sich die RTL-II-Sendungen so anschaut, geht es denen ja eh nicht um Handlung, sondern nur um strunzdumme Berieselung.

Eine Blu-Ray des Films würde ich auch sehr begrüßen. Manchmal überraschen einen die großen Label ja, indem sie Titel auf Blu-Ray rausbringen, mit denen mal so gar keiner gerechnet hat, z.B. "Sharky und seine Profis".

Dann bin ich mal gespannt, ob du noch weitere Reviews von mir "ausgräbst". ;-)

18.03.2016 22:08 Uhr - MajoraZZ
1x
SB.com-Autor
User-Level von MajoraZZ 28
Erfahrungspunkte von MajoraZZ 19.093
Eine Blu-Ray des Films würde ich auch sehr begrüßen. Manchmal überraschen einen die großen Label ja, indem sie Titel auf Blu-Ray rausbringen, mit denen mal so gar keiner gerechnet hat, z.B. "Sharky und seine Profis".


Ja, so'n Käse bekommt ne BD, The Hard Way natürlich nicht....

Dann bin ich mal gespannt, ob du noch weitere Reviews von mir "ausgräbst". ;-)


Immer wieder gerne, meistens ergibt sich so ein kurzer "Ausflug" von mir, wenn ich zwischen dem ganzen SB-schreiben mal ne Pause brauch :-D

15.10.2017 23:54 Uhr - Horace Pinker
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Einwandfreie Kritik, die in deinem gewohnt hochwertigen Stil verfasst durch eingehen auf alle wichtigen filmimmanenten Punkte und Hintergründe ein deutliches Bild des Werks vorm Auge des Lesers erstehen lässt. Von The Hard Way habe ich zwar noch nie gehört, allerdings stehe ich auf 80er und 90er Actionfilme und mag auch James Woods (besonders klasse fand ich ihn in Videodrome uns J.C.s Vampires) dahee werde ich auch hier bei sich bietender Gelegenheit mal reinsehen.

16.10.2017 09:14 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Muchas gracias, Horatio! :)
"The Hard Way" ist als komödiantischer Abgesang auf das Actionkino der 80er und frühen 90er einer der Vertreter, die der Genrefan nicht verpassen sollte. Umso besser, dass du nun darauf aufmerksam geworden bist. Eine Blu-Ray gibt es davon auch, das hatte ich nur bei der letzten Diskussion nicht auf dem Schirm.
Und ja, Woods geht eigentlich immer, vor allem als Fiesling oder abgewetzter Antiheld. In "Videodrome" hat er mir auch sehr gut gefallen.

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